Montag, Oktober 14, 2013

Interreligiöser Rundbrief ... Nr. 2013-06 (14.10.2013)



Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung  Nr. 2013-06 (14.10.2013)


Ich glaube, daß trotz des offensichtlichen Unsinns das Leben dennoch einen Sinn hat, ich ergebe mich darein, diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können, bin aber bereit, ihm zu dienen, auch wenn ich mich dabei opfern muß. Diesen Glauben kann man nicht befehlen und sich nicht zu ihm zwingen. Man kann ihn nur erleben. Wer es nicht kann, der sucht seinen Glauben dann bei der Kirche oder bei der Wissenschaft oder bei den Patrioten oder Sozialisten oder irgendwo, wo es fertige Moralen, Programme und Rezepte gibt.

Hermann Hesse




Inhalt

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

vor ein paar Wochen hörte ich in Göttingen auf der Tagung der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) einen Vortrag von Heinrich Wilhelm Schäfer, Professor für evangelische Theologie an der Uni Bielefeld und einer meiner Chefs dort, über Pfingstkirchen in Guatemala in den 1980ern. Er beschrieb, wie unterschiedlich ein und dieselbe Konfession von Mitgliedern der herrschenden Schicht und der unterdrückten Schicht armer Bauern gesehen und praktiziert wurde. Während erstere ihre privilegierte Stellung als Segen Gottes interpretierten, sahen letztere eher das Gegenteil darin und erhofften sich Erlösung durch Gott in der Zukunft. Erstere wurden durch ihren Glauben darin bestärkt, den Status quo aufrecht zu erhalten, letztere wurden zu Vertretern der Befreiungstheologie. Und Beide Seiten waren Pfingstler!

Wer will mit diesem Wissen im Hinterkopf noch etwas über DIE pfingstlerische Theologie sagen? Und übertragen auf andere Konfessionen und Religionen gilt dasselbe. Wer vertritt zum Beispiel DIE katholische Theologie. Sind es Leute wie Josef Kardinal Meißner in Köln und Bischof Tebartz van Elst in Limburg, die den Typ „Fürstbischof in alter Landesherrlichkeit“ vertreten oder der neue Papst Franziskus, der vorherige Limburger Bischof Franz Kamphaus und der Kölner Pfarrer Franz Meurer, die den Typ „bescheidener Diener Gottes im Dienst an den Mitmenschen“ vertreten? (Beide Typen sind keine wissenschaftlichen Kategorien sondern aus dem Bauch heraus entstanden.) Und wer vertritt die islamische Theologie, sind es die Salafisten, die Mitglieder für den sogenannten Dschihad in Syrien rekrutieren oder sind es Saloua Mohammed und ihre Freunde, die Friedensmärsche in Bonn organisieren? Der Islamwissenschaftler Jamal Malik sagte mal ganz treffend, jede Religion sei nur so gut wie die Menschen, die sie praktizieren.

Es spricht natürlich nichts dagegen, ein Jubiläum der eigenen Religionsgemeinschaft zu feiern, sei es die 1700-Jahr-Feier des Erzbistums Köln in diesem Jahr, sei es die 500-Jahr-Feier der Reformation 2017. Aber was wird eigentlich gefeiert? Das Bestehen einer Institution über einen längeren Zeitraum? Es ist jedenfalls die äußere, die kataphatische Dimension von Religion. Diese mag einen Rahmen geben, innerhalb dessen sich das Eigentliche, das Apophatische ereignen kann, die Befreiung, die Erlösung, das Heil oder wie immer man es nennen mag. Oben genannte Beispiele zeigen aber deutlich, dass es auch innerhalb religiöser Institutionen und Traditionen keine Garantie gibt. Religionstheologisch könnte man es so ausdrücken: Jede Religion bietet Wege zum Heil, aber nicht jeder in einer Religion gelehrte und praktizierte Weg führt dorthin.

Gestern war ich zum Tag der Offenen Tür im Bonner Diamantwegs-Buddhismus-Zentrum. Auch dort wurde es mir wieder klar. In einem kleinen Vortrag erklärte ein Mitglied der Gemeinschaft, wie man so oder so mit schwierigen Situationen umgehen könne: Man könne die Schuld und Verantwortung anderen zuschieben und sich über sie ärgern und schimpfen, oder man könne bei sich suchen, wie man positive Energie und eine konstruktive Sichtweise entwickeln und aktivieren kann, um eigenverantwortlich mit der Situation umzugehen. Jeder, so hieß es, sei selbst verantwortlich für sein Karma, das aber ungetrennt von anderen. Zugleich betonen die Gemeinschaftsmitglieder aber auch das Besondere, das zumindest für sie besonders Anziehende und Überzeugende ihrer buddhistischen Richtung gegenüber anderen Richtungen des Buddhismus und anderen Religionen. Wahrscheinlich brauchen wir Menschen das. Es ist unser Genpool oder unser Karma, uns immer wieder zu Teilgruppen zu organisieren und uns abzugrenzen von anderen. Und zugleich schaffen wir in diesen geschützten Umhegungen den Weg zum letzten Ziel zu gehen. Das heißt, wir können es schaffen, wenn wir es richtig machen. Eine Garantie gibt es nicht, zumindest nicht in diesem Leben. Wir versuchen es halt, sagte der Vortragende, manchmal klappe es gut, manchmal weniger gut. Eine gesunde Selbsteinschätzung, wie mir scheint!

Zugleich wurde dort bei einem Gespräch am Küchentisch etwas erklärt, was wir auch am letzten Donnerstag beim Interreligiösen Gesprächskreis in Bonn betonten: Wenn man einen religiösen oder spirituellen Weg geht, sollte man nicht allzu viel hin und her hüpfen, sondern versuchen, sich für einen zu entscheiden und diesem in die Tiefe folgen. Dafür muss man natürlich erst mal den Weg gefunden haben, der zu einem passt. 

Nun zum Rundbrief: Den Inhalt erschließen Sie sich am besten mittels des Inhaltsverzeichnisses und/oder durch Herunterscrollen. Hier nur so viel: Unter den Veranstaltungshinweisen befinden sich fünf in eigener Sache (I.1., I.4, I.5.a+b und I.6.) und einer von Bacem Dziri, einem muslimischen Theologen, den ich Ihnen sehr empfehlen kann (I.2.). Die Ankündigung kam gestern von Elisabeth Thissen, vom Interreligiösen Gesprächskreis in Bad Godesberg herein. Auch gerade frisch herein kam Anton Drähnes Einladung zum 118. Philosophisch psychologischen Kaffeehausgespräch (I.3.).

Die Berichte handeln von Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche in Bonn, geschrieben von Varvara Stegarescu, einer Studentin der Politikwissenschaft, die im BIM e.V. ein Praktikum absolvierte (II.1+2), und von Helia Daubach aus der Bahá’í-Gemeinde Bonn (II.4.),  und ein Kommentar von Hıdır Çelik zu den Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer (II.3.). Und ich habe zwei Nachrufe aus anderen Newslettern übernommen, einen auf den berühmten Vipassana-Lehrer S.N. Goenka von Werner Heidenreich (II.6.a) und einen auf den tibetisch-buddhistischen Lama Akong Rinpoche von Yesche Udo Regel (II.6.b).

Ich melde mich nochmal im Epilog.

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I.) Veranstaltungshinweise

I.1.) Bonn: Interkulturelle Bildungsarbeit zwischen Wissens- und Wertevermittlung am 17.10.2013

Interkulturelle Bildungsarbeit basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist aber darüber hinaus auch Wertevermittlung. Dies erschafft eine Spannung
zwischen der oft erhobenen Forderung wissenschaftlicher Wertneutralität und der gesellschaftlichen nach Normgebung.
Der Vortrag versucht, diese Spannung zu lösen, indem er auf den kontextuellen Sitz von Wissen im menschlichen Leben verweist.
Wann?: Donnerstag, 17.10.2013, 19:30 Uhr
Wo?: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, Bonn
Kontakt: Michael A. Schmiedel;
schmiedel[at]bimev.de
(Hier veröffentlicht am 02.10.2013: http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=1605#c7662 )
Noch etwas mehr Input gefällig? Bitte sehr:
Wissenschaft kann reine Grundlagenforschung sein, ohne ein anderes Interesse, als mit dazu entwickelten Methoden Wissen zu generieren. Wissenschaftler(innen) können Ihre Arbeit aber auch in außerwissenschaftliche Kontexte einbinden. Praktische (Religions)wissenschaft ist in diesem Sinne eher kontextuell als rein. Sie kann sich einbringen in eine interkulturelle Bildungsarbeit, die nicht nur Forschungsergebnisse, sondern auch Werte vermitteln will, um ein friedliches Zusammenleben in einer gemeinsamen Gesellschaft zu fördern. Aus konstruktivistischer Perspektive ist jedes menschliche Handeln interessegeleitet, so auch das wissenschaftliche und auch die Grenzziehung zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Nichtwissenschaft, zwischen Beschreibung und Normierung, zwischen Kulturen und Religionen. Und je nach Interesse können diese Grenzen durchlässiger oder undurchlässiger gestaltet werden.  Interdisziplinarität, Interkulturalität und Interreligiosität sind Grenzüberschreitungen aus dem Interesse heraus, der Wirklichkeit gerecht zu werden und das Leben an dieser Wirklichkeit auszurichten. Dieser Artikel berichtet über die interkulturelle und interreligiöse  Arbeit des Autors in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern anderer Fächer und Nichtwissenschaftlern und versucht die Frage zu beantworten: Ist das eine Instrumentalisierung von Wissenschaft für nichtwissenschaftliche Interessen oder eine sinngebende Einbettung in einen größeren Kontext?
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I.2.) Bonn: Koran – für Christen von Muslimen erklärt. Zeichen für Leute mit Verstand. Zur Phänomenologie der Schöpfung im Islam am 23.10.2013.


Koran - für Christen
von Muslimen erklärt








"Zeichen für Leute mit Verstand"
Zur Phänomenologie der Schöpfung im Islam





Referent: Bacem Dziri, M.A., Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück
Termin: Mittwoch, 23.10. 2013, 19.30 – ca. 21 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Heilandkirchengemeinde
Domhofstr. 43-49, 53179 Bonn-Mehlem
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I.3.) Bonn: 118. philosophisch psychologischen Kaffeehausgespräch am 2.11.2013

Ich zitiere aus dem Rundbrief von Anton Drähne:

Liebe Interessentin, lieber Interessent,

danke, dass Sie so reges Interesse am Logotherapie Symposium im Kuppelsaal von Thalia hatten. Es kamen 130 TeilnehmerInnen , und so wie ich es erlebt habe, gab es anschließend noch viel Gesprächsstoff.
Für all diejenigen die anwesend sein konnten und auch für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, sind die beiden Vorträge von Julianna Heiland: „Von der Entzauberung zum Liebespaar“ sowie der bewegende Vortrag von Johanna Schechner: „Das logotherapeutische Säulenmodell ( von Freiheit und Verantwortung zu….)“ nachlesbar unter der homepage von Dr. Eich Schechner: www.sinnorientierung.eu  dann weiter unter Aktuelles. Mehr über Vorträge und Bücher von Dr. Otto Zsok können Sie erfahren unter www.logotherapie.de
Ich denke, dass auch das kommende Kaffeehausgespräch etwas Besonderes sein wird. Wir konnte Frau Dr. Annelen Kranefuss für diesen Nachmittag gewinnen. Sie ist Autorin, Matthias Claudius Expertin, ehem. Vorsitzende der literarischen Gesellschaft Köln.
Das Thema: WEGE DER SINNSUCHE  ENDLICHKEIT-TRANSCENDEZ-MITMENSCHLICHKEIT IM LEBEN VON MATTHIAS CLAUDIUS

Termin: Samstag 02.November wie immer 15:00- ca. 17:00 Uhr im Heinz Dörks Haus (INTRA) Joachimstr. 10-12


Ich freue mich jetzt schon wieder Sie persönlich begrüssen zu dürfen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen weitere schöne Herbsttage

Ihr
Anton Drähne

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I.4.) Bonn: Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 5.11. und am 3.12.2013

Ort: Münsterplatz Bonn, vor dem Seiteneingang des Münsters in der Nähe des Prangers
Zeit: 17.30-17.45 Uhr
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I.5) Bonn: Podiumsgespräche auf der Bonner Buchmesse Migration am 9.11.2013 im Haus der Geschichte

I.5.a) Podiumsgespräch „Religion in der Schule“, 9.11.2013, 10-11 Uhr

Konfessioneller Religionsunterricht ist in deutschen Schulen der Regelfall. Dies ist in Staatskirchenverträgen, zum Beispiel dem Konkordat zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Vatikan, geregelt. Normalerweise muss eine Religionsgemeinschaft des Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts (KdöR) besitzen, damit sie an öffentlichen Schulen Religionsunterricht anbieten darf. So durfte der Islam bisher nur als Islamkundeunterricht den jungen Muslimen vermittelt werden. Der neue islamische Religionsunterricht wurde nun aber ohne Ernennung einer islamischen Gemeinschaft zu einer KdöR beschlossen. Doch ist er nicht unumstritten, besonders was das Mitbestimmungsrecht der islamischen Verbände angeht. Buddhistische Schüler müssen sich bislang auch auf Religionsunterricht außerhalb der Schule oder an Privatschulen begnügen. Wegen dieser Ungleichheit der konfessionellen Religionsunterrichtsmöglichkeiten gibt es zudem seit Jahren eine Diskussion über einen konfessionsungebundenen Religionskundeunterricht für alle Schüler gemeinsam.
Über diese Fragen werden diskutieren:
Aziz Fooladvand, der aus dem Iran stammt und an der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bonn-Tannenbusch Islamkunde unterrichtet. Er vermittelt seinen Schülern einen offenen und liberalen Islam und das Bewusstsein einer eigenen Verantwortung dafür, wie man mit seiner Religion umgeht. Dem Einfluss der islamischen Verbände auf die Gestaltung des neuen islamischen Religionsunterrichts steht er kritisch gegenüber.
Klaus Gebauer, ehemaliger Koordinator des Religionsunterrichtes verschiedener Religionsgemeinschaften, so der Orthodoxen Kirchen, der Aleviten und des alten, jetzt auslaufenden Islamkundeunterrichts. Er kritisiert den zu großen Einfluss der islamischen Verbände auf den neuen Islamischen Religionsunterrichts.
Werner Heidenreich, der in der privaten Internationalen Friedensschule Köln im Fach Religion Buddhismus unterrichtet. Er praktiziert seit über zwanzig Jahren Zen- und Vipassana-Meditation und ist seit 1996 Mitglied im buddhistischen Intersein-Orden des vietnamesischen Mönchs und buddhistischen Gelehrten  Thich Nhat Hanh. Er war Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union, ist Teilnehmer im Kölner Rat der Religionen und auch darüber hinaus besonders engagiert im Dialog der Religionen. Er ist Autor des Buches „In Achtsamkeit zu einander finden – Die buddhistische Sprache der Liebe“. (Für dieses Podiumsgespräch ist er angefragt, konnte aber noch nicht endgültig zusagen.)
Jochen Ring, der am Martinus-Gymnasium in Linz am Rhein, das von überdurchschnittlich vielen Schülern mit vietnamesischem Migrationshintergrund besucht wird, Philosophie, katholische Religion, Ethik und Sozialkunde unterrichtet. Er ist Mitglied im Hauptpersonalrat für die Lehrkräfte an Gymnasien in Rheinland-Pfalz und Regionaler Fachberater für den Schulaufsichtsbezirk Koblenz.
Das Gespräch wird moderiert von Michael A. Schmiedel, der an der Universität Bielefeld künftige evangelische Religionslehrer in Religionswissenschaft unterrichtet, im BIM e.V. mitarbeitet und die Regionalgruppe Religions for Peace Bonn/Köln leitet.
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I.5b) Podiumsgespräch „Religiöses Leben in Deutschland“, 9.11.2013, 11.15-13.30 Uhr

Deutschland ist nicht mehr nur Teil des „christlichen Abendlandes“ sondern ein Land, in dem sich die globale Vielfalt der Religionen spiegelt. Anhand von Vergleichen, wie Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und andere Religionen in Deutschland und in anderen Ländern gelebt werden, kann man sehr deutlich die Spannung zwischen Konservativismus und Flexibilität der Religionen erkennen. Zugleich befinden sich die Religionsgemeinschaften in einem regen Austausch untereinander und mit der säkularen Umwelt.

Über diese Themen werden diskutieren:
Anne-Marie Laurent, die aus Frankreich stammt und Psychologin und Psychotherapeutin ist. In Bonn ist sie engagiert im Internationalen Frauenzentrum (ifz), wo sie unter anderem das Projekt „Interreligiöser Dialog zwischen Frauen“ durchführte, und nun Frauen, Paare und Familien mit Migrationshintergrund psychologisch berät. Sie praktiziert Zen-Buddhismus und ist Schülerin des vietnamesischen Zen-Lehrers Thich Nhat Hanh in Waldbröl und vertritt den Buddhismus bei den GEBETen der Religionen in Bonn.
Banthe Venerable Batuwangala Samiddhi, theravada-buddhistischer Mönch aus Neluwa in Sri Lanka. Er studierte Geschichte an den Universitäten in Colombo und Jayawardanepura und schloss sein Studium als M.A. und M.Sc. ab. Er forscht und schreibt über Theravada-Buddhismus mit einem religions- und philosophievergleichenden Interesse, und vermittelt buddhistische Praxis und Umweltbewusstsein an Interessierte. Er leitete etwas über ein Jahr den Bonn Buddhist Temple in Bad Godesberg, gründete nun aber eine neue Gemeinschaft, die Samadhi Buddhist Association.
Lioba von Lovenberg, die Mitglied in der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) und  aktiv im interreligiösen Dialog, zum Beispiel im Arbeitskreis Muslime und Christen im Bonner Norden und bei Religions for Peace Bonn/Köln, wo sie Gastgeberin des regelmäßigen interreligiösen Gesprächskreises ist und bei den GEBETen der Religionen in Bonn. Beruflich arbeitet sie als Erzieherin.
Saloua Mohammed, deren Familie aus Marokko stammt, und die an der Universität Bonn Soziale Arbeit studiert. Sie ist Honorarkraft in der Sozialpädagogischen Familienhilfe des BIM e.V., darüber hinaus aber seit vielen Jahren aktiv in der Sozial-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit, zum Beispiel bei den Life Makers und als Organisatorin der Bonner Friedensmärsche. Für ihr Engagement erhielt die Muslimin 2013 den Integrationspreis der Bundesstadt Bonn.
Hossein Pur Khassalian, der aus dem Iran stammt und Arzt im Ruhestand ist. Der mit einer Christin verheiratete Muslim engagiert sich sehr im interreligiösen Dialog, so beim Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit und bei den GEBETen der Religionen und als Vermittler von internen Informationen aus seinem Herkunftsland.
Pater. Dr. Josey Thamarassery CMI, der aus Indien stammt und römisch-katholischer Priester in Bonn ist.
Wolfgang Wallrich, der bis kürzlich Pfarrer in der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn war. Über zehn Jahre war er Pfarrer für die deutschsprachige Gemeinde in Stockholm. Auch in seinem (Un)ruhestand engagiert er sich als Berater für Menschen mit Migrationshintergrund, im interreligiösen und interkulturellen Dialog, zum Beispiel bei den GEBETen der Religionen in Bonn und so manchen anderen Aufgabengebieten.
Werner Wiegmann, der Jurist im Ruhestand und seit rund 30 Jahren Zen-Praktizierender ist. Er ist ein Schüler des japanischen Zen-Meisters Nakagawa Roshi, war einige Jahre Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union und leitet seit 1996 eine eigene Zen-Gruppe in Bonn und vertritt den Buddhismus bei den GEBETen der Religionen in Bonn.
Das Gespräch wird moderiert von Michael A. Schmiedel, der an der Universität Bielefeld künftige evangelische Religionslehrer in Religionswissenschaft unterrichtet, im BIM e.V. mitarbeitet, die Regionalgruppe Religions for Peace Bonn/Köln leitet und die GEBETe der Religionen in Bonn moderiert.
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I.6.) Siegburg: Philosophie im Pumpwerk am 14.11.2013

Am 21.11.2013 gibt es turnusmäßig wieder die Philosophie im Pumpwerk mit Rüdiger Kaun.
Das Thema habe ich noch nicht.
Ort: Pumpwerk, Bonner Straße 65, 53721 Siegburg
Zeit: 19 Uhr
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I.7.) Bonn: Interreligiöser Gesprächskreis von Religions for Peace Bonn/Köln am 19.12.2013

Thema: Das Böse
Ort: Argelanderstraße 6, 53113 Bonn (bei Lioba von Lovenberg)
Zeit: 19.30-21.30 Uhr
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II.1.) Einheit in Vielfalt oder Vielfalt ohne Einheit? Bericht von Varvara Stegarescu

In Rahmen der Interkulturellen Woche 2013 findet in Bonn eine bunte Palette an kulturellen Veranstaltungen statt. Das Ziel der Interkulturellen Woche ist es, Menschen zusammenzubringen und den Dialog zwischen Kulturen und Religionen zu fördern.
Eine Gelegenheit zum Austausch über ein friedliches Miteinander der Religionen bot der Vortrag des Religionswissenschaftlers Michael A. Schmiedel zu dem Thema „Religion und Religionen- Einheit in Vielfalt oder Vielfalt ohne Einheit? Ist eine große Ökumene möglich?“. Der Vortrag fand am 19. September im MIGRApolis-Haus der Vielfalt mit ca. 20 Gästen statt.
Michael A. Schmiedel ging in seinem Vortrag der Frage nach, ob es möglich wäre, die unterschiedlichen Religionen zu vereinen, sei es durch eine Fusion unter eine gemeinsame Lehre, oder durch ein friedliches Miteinander trotz der Unterschiede, durch Anerkennung einer gemeinsamen Oberinstanz. Der Religionswissenschaftler erklärte, dass besonders durch die Formulierung einer gemeinsamen Lehre immer wieder neue Religionen entstanden, das anvisierte Ziel aber nie erreicht wurde. Die neueste Lehre überzeugte immer einige, viele aber nicht.  ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2491
(Auf Migrapolis veröffentlicht am 24.09.2013)
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II.2.) Kurden und Christen in der syrischen Revolution. Bericht von Varvara Stegarescu

 

Referent: Jian Badrakhan
Veranstalter: YASA für die Förderung der Kultur
Am 21. September 2013 fand im MIGRApolis-Haus der Vielfalt die Veranstaltung „Kurden und Christen in der syrischen Revolution“ statt. Der Referent des Abends war Jian Badrakhan, Mitglied und aktiver Unterstützer der Bonner Nichtregierungsorganisation „YASA für die Förderung der Kultur“. Der Referent hat über die Lage der ethnischen und religiösen Minderheiten in Syrien berichtet. Die Veranstaltung wurde von 30 Gästen besucht.
Im Anschluss an den Vortrag bot sich dem Publikum die Gelegenheit an, dem Referenten Fragen zu stellen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Jian Badrakhan war die Tatsache, dass religiöse Gruppierungen nicht so einfach miteinander umgehen könnten, wie die Völker es tun. Das Problem dabei liegt in dem Streben der religiösen Gruppierungen, ihren Glauben anderen Mitgliedern der Gesellschaft aufzuzwingen. Insofern könnte eine Lösung für den syrischen Konflikt nur auf Völkerebene erreicht werden, die Religionen sollten dabei keine Rolle spielen. Als positives Beispiel nannte der Referent den Kontinent Europa - ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2493 
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am 26.09.2013)
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II.3.) Eine menschliche Tragödie im Mittelmeer. Ein Kommentar von Hıdır Çelik

Karte © NormanEinstien / Wikipedia
Es war nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge mit veralteten, zum Teil auch selbst gebastelten Booten versuchten, in Europa Fuß zu fassen. Leider sind die Außengrenzen Europas so dicht, dass es faktisch kaum möglich ist, an Land zu kommen. Viele Flüchtlinge nehmen in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Familien Gefahren in Kauf.
Auch die letzte Tragödie vom 3. Oktober 2013 zeigt uns die Grenzen unserer Menschlichkeit, wie verantwortungslos wir mit den Schicksalen von Menschen umgehen. Die Opfer, die vor Lampedusa ums Leben gekommen sind, waren vor Not, Elend und vor Kriegen geflohen, die wir als Europäer zum Teil auch selbst zu verantworten haben. Doch sind Europas Außengrenzen mit Stacheldrähten und hohen Stahlmauern so abgeschottet, dass die vernuft der Menschlichkeit dabei verloren geht.
Es ist nicht das erste Mal und wird leider nicht das letzte Mal sein, wenn wir nicht dafür sorgen, dass die Fluchtursachen bekämpft werden. Solange das nicht passiert, werden weiterhin Menschen versuchen, den Gefahren zu trotzen.
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am 09.10.2013)
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II.4.) Veranstaltungen der Bahá´í-Gemeinde im Rahmen der Interkulturellen Woche 2013. Berichte von Helia Daubach.
 17. September 2013: Miteinander sprechen, miteinander lernen, miteinander leben: Erfahrungen im interreligiösen Austausch mit Asylbewerbern.


Unter diesem Motto hatte die Bahá’í‐Gemeinde Bonn am 17. September 2013 in das Bahá´í-Forum in der Wachsbleiche eingeladen.

Christine Beißel, eine Bahá´í-Freundin aus Overath, und ein befreundeter Flüchtling aus Pakistan wollten über ihre Erfahrungen im interreligiösen Austausch, gemeinsamem Gebet und Andacht in einer Lebenssituation berichten, in der man kaum Möglichkeiten und Chancen, oder den Bedarf für solcher Art Begegnungen vermuten würde. In einer Gemeinschaftsunterkunft einer Nachbargemeinde von Overath und überall in Deutschland leben Menschen unterschiedlichster Herkunft und religiöser Traditionen zusammen.
Aus oft unvorstellbar dramatischen Gründen verließen sie ihre Heimat in der Hoffnung auf ein neues friedliches Leben in Deutschland. Christen, Muslime verschiedener Richtungen, orthodoxe Christen, Alewiten, Kurden, Bahá´í, Atheisten bilden so ein buntes Gemisch verschiedener Kulturen und religiöser Traditionen. Vor Ort arrangierte Frau Beißel zunächst einen Deutschkurs für die Bewohner. Mit dem Fortschritt in der sprachlichen Verständigung lernten sich alle besser kennen, und auch die verschiedenen Lebensgeschichten wurden ausgetauscht. Die Not war und ist überall sichtbar, weil das Verständnis der deutschen Gesetzgebung und der Umgang mit den Behörden oft sehr schwierig und die Entscheidungen für die Betroffenen nicht leicht nachzuvollziehen sind.
...mehr , darunter auch ein Bericht über die Gesprächsrunde zum Thema „Einheit in Vielfalt“ unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2499
(Auf MIGRApols veröffentlicht am 10.10.2013)
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II.5.) GEBETe der Religionen in Bonn am 1.10.2013

Der Bericht von Bartosz Bzowski kommt noch. Ihn und einige andere Berichte der Interkulturellen Woche in Bonn finden Sie unter www.migrapolis-deutschland.de. 

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II.6.) Nachrufe


II.6.b) Nachruf von Werner Heidenreich auf S.N. Goenka


Ich übernehme hier den Nachruf von Werner Heidenreich aus seinem StadtRaum-Newsletter:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor wenigen Tagen verstarb der weltberühmte burmesische Vipassana-Lehrer S. N. Goenka im hohen Alter von 89 Jahren. S. N. Goenkas Anweisungen zur Meditation habe ich immer wieder gern gehört und für meine eigene Praxis genutzt. Mich haben seine profunden Kenntnisse und Auslegungen der buddhistischen Ur-Schriften (Pali-Kanon) beeindruckt und sie haben mir geholfen, das eigentliche Anliegen des Buddha zu verstehen.
Freunde und Bekannte, die seine recht anstrengenden Retreats besuchten und durchhielten, kamen frisch und mental sehr viel ruhiger wieder zurück. Viele meinten, ein solches Retreat sei zu einer Zäsur in ihrem Leben geworden und sie würden sich als eine neue, geläuterte und geistig stabilere Person empfinden.
S. N. Goenka gehört für mich zu den großen Buddhisten, die die Lehre des Buddha überraschend praktisch und modern auslegen, dabei aber immer fest verbunden bleiben mit den ursprünglichen Anweisungen des Buddhas. S. N. Goenka sah die buddhistische Praxis nicht als Ausübung einer Religion an, sondern verstand sie als eine geistige Übung, die universell über alle Kulturen und Religionen hinweg für alle Menschen anwendbar sei. Entsprechend gründete er weltweit Vipassana-Praxiszentren ohne diese aber als buddhistische Tempel oder Religionsgemeinschaften zu bezeichnen. Mitglieder aller anderen Religionen konnten dort praktizieren und viele von ihnen nutzten die erlernte Vipassana-Meditation für ihre eigene religiöse Praxis.
Ich hoffe, dass es auch nach Goenkas Tod noch viele Lehrer und Weise geben wird, die in den Lehren des Buddha eine lebendige und auch heute noch gültige Sammlung von Weisheiten erkennen. Mögen noch mehr Meditationslehrer die klaren Anweisungen Buddhas für das Geistestraining frei von Dogmen und religiösem Dünkel lehren und an die Menschen weltweit weitergeben. Die Praxis und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlagen für inneren Frieden, tiefem Mitgefühl und Wohlbefinden. S. N. Goenka wurde erst vor kurzem zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Dies geschah, weil Meditation und der daraus gewonnene „Klarblick“ eine geistige Stabilität schaffen und Einsichten ermöglichen, die uns vor Fanatismus und blinder Ideologie schützen. Also genau das, was in diesen politisch ökonomisch aufreibenden Zeiten dringend notwendig ist.

Liebe Grüße
Werner Heidenreich

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II.6.b.) Nachruf von Yesche Udo Regel auf Dr. Akong Rinpoche

Ich übernehme den Nachruf von Yesche Udo Regel aus seinem Paramita-Newsletter:
Am Dienstag, den 8. Oktober, wurde Dr. Akong Rinpoche, der Begründer des ältesten tibetisch-buddhistischen Zentrum in Europa, Samye Ling in Schottland, in Chengdu/China zusammen mit 2 Begleitern ermordet. Er war ein außergewöhnlicher Lama und kam bereits Anfang der 60er Jahre, zusammen mit Chögyam Trungpa, nach Europa. Er war auch der Begründer des Tara-Rokpa Therapie-Programms und der Hilfsorganisation Rokpa.
Mehr über ihn auf Wikipedia:   http://de.wikipedia.org/wiki/Akong_Rinpoche  und über die Google News-Suche.

Auch für mich war Akong Rinpoche in jungen Jahren einer der ersten Lamas, denen ich begegnen durfte, zumal meine frühen Begegnungen mit dem tibetischen Buddhismus auch 1977 in Samye Ling, seinem Zentrum, stattfanden. Ohne ihn wäre mein Leben und das vieler anderer Menschen sicherlich ganz anders verlaufen. […] Wenn ich zurückdenke, würden viele buddhistischen Zentren ohne Akong Rinpoches Wirken nicht so entstanden sein, wie sie es sind. Sein plötzlicher Tod, zumal auf diese grausame Weise, ist eine äußerst traurige und bestürzende Nachricht. 


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Epilog

Das Zitat von Hermann Hesse über dem Rundbrief stammt aus einem seiner Briefe. An wen dieser gerichtet war, weiß ich nicht. Ich habe es aus dem Büchlein: Lektüre für Minuten. Gedanken aus seinen Büchern und Briefen. Auswahl und Nachwort von Volker Michels. Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1971, Zitat Nr. 476. Mir ist dieser eigensinnige alemannische Autor sehr nahe. Ich erkenne mich in seinen Büchern immer wieder selber, nicht in allen Details seiner Figuren, aber im Grundsätzlichen seiner Selbst- und Menschenkenntnis, seiner Sehnsüchte und seiner Weisheiten. Der von ihm propagierte Eigensinn wirft den Menschen zurück auf sich selbst, auf seine eigene Natur und seine eigene Verantwortung. Vielleicht hat er zu wenig bedacht, dass der Herdentrieb, der Wunsch, alles so zu machen wie es „alle“ machen, wie die Gesellschaft es von einem verlangt, auch zur menschlichen Natur gehört. Ihm jedenfalls erschienen gesellschaftliche Konventionen allzu oft nur als Zwang, den er lieber floh. Nur auf den Fotos, die ich von ihm kenne, beugt er sich ihm, denn fast nie, noch nicht einmal bei der Gartenarbeit, sieht man ihn ohne Krawatte und Jackett. Tja, wer erwartet auch schon stringente Konsequenz von einem so eigensinnigen Menschen? Oder entsprach es gar seinem ureigensten Wunsch, sich so steif zu kleiden? So ein Hessekenner bin ich nicht, um das beantworten zu können. Vielleicht ist je einer unter Ihnen, werte Leserinnen und Leser?

Ich verbleibe jedenfalls mit besten Wünschen für den Herbst und verweise gerne nochmal auf die Möglichkeit, auch zwischen den Rundbriefen per Weiterleitung interreligiöse Termine mitgeteilt zu bekommen.

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Religions für Peace Bonn/Köln
BIM e.V.

Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung

 



Sonntag, September 29, 2013

1.Oktober 2013: Atemholen - Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit - GEBETe der Religionen



Liebe Leserinnen und Leser des Interreligiösen Rundbriefes für Bonn und Umgebung!

Für einen richtigen Rundbrief fehlt mir momentan die Zeit, aber diese Einladung möchte ich Ihnen doch nohc zukommen lassen, mit der Bitte, Sie in Ihren thematisch passenden Verteilern weiterzuleiten:

Am 1. Oktober 2013 dürfen wir Sie gleich zu drei interreligiösen Veranstaltungen in Bonn einladen:

1.       Atemholen
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
13.30 bis 14 Uhr
Wer die Veranstaltungsreihe nicht kennt lese diesen Bericht:
http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2355
2.       Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit
auf dem Münsterplatz in der Nähe des Prangers vor dem Münster
17.30 bis 17.45 Uhr
Hierzu lesen Sie bei Interesse diesen Bericht:
http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2354#c7054
3.       GEBETe der Religionen
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
18.30 bis ca. 20.30 Uhr
Auch dazu haben wir einen Bericht:
http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2337
Die GEBETe der Religionen sind zugleich die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bonn (Gesamtprogramm: http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Kultur/Interkulturelle_Woche_2013/Flyer_interkulturelle_woche_2013.pdf)

Seien Sie uns alle herzliche willkommen zu allen drei Veranstaltungen oder zwei davon oder einer, wie es Ihre Zeit und Ihr Interesse erlauben!

Herzliche Grüße,
Michael A. Schmiedel

RfP Bonn/Köln
www.religionsforpeace.de

Freitag, August 09, 2013

Interreligiöser Rundbrief ... Nr. 2013-05 (09.08.2013)




Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung  Nr. 2013-05 (09.08.2013)

„Nicht wenige religiöse Traditionen sagen, dass das Streben nach Identität als ein Selbstsein-Wollen, das zur Gestaltung, Konstruktion und Konzeptualisierung des Selbst drängt, letztlich nicht zum Heil führt, sondern seinerseits noch der Erlösung durch die Erfahrung apophatischer Identität bedarf. Innerhalb dieser Traditionen wird eine Kultur der docta ignorantia, des belehrten Nichtwissens und der Zurückhaltung in Bezug auf die Frage, wer jemand sei, als emanzipative Lebenspraxis gepflegt. Im Zentrum steht nicht so sehr Identitätsarbeit als die Einübung in ein Nicht-Tun.“
Karl Baier
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Inhalt
I.7.a) Bonn: Achtsamkeit als Weg der Befreiung mit Lama Dzogchen Pönlop Rinpoche…………………………………………………………………………………………………………………………….5
 I.7.b) Bonn:  SINNfindung im Zyklus des LEBENs am  Samstag, 5. Oktober 2013. 6
Darunter dann ein Schlusswort und noch ein frisch eingetroffener Termin aus Witten.
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
seit Mai ist dies der erste interreligiöse Rundbrief. Ich bedaure das selber, da in den letzten Monaten eine interreligiöse Veranstaltung der anderen die Klinke in die Hand gab. Ich erfuhr von vielen aber viel zu kurzfristig, um daraus einen Rundbrief gestalten zu können, und leitete sie in einem kleineren, handlicheren Verteiler von interreligiös Aktiven oder besonders Interessierten weitergeleitet. Wer von Ihnen in diesen kleinen Verteiler aufgenommen werden möchte, gebe mit einfach Bescheid.

Und wer im September später noch Termine bekannt geben möchte, schicke sie mir bitte so früh wie möglich. Vielleicht schaffe ich es, sie nicht nur weiterzuleiten, sondern auch ordentlich zu einem Rundbrief zusammenzustellen.

So ein Semester an der Uni, zumal an einer vier Wegstunden entfernten, ist spannend und arbeitsreich und voller interessanter Begegnungen. In einer Vorlesung beschäftigten wir uns mit Zusammenhängen von Religion und Identität. Es ging um individuelle und kollektive, um nationale, ethnische, regionale, kulturelle und eben religiöse, um eindeutige und multiple und ganz zum Schluss auch noch um kataphatische und apophatische Identität. Letztere genau zu beschreiben verweigerte ich mich, sondern schloss die Vorlesung mit den Worten, dass mir selbige fehlen. Was diese beiden Identitätsdimensionen aber ausmacht, erlebte ich unterwegs. Meine kataphatische Identität war erschüttert, als mir auf der letzten Rückreise im Deutzer Bahnhof das Laptop gestohlen wurde: Computer, Daten, Wiederbeschaffungs-kosten der Hardware, Wiederherstellungsfraglichkeit der Software, Einhalten der Redaktionsschlüsse, die kurz bevor standen, das war schon ein Schlag. Jetzt sitze ich hier mit einem neuen Rechner, mit dem ich weit weniger zufrieden bin, hatte zum Glück fast alles Daten extern gesichert, habe jetzt weniger Geld auf dem Konto, hoffe, dass niemand die Daten auf dem gestohlenen Rechner missbraucht, habe bisher alle Termine einhalten können, wurde dann auch mal krank (Angina). Und … Aber … Da war noch was anderes:
Ein paar Wochen vorher las ich wie so oft in dem Buch „Multiple religiöse Identität. Aus verschiedenen religiösen Traditionen schöpfen“, herausgegeben von Reinhold Bernhard und Perry Schmidt-Leukel, in Zürich 2008, aus dem auch das Zitat oben stammt, schaute aus dem Fenster, sah sich im Wind bewegende oder vom Wind bewegte (wie auch immer) Zittelpappelblätter und wurde plötzlich von einer ganz besonderen Hochstimmung erfasst. Der Wind, der Baum, die Blätter, der Zug, ich, der Himmel, alles wurde mir als untrennbare Einheit bewusst. Wer bewegt was, was wird woher bewegt, was bewegt sich selbst? Das wurden plötzlich letztlich unwichtige Fragen. Ursache und Wirkung fielen zusammen und lachten miteinander. Seit dem muss ich mir nur diese Pappel in Erinnerung rufen, und ich lache, vor allem über mich. Ich glaube, das ist apophatisch. Wie auch immer, jedenfalls war dieses Erlebnis ungleich intensiver als der Anblick des Platzes neben meiner Aktentasche, wo eigentlich auch die Laptoptasche hätte stehen sollen, der nun aber leer war. Die Erinnerung daran erschrickt zwar immer noch, ich bin seit dem angespannter, wenn ich mit Gepäck unterwegs bin, aber diese Anspannung ist auf eine anderen Ebene, eher an der Oberfläche. Die Pappel im Wind sitzt tiefer. 

Übrigens wird Religions for Peace Deutschland in diesem Jahr 25 und feiert das Ereignis am Ende des Nürnberger Forums am 26.9.2013 in Nürnberg. Wer darüber mehr wissen will, frage mich. Infos zum Nürnberger Forum zum Thema „Menschenrechte und interreligiöse Bildung“: http://www.nuernberger-forum.uni-erlangen.de/ und wenn ich schon hier auf überregionale Tagungen hinweise, auf die DVRW-Tagung in Göttingen zum Thema „Empirie und Theorie“: http://www.uni-goettingen.de/de/sh/366073.html . An letzterer werde ich teilnehmen, für beide fehlt mir leider die Zeit.
 
Jetzt wünsche ich Ihnen und Euch aber eine informative und vielleicht inspirierende Lektüre der Veranstaltungshinweise. Mehr gibt es diesmal nicht. Aber das reicht ja auch, vor allem, wenn sie dann auch Veranstaltungen besuchen. Vielleicht sehen wir uns da oder dort.

Weiter unten melde ich mich nochmal.

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I.) Veranstaltungshinweise

I.1.) Bonn: Frauen in den Weltreligionen, 11.08.-11.11.2013

http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/aa1bd5c236.jpg
Das Bonner Frauenmuseum. Foto: Schmiedel.
Ausstellung und umfangreiches Rahmenprogramm im Frauenmuseum in Bonn
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I.2.) Schwerte: INTR°A-Jahrestagung Toleranz und interreligiöser Dialog. Eine Kritische Religions- und Gesellschaftsanalyse, 07.-08.9.2013

Schauen Sie sich das Programm auf der INTR°A-Website an:
http://textmaterial.blogspot.de/2013/07/toleranz-und-interreligioser-dialog.html
Ich habe die Ehre, dort einen Vortrag zum Thema „Zur Möglichkeit und Unmöglichkeit des Interreligiösen Dialogs“ zu halten.
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I.3.) EUROPA/der WESTEN STEHT VOR EINEM AUFSTIEG – DOCH DER „PREIS“ MUSS BEZAHLT WERDEN am 7.9.2013


Von Anton Drähne:
Liebe Interessentin, lieber Interessent,
einen „Preis“ bezahlen, um etwas zu bekommen, was das Leben freier und offener macht?  Dazu wäre man ja grundsätzlich bereit. Beim Thema Europa könnte der Blickwinkel anders sein. Ich freue mich sehr, dass Dr. Otto Zsok, aus logotheraeutischer Sicht das Thema“Europa“ mit uns diskutieren wird. Sie wissen ja vom letzten Mal, wie sehr er begeistern kann.  Ich finde das Thema auch aus dem Grunde spannen aus einer „therapeutischen“ Sichtweise, die eigene Haltung  dazu zu vertiefen. Ich bin sicher, dass es ein anregender Nachmittag werden wird.
EUROPA/der WESTEN STEHT VOR EINEM AUFSTIEG – DOCH DER „PREIS“ MUSS BEZAHLT WERDEN
mit Dr. Otto Zsok : Dipl. Theol., Leiter Süddeutsches Zentrum für Logotherapie und Existenzanalyse, Fürstenfeldbruck
Moderation: Dr. Anton Drähne
Termin:  Samstag 07.09.2013  wie immer 15:00 bis ca. 17:00 Uhr
Heinz Dörkshaus (INTRA) Joachimstr. 10-12, 53113 Bonn, Nähe Museum König, nächste U-Bahnhaltestelle Bundesrechnungshof
Ich würde mich freuen, Sie wieder persönlich begrüssen zu dürfen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute (Urlaubs)Zeit
Ihr
Anton Drähne
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I.4.) Siegburg: Philosophie im Pumpwerk: Was kann ich wissen? Am 12.09.2013

Ab 19Uhr kann wieder jeder mitdenken und mitreden im Pumpwerk, Bonner Straße 65, 53721 Siegburg
http://www.kunstverein-rheinsieg.de/pumpwerk/index.html

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I.5.) Bonn: Programm der Interkulturellen Woche 2013

http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/0f220a05a6.jpg
Vom 15. September bis zum 1. Oktober 2013 findet die diesjährige Interkulturelle Woche in Bonn statt.
Hier können Sie sich über die Veranstaltungen im Rahmen der IKW 2013 informieren:
Besonders interessant vielleicht der Abend bei den Bahá’í zum Thema „Einheit in der Vielfalt“, dann mein Vortrag „Religion und Religionen. Einheit in der Vielfalt oder Vielfalt ohne Einheit“ und natürlich die GEBETe der Religionen. Termine alle auf dem Plakat und dem Flieger.
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I.6.) Bonn: Interreligiöser Gesprächskreis von RfP Bonn/Köln am 10.10.2013:

Ab 19.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstraße 6, 53113 Bonn
Thema: Muss man einem bestimmten, einzigen religiösen Weg folgen oder kann man mehreren Wegen folgen oder sich seinen eigenen Weg gestalten, um zum Ziel zu gelangen?
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I.7.) Bonn: Noch zwei Hinweise von Anton Drähne:

Liebe Interessentin, lieber Interessent am philos.psycholg. Kaffeehaushausgespräch,
herzlich darf ich Sie auf zwei besondere Veranstaltungen in der kommenden Zeit hinweisen:
am  30.August 2013. Achtsamkeit als Weg der Befreiung mit Lama Dzogchen Pönlop Rinpoche im großen Theatersaal des Augustinums Bonn
und am 05. Oktober: Sinnfindung im Zyclus des Lebens im. Kuppelsaal des ehemaligen Metropols Bonn
mit herzlichen Grüssen
Ihr
Anton Drähne

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I.7.a) Bonn: Achtsamkeit als Weg der Befreiung mit Lama Dzogchen Pönlop Rinpoche
Am Freitag, den 30. August 2013 steht in Bonn der 2. Besuch und öffentliche Vortrag von Dzogchen Pönlop Rinpoche bevor, der u.a. spiritueller Leiter des Kamalashila Instituts in der Eifel ist. Das Paramita-Projekt, das Rinpoche auch 2011 besuchte, unterstützt diese Veranstaltung bei den Vorbereitungen und der Durchführung. 
Dzogchen Pönlop Rinpoche ist ein in Seattle (USA) lebender tibetischer Lama, der weltweit bekannt ist und dessen Bücher im englischen Sprachraum offenbar eine hohe Auflage erreicht haben. Auch die deutschen Übersetzungen von "Rebell Buddha", "Der große Augenblick" und "Der Geist überwindet den Tod" sind allesamt ausgezeichnete und besondere Werke. 
Mehr über Dzogchen Pönlop Rinpoche: http://dpr.info/biography.DE.htm
Der Veranstaltungsort ist diesmal der Theatersaal des Seniorenwohnhauses "Augustinum" in Bonn-Castell direkt am Rhein.
Karten mit nummerierten Sitzplätzen gibt es zu 14,- € und man kann sie direkt im Kamalashila Institut in der Eifel bestellen: http://www.kamalashila.de/
2011 wollten ca. 350 Menschen seinen Vortrag hören, doch nur etwa 200 passten in den Vortragssaal im Rheinischen Landesmuseum, weswegen man diesmal einen größeren Saal gewählt und einen Vorverkauf organisiert hat. Es wird Restkarten an der Abendkasse geben.
Mit herzlichen Grüßen,
Yesche U. Regel und Angelika Wild-Regel

Dzogchen Ponlop Rinpoche – Gelehrter, Dichter, Maler und Kalligraph - gehört zu der herausragenden jungen Generation von Gelehrten des tibetischen Buddhismus. Er hat das Nithartha-Studienprogramm entwickelt, um die klassische Tradition des buddhistischen Studiums in eine moderne Form zu übertragen. Er widmet viel Zeit und Energie seinem Bemühen, einen authentischen westlichen Buddhismus zu entwickeln, der frei ist von überlieferten kulturellen Prägungen, die westlichen Menschen lediglich den

Veranstaltungsort: Augustinum Bonn, Römerstraße 118, 53117 Bonn
Freitag, 30. August 2013, 19.30 Uhr
Eintritt: 14 Euro (An der Abendkasse nur Restkarten erhältlich.)Infos und Kartenvorverkauf im Kamalashila Institut:
Telefon: 02655 939040, Email: office@kamalashila.de

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I.7.b) Bonn: 
SINNfindung im Zyklus des LEBENs am  Samstag, 5. Oktober 2013 

11 Uhr bis 15 Uhr
Im Rahmen der Sinnsucher e.V. wird ein Nachmittag gestaltet über das Thema Sinn und Lebensqualität.
Ort:  Kuppelsaal der Thalia-Buchhandlung, Bonn, am Marktplatz.     Eintritt € 10,–
Kartenreservierung unter erichschechner@t-online.de oder 0228-368 199 22  (Thalia) möglich.
Dr. Erich Schechner, Bonn.    Sinnorientierter Psychotherapeut, Autor. (www.sinnorientierung.eu)
Das Leben Viktor Frankls und seine Aktualität in unserer Zeit
Johanna Schechner, MSc, Wien.    Psychotherapeutin für Logotherapie und Existenzanalyse; Initiatorin, Gründerin und Vorstand des VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN; Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Autorin
DAS LOGOTHERAPEUTISCHE  SÄULENMODELL
In diesem Vortrag wird die Freiheit und Verantwortlichkeit  der Person zu einer sinnerfüllten Selbst und Weltgestaltung aufgezeigt.
Julianna Heiland, Düsseldorf.  Einzel-und Paartherapeutin, Leiterin des Instituts für Psychosynthese und Logotherapie IPL, Düsseldorf (www.einzel-und-paartherapie-düsseldorf-duisburg.de)
VON DER ENTZAUBERUNG ZUM LIEBESPAAR
Die Bedeutung der geistigen Dimension in der Paartherapie
Dr. phil. Otto Zsok, München.    Philosoph, Theologe, Sinnorientierter Psychotherapeut und Direktor des Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse, Vortragender, Übersetzer, Autor von 25 Büch-ern,  (www.logotherapie.de)
»Dein« – »Mein« und »Unser« SINN
Die Unausweichlichkeit der geistigen Dimension nach Max Scheler und Viktor Frankl
Für die Publikumsdiskussion:  Dr. med. Anton Drähne, Bonn.   Gynäkologe, Psychotherapeut

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Haben Sie auch gemerkt, dass die Mauersegler schon wieder weg sind. Der Sommer neigt sich seinem Ende zu. Ich finde den Spätsommer, auch wenn man sich hier und da schon wieder ein wenig wärmer kleiden muss, vor allem wegen seines Lichtes besonders schön. Es kommt schräger herein als im Hochsommer, wärmt aber noch mehr als im Herbst. Letzten Winter habe ich mich in ein kleines Bachtal im Westerwald verliebt. Auch das sieht jetzt im Spätsommer anders aus. Ich lasse lieber ein Foto sprechen:
P1020505
Wer wissen will, wo es liegt, mag mich fragen. Vielleicht verrate ich es.
I
hnen und Euch wünsche ich jedenfalls einen schönen, angenehm warmen, Spätsommer! Und sofern sie Muslime sind und den Ramadan eingehalten haben nun auch am hellichten Tag wieder guten Appetit!

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel
RfP Bonn/Köln
www.religionsforpeace.de
BIM e.V. / MIGRApolis-Deutschland
www.bimev.de, www.migrapolis-deutschland.de

PS: Eine weitere interessante Liste mit interreligiösen Veranstaltungshinweisen finden sie bei INTR°A unter http://religiositaet.blogspot.de/2010/11/interreligiose-veranstaltungen-und.html , auch von 2013
PPS: Eben frisch eingetroffen:
Wenn demnächst die Ferienzeit zuende geht,
nimmt auch der Dialog der Religionen in Witten wieder Fahrt auf.
Herzliche Einladung dazu!
Dietrich Schwarze

Einladung

Perlen der Religionen
Biografisches Erzählen im Dialog
Donnerstag 5.9. 19:30 Uhr.
Gemeindehaus Evangelische Kirchengemeinde Bommern,
Bodenborn 48, 58452 Witten

Welche Impulse gibt mir meine Religion in meinem täglichen Leben? Hilft sie mir beim Zusammenleben mit anderen? Welche Prägungen hat mir die religiöse Erziehung in meiner Kindheit mit auf den Weg gegeben? Wenn ich Trost brauche - was sagen mir die Schriften meiner Religion? Welche Aussagen über Tod und Leben sind mir wichtig? ...
RfP führt diese Reihe mit weiteren 4 Gesprächen weiter. Durch biographisches Erzählen wollen wir mehr von der lebendigen Schönheit der Religionen und von ihrer Bedeutsamkeit für das einzelne Menschenleben sichtbar werden lassen. Gesprächspartner sind Frauen und Männer verschiedener Religionen und Konfessionen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Prägung, die hier in Witten leben.
Am 5.9. wird Frau Nicole Plaszczymaka Hauptgesprächspartnerin sein. Frau Plaszczymaka ist römisch-katholisch. Als Erzieherin bei der Lebenshilfe in Witten steht sie in der Herausforderung, den eigenen Glauben in einer Weise zu leben und zu formulieren, die zu den Menschen passt, mit denen sie arbeitet.
Leitung und Information: Wolfram Gauhl,  0234  97 64 970



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Dietrich Schwarze, Pfr. i. R.
Rheinische Str. 11 B
58453 Witten
Fon: 02302 87 86 89
http://www.wcrp-witten.de 
http://www.wil-witten.de
http://www.chai-praxis.de/dietrich_schwarze/hand-fuss.html