Donnerstag, August 30, 2012

Interreligiöser Rundbrief ...Nr. 2012-08 (30.08.2012)

Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung Nr. 2012-08 (30.08.2012)

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich könnte man das ja ganz ordentlich auseinanderhalten. Religion, Politik, Philosophie, Kunst – und Kultur überhaupt. So sehr unser Denken auch die Schubladen liebt – und das wissenschaftliche schon gar – so wenig kümmert sich das Leben darum. So habe ich mich entschlossen, die Beiträge dieses Rundbriefes nicht thematisch zu ordnen, sondern allenfalls ungefähr chronologisch. So wird Ihnen das Inhaltsverzeichnis als kunterbuntes Durcheinander erscheinen. Doch ich versuche, hier im Editorial ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen.
Wir modernen Europäer betonen immer wieder, dass man Religion und Politik streng auseinanderhalten müsse und werfen dem Islam oft vor, es miteinander zu vermischen. Nun, die Trennung ist eigentlich ein sehr modernes Konstrukt. Man merkt es zum Beispiel bei der Diskussion um den Salafismus, wie sehr nicht nur Muslime, sondern auch staatliche Behörden sich damit beschäftigen. Die Stadt Bonn startete im Juni eine Reihe zu dem Thema, die jetzt im September fortgesetzt wird.
Bonner Bürger haben sich seit Mai in einigen Demonstrationen engagiert, für den Frieden, gegen Rechtsextremismus und Salafismus. Mir fiel dabei auf, dass gegen den Rechtsextremismus die einen, gegen den Salafismus die anderen demonstrierten. Gegen den Rechtsextremismus sind es vor allem Gruppen aus der politischen Mitte und Linken, gegen den Salafismus einerseits rechtpopulistische Gruppen, andererseits aber auch Menschen aus der religiösen Mitte, und zwar Muslime, Christen und Buddhisten. Diese Religiösen scheinen mir die einzigen Demonstranten zu sein, die erkannt haben, dass Rechtsradikalismus und Salafimus in ihrer Demokratiefeindlichkeit, ihrer Ablehnung eines weltanschaulichen und kulturellen Pluralismus und ihrem absoluten Wahrheitsanspruch mehr miteinander gemeinsam haben, als was sie voneinander trennt.

Auf den ersten Blick unscheinbare Denkmäler wie die Stolpersteine zeigen deutlich, was dabei heraus kommen kann, wenn Extremisten an die Macht kommen. Zwei Beiträge würdigen diese kleinen Steine aus Messing. Zwei weitere erinnern an die Anschläge gegen ausländische Mitbürger in Rostock vor 20 Jahren. Politisch und religiös motivierte Verantwortung können hier tatsächlich Hand in Hand gehen und für eine Überwindung von kleingruppenzentrierter Rechthaberei eintreten und für eine regionale wie globale solidarische und pluralistische Gesellschaft, in der jeder Jeck anders sein darf.
Im öffentlichen Bewusstsein ist der Buddhismus im Vergleich zum Christentum und Islam oft weniger präsent. In Bonn gibt es etwa 14 buddhistisch orientierte Gemeinschaften. Eine davon, die Buddhistische Hochschulgruppe Bonn war so lieb, meine zwölf Jahre alte Magisterarbeit über Buddhismus in Bonn ins Netz zu stellen. Und eine andere davon, der Bonn Buddhist Temple, hat einen neuen Mönch und eine neue Website. Am 27.9. führe – Achtung: Eigenwerbung! – ich eine Exkursion zum Paramita-Projekt und zur Trinitatiskirche, um auf diesem Wege Buddhismus und Christentum miteinander zu vergleichen.

Das Christentum in Bonn ist so stark, dass es eine gut organsierte Altenhilfe aufgebaut hat. Zu der der Evangelischen Kirche haben wir bei MIGRApolis einen Wegweiser veröffentlicht.
Olympia ist ja ursprünglich eine pazifistische Angelegenheit. Heute ist es aber ein Wettbewerb, der viel Geld kostet, und von dem aus eben diesem Grunde viele ausgeschlossen sind. Frieden herrscht während der Spiele ohnehin nicht mehr. Auf MIGRApolis kommentieren diese Diskrepanz zwei Artikel, von denen ich hier auf einen, der religiöser argumentiert, hinweise.
Vor allem wird im interreligiösen Geschehen immer wieder der Islam thematisiert. Zum Beispiel bei der Fernsehsendung Cosmo-TV geht es am 2.9. um den neuen Islamunterricht in NRW. In zwei Vorträgen am 5. Und 12.9. geht es um Wege und Abwege in der Bibel- und in der Koranlektüre, in einem um Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Islam und Christentum. Wenn es Sie Interessiert, was der Unterschied zwischen der Menschwerdung und der Buchwerdung Gottes ist, kommen Sie – Achtung: noch eine Eigenwerbung! – am 27.9. nach Meckenheim. In Bad Godesberg dagegen feiern am 9.9. Muslime und Christen einfach miteinander und 18.9. laden Mitglieder beider Religionen zu einem Gesprächsabend zu Heimat und Unterwegssein ein. Auf den Salafismus-Vortrag am 17.9. habe ich schon hingewiesen.
In Köln aber geht es am 4.9. generell interreligiös darum, zu untersuchen, wohin die Reise der Religionen geht. Am 2.9. kann man in Bonn bei einem Frühstück über das Wesen der Zeit sinnieren und am 22.9. Liedern für den Frieden lauschen.
Von September auf Oktober , in Bonn ab dem 17.9., findet bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Interreligiös gibt es in Bonn ab dem 20.9. wiedermal die Weltethos-Ausstellung zu sehen, die oben schon genannte buddhistisch-christliche Exkursion am 27. und als Höhepunkt die GEBEte der Religionen am 24.9., wie letztes Jahr im MIGRApolis-Haus der Vielfalt. Dort findet auch monatlich am 1. Dienstag das Atemholen statt. Das Kölner und andere Programme habe ich noch nicht studiert, aber unten darauf verlinkt.

Selbstverständlich läuft auch das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit weiter, wie immer am 1. Dienstag im Monat. Den nächsten Interreligiösen Gesprächskreis von RfP gibt es am 4. Oktober.
Statt eines sinnreichen Literaturzitates am Anfang, habe ich heute einen Gedanken von Heike van den Bergh am Ende des Rundbriefes.
Sie merken es, der Interrel. Rundbrief ist eng mit MIGRApolis verwoben. Ich nenne das Synergienutzung. Dort finden Sie natürlich noch viel mehr Beiträge aus verschiedenen interkulturellen Themenfeldern, mal ordentlich auseinandergehalten, mal mehr ineinander verwoben. Zum Beispiel auch meine Musikrezensionen, die ich hier jetzt weg lasse. Schauen Sie mal rein und/oder abonnieren Sie auch den MIGRApolis-Newsletter: www.migrapolis-deutschland.de
Meinen Schlussgruß finden Sie ganz unten.
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I.) Textbeiträge:

I.1.) Friedensmarsch in Bonn am 23.06.2012. Vorbemerkung von Michael A. Schmiedel


Menschenkette auf der Kennedybrücke über dem Rhein in Bonn. Foto © Siggi Pix.
Wir warten noch auf einen Bericht eines oder mehrerer Teilnehmer. Ich konnte wegen eines Krankheitsfalls in der Familie leider nicht teilnehmen, aber möchte schonmal ein paar Anmerkungen machen.
Saloua Mohammed rief nach dem so schönen und erfolgreichen Friedensmarsch am 20.05.2012 zu einem 2. Friedensmarsch auf. Dieser führte von Bonn-Beuel auf der rechten Rheinseite über die Kennedybrücke hinüber ins Bonner Stadtzentrum auf der linken Rheinseite. Etwa 40 Menschen haben daran teilgenommen, darunter Christen, Muslime und Buddhisten. Die geplante Menschenkette über die ganze Länge der Brücke kam so zwar leider nicht zusammen, aber den Fotos von Siggi Pix zufolge bot sie auch so einen schönen Anblick.
Von Saloua Mohammed erfuhr ich, dass sie wegen ihres Friedensengagements von den Rechten als sich verstellende Salafistin und von den Salafisten als Verräterin am Islam beschimpft wird. Da sieht man, wo die Probleme liegen: Es gibt Menschen, die ihre Ideologie mit psychsischer und physischer Gewalt durchsetzen wollen, die es nicht aushalten, dass Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Zugehörigkeiten, geographischen Herkünften und religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen friedlich und kopperativ in einer gemeinsamen Gesellschaft miteinander leben, dass es Menschen gibt, die anders denken, fühlen und glauben als sie selbst. Und wenn dann jemand so öffentlich und wirksam für den Frieden eintritt, wird er oder sie angefeindet.
Jetzt warten wir mal auf den Bericht oder die Berichte von Teilnehmern des Friedensmarsches:

(Auf MIGRApolis veröffentlicht am28.06.2012.)

I.1.a) Fotos vom 2. Friedensmarsch in Bonn am 23.06.2012.


Friedensmarsch über die Kennedybrücke. Foto © Siggi Pix.
Ein Bericht eines Teilehmers wurde uns noch nicht zugeschickt, aber wir haben jetzt Fotos von Siggi Pix. ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2259#c6622
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am27.07.2012.)
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I.2.) Salafismus in NRW – Zwischen Religion und Fanatismus. Veranstaltung in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg am 29.06.2012. Bericht von Michael A. Schmiedel


Der Ordnungsdezendent der Stadt Bonn Wolfgang Fuchs, die Polizeipräsidentin Bonns Ursula Brohl-Sowa, Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, die Bezirksbürgermeisterin Bad Godesbergs Annette Schwolen-Flümann, der Islamwissenschaftler Volker Trusheim vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto © Schmiedel.

Die Eskalation am 5.5.2012 hat die ansonsten so friedliche Stadt Bonn kräftig aufschrecken lassen. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch kündigte eine mehrteilige Veranstaltungsreihe zum Thema Salafismus an, die nach der Sommerpause ab September fortgesetzt werden soll.
Außer dem OB waren am 29.6. in der Stadthalle von Bad Godesberg die Polizeipräsidentin Bonns Ursula Brohl-Sowa, die Bezirksbürgermeisterin Bad Godesbergs Annette Schwolen-Flümann, der Ordnungsdezendent der Stadt Bonn Wolfgang Fuchs und als Hauptredner der Islamwissenschaftler Volker Trusheim vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen anwesend. Trusheim ist genauer gesagt Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, Abteilung für die Analyse islamistischer und salafistischer Netzwerke.

OB Nimptsch bekräftigte in seinem Grußwort den Wunsch, dass Bonn auch künftig nicht nur freundlich und schön, sondern auch wieder sicher sein solle.
Volker Trusheim erklärte, dass der Verfassungsschutz ein Interesse am Salafismus habe, wenn er unkritisch Vorstellungen aus Koran und Sunna auf die Gegenwart übertrage und damit im Widerspruch zum Grundgesetz stehe.
Der Salafismus habe seine Ursprünge im
...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2265
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am5.7.2012.)
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I.3.) Stolpersteine für eine Erinnerungskultur gegen das Vergessen. Ein Plädoyer von H. Eren Çelik


Foto © Ruehmekorf
Die Stolpersteine von Gunter Demnig in Bonn, welche es mittlerweile auch in vielen anderen Städten gibt, sind nicht irgendwelche Steine, über die man stolpert. Es ist ein Projekt, welches uns an die Vertreibung und Ermordung tausender Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgter, Homosexueller und Andersgläubiger erinnert. Weiterhin dient es als Erinnerung für diejenigen, die während des Nationalsozialismus vernichtet wurden, weil sie nicht zur nationalsozialistischen „Menschenbild“ - Rassenpolitik passten.
Die Stolpersteine mahnen uns, dass in unserer Stadt Menschen lebten, deren Kinder mit unseren Kindern gemeinsam lachten und die Freude unter dem grenzenlosen Himmel teilten, ohne darüber nachzudenken, dass ein Tyrann wie Hitler und seine Vernichtungsmaschinerie sie gnadenlos im KZ in den Tod schicken würde. Es waren Menschen, die in ihren Träumen die Vögel frei in den Himmel fliegen ließen. In ihren Träumen holten Schmetterlinge Feuer des Lebens aus Konzentrationslagern, um frei zu sein. Es waren Nachbarn, Kinder und Bürger unserer Stadt, die in den Tod geschickt wurden. Es waren Menschen, die nach und nach von der SS mitgenommen wurden, während viele Bonner schweigend dabei zuschauten. Hat man nicht geahnt, warum und wieso die Nachbarn plötzlich „verschwanden“? Wollte man es nicht wahrnehmen oder hatte man Angst, selbst ein Opfer zu werden?
...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2266
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am6.7.2012)
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I.4.) Funkelt, Ihr Sterne am Himmel. Von Nadja Thelen-Khoder


Fotos © Thelen-Khoder

Als ich Hıdır Çeliks Artikel „Stolpersteine für eine Erinnerungskultur gegen das Vergessen“ (1) las, fühlte ich diesen merkwürdigen Ruck, der mich manchmal überkommt. Denn Gunter Demnig gehört ebenso wie der gotische Dom - und die zwölf romanischen Kirchen (das bin ich Heinrich Böll schuldig) - zu meinem Köln, wo er 2006 die „Alternative Ehrenbürgerschaft“, 2007 den „Giesbert-Lewin-Preis“ und 2010 den „Rheinlandtaler“ erhielt.

„Anbei eine Auswahl von Orten, in denen schon Stolpersteine verlegt worden sind“, heißt es lapidar auf der Webseite der Stolpersteine (2), und dann führt die Liste alphabetisch von Adendorf, Ahaus, Ahlen, Altenburg, Arnstadt, Armsheim, Aschaffenburg, Bad Bentheim Bad Hersfeld, Bad Kisingen, Bad Kissingen, Bad Laasphe, Bad Vilbel, Bad Wildungen, Bad Zwesten, Bamberg, Barsinghausen, Bautzen, Beckum, Bielefeld, Bingen, Berlin, Bocholt ... über Köln ... bis Xanten, Zeitz, Zittau, Zwickau, Zwingenberg. Denn inzwischen liegen in über 500 Orten Deutschlands Gunter Demnigs „Stolpersteine“, und auch in Österreich, Ungarn, den Niederlanden, Belgien, Tschechien, Polen, der Ukraine, Italien und Norwegen erzählen sie ihre bzw. unsere Geschichte(n).
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am19.07.2012)
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I.5.) „Nationalismus raus aus den Köpfen!“ Bericht und Gedanken über die Gegendemonstration gegen die NPD-Kundgebung am 25.07.2012 in Bonn von Michael A. Schmiedel mit Fotos von ihm und von Siggi Pix.


Blick von der Gegendemo über die Polizisten auf die Nazis. Foto © Schmiedel.

„Darf ich Sie fragen, wo Sie hinwollen?“
„Wo geht’s denn hier zur Gegendemo?“
„Da müssen Sie außen rum gehen: links, links, links.“
„Links, links, links? Ist das politisch gemeint?“
„Ha, ha, passt doch, oder?“
„Ha, na dann einen schönen Tag noch!“

Das war der Dialog zwischen mir und einem Polizisten, der die Passantenströme auf dem Friedensplatz in Bonn am 25. Juli 2012 lenkte, um klar zwei Gruppen voneinander zu scheiden, nämlich Gegendemonstranten, die gegen die NPD-Kundgebung demonstrierten, und alle anderen Bürger, die irgendetwas anders auf dem Friedensplatz wollten, zum Beispiel einkaufen, essen, zur Bank oder was auch immer. Letztere ließ er durch, erstere, so auch ich, mussten links in die Kasernenstraße, links durch die Friedrichstraße und nochmal links auf den unteren Teil des Friedensplatzes, wo, durch eine von weiteren Polizisten bewachte Absperrung, die Gegendemo von der NPD-Kundgebung getrennt wurde. Dort hatte sich schon ein bunter Haufen versammelt:
...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2281
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am02.08.2012.)
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I.6.) Schneller, höher, weiter! Oder Jetzt ist wieder Matthäus am Letzten! Betrachtung von Nadja Thelen-Khoder



Morgen beginnen sie also wieder, die Olympischen Spiele. Ihr Motto „schneller, höher, weiter“ drückt aus, worum es geht: um einen Vergleich, um Wettbewerb, um Konkurrenz.

„Konkurrenz“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutete zunächst nur „con-currere“, also „zusammenlaufen“. Dramatisch wurde es beim „concurrere creditorum“, also beim Zusammenlaufen der Gläubiger, denn daraus entwickelte sich dann der „Konkurs“.

Es kommt also erst einmal darauf an,
...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2282
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am09.08.2012; Der Text wurde uns kurz vor Beginn der Olympischen Spiele 2012 zugeschickt, landete aber erst mal in der Warteschleife. Der Aktualität seines Inhalts tut das keinen Abbruch. Anm. d. Red.)
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I.7.) Neue Internetpräsenz des Bonn Buddhist Temple


Der theravada-buddhistische Bonn Buddhist Temple in Bonn-Bad-Godesberg hat mit dem neuen Mönch Samiddhi Thero auch eine neue Website bekommen.
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am15.08.2012.)
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I.8.) WDR: Cosmo-TV


"Entdecke die Vielfalt in Nordrhein-Westfalen" heißt es immer im Vorspann zur WDR-Sendung "Cosmo TV". Wer sich für das interkulturelle Zusammenleben in NRW interessiert und diese Fernsehsendung noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Moderator Till Nassif ....mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=1131#c6656
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am20.08.2012.)
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I.9.) Buddhismus in Bonn. Empirische Studie über buddhistisch orientierte Gemeinschaften in Bonn. Magisterarbeit von Michael A. Schmiedel


Im Bonn Buddhist Temple in Bonn-Bad Godesberg. Foto © Schmiedel.
Theravada-, Zen-, Nichiren- und Tibetischer Buddhismus in 14 Gemeinschaften. Geschichte, Organisation, Traditionsbezüge und Inkulturation, Lehrvermittlung und Lehrinhalte, Meditations- und Andachtspraktiken, Sozialstruktur und Persönliche Zugänge seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Mit dieser Arbeit identifiziere ich mich nach wie vor, auch nach zwölf Jahren noch. Susanne Petri, die Vorsitzende der Buddhistischen Hochschulgruppe Bonn, war so nett, sie nun als PDF-Datei auf der BHSG-Homepage zu veröffentlichen.
Eigentlich sollte diese Vorbemerkung auch dort mit veröffentlicht werden, aber sie ist wohl auf dem Weg dorhin im Nirvana verschwunden. So stelle ich sie nun hier ins Netz: ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2286
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am20.08.2012.)
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I.10.) Seniorenarbeit in Bonner Kirchengemeinden

(Stand: 16.08.2012)
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I.11.) Das Skelett im Kleiderschrank. oder „Fremdenfeindlichkeit ist noch immer an der Tagesordnung". Die fürchterlichen Tage von Rostock-Lichtenhagen. Von Nadja Thelen-Khoder


Nadja Thelen-Khoder
H eute ist es auf den Tag genau zwanzig Jahre her, als in Rostock-Lichtenhagen „der Mob die Herrschaft übernahm“ (1). Der Plattenbau brannte, die Masse johlte, Besoffene hoben die Hand zum Hitlergruß: Ende August 1992 eskalierte im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen der Fremdenhass, Ausländer bangten um ihr Leben“ (2).
Bilder sagen mehr als Worte – und so verweise ich hier auf ein Video (3) und die Photos vom SPIEGEL (4).
Zur Dokumentation „Unsere Geschichte: Als Rostock-Lichtenhagen brannte“ von Florian Huber, die am 13. August ausgestrahlt wurde (5), schreibt Sven Sakowitz in der „taz“, daß sie „gegen drastische Widerstände (entstand). Bürger wollten sich nicht erinnern, Politiker sagten Interviews ab“ (6). Und er zitiert den Autor: „Schon bei meinen ersten Gesprächen vor Ort kam ich mir vor wie ein Störenfried“ „Die Ereignisse von damals sind für viele in Rostock so etwas wie das Skelett im Kleiderschrank: Es ist hässlich und peinlich, und man will es nie wieder rausholen.“
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am22.08.2012)
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I.12.) 20 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen. oder: Als der Staat vor den Neonazis kapitulierte. Von Bartosz Bzowski


Bartosz Bzowski
Es war der 22. August 1992; ein schöner, warmer Spätsommertag. Ich kann mich noch gut erinnern; war gerade 16 Jahre alt und genoss die letzten Tage der Sommerferien. Wie so oft schaute ich mir die Fußball-Bundesliga in der Sportschau an. Idylle, kann man sagen. Doch bald schon war diese Unbeschwertheit vorbei.
Denn zur gleichen Zeit wütete in Lichtenhagen, einem Stadtteil von Rostock, ein wütender Mob von Neonazis gegen andere Menschen, die aus der Sicht dieser Chaoten nur einen Fehler hatten; sie kamen aus einem fremden Land nach Deutschland! Sie wollten tatsächlich in diesem Land leben, weil in ihrer Heimat Krieg herrschte oder politische Verfolgung an der Tagesordnung war; und diese Menschen hofften auf ein besseres Leben in diesem Deutschland der Nachwendezeit! Sie suchten Zuflucht in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber, die es bald nicht mehr geben sollte, sie wurde von den Faschisten niedergebrannt.
Doch noch schlimmer als die Ausschreitungen empfand ich was anderes: ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2289
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am22.08.2012)
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II.) Veranstaltungshinweise

II.1.) Bonn: Die LoCom DenkBar – Der Frühstückstreff zum Thema „Was ist Zeit?“ am 02.09.2012

Gedankenaustausch beim gemeinsamen Frühstücken (besser: erst Lesungen, Vorträge, Diskussion mit dem Publikum, dann kurze Frühstückspause im Stehen, danach wieder Lesungen und Vorträge)
Ein Treff zum Mitdenken, Mitdiskutieren und Mitmachen. Eine vielleicht andere,
aber dennoch unterhaltsame Veranstaltung.
WO? Stiftung Pfennigsdorf, Poppelsdorfer Allee 108, 53115 Bonn
WANN? SONNTAG; 2.09.12, 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr s.t.
Veranstalter: LoCom MedienAkademie, Bürgerfunk auf Radio Bonn-Rhein-Sieg;
Friedrich-Spee-Akademie
Leitung und Anmeldung: Ulrich M. Golinske
Telefon: 0172-1745582
Kosten: 5 EUR.
Lesen Sie dazu auch die Gedanken von Heike van den Bergh am Ende des Rundbriefs.
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II.2.) Bonn: Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 4.9.2012

Wie immer am 1. Dienstag im Monat von 17.30 Uhr bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz.
Vgl. dazu diesen schönen Artikel:
http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=8147
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II.3.) Köln: Interreligiöser Themenabend: Wohin geht die Reise? Welche Ziele die Religionen erreichen wollen, am 04.09.2012


Der Interreligiöse Runde Tisch Köln-Mülheim lädt ein zu dem Interreligiösen Themenabend zu der Frage:
Wohin geht die Reise? Welche Ziele die Religionen erreichen wollen.
Wann: 04.09.2012, 19.30 Uhr
Wo: Förderverein Zentrum Kulturkeller Begegnungen e.V. (FZKB). Mündelstraße 60, 51065 Köln-Mülheim (in Nähe des Bahnhofs)
Eintritt frei
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am15.08.2012.)
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II.4.) Bonn: Wege und Abwege in der Bibel- und in der Koranlektüre am 05.+12.09.2012


„DIE MUTTER DER INTOLERANZ“?
(P. Sloterdijk)


Wege und Abwege der Bibellektüre

Prof. Dr. Andreas Michel, Köln
Mittwoch, 5. September 2012, 19.30 Uhr
Gangolfsaal, Gangolfstraße 14
Anhand eines erschreckenden Textes aus der Bibel (Dtn 7,1-5) wird die Frage nach einer wis-senschaftlich verantworteten historisch-kritischen Exegese gestellt. Die Auslegung soll ein Paradebeispiel für den Umgang mit Texten von Intoleranz und Gewalt in der christlichen Bibel sein. Überraschende Einsichten sind garantiert.

Wege und Abwege der Koranlektüre

Bacem Dziri M.A., Osnabrück
Mittwoch, 12. September 2012, 19.30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37
In den Verdacht, Gewalt und Intoleranz zu begründen, sind auch Texte des Koran und der Traditionen über Mohammed (Hadith) geraten. Der Vortrag will anregen, wie eine verantwortungsvolle Lektüre hilft, den genauen Textzusammenhang und die Entstehungszeit dieser Texte zu erschließen.
Teiln.-Beitrag pro Abend: € 6.– / € 3,–
Veranstalter und Kooperation: Kath. Bildungswerk Bonn, Ev. Forum Bonn, Ev. Erwachsenenbil-dung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein, AK MuChri.
www.muchri.de
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am29.08.2912.)
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II.5.) Bonn: Einladung zum Schul- und Begegnungsfest am 09.09.2012


Der Interreligiöse Dialogkreis Bad Godesberg
und die KGS Am Domhof feiern mit dem Quartiersmanagement Lannesdorf/Obermehlem

Sonntag, 9. September 2012, 15-18 Uhr
Schulhof der KGS Am Domhof in Mehlem,
Friedrich-Bleek-Str. 2-5, 53179 Bonn


Wir laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Essen und Trinken, Gespräch und Spiel, Ponyreiten und mehr

Wir freuen uns über Kuchenspenden oder Herzhaftes
Geschirr bitte mitbringen

Bei Regen muss das Fest leider ausfallen.

Kontakt: KGS Am Domhof, T 0228- 9538920, eM: kgsamdomhof@t-online.de;
M. Cadi, 0163 -2410487, mustafa.cadi@hotmail.de; E.Thissen,0228-93494196, e.thissen@web.de;
Quartiersmanagement Lannesdorf-Obermehlem, 0228- 93194–36, ines.jonas[at]frauenhilfe-rheinland.de
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am27.08.2012)
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II.6.) Bonn: Salafismus in Bonn am 17.09.2012


Sehr geehrte Damen und Herren,

Volkshochschule und Stabsstelle Integration laden ein zur Veranstaltung:

Salafismus in Bonn

Vortrag mit Diskussion

Montag, 17.09.2012, 18.00 – 19.30 Uhr

Ratssaal im Stadthaus

Berliner Platz, Bonn-Innenstadt

Referentin: Claudia Dantschke, Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) Berlin


Nicht erst seit den Ausschreitungen im Mai dieses Jahres ist der Salafismus in den Fokus sowohl der Öffentlichkeit als auch der Verfassungsorgane gekommen. Es herrscht allerdings Unsicherheit darüber, was die Besonderheit dieser Strömung ist und worin sich ihre Koranauslegung von anderen Interpretationen unterscheidet. Diese Unsicherheit wird dadurch verstärkt, dass sich unterschiedliche Gruppierungen mit divergierenden Ansichten etwa über die Anwendung von Gewalt als Salafiten bezeichnen.

Claudia Dantschke hat in Leipzig Arabistik studiert und leitet die Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus der Gesellschaft Demokratische Kultur in Berlin. Sie erklärt die Zusammenhänge, schildert Wege der Radikalisierung von Jugendlichen und wirft auch einen Blick auf die Bonner Salafisten-Szene.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Bonn und der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn.

Einrichtungen, Schulen, Beratungsstellen, Vereine, Moscheegemeinden, Kirchen, Kommunalpolitik u.a. sind herzlich eingeladen!

Mit freundlichen Grüßen,

Coletta Manemann

Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn
Stabsstelle Integration
Altes Rathaus/Markt, 53111 Bonn
Telefon +49(0)2 28.77 31 01
Telefax +49(0)2 28.77 32 15
E-Mail integrationsbeauftragte@bonn.de
Internet www.bonn.de
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am27.08.2012)
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II.7.) Bonn: Meine Geschichte mit Unterwegssein und Heimat am 18.09.2012


Herzliche Einladung zum AK-Treffen
am Dienstag, 18. September 2012, 20.00 Uhr
DITIB-Moschee, Hochstadenring 43
(Achtung geänderter Termin!)
zum Thema:
Meine Geschichte mit Unterwegssein und Heimat
Wir möchten alle für diesen Abend herzlich einladen, einander in kleinen Gruppen etwas persönlicher zu erzählen von dem Weg in unserem Leben: von äußeren Wegen mit neuen Lebensorten oder Arbeitsplätzen, von Migration oder kleinen Umzügen, von Begegnungen auf dem Weg, von Mühsal, Glück und Hoffnungen - und von dem „inneren Weg“ als Mensch neue Erfahrungen zu machen, als Frau oder als Mann, dazuzulernen, sich zu verändern und die eigene Sicht der Dinge weiterzuentwickeln. Vielleicht gibt es auch einen Weg meiner religiösen Entwicklung. Und: Kann es auf den kleinen und großen Wegen im Leben trotzdem Heimat geben?

Außerdem laden wir alle herzlich zu den GEBETen der RELIGIONEN am Montag, 24.09.12, 19.00 Uhr, im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18 ein. Die Gebete steht unter dem Leitwort „Herzlich willkommen - wer immer du bist“.
Vorankündigung: Unser darauffolgendes Treffen zusammen mit dem Dialogkreis Bad Godesberg ist am 20.11.12, auch dieser Termin wurde geändert!! Ort und Uhrzeit werden wir noch bekanntgeben.
Von unserem letzten Treffen gibt es noch kein Protokoll. So, das sind alle Infor-mationen für heute. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit. Für die Steuerungsgruppe mit herzlichen Grüßen.
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am29.08.2012)
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II.8.) Deutschlandweit und Bonn: Interkulturelle Woche 2012 23.-29.9. bzw. 17.9-03.10.2012

„Herzlich willkommen - wer immer Du bist". Unter diesem Motto steht die Interkulturelle Woche 2012.
Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofskonferenz und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie, wird aber von zahlreichen Organisationen mitgetragen. Sie findet bundesweit in über 450 Städten im Kern zwischen dem 23. und 29.9.2012, hier und aber auch schon davor und auch noch danach statt.
Eine Übersicht über die Programm in ganz Deutschland finden Sie unter: http://www.interkulturellewoche.de
Hier in Bonn sind wir, also die EMFA-Integrationsagentur in Kooperation mit dem BIM, selber die Koordinatoren:
Willkommen zu sein, wer immer man ist, woher man kommt oder welche Hautfarbe und welchen Glauben man hat: diese Erfahrung hat wenig mit der gesellschaftlichen Realität vieler Menschen mit Migrationshintergrund oder Migrationsgeschichte in Deutschland zu tun.
Um diesem Klima der „Nicht-Willkommen-Kultur“ entgegen zu treten, werden wir im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Woche Positionen beziehen und neue Handlungsansätze entwickeln!
Besonders hinweisen möchte ich auf
- Das Atemholen am 18.9.
- Die Eröffnung der Weltethos-Ausstellung am 20.9.
- Den ev. Gottesdienst zur IKW am 23.9.
- Die GEBETe der Religionen am 24.9
- Die Interreligiöse Exkursion am 27.9.
Das Bonner Programm in gedruckter Form kann im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18 in Bonn, abgeholt werden.
Weitere Programm bundesweit unter:
http://www.interkulturellewoche.de/datenbank
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am19./23.07.2012; ein Link aktualisiert am 08.08.2012; speziell für den Interrel. Rundbrief zwei Links hinzugefügt am 30.8.2012.)
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II.9.) Bonn: Songs für den Frieden am 22.09.2012


Der Einsendeschluss für Lieder zu dem Friedenssong-Wettbewerb der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner e.V. Rhein-Sieg war leider schon vorbei, als wir davon erfuhren.
Am 22. September aber gibt es das dazu gehörende Konzert im Rahmen des UNO-Friedenstages.
Wo? In der Aula der Gesamtschule Bonn-Beuel
Wann? 16 Uhr
Vgl. dazu auch den Artikel von Mike Kamp im Folker 3/2012: http://www.folker.de/201203/96heimspiel.php#2
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am26.07.2012.)
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II.10.) Meckenheim: Von der Offenbarung Gottes in Christentum und Islam am 27.09.2012


Das Forum der Evangelischen Kirche Meckenheim
lädt ein zu einem Gesprächsabend

zum Thema



Von der Offenbarung Gottes in Christentum und Islam
Zwei monotheistische Geschwister in der Religionsgeschichte

mit dem Religionswissenschaftler Michael A. Schmiedel

Donnerstag, 27. September 2012, 20 Uhr
im Gemeindezentrum Friedenskirche
Markeeweg, Meckenheim


Für Christen hat sich Gott in einem Menschen geoffenbart, in Jesus Christus, im
Islam dagegen in einem Buch, dem Qur'an. Die beiden südwestasiatischen,
monotheistischen Religionen sind gewissermaßen Geschwister in der Religionsgeschichte. Die Jüngere Religion verweist oft auf die Ältere und beide gemeinsam auf ihre noch ältere Schwester, das Judentum. Und so ist auch das Verhältnis der beiden zueinander ein geschwisterliches, wenn auch nicht immer ein freundliches. Der Glaube an den gleichen Gott drückt sich in beiden oft sehr verschieden aus, was gegenseitige Missverständnisse bedingt. Die Geschichte einer jeden der beiden ist ohne die Präsenz der je anderen nicht zu verstehen. Dass beide immer wieder enge Verbindungen zu Politik und Wirtschaft eingingen und dass sich, obwohl beide Religionen als Weltreligionen angesehen werden, volksreligiöse Identitätsansichten immer wieder durchsetzten, macht die Sache noch komplizierter. Worin liegen nun die wichtigsten Gemeinsamkeiten und worin die wichtigsten Unterschiede zwischen Christentum und Islam? Dieser Frage versucht Michael A. Schmiedel auf den Grund zu gehen.
(Auf MIGRApolis veröffentlicht am29.08.2012.)
*


Von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr
Bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstraße 6, 53113 Bonn
Thema: Sinn und Zweck des Interreligiösen Dialoges
Veranstalter: Religions for Peace Bonn/Köln
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III.) Schlussgedanken


Alles hat seine Zeit – Gedanken zum Prediger Salomo 3, 1-15 - von Heike van den Bergh

(Vgl. dazu Punkt II.1.)
Und der Rabbi fragte mich:
Warum gehst du nicht zum Gottesdienst?
-Ich habe keine Zeit.
Warum hast du noch kein Haus gebaut und keinen Baum gepflanzt?
Ich hatte keine Zeit.
Warum besuchst du deine kranke Mutter nicht im Altenheim?
Ich habe keine Zeit.
Warum spielst du nicht öfter mit den Kindern?
Ich habe keine Zeit.
Warum räumst du nicht deine Wohnung auf?
Ich habe keine Zeit.
Warum bist du nicht öfter zärtlich mit deinem Mann?
Ich habe keine Zeit.
Warum gehst du nicht mehr zu den Feiern bei Freunden, warum lädst du selbst keine mehr ein und kochst für sie?
Ich habe keine Zeit.
Wann schreibst du endlich deinen Roman zu Ende?
Ich habe keine Zeit.
Wann sitzt du einfach im Garten ganz für dich und denkst nach über Gott und seine Größe? Warum betest du nicht mehr so oft?
Ich habe keine Zeit.
Was machst du denn in der ganzen Zeit, die du verbrauchst, ohne diese wichtigen Dinge zu tun?
Ich muss hart arbeiten und für meine Familie sorgen.
Wann machst du denn mal Pause und machst das, was dir Freude macht?
Dafür habe ich auch keine Zeit.
Hast du denn überhaupt noch Freude in Deinem Leben? Oder nur Mühsal und Pflichten?
Ja, Nein, ach, ich weiß nicht. Ich weiß nicht, wie ich alles immer an einem Tag schaffen soll.
Und ich weinte.
Da nahm der Rabbi meine Hand mit seinen beiden Händen, hielt sie fest und sprach:
Der Prediger Salomo hat dafür eine Antwort:
DER PREDIGER SALOMO (KOHELET), 3,1-14,
Alles hat seine Zeit
1Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
2geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
3töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
4weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
5Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
6suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
7zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
8lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
9Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
10Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
11Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
12Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.
13Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
14Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
15Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
Und ich lächelte, dankte dem Herrn und war froh.
© Heike van den Bergh; Quellentext: Bibel, AT, Prediger Salomo, 3,1-15.
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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Zeit im September 2012 und darüber hinaus!
Nutzen Sie die Angebote, entwickeln Sie sich weiter, machen Sie sich und anderen eine Freude, aber hetzen Sie nicht von Termin zu Termin, sondern achten auf jeden Schritt, jeden Atemzug, jeden Gedanken und jedes Gefühl.
J
Herzliche Grüße,
Ihr Michael A. Schmiedel
Religions for Peace Bonn/Köln & MIGRApolis Deutschland

Donnerstag, Juni 14, 2012

Interreligiöser Rundbrief ... Nr. 2012-07 (14.06.2012)

Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung Nr. 2012-07 (14.06.2012)

Inhalt

Editorial 1

I.1.) Textbeiträge 2
I.1.) Link zu dem genannten Artikel in der New York Times 2
1.2) Auch den Extremisten die Hände reichen! Berichte vom Friedensmarsch durch Bonn-Lannesdorf am 20.05.2012 3
I.3.) Bekanntgabe des Salam Fördervereins e.V. Bonn betreffend der Vorfälle im Ortsteil Mehlem Vom Vorstand des Salam Fördervereins e.V. 4
I.4.) Meinungsfreiheit versus Schutz religiöser Gefühle? Gedanken von Michael A. Schmiedel 4

II.) Veranstaltungshinweise 5
II.1.) Bonn: 2. Friedensmarsch am 23.6.2012 5
II.2.) Burg Namedy: Interreligioeses Friedensgebet im Rahmen des Sommerfests "Kunst im Park", 24.6.2012 6
II.3.) Bonn: Alles anders? am 26.6.2012 in Bonn-Beuel Alles anders? Was verbindet uns Christen mit Muslimen oder was trennt uns? 7
II.4.) Bonn: 3. Internationales und interkulturelles Kultur- und Begegnungsfest am 1.7.2012 8

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich wohnen wir doch in einer friedlichen Gegend. Zumindest im Vergleich zu Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan, aber auch zu manchen Metropolen Nord- und Südamerikas ist es bei uns ruhig und friedlich. Auch die Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen kommen meistens friedlich miteinander aus. Wenn dann mal ein junger Salafist nicht weiß, wie man Provokationen durch sich hindurch lässt, ohne gleich zu explodieren, und mit einem Messer auf Polizisten losgeht, die doch da sind, um seinesgleichen und die provozierenden Pro-NRW-Demonstranten voreinander zu schützen, dann ist das sogar der New York Times auf der anderen Seite des Atlantiks einen Artikel wert.

Und doch ist das nicht zu unterschätzen. Solche Eskalationen vergiften die Herzen der Menschen. Dann heißt es plötzlich wieder „die“ und „wir“, die Gesellschaft wird gespalten in Einheimische und Imis, in Deutsche und Ausländer, in Muslime und Christen, in Religiöse und Säkulare, und „die“ sind dann immer die, die die Ordnung stören, die die falschen Werte haben, die sich doch gefälligst anpassen oder abhauen oder die sich öffnen sollen. Klar, so ganz steckt dieses Denken auch in mir, denn auch ich denke manchmal in den Kategorien „die Dialogverweigerer“ und „wir Dialogfreudigen“ oder dergleichen. Das muss auch ich immer wieder selbstkritisch hinterfragen.

„Wir Dialogfreudigen“ jedenfalls nehmen die Lage ernst, ohne sie zu dramatisieren. Ganz besonders engagiert zeigt sich in letzter Zeit Saloua Mohammed, die jetzt am 23.6.2012 schon zum zweiten Mal zu einem Friedensmarsch in Bonn einlädt. Sie ist eine junge Muslimin und als solche eine Friedens- und Menschenrechtsaktivistin, die ein traditionell muslimisches Outfit mit einer modernen, inklusiven (ein neues Wort in der Integrationsarbeit) Geisteshaltung verbindet, also gerade umgekehrt zu vielen Menschen, die sich modern kleiden, aber engstirnig denken. Sie bietet den Fanatikern egal welcher Provenienz Paroli und bietet ihnen doch die Hand zur Verständigung. Es ist ja auch so: Wer fanatisch ist, sei es religiös, ethnisch oder sonst wie motiviert, ist es nicht aus Jux und Dollerei, sondern aus einer Not heraus. So darf man die Betroffenen, auch wenn man sich gegen ihr Ansinnen wehrt, nicht einfach abschieben und ausgrenzen. Frieden ist für alle da! Wer ihn nach mehrmaligen Verständigungsangeboten immer noch nur für sich selbst proklamiert und ihn anderen nach seinem Gutdünken diktieren will, kann dann immer noch ins Abseits gestellt werden. Das aber als ulima ratio!

Nun wird (nicht nur)von muslimischer Seite auch manchmal gefordert, religiöse Gefühle gesetzlich zu schützen, indem man die Meinungsfreiheit beschneidet. Ich habe mir erlaubt, dieses Ansinnen einmal wohlwollend, aber kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Aus muslimischer Perspektive schon seit Jahrzehnten für den Frieden aktiv ist Schech Bashir Dultz, Träger des Bundesverdienstkreuzes, und die von ihm gegründete und in Bad Godesberg ansässige Deutsche Muslim Liga Bonn. Diese lädt am 24.6.2012 zu einem interreligiösen Friedensgebet auf Burg Namedy ein.

Edith Schlesinger vom Referat Dialog und Verkündigung des Römisch-Katholischen Erzbistums Köln wird am 26.6.2012 einen Vortrag über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christen und Muslimen halten. Einerseits ist das ein altes Thema, andererseits hat es immer noch nicht alle erreicht, weder alle Muslime und – wie es manchmal scheint, erstrecht – nicht alle Christen. Wichtig bleibt dabei aber, immer über den Tellerrand dieser dichotomen Beziehung hinauszuschauen und alle Religionen und Weltanschauungen in den Blick zu nehmen, die links und rechts der eigenen Scheuklappen auftauchen. Man kann immer wieder was dazu lernen.

Am 1. Juli findet in Bonn das 3. Internationale und Interkulturelle Kultur- und Begegnungsfest statt. Dort werden sich wieder zahlreiche Migrantenorganisationen und andere Gemeinschaften präsentieren, mit Speis und Trank, Musik und Informationen.

Nun wünsche ich Ihnen eine erbauliche Lektüre des interreligiösen Rundbriefes, der wieder in enger Kooperation mit MIGRApolis Deutschland gestaltet ist.

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I.1.) Textbeiträge:

I.1.) Link zu dem genannten Artikel in der New York Times



Den Artikel, auf den mich freundlicherweise Herr Dr. René Buchholz vom Katholischen Bildungswerk Bonn aufmerksam gemacht hat, darf ich hier natürlich nicht nochmal veröffentlichen, so dass ich es mit einem Link bewenden lasse:

Hostility Between Muslims and German Nationalists Rattles a Former Capital, By MELISSA E DDY, Published: June 4, 2012

http://www.nytimes.com/2012/06/05/world/europe/hostility-between-muslims-and-nationalists-rattles-bonn-germany.html?pagewanted=all



Schade, dass es die Nachricht über den Friedensmarsch am 20.5.2012 nicht in den Artikel geschafft hat. Dass es Nachrichten über religiös motivierte Friedensinitiativen schwer haben, hat Dr. Markus Weingardt in den Religions for Peace-Informationen Nr. 84/2011 analysiert. Wer den Artikel haben möchte, melde sich bei mir.

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1.2) Auch den Extremisten die Hände reichen!

Berichte vom Friedensmarsch durch Bonn-Lannesdorf am 20.05.2012





Der Friedensmarsch. Foto © Siggi Pix.

Am 5. Mai 2012 kam es im Zuge einer antimuslimischen Demonstration von Pro-NRW in Bonn und einer Gegendemonstration zu Gewaltausbrüchen, bei denen drei Polizisten durch einen Salafisten mit einem Messer verletzt wurden. Die muslimische Friedens- und Menschenrechtsaktivistin Saloua Mohammed organisierte am 20.5. einen Friedensmarsch gegen jede Form von Fanatismus und verletzender Gewalt. Uns liegen nun gleich zwei Berichte von diesem Friedensmarsch vor, einer von Christina Partuschke, einer regelmäßigen Teilnehmerin der Interreligilösen Initiative Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit, und von Saloua Mohammed selbst.

Wenn in den Berichten einmal von Bonn-Lannesdorf und einmal von Bonn-Mehlem die Rede ist, so ist das kein Wiederspruch, denn Mehlem ist ein Stadtteil von Bonn-Bad Godesberg und Lannesdorf wiederum von Mehlem. So müsste es eigentlich Bonn-Bad Godesberg-Mehlem-Lannesdorf heißen. Das wäre aber doch ein bisschen lang.

Nun aber hier zu den beiden Berichten: ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2244



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I.3.) Bekanntgabe des Salam Fördervereins e.V. Bonn betreffend der Vorfälle im Ortsteil Mehlem

Vom Vorstand des Salam Fördervereins e.V.







Der Salam Förderverein e.V. hat die traurigen Vorfälle in Bonn mit Erschütterung und Schreck verfolgt, welche sich am Samstag, den 05.05.2012 im Ortsteil Mehlem in der Nähe der König Fahd Akademie ereignet haben. Bereits in der vor den Ereignissen stattgefunden Freitagspredigt haben wir unsere Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Wir haben alle dazu aufgerufen, dass man Selbstbeherrschung üben soll und nicht ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2246





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I.4.) Meinungsfreiheit versus Schutz religiöser Gefühle?

Gedanken von Michael A. Schmiedel





Foto © Dieter Schütze / Pixelio.



Vor allem im Zuge der Mohammed-Karikaturen-Debatte kommt immer wieder die Forderung auf, man solle das Recht auf Meinungsfreiheit dort beschränken, wo religiöse Gefühle verletzt würden. Auch der Salam Förderungsverein e.V. postulierte kürzlich „die Wichtigkeit, dass Gesellschaften die Heiligkeit der drei großen Weltreligionen berücksichtigen und diese nicht antasten oder die Gefühle ihrer Anhänger verletzen.“ Und er fordert: „Die Meinungsfreiheit muss so eingeschränkt und zum Ausdruck gebracht werden, dass diese Heiligtümer nicht angetastet werden und die Wichtigkeit, dass man Wege einschlägt, die die Verwirklichung eines friedlichen Zusammenlebens zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen einer Gesellschaft garantieren, um zu verhindern, dass deren Schönheit befleckt wird.“



Einerseits habe ich volles Verständnis für diese Forderung. Das, was einem Menschen heilig ist, will er schützen, denn er baut seine ganze Hoffnung darauf auf und bezieht seinen Lebenssinn von dort her. In Gesellschaften, in denen eine bestimmte Religion für alle verpflichtend ist, und die ihre Ordnung auf dieser Religion aufbaut, gefährdet eine Beleidigung der Religion zugleich die Ordnung der Gesellschaft. Eine solche Gesellschaft haben wir zwar nicht, aber die moderne Trennung von Staat und Religion ist menschheitsgeschichtlich ein Sonderfall und noch längst nicht in das Denken und Fühlen aller Menschen eingedrungen.



Andererseits eben muss man meines Erachtens bedenken ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2249  

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II.) Veranstaltungshinweise



II.1.) Bonn: 2. Friedensmarsch am 23.6.2012



Saloua Mohammed (vgl. http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2245) ruft auf zum 2. Friedensmarsch in Bonn



Zeit: 23.6.2001, 15-18 Uhr

Ort: Treffen am Konrad-Adenauer-Platz in Bonn-Beuel, Marsch und Menschenkette über die Kennedy-Brücke über den Rhein und Weitermarsch zum Münsterplatz

-> Hier finden Sie das Plakat: http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Terminkalender/Friedensmarsch_PART_II_Bonn.jpg



Saloua Mohammad schreibt dazu:

Liebe Freunde,

liebe Menschengeschwister!



Frieden zu zerstören, gelingt auf Anhieb. Diesen jedoch aufzubauen, eine Herausforderung. Und diese nehmen wir an! Wir, Menschen aus allen Kulturen, Religionen und mit unterschiedlichen Auffassungen haben unsere Differenzen, jedoch vereint uns der FRIEDENSMARSCH zum MENSCHSEIN, um endlich ein Zeichen der Gewaltlosigkeit zu setzen! Als Menschenkette über die Kennedybrücke wollen wir unseren gewaltfreien Widerstand gegen Krieg, Waffenhandel/Atomwaffen, Gewalt, Hetze, Rassismus und Unterdrückung symbolisieren! Jeder Mensch, der FÜR den Frieden und GEGEN die Gewalt ein Zeichen setzen will, ist am 23. Juni willkommen!





Der Erfolg des FRIEDENSMARSCH PART I ist all den freiwilligen UnterstützerInnen zu verdanken:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/bad-godesberg/142-Demonstranten-setzten-ein-Zeichen-gegen-Extremismus-article766664.html

http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2244



Bitte nehmen Sie sich diese zwei-drei Stunden, motivieren Sie andere Menschen diesem freien, unabhängigen und aufrichtigen Friedensmarsch Folge zu leisten. NUR gemeinsam können wir ein Zeichen setzen! Vor allem SCHULEN und JUGENDZENTREN können durch diesen Friedensmarsch die Generation von Morgen zu einem ein humanen und gewaltlosen Leben motivieren!!





JEDER MENSCH, DER SICH GEGEN KRIEG UND GEWALT AUF DIE KENNEDYBRÜCKE IN BONN AUFSTELLEN WIRD, IST EIN GEWALTLOSER MUTIGER UND MENSCH DER EINSATZ ZEIGT UND DER GEWALT NICHT NUR IN UNSEREM LAND, SONDERN AUF DER GANZEN WELT DIE STIRN BIETET!



Herzliche Grüße!

Saloua Mohammed

Menschenrechts- und Friedensaktivistin

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II.2.) Burg Namedy: Interreligioeses Friedensgebet im Rahmen des Sommerfests "Kunst im Park", 24.6.2012

24.6.2012 (Sonntag)/ 4. Scha'ban 1433

Interreligioeses Friedensgebet im Rahmen des Sommerfests "Kunst im Park" auf der Burg Namedy



Beginn ca 13:00 dann Veranstaltungen im Schloss-Park bis in den Abend hinein

Gastgeberin ist die Prinzessin Heide von Hohenzollern

Ort: Burg Namedy, Namedy, zwischen Bonn und Koblenz.

Zeit: 13 Uhr

Naehere Informationen:

Burg Namedy, D-56626 Andernach, Tel. 02632 / 48625 Fax: 0049 (0)26 32/49 26 82

info[at]burg-namedy.de, http://www.burg-namedy.de/

Weitere Informationen unter der DEUTSCHEN MUSLIM LIGA Bonn e. V.

KARIMAH STAUCH: info[at]dmlbonn[dot]de

SCHECH BASHIR Tel: 0049 (0)228 33 09 15



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II.3.) Bonn: Alles anders? am 26.6.2012 in Bonn-Beuel

Alles anders?

Was verbindet uns Christen mit Muslimen oder was trennt uns?





Felsendom und Kreuz. Foto © Sebastian von Gehren / Pixelio.

„Gotteskrieger unter uns“ (Bonner Generalanzeiger 15.1.2011)



„Von Kessenich aus in den heiligen Krieg“ (Bonner Generalanzeiger 25.5.2012)



Angesichts der aktuellen Schlagzeilen in den Medien wird es immer schwieriger,

Meldungen richtig einzuordnen und ihren Informationsgehalt kritisch einzuschätzen.



Die kfd-Beuel möchte Sie daher zu einem Gesprächsabend einladen mit:

Edith Schlesinger

Mitarbeiterin des Referats ‚Dialog und Verkündigung´

(Erzbischöfliches Generalvikariat).

Alles anders?

Was verbindet uns Christen mit Muslimen oder was trennt uns.

Wann: Dienstag, 26. Juni 2012

Beginn: 19 Uhr

Wo: Bonn-Beuel, Pfarrheim St. Josef, 1. Stock

An St. Josef 8



Wenn man derzeit Berichte über Muslime oder so genannte Islamisten liest, ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2250

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II.4.) Bonn: 3. Internationales und interkulturelles Kultur- und Begegnungsfest am 1.7.2012



Zahlreiche Vereine und Organisationen präsentieren sich mit Informationen, landestypischen Gerichten und künstlerischen Darbietungen.

Auf der Bühne wird zudem der Integrationspreis verliehen, mit dem der Integrationsrat das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Organisationen im Bereich der Integration würdigt.

Datum/Zeitraum: 01.07.2012

Uhrzeit:11.00-19.00 Uhr

Ort: Markt und Münsterplatz, 53111 Bonn

Eintritt frei

Zum Plakat: http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Kultur/begegnungsfest_2012.pdf 



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Das war es für heute!

Herzliche Grüße,

Ihr/Euer Michael A. Schmiedel







Mittwoch, Mai 16, 2012

Interreligiöser Rundbrief... Nr. 2012-06 (16.05.2012)


Liebe Leserinnen und Leser,


das ist nun eher ein spontaner Rundbrief, in dem es in Punkt I.1.) und II.1.) um die Eskalationen bei den Demonstrationen in Bonn am 5. Mai geht. Der Artikel von Hossein Pur Khassalian beinhaltet auch einen Fernsehtipp für den kommenden Sonntag.
Unter II.2.) wird zu einer Regionalkonferenz von Religions for Peace eingeladen.

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I.) Textbeitrag:

I.1.) Die Eskalation am 05.05.2012 in Bonn-Lannesdorf.

Hossein Pur Khassalian. Foto © Schmiedel.

Veranstaltung des Hauses der Generationen in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg am 14.5.2012.

Ein Kurzbericht von Hossein Pur Khassalian

Am 14.5.2012, neun Tage nach den schrecklichen Gewalttaten der Radikal-Muslime, den sogenannten Salafisten, hat die Organisation „Haus der Generationen, e.V.“ zu einer Veranstaltung eingeladen. Obwohl sie improvisiert war, nahmen zahlreichen Muslime und nichtmuslimische deutsche Freunde daran teil. Ein junger sympathisch aussehender Herr begrüßte die Gäste und schilderte den Grund für die Einladung, nämlich ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2240

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II.) Veranstaltungshinweise:


II.1.) Friedensmarsch am 20.05.2012 in Bonn :
Von Saloua Mohammed:

Meine allerliebsten Freunde und Geschwister in der Menschlichkeit,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


für den kommenden Sonntag, dem 20.05.2012 habe ich einen Friedensmarsch von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr organisiert. Dieser Friedensmarsch ist unter dem Motto:


"WIR lassen uns Hetze und Haß NICHT gefallen!- Bonn für Frieden und Gewaltlosigkeit!"


Dieser Friedensmarsch ist nicht nur für die Bonnerinnen und Bonner, sondern für die ganzen Bürgerinnen und Bürger der BRD. Zusammen, Seite an Seite, als gewaltlose und friedliche Menschen werden wir Hass, Hetze und Spaltung in der Gesellschaft die Stirn bieten. Genug zugeschaut. Genug weggeschaut! Lasst uns gemeinsam einen Marsch des Friedens umsetzen, der die Herzen zum bebt bringt und wieder Vertrauen und Sicherheit in diese bringt. Aber was bin ich ohne EUCH/Sie?

Darum bitte ich euch/Sie von Herzen: Macht/Machen Sie Werbung dafür (E-Mail, SMS, Facebook, etc. ...), unterstützt/en mich! Lasst/Lassen Sie uns gemeinsam die 100 Marke brechen. Stellt/en euch/sie sich vor: 100 Personen, Hand in Hand als eine Menschenkette gegen Rassismus, Hass, Hetze von allen Seiten, Spaltung und Gewalt!

Treffpunkt: Ecke Honneferstr./ Ellesdorfer Str. 13
53179 Bonn (am Penny)
Route: Von da aus in Richtung König Fahd Akademie.

Warum dorthin? Um ein Zeichen zu setzen, den Opfer unser Mitgefühl auszusprechen und um den Nachbarn DANKE zu sagen, denn die meisten haben die Stadt Bonn kontaktiert und gesagt: "Wir hassen Muslime nicht. Das was vorgefallen ist, ist ein Problem. Aber wir hassen unsere muslimische Mitmenschen nicht."

Was wird gebraucht?
Weiße Fahnen: Um den Frieden zu signalisieren, gerne auch weiße Armbinden.
weiße Rosen/Blumen und Plakate mit FRIEDLICHEN Parolen, Wasser-und Plätzchenspenden für den Erfrischungsstand sind mehr als Willkommen.

Was wird NICHT gebraucht:


Hasserfüllte, fanatische und gewalttätige Menschen. Auf dass sie ihre Herzen von all diesen schlechten Dingen heilen lassen. Dann wären sie mehr als willkommen, um mit uns Hand in Hand ein Zeichen der Menschlichkeit und der Gewaltlosigkeit zu setzen.

Bei Fragen: saloua50 [at] hotmail.com



Ich bitte vor allem Familien mit ihren Kindern zu kommen, um ein Zeichen der Zuversicht und der Liebe zu setzen. Begleitet werden wir von der Polizei Bonn.


Mit friedlichen Grüßen!

Saloua Mohammed

Menschenrechts- und Friedensaktivistin

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II.2.) Religions for Peace Regionalkonferenz West am 16.6.2012 in Bonn

Am 16.6.2012 findet im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn eine Religions for Peace-Regionalkonferenz der Gruppen Bonn/Köln, Aachen, Witten und Rhein-Main statt, veranstaltet von Religions for Peace Deutschland (www.religionsforpeace.de).
Es geht neben dem Austausch zwischen den Gruppen um das Thema „Gebetsstunden der Religionen - Inspiration für religionsübergreifendes spirituelles und ethisches Lernen“ mit einem Vortrag von Prof. Dr. Johannes Lähnemann.
Wer an dem Thema und an der Arbeit von Religions for Peace interessiert ist, melde sich bitte bei mir bis zum 9.6.2012. Ich schicke dann ein Programm der Konferenz.
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Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Sonntag, Mai 06, 2012

Interreligiöser Rundbrief ... Nr. 2012-05 (05.05.2012.)


„Wir brauchen einen Glauben, der weiß dass er glaubt, nicht einen Glauben, der glaubt, dass er weiß.“
Perry Schmidt-Leukel

Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung Nr. 2012-05 (05.05.2012.)

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ich es recht überschaue, habe ich 2012 bisher vier interreligiöse Rundbriefe verschickt, so dass dieser hier der fünfte ist. Ich werde die Durchnummerierung jetzt wieder einführen, aber nicht mehr durchlaufend, sondern nach Jahr, Nummer innerhalb des Jahres und Datum. Ansonsten werde ich die Rundbriefe aber etwas unregelmäßiger verschicken, als ich es früher tat. MIGRApolis-Deutschland bringt eine Menge Arbeit mit sich, und neben den Ehrenämtern gibt es ja auch noch anderes zu tun, wenn ich auch noch keine bezahlte Stelle gefunden habe, so doch aber hier und da einen bezahlten Auftrag.

Ich werde die interreligiösen Inhalte auch sowohl für MIGRApolis als auch für den interrel. Rundbrief verwendet. Das Zielpublikum hat zwar Überschneidungen, ist aber nicht identisch.

Das Zitat von Perry Schmidt Leukel oben stammt übrigens aus dem sehr lesenswerten Buch: Michael von Brück (Hg.). Religion. Segen oder Fluch der Menschheit? Frankfurt u. Leipzig (Verlag der Weltreligionen im Inselverlag) 2008. S. 72.

Nun geht es hier zum Inhalt dieses Rundbriefes:


Noch ein Hinweis: Die Bilder werden hier nicht angezeigt. Wenn man auf die entsprechenden Leerstellen klickt, kann man sie aber sehen.

Vesakh

Bevor ich zu den Veranstaltungshinweisen und Texten komme, möchte ich allen Buddhistinnen und Buddhisten und allen die mit ihnen feiern ein schönes und zum Erwachen beitragendes Vesakh-Fest wünschen!
Buddhastatue in Mihintale, Sri Lanka. Foto © Schmiedel.

Vesakh, Vaishakha oder Wesak, so heißt eigentlich der ganze Monat, der Mai, auf Pali und Sanskrit. Das Fest der Geburt, des Erwachens (bodhi) und des Sterbens (mahaparinirvana, mahaparinibbana) von Siddhartha Gautama beziehungsweise Siddhattha Gotama, dem Buddha ist für viele Buddhistinnen und Buddhisten der höchste Feiertag im Jahr und findet traditionsgemäß am Vollmondtag statt, der dieses Jahr auf den Sonntag, den 6. Mai fällt. In anderen Jahren fällt er oft auf einen Wochentag, aber in Anpassung an unseren europäischen Wochenrhythmus wird Vesakh dann meistens am darauf folgenden Wochenende gefeiert.
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I: Veranstaltungshinweise:

I.1.: Trier: Heilig Rock Wallfahrt 2012, 13.4.-13.5.2012

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/uploads/pics/Logo_Heilig_Rock_Trier_2012_Pressestelle_Heilig-Rock-Wallfahrt_Wikipedia__170px-HR_Logo.jpg
Logo der Pressestelle Heilig-Rock-Wallfahrt / Wikipedia.

Noch haben Sie die Gelegenheit, nach Trier zu pilgern um sich die Tunica anzusehen, die vielleicht Jesus selber getragen hat.

Mehr Infos dazu:
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Rock
Und hier eine Info aus dem Newsletter der Trierer Touristen-Information:

Und führe zusammen, was getrennt ist:
Heilig-Rock-Wallfahrt 2012

Ab dem 13. April dreht sich in Trier vieles um ein Thema
- den Heiligen Rock. Einen Monat lang gibt der Dom den
Blick frei auf das historische Gewand, und viele Pilger
aus aller Welt strömen nach Trier. Sind Sie dabei?
Seit gestern neu in unserem youtube-Kanal: die
25-minütige Filmdokumentation "Die Tunika Christi -
Zum 500. Jahrestag der ersten Zeigung des Heiligen
Rocks".

Mehr Infos zur Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier:
http://www.trier-info.de/heilig-rock-wallfahrt/info
Veranstaltungen während der Heilig-Rock-Wallfahrt:
http://www.heute-in-trier.de
Filmdokumentation zur Heilig-Rock-Wallfahrt:
http://www.youtube.com/trierinfo

*

I.2.: Bonn: Multiplikatorenschulung, 25.4.-23.5.2012

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/6e72b978bc.jpg
Multiplikatorenschulung
zur Professionalisierung und Qualifizierung
von Migrantenorganisationen
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Diese Schulung hatte schon zwei Termine, aber der für Sie vielleicht interessanteste steht noch bevor am 15.5.:

Mi 25.4.2012:
Bartosz Bzowski:
Einführung in das ehrenamtliche Engagement in der Integrationsarbeit

Mi 2.5.2012:
J. Michael Heveling-Fischell:
Sozialraumorientierte Integrationsarbeit

Mi 9.5.2012:
Almut Schubert und Jochen von Thülen:
Konfliktlösung und Mediation im interkulturellen Feld, insbesondere in schwierigen Beratungssituationen

Di 15.5.2012:
Michael A. Schmiedel und Wolfgang Wallrich:
Interreligiöser Dialog – vom Miteinanderleben von Menschen verschiedenen Glaubens in einer gemeinsamen Gesellschaft

Mi 23.5.2012:
J. Michael Heveling-Fischell:
Inklusion: Nur ein neues Schlagwort?
Jeweils 18.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr.
Eingeladen ist jeder, der sich für die Themen interessiert, besonders aber Aktive in Migrantenorganisationen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Bei Nachfragen schicken Sie und eine E-Mail an info[at]migrapolis-deutschland.de oder rufen Sie uns an unter 0228 - 22 76 63 44.

*

I.3.: Bonn: Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 8. Mai:


Wie üblich findet das Schweigen statt von 17.30 bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz, in der Nähe des Prangers vor dem Münster. Diesmal wollen wir uns anschließend auch zu einem Gespräch zusammensetzten.

*

I.4.: Bonn: Zur Situation der Christen im muslimischen Orient am 12. Mai:

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/4aad9023bf.png
Die Friedensgruppe St. Marien lädt ein
zu einem Nachmittag mit Vortrag und Diskussion
Zur Situation der Christen im muslimischen Orient
Samstag, 12. Mai 2012, 14.00 bis 17.00 h, im Pfarrsaal von St. Helena, Ellerstr. 44, Bonn.
Die Kirchen des Orients, so die Koptische Kirche in Ägypten, die Melkitische Kirche im Heiligen Land, die Maronitische Kirche im Libanon, die Syrisch-Orthodoxen Kirchen in Syrien und dem Irak und die Orthodoxen Kirchen in der heutigen Türkei, sind so alt wie die Kirche von Rom.
Wir wollen fragen, wie die Christen des Orients nach der Eroberung ihrer Länder durch muslimische Araber, Perser und Türken Glauben, Kultus und Kirche haben bewahren können, welche Rechtsstellung sie einst hatten und welche sie heute haben, welche Konflikte sich ergeben, wenn sie ihren Glauben in der Öffentlichkeit leben, wenn sie Kirchen bauen wollen, wenn sie Konvertiten aus dem Islam aufnehmen, wenn sie Kinder aus muslimisch-christlichen Ehen taufen und in ihre Gemeinde aufnehmen wollen.
Referent ist der Orientalist und Historiker Christoph Schmidt, Redakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA.
Wir laden herzlich ein, an Vortrag und Diskussion teilzunehmen.
*

I.5.: Bonn: 100. Philososphisch-psychologisches Kaffeehausgespräch am 12.5.2012

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/8c2a3216ab.jpg
Ich freue mich sehr,
Sie  auf das 100. philosophisch-psychologische Kaffeehausgespräch hinweisen zu dürfen. Wir (www.sinnsucher.net) haben uns gedacht, dass wir dieses Jubliäumsgespräch zusammen mit Ihnen in einem besonderen Rahmen begehen. So konnten wir Thalia gewinnen, dass diese uns den Kuppelssal des früheren Metropolkinos am Maktplatz in Bonn (jetzt Thalia) zur Verfügung stellt. Beginn ist um 10:00 Uhr. Der  Tagesablauf gliedert sich in zwei Teile: eine Tages- und eine Abendveranstaltung. Die Tagesveranstaltung befasst sich mit spannenden, alltagsbezogenen Themen, die sich alle in unterschiedlichen Spiralen um das Thema Sinnsuche ranken. Eine Viktor E. Frankl Ausstellung wird präsentiert. Die Tagesveranstaltung endet ca. 16:15 Uhr. Für die Abendveranstaltung, Beginn 18:00 Uhr, konnten wir den bekannten Moderator Jürgen Wiebicke vom WDR  5 gewinnen (Philosophisches Radio). Zusammen mit Uni.Doz. Dr. Alexander Battyány, Vorstand des Viktor Frankl Institutes Wien, wird er das Thema; Viktor Frankl: Logotherapie-die sinnorientierte Psychotherapie, so mit Ihnen diskutieren, dass sicher alle bereichert gegen 20:00 Uhr den Veranstaltungstag beenden werden.
Die Karten für die Tages- und für die Abendveranstaltung können Sie jetzt schon erwerben im Vorverkauf bei Thalia Metropol Bonn am Marktplatz zu jeweils 8 Euro.

Mit freundlichen Grüßen
 Anton Drähne
*

I.6.: Bonn: Interkulturelle Wissenschaft am 24. Mai: Der gelehrte Minister Xu Guangqi (1562–1633) und die Chinamission der Jesuiten

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/3fe1cf5f8b.jpg

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das China-Zentrum möchte Sie im Rahmen der Frühjahrssitzung des Ökumenischen China-Arbeitskreises ganz herzlich zu einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Sievernich SJ (Frankfurt) zum Thema „Interkulturelle Wissenschaft. Der gelehrte Minister Xu Guangqi (1562–1633) und die Chinamission der Jesuiten“
am Donnerstag, dem 24. Mai 2012, um 17.00 Uhr in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn einladen.
Am Abend findet zudem ein Ökumenischer Pfingstfeuergottesdienst statt, zu dem wir Sie auch herzlich einladen.
*
Zu weiteren interkulturellen Veranstaltungshinweisen schauen Sie bitte auf: http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=1605
**

II. Texte:

Ich gebe hier nur die Teaser zu den Texten wieder. Die vollständigen Texte finden Sie auf www.migrapolis-deutschland.de. Vielleicht kennen Sie die Texte ja noch nicht.

II.1. Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.). Islamverherrlichung. Wenn die Kritik zum Tabu wird. Buchrezension von Michael A. Schmiedel

 

In Bezug auf den Islam stehen sich in den Medien und in der Öffentlichkeit oft zwei Lager gegenüber, das der Islamfeinde und das der Islamverherrlicher. Dem ersten Lager widmet sich das Buch „Islamfeindlichkeit“ und dem zweiten Lager der hier vorliegende zweite Band „Islamverherrlichung“. Der Münsteraner Islam- und Politikwissenschaftler, sowie Sozialpädagoge Thorsten Gerald Schneiders hat auch hierfür 28 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fächer (Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, katholische Theologie, islamische Theologie, Arabistik, Semitistik, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Islamische Religionspädagogik, Politikwissenschaft, Jura, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft und Informatik) gewinnen können, wobei im Vergleich der Anteil der Islamwissenschaftler(innen) höher ist (4 : 18).
Die 28 Aufsätze sind auf drei Kapitel aufgeteilt: ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2059&L=
*

II.2.: Streit um den Koran. Gedanken zur Koranverteilung der Salafisten von Michael A. Schmiedel mit einem längeren Zitat von Christoph Burgmer und Gerd-Rüdiger Puin.

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/a468a01d10.jpg

 


Die Medien berichteten in letzter Zeit oft von der Koranverteilung der Salafisten in den Fußgängerzonen deutscher Städte. Die Koranverteilungskampagne trägt den Titel „Lies“, was ich als Erinnerung an die gleichlautende Forderung des Engels Dschibril (arabischer Name Gabriels) an Muhammad deute, als dieser ihm der muslimischen Tradition zu Folge die erste Offenbarung des Koran übermittelte.

Unabhängig davon bin ich bei der Recherche für einen Artikel über die Entstehung des Islam für die Zeitschrift Zeitzeichen auf ein Interview gestoßen, das der Islamwissenschaftler und Hörfunkjournalist Christoph Burgmer mit dem Islamwissenschaftler Gerd-Rüdiger Puin führte. Daraus möchte ich hier zitieren:

Was ist ein möglicher Grund, der verschiedene Lesarten des Koran nicht zulässt?

Es könnte daran liegen, das Muslime im 20. Jahrhundert den Islam nicht von Geistlichen lernen, sondern, bedingt durch die allgemeine Schulpflicht, den Koran auch selbst zur Hand nehmen und unbeschwert von einer Jahrhunderte langen exegetischen Tradition selbst lesen können. Denn ein solch intolerantes Verhalten in Glaubensfragen ist typisch für Menschen, die zum ersten Mal mit dem Lesen heiliger Texte in Verbindung kommen.
Ein Beispiel sind die ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2216
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II.3.: Aufmerksamkeit. Gedanken von Michael A. Schmiedel

 

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/197fcc38b1.jpg
Alle wollen Aufmerksamkeit. Foto © Schmiedel.
Sowohl von Anders Breivik, der wegen seines Massenmordes derzeit in Norwegen vor Gericht steht, als auch von den Salafisten, deren Koranverteilungsaktion in Deutschland als extremistische Propaganda eingestuft wird, wird behauptet, eines ihrer Hauptziele hätten sie erreicht: mediale Aufmerksamkeit. Das ist wohl wahr: Zeitungen, Radio und Fernsehen berichten darüber, kaum jemand, der diese Medien nutzt, weiß nichts von den Ereignissen. Freilich wünschen sich beide eher eine positive Presse als eine kritische oder gar verurteilende. Das haben sie nicht im Griff, denn die Meinungsäußerung und die Presse sind vor dem Gesetz frei. Dass beide trotzdem allerlei Zwängen unterliegen, vor allem wirtschaftlichen, darf aber auch nicht vernachlässigt werden. Und deswegen gilt auch für die Medien selber: sie lechzen nach Aufmerksamkeit, denn ein Medium, dass nicht wahrgenommen wird, hat seine Daseinsberechtigung verwirkt.

Auch für uns gilt das, also für MIGRApolis-Deutschland, ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2217

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II.4.: Nazis raus! – Aber wohin mit ihnen? Gedanken von Michael A. Schmiedel

 

Beschreibung: Beschreibung: http://www.migrapolis-deutschland.de/typo3temp/pics/9dedcbd7f2.jpg
Blumen sind bunter, aber auch zebrechlicher als Stein. Vor allem aber sind sie lebendig. Gedenkstein für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 in Troisdorf. Foto © Schmiedel.

Am 1. Mai marschieren Nazis beziehungsweise Neonazis durch Bonn-Beuel. Ein weit aufgestellter Widerstand formiert sich unter dem Motto „Nazis blockieren!“ Oft in solchen Fällen heißt es aber: „Nazis raus!“ In einigen Gesprächen zum Thema kam dazu aber die Frage auf: „Wohin dann mit ihnen?“ Auf den Mond oder gar den Mars? „Nein“, meinte einer, „wenn wir dann auch mal dahin wollen, sind die schon da und wer weiß, was dort aus ihnen geworden ist.“
Eins steht fest: Wir kommen nicht umhin, ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2227

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III. Off-topic: CD-Verlosung

Auf MIGRApolis haben wir eine CD zu gewinnen.
Mick Fitzgerald hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, uns vier Exemplare der CD Streetwise für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Um eine CD zu gewinnen muss folgende Frage beantwortet werden:

Wo in Köln wurden einige der Lieder auf der CD bei einem Konzert aufgenommen?

Schicken Sie die richtige Antwort bitte bis zum 31.5.2012 an: info[at]migrapolis-deutschland.de. Die vier Gewinner(innen) werden dann ausgelost.
Die Frage lässt sich leicht beantworten, wenn man die entsprechende CD-Rezension unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2183 liest.
**
Somit ist dieser Rundbrief beendet.
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel
Der Interrel. Rundbrief ist zwar mein Privatvergnügen, aber ich steh auch ein für:
Religions for Peace (RfP) Bonn/Köln
www.religionsforpeace.de
und
Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.
www.bimev.de
www.migrapolis-deutschland.de

Freitag, Mai 08, 2009

Vorrübergehende Pause

Aus aktuellem Zeitmangel wird diese Seite vorrübergehend nicht mit neuen Inhalten gefüllt. Vieles von dem, was hier veröffentlicht werden würde, finden Sie aber auf http://www.migrapolis.de/ vor allem in der Rubrik "Religionen" und im Veranstaltungskalender.

Herzliche Grüße,
Michael A. Schmiedel am 8.5.2009

Mittwoch, Dezember 31, 2008

Infos zum Interreligiösen Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung

Liebe Leserinnen und Leser!

Auf dieser Seite finden sie die letzten der seit August 2000 per E-Mail rundgeschickten interreligiösen Rundbriefe für Köln / Bonn und Umgebung.

Die Daten, die darüber stehen, sind die, an denen ich den jeweiligen Rundbrief raus geschickt habe. Das Datum, das hier über den Infos steht, hat damit nichts zu tun, sondern es ist eine technische Eigenart dieses Blogspots, dass die jüngsten Daten oben stehen, so dass ich hier immer wieder ein Datum wähle, dass diese Infos über den Rundbriefen ganz oben stehen lässt.

Der interrel. Rundbrief wurde zunächst konzipiert, um Infos zu Veranstaltungen von Religions for Peace/WCRP Köln/Bonn http://www.wcrp-koeln-bonn.de.vu/ zu verteilen.
Sehr schnell ist er aber angewachsen zu einem Newsletter, der auch anderen Veranstaltern zur Verfügung steht.
Normalerweise besteht ein interrel. Rundbrief aus Veranstaltungshinweisen, einem Forum für Leserbriefe, Literaturtipps, Fernsehtipps, Pressetexten und am Ende einem Gedicht.

Ziele der interrel. Rundbrief sind:

- Informationen über Veranstaltungen mit interreligiösen, religionswissenschaftlichen, religionsphilosophischen, religionstheologischen, friedensfördenden und ausgewählten anderen Themen

- Weitergabe von interessanten Texten und anderen Informationen aus diesen Themenbereichen

- Vermittlung eines Eindruckes von der Vielfalt des religiösen Lebens in unserer Region

- Förderung des gegenseitigen Interesses zwischen Menschen verschiedenen Glaubens

- Förderung des friedlichen Miteinanderlebens in unserer gemeinsamen Gesellschaft

- Bildung eines Forums des Austausches von Informationen, Anschauungen, Meinungen usw.

Die Rundbriefe sind durchnumeriert, erscheinen derzeit etwa jeden dritten Monat mit Terminergänzungen zwischendurch, sind kostenlos und können jederzeit abonniert oder auch wieder abbestellt werden, beides einfach per E-Mail an mich: michael.a.schmiedel@gmx.de

Man kann die interrel. Rundbriefe wahlweise
- mit Text direkt in der E-Mail,
- als Word-Anhang,
- als rtf-Anhang oder
- als html-Anhang erhalten.

Die Adressen der Empfänger sind als Bcc unkenntlich aufgeführt.

Und schauen Sie auch mal hier rein:
http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu/
http://www.mundusbracatus-neindanke.de.vu/
http://www.bpb.de/wissen/GJ8R3K,0,0,Referent_Detailseite.html?rid=247
http://www.michael.a.schmiedel.de.vu/
http://michael-alwis-schmiedel.blogspot.com/

Herzliche Grüße,

Michael A. Schmiedel

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 29.8.2007.

Montag, Dezember 08, 2008

Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 3. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131 - 3. Nachtrag
(08.12.2008)


Liebe Leserinnen und Leser,

Reinhard Kirste gratulierte eben im INTR°A-Rundbrief den Muslimen zum heutigen Opferfest und den Mahayana-Buddhisten zum heutigen Bodhi-Tag. Dem schließe ich mich gerne an. Solche Gratulationen zu religiösen Festen kommen in meinen Rundbriefen normalerweise zu kurz, was daran liegt, dass ich nicht so auf die Festkalender achte.

Zur Erklärung: Am Opferfest gedenken Muslime des Opfers, dass Ibrahim Gott darbrachte, nämlich ein Schaf statt seines Sohnes. Deshalb opfern an diesem Tag viele Muslime Schafe und verteilen einen Teil des Fleisches in der Gemeinde.
Am Bodhi-Tag gedenken Buddhisten des Erwachens Siddharthas. Viele Buddhisten – Theravadins, aber auch tibetische Buddhisten – feiern ihn im Mai, viele Mahayana-Buddhisten aber im Dezember. Er wird unterschiedlich begangen, oft indem man ausgiebig meditiert (ich habe auch vor, heute mal wieder „meine“ Zen-Gruppe aufzusuchen, was aber nichts mit dem Datum zu tun hat, aber ganz gut passt) und Lehrvorträge hört.

Und nun habe ich noch zwei Termine.

1.) Vortrag von Prof. Dr. Udo Tworuschka von der Univ. Jena: Praktische Religionswissenschaft: Theoretische und methodische Grundüberlegungen am 18.12.2008 in der Uni Bonn

Do. 18.12.2008, 16 Uhr c.t., Übungsraum Religionswissenschaft (IOA), Adenaueralle 4-6
Einführung: Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter, Univ. Bonn

Danke an Ulrich Vollmer, Univ. Bonn, für die Erinnerung.
Der Vortrag ist wohl in erster Linie für Religionswissenschaftler von Interesse. Udo Tworuschka hat mit Michael Klöcker kürzlich ein Buch mit dem Titel „Praktische Religionswissenschaft“ herausgegeben, für das ich auch einen Beitrag geschrieben habe. Es ist ein UTB-Buch aus dem Böhlau-Verlag.

*

2.) Vortrag von Prof. Dr. Christina von Braun, Berlin: Symbol – Bild – Geschlecht in Judentum, Christentum und Islam am 26.1.2009 in der Uni Bonn

von Rainer Kaps via Hülya Dogan via AK MuChri-Verteiler:


Mo, 26. Januar 2009, 20.00 Uhr Universität Bonn
Symbol – Bild – Geschlecht
in Judentum, Christentum und Islam
Prof. Dr. Christina von Braun, Berlin
Wir sind es gewohnt, das Geschlecht für eine biologische, unveränderbare Gegebenheit zu halten. Ein Vergleich zwischen den Geschlechterordnungen der drei Religionen des Buches zeigt jedoch, wie eng Geschlecht, Sexualität und Kultur miteinander verwoben sind. Daher auch die hohe Emotionalität, die dieses Thema in der Begegnung der Religionen auslöst. Der Vortrag wird die symbolische Geschlechterordnung in Judentum, Christentum und Islam vergleichen und zeigen, dass sich diese Unterschiede auch auf die Wissensordnung und das Verhältnis zum Bild auswirken. - Kooperation: Bund Neudeutschland, Region Bonn, Katholische Hochschulgemeinde Bonn, Universität Bonn, Studium Universale; Reihe: Forum Wissenschaftsstadt Bonn.
Montag, 26. Januar 2009, 20.00–21.30 Uhr
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII


Rainer Kaps
Katholisches Bildungswerk Bonn
Kasernenstr.60
53111 Bonn

*

Und wenn wir schon mal bei religiösen Festen sind: Allen Christen, die ihn feiern, wünsche ich einen besinnlichen Advent!

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Montag, November 24, 2008

Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 2. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131 - 2. Nachtrag
(24.11.2008)


Liebe Leserinnen und Leser,

es kamen noch ein paar kurzfristige Ankündigungen, die ich Euch/Ihnen hier weiter gebe. Aber jede Woche kann ich das nicht tun!

Inhaltsverzeichnis:

1.) Film: „Buddhistische Stille“ in der Brotfabrik in Bonn-Beuel 1
2.) Infoveranstaltung zum Bau der neuen Al Muhajitin-Moschee in Bonn am 26.11.2008. 1
3.) Christlich-muslimische Jugendkonferenz am 27.11.2008 in Bonn. 3
4.) 3. Bonner Kirchennacht am 28.11.2008. 4
5.) neben dem markt: Johannes Brosseder : Das kirchliche Amt. Ein ökumenisches Dilemma am 5.12.2008 in Bonn-Pützchen 4


*

1.) Film: „Buddhistische Stille“ in der Brotfabrik in Bonn-Beuel

Ich habe mir den Film gestern angesehen, und da war auch die Regisseurin zugegen. Er läuft heute noch mal um 19 Uhr. www.brotfabrik-bonn.de

Es handelt sich um eine Dokumentation auf der Grundlage von neun Interviews mit Buddhistinnen und Buddhisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und einem mit dem Dalai Lama. Man bekommt einen schönen Einblick in die Motive und Erfahrungen der interviewten Menschen, und so in den westlichen Buddhismus.


*

2.) Infoveranstaltung zum Bau der neuen Al Muhajitin-Moschee in Bonn am 26.11.2008

von Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie wissen, ist die Moscheegemeinde Al Muhajirin seit über zwei Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Moschee. Nachdem die Stadt Bonn verschiedene Grundstücke als geeignete Standorte vorgeschlagen hatte, hat Al Muhajirin immer wieder hervorgehoben, dass der Standort Brühler Str. 28 am ehesten geeignet und realisierbar sei. Da sich nun abzeichnet – natürlich vorbehaltlich der Zustimmung der Ausschüsse und des Rates – dass das Grundstück Brühler Str. 28 der Moscheegemeinde möglicherweise angeboten werden kann und das Vorhaben bereits öffentlich diskutiert wird, möchte Al Muhajirin insbesondere der Nachbarschaft und den interessierten Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil die Moscheegemeinde vorstellen und über die geplante neue Moschee informieren und bietet dazu am 26.11.2008 eine erste Gelegenheit. Die Ev. Apostelkirche stellt freundlicherweise ihren Gemeindesaal zur Verfügung, Pfarrer Hentschel wird die Veranstaltung moderieren. Die Stadt Bonn wird ebenfalls vertreten sein.

Auf diese Veranstaltung, zu der Al Muhajirin gemeinsam mit dem Rat der Muslime einlädt, weise ich mit dem beigefügten Flyer gerne hin.

Mit freundlichen Grüßen,

Coletta Manemann
Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn
Stabsstelle Integration
Altes Rathaus/Markt
53111 Bonn
Tel. 0228/773101
Fax 0228/773215
E-Mail: integrationsbeauftragte@bonn.de

Der Inhalt des Flyers:

Al-Muhajirin Moschee e.V. und der Rat der Muslime in Bonn laden herzlich ein

Al-Muhajirin Moschee e.V. Rat der Muslime in Bonn

Informationsveranstaltung am 26.11.2008
zum möglichen Standort einer Moschee
auf der Brühler Straße - Tannenbusch


Termin: Mittwoch, 26.11.2008, 20.00 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus an der Apostelkirche,
Lievelingsweg 162a, 53119 Bonn

Der Verein „Al-Muhajirin Moschee e.V.“ und der „Rat der
Muslime in Bonn“ laden Sie herzlich zu einem ersten Informationsabend
zum Thema Moscheebau ein. Im Mittelpunkt
der Veranstaltung steht die Vorstellung des Moscheevereins,
Informationen zum beabsichtigten Bauvorhaben und
dessen Nutzung.
Seit mehr als 2 Jahren ist der Moscheeverein auf der
Suche nach einem Standort für eine Moschee, die sowohl
den Bedürfnissen der Moscheebesucher gerecht wird als
auch die Belange der Nachbarn berücksichtigt. Dabei tritt
zu Tage, dass häufi g über die Funktion einer Moschee
als Gebetshaus und Ort des religiösen und sozialen Austauschs,
ein unzureichendes, hier und da aber auch ein
verzehrtes Bild vorherrscht. Ziel der Veranstaltung ist es
daher, über die Vorstellungen des Moscheevereins zum
Bau- und Nutzungsvorhaben auf der „Brühler Strasse 28“
zu informieren.
Neben dem Informationsangebot zu Themen wie Parkplätze,
Verkehrsaufkommen, Lautstärke sowie dem Ablauf
des religiösen Betriebs einer Moschee, wird ausführlich
Gelegenheit zu Fragen und Anmerkungen bestehen.
Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Anfahrt
Mit dem Bus:
Linie 620, Haltestelle Berta-Lungstras-
Straße, An der Düne
Mit der U-Bahn:
Linie 18/68, Haltestelle Brühler Straße,
Soennecken-Str., Lievelingsweg
Mit dem Auto:
Stadtautobahn (A 565)
aus Richtung Koblenz:
Abfahrt Bonn-Tannenbusch, links auf
den „Lievelingsweg“, hinter der Kreuzung
1. rechts in die Straße „An der
Düne“, dort nach 50 Meter links
aus Richtung Beuel (Nordbrücke):
Abfahrt Bonn/Bonn-Tannenbusch,
Richtung Bonn einfädeln,
Am großen Verteilerkreis erste raus
(„Tannenbusch“) Lievelingsweg, nach
der dritten Ampel kleine Straße rechts
in „An der Düne“, nach 50 Meter links
Parkplatz

*

3.) Christlich-muslimische Jugendkonferenz am 27.11.2008 in Bonn

von Winfried Semmler-Koddenbrock:

Liebe Mitglieder des AK Muslime und Christen im Bonner Norden, liebe Vorstände der Moscheen, liebe Interessierte,

ich lade Sie hiermit zu einer von Muslimen und Christen vorbereiteten Veranstaltung ein: Die Jugendkonferenz „Gewalt ist eine Lösung ?!“ richtet sich v.a. an Jugendliche selbst - Jugendliche zeigen, wie sie Gewalt erleben - und sucht das Gespräch mit Fachleuten und anderen Erwachsenen. Donnerstag, 27.11.08, 17.-20 Uhr, Ev. Lukaskirchengemeinde. Alle Infos im angehängten Flyer. Nach dem Erfolg der ersten Konferenz im April packen wir nun das nächste heiße Thema an.

Vielleicht können Sie das beigefügte Plakat bei sich aushängen.

Viele Grüße

Winfried Semmler-Koddenbrock

+

(Die PDF-Datei mit Programm und Anfahrtsskizze kann bei mir oder Winfried Semmler-Koddenbrock angefordert werden. Leider kann ich den Inhalt hier nicht hinein kopieren; MAS)




*

4.) 3. Bonner Kirchennacht am 28.11.2008

Am 28.11.2008 haben viele römisch-katholische und evangelische Kirchen und auch die altkatholische Kirche in Bonn von 20 bis 24 Uhr ihre Tore geöffnet und bieten ein vielseitiges Programm an.
Mehr hier: www.BonnerKirchenNacht.de

*

5.) neben dem markt: Johannes Brosseder : Das kirchliche Amt. Ein ökumenisches Dilemma am 5.12.2008 in Bonn-Pützchen

von Michael Halbfas:


Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung im Rahmen des Forums



n e b e n d e m m a r k t




Professor Dr. Johannes Brosseder
(Köln)


Das kirchliche Amt
Ein ökumenisches Dilemma





Mittwoch, den 03. Dezember 2008, 19:30 Uhr
Karmeliterstraße 1
Bonn-Pützchen
Bushaltestelle Pützchen Kirche
(Linien 624, 628, 634)


Es laden ein:
M.Halbfas P.Petzel H.R.Schlette









*

So das war es für diese Woche.

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Montag, November 17, 2008

Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 1. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131 - 1. Nachtrag
(17.11.2008)


Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe hier noch einen Hinweis auf eine Veranstaltung heute Abend in Bonn-Auerberg:

von Pfarrer Michael Schäfer:

Abraham eint und trennt!!

Ein interreligiöser Abend im
Ev. Gemeindeforum – Auerberg, Helsinkistrasse 4,
Montag, 17. November 2008, 20.00 Uhr

Referenten:
Mokhtar Benounne (Islamwissenschaftler)
Prof. Dr. Günter Röhser (Ev. Theologe)
Pfr. Michael Schäfer

Moderation:
Dr. Beate Sträter
Der Eintritt ist frei

*

Herzliche Grüße,
Ihr Michael A. Schmiedel