<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749</id><updated>2011-07-07T13:04:01.052-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief f. Köln/Bonn u. Umgebung</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>88</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-1443143750815636297</id><published>2009-05-08T03:37:00.000-07:00</published><updated>2009-05-09T04:01:39.940-07:00</updated><title type='text'>Vorrübergehende Pause</title><content type='html'>Aus aktuellem Zeitmangel wird diese Seite vorrübergehend nicht mit neuen Inhalten gefüllt. Vieles von dem, was hier veröffentlicht werden würde, finden Sie aber auf &lt;a href="http://www.migrapolis.de/"&gt;http://www.migrapolis.de/&lt;/a&gt; vor allem in der Rubrik "Religionen" und im Veranstaltungskalender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel am 8.5.2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-1443143750815636297?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1443143750815636297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1443143750815636297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2009/05/vorrubergehende-pause.html' title='Vorrübergehende Pause'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-110967637838332781</id><published>2008-12-31T12:59:00.000-08:00</published><updated>2008-03-14T09:53:07.347-07:00</updated><title type='text'>Infos zum Interreligiösen Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung</title><content type='html'>Liebe Leserinnen und Leser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dieser Seite finden sie die letzten der seit August 2000 per E-Mail rundgeschickten interreligiösen Rundbriefe für Köln / Bonn und Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Daten, die darüber stehen, sind die, an denen ich den jeweiligen Rundbrief raus geschickt habe. Das Datum, das hier über den Infos steht, hat damit nichts zu tun, sondern es ist eine technische Eigenart dieses Blogspots, dass die jüngsten Daten oben stehen, so dass ich hier immer wieder ein Datum wähle, dass diese Infos über den Rundbriefen ganz oben stehen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der interrel. Rundbrief wurde zunächst konzipiert, um Infos zu Veranstaltungen von Religions for Peace/WCRP Köln/Bonn &lt;a href="http://www.wcrp-koeln-bonn.de.vu/"&gt;http://www.wcrp-koeln-bonn.de.vu/&lt;/a&gt; zu verteilen.&lt;br /&gt;Sehr schnell ist er aber angewachsen zu einem Newsletter, der auch anderen Veranstaltern zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;Normalerweise besteht ein interrel. Rundbrief aus Veranstaltungshinweisen, einem Forum für Leserbriefe, Literaturtipps, Fernsehtipps, Pressetexten und am Ende einem Gedicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziele der interrel. Rundbrief sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Informationen über Veranstaltungen mit interreligiösen, religionswissenschaftlichen, religionsphilosophischen, religionstheologischen, friedensfördenden und ausgewählten anderen Themen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Weitergabe von interessanten Texten und anderen Informationen aus diesen Themenbereichen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Vermittlung eines Eindruckes von der Vielfalt des religiösen Lebens in unserer Region&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Förderung des gegenseitigen Interesses zwischen Menschen verschiedenen Glaubens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Förderung des friedlichen Miteinanderlebens in unserer gemeinsamen Gesellschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bildung eines Forums des Austausches von Informationen, Anschauungen, Meinungen usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rundbriefe sind durchnumeriert, erscheinen derzeit etwa jeden dritten Monat mit Terminergänzungen zwischendurch, sind kostenlos und können jederzeit abonniert oder auch wieder abbestellt werden, beides einfach per E-Mail an mich: &lt;a href="mailto:michael.a.schmiedel@gmx.de"&gt;michael.a.schmiedel@gmx.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann die interrel. Rundbriefe wahlweise&lt;br /&gt;- mit Text direkt in der E-Mail,&lt;br /&gt;- als Word-Anhang,&lt;br /&gt;- als rtf-Anhang oder&lt;br /&gt;- als html-Anhang erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Adressen der Empfänger sind als Bcc unkenntlich aufgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schauen Sie auch mal hier rein:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu/"&gt;http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mundusbracatus-neindanke.de.vu/"&gt;http://www.mundusbracatus-neindanke.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bpb.de/wissen/GJ8R3K,0,0,Referent_Detailseite.html?rid=247"&gt;http://www.bpb.de/wissen/GJ8R3K,0,0,Referent_Detailseite.html?rid=247&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.michael.a.schmiedel.de.vu/"&gt;http://www.michael.a.schmiedel.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://michael-alwis-schmiedel.blogspot.com/"&gt;http://michael-alwis-schmiedel.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 29.8.2007.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-110967637838332781?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/110967637838332781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/110967637838332781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2007/12/infos-zum-interreligisen-rundbrief-fr.html' title='Infos zum Interreligiösen Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-6297529110986473461</id><published>2008-12-08T04:25:00.000-08:00</published><updated>2008-12-08T04:27:35.624-08:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 3. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc214108277"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108323"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108399"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108845"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164715"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc215285523"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131 - 3. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(08.12.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reinhard Kirste gratulierte eben im INTR°A-Rundbrief den Muslimen zum heutigen Opferfest und den Mahayana-Buddhisten zum heutigen Bodhi-Tag. Dem schließe ich mich gerne an. Solche Gratulationen zu religiösen Festen kommen in meinen Rundbriefen normalerweise zu kurz, was daran liegt, dass ich nicht so auf die Festkalender achte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Erklärung: Am Opferfest gedenken Muslime des Opfers, dass Ibrahim Gott darbrachte, nämlich ein Schaf statt seines Sohnes. Deshalb opfern an diesem Tag viele Muslime Schafe und verteilen einen Teil des Fleisches in der Gemeinde.&lt;br /&gt;Am Bodhi-Tag gedenken Buddhisten des Erwachens Siddharthas. Viele Buddhisten – Theravadins, aber auch tibetische Buddhisten – feiern ihn im Mai, viele Mahayana-Buddhisten aber im Dezember. Er wird unterschiedlich begangen, oft indem man ausgiebig meditiert (ich habe auch vor, heute mal wieder „meine“ Zen-Gruppe aufzusuchen, was aber nichts mit dem Datum zu tun hat, aber ganz gut passt) und Lehrvorträge hört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun habe ich noch zwei Termine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.) Vortrag von Prof. Dr. Udo Tworuschka von der Univ. Jena: Praktische Religionswissenschaft: Theoretische und methodische Grundüberlegungen am 18.12.2008 in der Uni Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do. 18.12.2008, 16 Uhr c.t., Übungsraum Religionswissenschaft (IOA), Adenaueralle 4-6&lt;br /&gt;Einführung: Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter, Univ. Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke an Ulrich Vollmer, Univ. Bonn, für die Erinnerung.&lt;br /&gt;Der Vortrag ist wohl in erster Linie für Religionswissenschaftler von Interesse. Udo Tworuschka hat mit Michael Klöcker kürzlich ein Buch mit dem Titel „Praktische Religionswissenschaft“ herausgegeben, für das ich auch einen Beitrag geschrieben habe. Es ist ein UTB-Buch aus dem Böhlau-Verlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.) Vortrag von Prof. Dr. Christina von Braun, Berlin: Symbol – Bild – Geschlecht in Judentum, Christentum und Islam am 26.1.2009 in der Uni Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Rainer Kaps via Hülya Dogan via AK MuChri-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo, 26. Januar 2009, 20.00 Uhr                 Universität Bonn&lt;br /&gt;Symbol – Bild – Geschlecht&lt;br /&gt;in Judentum, Christentum und Islam&lt;br /&gt;Prof. Dr. Christina von Braun, Berlin&lt;br /&gt;Wir sind es gewohnt, das Geschlecht für eine biologische, unveränderbare Gegebenheit zu halten. Ein Vergleich zwischen den Geschlechterordnungen der drei Religionen des Buches zeigt jedoch, wie eng Geschlecht, Sexualität und Kultur miteinander verwoben sind. Daher auch die hohe Emotionalität, die dieses Thema in der Begegnung der Religionen auslöst. Der Vortrag wird die symbolische Geschlechterordnung in Judentum, Christentum und Islam vergleichen und zeigen, dass sich diese Unterschiede auch auf die Wissensordnung und das Verhältnis zum Bild auswirken. - Kooperation: Bund Neudeutschland, Region Bonn, Katholische Hochschulgemeinde Bonn, Universität Bonn, Studium Universale; Reihe: Forum Wissenschaftsstadt Bonn.&lt;br /&gt;Montag, 26. Januar 2009, 20.00–21.30 Uhr&lt;br /&gt;Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rainer Kaps&lt;br /&gt;Katholisches Bildungswerk Bonn&lt;br /&gt;Kasernenstr.60&lt;br /&gt;53111 Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn wir schon mal bei religiösen Festen sind: Allen Christen, die ihn feiern, wünsche ich einen besinnlichen Advent!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-6297529110986473461?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/6297529110986473461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/6297529110986473461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/12/interreligiser-rundbrief-nr-131-3.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 3. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-8211096546487557832</id><published>2008-11-24T01:46:00.000-08:00</published><updated>2008-11-24T01:48:45.655-08:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 2. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc214108277"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108323"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108399"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108845"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164715"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc215285523"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131 - 2. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;(24.11.2008)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es kamen noch ein paar kurzfristige Ankündigungen, die ich Euch/Ihnen hier weiter gebe. Aber jede  Woche kann ich das nicht tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltsverzeichnis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc215285524"&gt;1.) Film: „Buddhistische Stille“ in der Brotfabrik in Bonn-Beuel 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc215285525"&gt;2.) Infoveranstaltung zum Bau der neuen Al Muhajitin-Moschee in Bonn am 26.11.2008. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc215285526"&gt;3.) Christlich-muslimische Jugendkonferenz am 27.11.2008 in Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc215285527"&gt;4.) 3. Bonner Kirchennacht am 28.11.2008. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc215285528"&gt;5.) neben dem markt: Johannes Brosseder : Das kirchliche Amt. Ein ökumenisches Dilemma am 5.12.2008 in Bonn-Pützchen  4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc215285524"&gt;1.) Film: „Buddhistische Stille“ in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir den Film gestern angesehen, und da war auch die Regisseurin zugegen. Er läuft heute noch mal um 19 Uhr. &lt;a href="http://www.brotfabrik-bonn.de/"&gt;www.brotfabrik-bonn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich um eine Dokumentation auf der Grundlage von neun Interviews mit Buddhistinnen und Buddhisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und einem mit dem Dalai Lama. Man bekommt einen schönen Einblick in die Motive und Erfahrungen der interviewten Menschen, und so in den westlichen Buddhismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc215285525"&gt;2.) Infoveranstaltung zum Bau der neuen Al Muhajitin-Moschee in Bonn am 26.11.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie Sie wissen, ist die Moscheegemeinde Al Muhajirin seit über zwei Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Moschee. Nachdem die Stadt Bonn verschiedene Grundstücke als geeignete Standorte vorgeschlagen hatte, hat Al Muhajirin immer wieder hervorgehoben, dass der Standort Brühler Str. 28 am ehesten geeignet und realisierbar sei. Da sich nun abzeichnet – natürlich vorbehaltlich der Zustimmung der Ausschüsse und des Rates – dass das Grundstück Brühler Str. 28 der Moscheegemeinde möglicherweise angeboten werden kann und das Vorhaben bereits öffentlich diskutiert wird, möchte Al Muhajirin insbesondere der Nachbarschaft und den interessierten Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil die Moscheegemeinde vorstellen und über die geplante neue Moschee informieren und bietet dazu am 26.11.2008 eine erste Gelegenheit. Die Ev. Apostelkirche stellt freundlicherweise ihren Gemeindesaal zur Verfügung, Pfarrer Hentschel wird die Veranstaltung moderieren. Die Stadt Bonn wird ebenfalls vertreten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Veranstaltung, zu der Al Muhajirin gemeinsam mit dem Rat der Muslime einlädt, weise ich mit dem beigefügten Flyer gerne hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Coletta Manemann&lt;br /&gt;Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn&lt;br /&gt;Stabsstelle Integration&lt;br /&gt;Altes Rathaus/Markt&lt;br /&gt;53111 Bonn&lt;br /&gt;Tel. 0228/773101&lt;br /&gt;Fax 0228/773215&lt;br /&gt;E-Mail: &lt;a href="mailto:integrationsbeauftragte@bonn.de"&gt;integrationsbeauftragte@bonn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Inhalt des Flyers:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Al-Muhajirin Moschee e.V. und der Rat der Muslime in Bonn laden herzlich ein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Al-Muhajirin Moschee e.V. Rat der Muslime in Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationsveranstaltung am 26.11.2008&lt;br /&gt;zum möglichen Standort einer Moschee&lt;br /&gt;auf der Brühler Straße - Tannenbusch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Termin: Mittwoch, 26.11.2008, 20.00 Uhr&lt;br /&gt;Ort: Ev. Gemeindehaus an der Apostelkirche,&lt;br /&gt;Lievelingsweg 162a, 53119 Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verein „Al-Muhajirin Moschee e.V.“ und der „Rat der&lt;br /&gt;Muslime in Bonn“ laden Sie herzlich zu einem ersten Informationsabend&lt;br /&gt;zum Thema Moscheebau ein. Im Mittelpunkt&lt;br /&gt;der Veranstaltung steht die Vorstellung des Moscheevereins,&lt;br /&gt;Informationen zum beabsichtigten Bauvorhaben und&lt;br /&gt;dessen Nutzung.&lt;br /&gt;Seit mehr als 2 Jahren ist der Moscheeverein auf der&lt;br /&gt;Suche nach einem Standort für eine Moschee, die sowohl&lt;br /&gt;den Bedürfnissen der Moscheebesucher gerecht wird als&lt;br /&gt;auch die Belange der Nachbarn berücksichtigt. Dabei tritt&lt;br /&gt;zu Tage, dass häufi g über die Funktion einer Moschee&lt;br /&gt;als Gebetshaus und Ort des religiösen und sozialen Austauschs,&lt;br /&gt;ein unzureichendes, hier und da aber auch ein&lt;br /&gt;verzehrtes Bild vorherrscht. Ziel der Veranstaltung ist es&lt;br /&gt;daher, über die Vorstellungen des Moscheevereins zum&lt;br /&gt;Bau- und Nutzungsvorhaben auf der „Brühler Strasse 28“&lt;br /&gt;zu informieren.&lt;br /&gt;Neben dem Informationsangebot zu Themen wie Parkplätze,&lt;br /&gt;Verkehrsaufkommen, Lautstärke sowie dem Ablauf&lt;br /&gt;des religiösen Betriebs einer Moschee, wird ausführlich&lt;br /&gt;Gelegenheit zu Fragen und Anmerkungen bestehen.&lt;br /&gt;Wir freuen uns über Ihr Kommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfahrt&lt;br /&gt;Mit dem Bus:&lt;br /&gt;Linie 620, Haltestelle Berta-Lungstras-&lt;br /&gt;Straße, An der Düne&lt;br /&gt;Mit der U-Bahn:&lt;br /&gt;Linie 18/68, Haltestelle Brühler Straße,&lt;br /&gt;Soennecken-Str., Lievelingsweg&lt;br /&gt;Mit dem Auto:&lt;br /&gt;Stadtautobahn (A 565)&lt;br /&gt;aus Richtung Koblenz:&lt;br /&gt;Abfahrt Bonn-Tannenbusch, links auf&lt;br /&gt;den „Lievelingsweg“, hinter der Kreuzung&lt;br /&gt;1. rechts in die Straße „An der&lt;br /&gt;Düne“, dort nach 50 Meter links&lt;br /&gt;aus Richtung Beuel (Nordbrücke):&lt;br /&gt;Abfahrt Bonn/Bonn-Tannenbusch,&lt;br /&gt;Richtung Bonn einfädeln,&lt;br /&gt;Am großen Verteilerkreis erste raus&lt;br /&gt;(„Tannenbusch“) Lievelingsweg, nach&lt;br /&gt;der dritten Ampel kleine Straße rechts&lt;br /&gt;in „An der Düne“, nach 50 Meter links&lt;br /&gt;Parkplatz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc215285526"&gt;3.) Christlich-muslimische Jugendkonferenz am 27.11.2008 in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Winfried Semmler-Koddenbrock:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mitglieder des AK Muslime und Christen im Bonner Norden, liebe Vorstände der Moscheen, liebe Interessierte,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich lade Sie hiermit zu einer von Muslimen und Christen vorbereiteten Veranstaltung ein: Die Jugendkonferenz „Gewalt ist eine Lösung ?!“ richtet sich v.a. an Jugendliche selbst - Jugendliche zeigen, wie sie Gewalt erleben - und sucht das Gespräch mit Fachleuten und anderen Erwachsenen. Donnerstag, 27.11.08, 17.-20 Uhr, Ev. Lukaskirchengemeinde. Alle Infos im angehängten Flyer. Nach dem Erfolg der ersten Konferenz im April packen wir nun das nächste heiße Thema an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht können Sie das beigefügte Plakat bei sich aushängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winfried Semmler-Koddenbrock&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Die PDF-Datei mit Programm und Anfahrtsskizze kann bei mir oder Winfried Semmler-Koddenbrock angefordert werden. Leider kann ich den Inhalt hier nicht hinein kopieren; MAS)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc215285527"&gt;4.) 3. Bonner Kirchennacht am 28.11.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 28.11.2008 haben viele römisch-katholische und evangelische Kirchen und auch die altkatholische Kirche in Bonn von 20 bis 24 Uhr ihre Tore geöffnet und bieten ein vielseitiges Programm an.&lt;br /&gt;Mehr hier: &lt;a href="http://www.bonnerkirchennacht.de/"&gt;www.BonnerKirchenNacht.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc215285528"&gt;5.) neben dem markt: Johannes Brosseder : Das kirchliche Amt. Ein ökumenisches Dilemma am 5.12.2008 in Bonn-Pützchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Halbfas:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung im Rahmen des Forums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;n e b e n    d e m    m a r k t&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professor Dr. Johannes Brosseder&lt;br /&gt; (Köln)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kirchliche Amt&lt;br /&gt;Ein ökumenisches Dilemma&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, den 03. Dezember 2008, 19:30 Uhr&lt;br /&gt;Karmeliterstraße 1&lt;br /&gt;Bonn-Pützchen&lt;br /&gt;Bushaltestelle Pützchen Kirche&lt;br /&gt;(Linien 624, 628, 634)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es laden ein:&lt;br /&gt;M.Halbfas   P.Petzel   H.R.Schlette&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So das war es für diese Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-8211096546487557832?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8211096546487557832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8211096546487557832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/11/interreligiser-rundbrief-nr-131-2.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 2. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-8746456129761537128</id><published>2008-11-17T02:37:00.000-08:00</published><updated>2008-11-17T02:39:14.625-08:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 1. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc214108277"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108323"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108399"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108845"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164715"&gt;Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 131&lt;/a&gt; - 1. Nachtrag&lt;br /&gt;(17.11.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe hier noch einen Hinweis auf eine Veranstaltung heute Abend in Bonn-Auerberg:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Pfarrer Michael Schäfer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abraham eint und trennt!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein interreligiöser Abend im&lt;br /&gt;Ev. Gemeindeforum – Auerberg, Helsinkistrasse 4,&lt;br /&gt;Montag, 17. November 2008, 20.00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Referenten:&lt;br /&gt;Mokhtar Benounne (Islamwissenschaftler)&lt;br /&gt;Prof. Dr. Günter Röhser (Ev. Theologe)&lt;br /&gt;Pfr. Michael Schäfer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderation:&lt;br /&gt;Dr. Beate Sträter&lt;br /&gt;Der Eintritt ist frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-8746456129761537128?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8746456129761537128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8746456129761537128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/11/interreligiser-rundbrief-nr-131-1.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 131 - 1. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-7145961223986297401</id><published>2008-11-11T02:11:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T02:27:57.979-08:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 131</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc206071064"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108276"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108322"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108398"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108844"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164714"&gt;Memento mori et carpe diem!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gedenke des Todes und pflücke den Tag!&lt;br /&gt;römische Weisheiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214108277"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108323"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108399"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214108845"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164715"&gt;Interreligiöser Rundbrief für (Köln/)Bonn und Umgebung Nr. 13&lt;/a&gt;1&lt;br /&gt;(10.11.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164716"&gt;Editorial 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164717"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine.. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164718"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164719"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 4.12.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164720"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 4.12.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164721"&gt;I.2.) Veranstaltungen des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen BIM e.V. und der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164722"&gt;I.2.a.) Die 5. Bonner Woche der Kulturen vom 20. bis zum 01.12.2008. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164723"&gt;I.3.) Vortrag von mir: Hinduismus – Einführung in die Religion Indiens am 19.11.2008 in der VHS Bornheim-Alfter 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164724"&gt;I.5.) Ausstellung "Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese" ab 20.11.2008 in der KAH in Bonn 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164725"&gt;II.) Gemischtes. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164726"&gt;II.1.) Neuer Verein: Sinnsucher. Netzwerk für psychozoziale Entwicklung. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164727"&gt;II.2.) Muslime gegen Homophobie. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164728"&gt;II.3.) Koranforschung. 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164729"&gt;II.4.) Kurskonzept zum Verhältnis von Religionen und Menschenrechten. 18&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164730"&gt;II.5.) Neuer Studiengang "Medien - Ethik - Religion" an der Uni Erlangen. 20&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164731"&gt;III.) Literaturtipps. 21&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164732"&gt;III.1.) Michael Blume und Rüdiger Vaas: "Gott, Gene und Gehirn - Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität". 21&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164733"&gt;III.2.) Heinrich Schäfer: Kampf der Fundamentalismen. Radikaler Islam, radikales Christentum und Europas Moderne. 22&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164734"&gt;III.3.) Neue Online-Fachzeitschrift: "Transformierte Buddhismen“. 26&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164735"&gt;III.4.) Neue Online-Fachzeitschrift: „Bayreuther Beiträge zur religiösen Gegenwartskultur“. 27&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164736"&gt;IV.) Berichte von besuchten Veranstaltungen und andere Texte von mir 28&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164737"&gt;IV.1.) Nachbarschaft im Islam und Christentum - Veranstaltung in der Moschee An der Esche am Tag der offenen Moschee in Bonn 28&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164738"&gt;IV.2.) "Absender Islam: Ein Brief an die christliche Welt. Öffentlicher Vortrag und Podiumsdiskussion zum 1. Jahrestag der Veröffentlichung 'A common word between us and you'" am 13.10.2008 in der Uni Bonn. 30&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164739"&gt;IV.3.) Gemeinsam auf dem Friedensweg – 25 Jahre Dialog der Religionen in Witten – am 18.10.2008 33&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164740"&gt;IV.4.) Hinweis auf andere Texte auf der Migrapolis-Deutschland-Seite. 34&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164741"&gt;IV.5.) Gedanken zum 70. Jahrestag der Reichkristallnacht 35&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164742"&gt;V.) off-topic: Musikrezensionen.. 36&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164743"&gt;V.1.) Festivalbericht: 18. TFF Rudolstadt vom 4. bis 6.7.2008 in Rudolstadt 36&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164744"&gt;V.2.) Konzertrezension: The McDates am 02.08.2008 auf dem Marktplatz in Bonn. 41&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164745"&gt;V.3.) Hier gehörten eigentlich noch Rezis über die Lokal Heroes und eine Band mit karibischer Musik im Parkrestaurant Rheinauen und über Babylon Circus auf dem Bonner Marktplatz hin, aber das habe ich nicht geschafft. Sorry! 42&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164746"&gt;V.4.) Konzertrezension: Broom Bezzums und Megson am 25.9.2008 beim Folk im Feuerschlösschen im Weinhaus Steinbach in Bad Honnef 42&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164747"&gt;V.5.) Konzertrezension: Pure Irish Drops – 20-jähriges Jubiläum – am 4.10.2008 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel 43&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164748"&gt;V.6.) Konzertrezension: 3. Folknacht in der KÜZ mit Foggy Stew und The Aberlour’s in Troisdorf-Sieglar am 17.10.2008 45&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164749"&gt;V.7.) CD-Rezension: Nicholas Gunn, Johannes Linstead, David Arkensone, Loren Gold. Live. 47&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164750"&gt;V.8.) CD-Rezension: The Irish Folk Festival. Rainbow Expedition. 48&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164751"&gt;V.9.) CD-Rezension: Karan Casey. ships in the forest 49&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164752"&gt;VI.) Und noch’n Gedicht. 50&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc214164753"&gt;Abendruf 50&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214108278"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164716"&gt;Editorial&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zunächst möchte ich um Entschuldigung dafür bitten, dass ich die interkulturelle Woche in Köln nicht angekündigt hatte. Das war keine Absicht, aber als ich endlich daran dachte, selber mal zu recherchieren, wann die denn genau statt findet, war sie schon halb vorbei und vom BIM-Büro, wo ich arbeite, habe ich nicht die Möglichkeit, den ganzen Verteiler des Interreligiösen Rundbriefes mal eben schnell zu versorgen. Sie war also in der letzten Woche, inklusive dem Gebet der Religionen und vielen anderen religiösen und interreligiösen Veranstaltungen. Das Programm stand im Internet und ich habe es am Donnerstag noch schnell auf &lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/&lt;/a&gt; à Kultur verlinkt, aber da war es schon zu spät für die meisten Veranstaltungen. Und ich, das muss ich auch zugeben, habe mich schon geärgert, warum denn niemand aus Köln mich mal darüber informierte, außer Werner Heidenreich, der das Datum des Gebets der Religionen aber auch nicht im Kopf hatte und Thomas Lemmen, der auf ein christlich-muslimisches Fußballspiel aufmerksam machte, aber auch sonst nichts wusste. Und dabei sind einige der Veranstalter sogar im Verteiler des Interrel. Rundbriefes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe, dass es sehr schwer ist, Köln so richtig mit im Blick zu haben, hier von Bonn aus, und überlege, ob die den Namen Köln aus dem Rundbriefnamen streiche, damit nicht Erewartungen geweckt werden, die ich nicht erfüllen kann. Kölner Termine können ja trotzdem drin vorkommen, aber es nähme mir die Verantwortung, Köln genau so im Blick zu haben wie Bonn. So mache ich es im Folkigen Rundbrief ja auch. Oder aber Leser(innen), die in Köln wohnen denken mit und schicken mir ihre Termine zu. Das wäre dann noch besser. Aber bitte jeweils ein paar Wochen im Voraus, damit ich nicht jede Woche einen Rundbrief rund schicken muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte nun aber auch gerne in dieser Runde bekannt geben, dass ich einen neuen Job habe, und zwar beim BIM, also dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen BIM e.V, .als Projektleiter von „Stimme werden, Gesicht zeigen“, einem Projekt, das Migranten vornehmlich aus Nicht-EU-Staaten helfen soll, sich hier in unserer Gesellschaft zu Wort zu melden. Die Internetseite &lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/&lt;/a&gt; ist ein Teil dieses Projektes. Dort dürfen sich aber auch andere zu Wort melden, so auch ich selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer gerne Berichte, Kommentare und so weiter von mir und anderen liest, findet diese nun auch schon bei &lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/&lt;/a&gt;. Da stelle ich sie immer rein, sobald sie geschrieben sind, so dass sie zeitnäher an der beschriebenen Veranstaltung gelesen werden können. In den je nächsten Rundbrief kommen sie dann aber zusätzlich rein. Auf der besagten Internetseite finden Sie aber auch viele anderen Themen von mehreren Autorinnen und Autoren, und überdies ist jeder und jede eingeladen, sich zu beteiligen. Und schwebt es vor, die Seite zu einer multikulturellen und interreligiösen Plattform des Austausches zu machen, so dass Schreiber und Leser mit und ohne Migrationshintergrund miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig kennen lernen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wünsche ich aber ein interessante und erbauliche Lektüre dieses Rundbriefes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164717"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983202"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071067"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164718"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983203"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071068"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164719"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 4.12.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gewohnt findet an jedem 1. Donnerstag im Monat das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit von 17.30 bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz statt.&lt;br /&gt;Es sind alle Interessierten eingeladen, sich für die 15 Minuten dazu zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc187752066"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983204"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071069"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164720"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 4.12.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum interreligiösen Gesprächkreis sind wieder alle eingeladen, die sich mit anderen Menschen mit unterschiedlicher religiösen Überzeugungen und Identitäten über Fragen des Glaubens und der religiösen/spirituellen Praxis austauschen wollen.&lt;br /&gt;Er findet wie immer statt von 19.30-21.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstr. 6, 53115 Bonn.&lt;br /&gt;Thema: Wie wichtig ist der eigene Standpunkt im interreligiösen Dialog?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Rückschau auf den letzten Gesprächskreis am 21.10.2008&lt;br /&gt;Ausnahmsweise trafen wir uns mal an einem anderen Wochentag und nicht in der ersten Woche des Monats. Wir sprachen über den Film „What the bleep do we (k)now?“ In diesem Film geht es um die Abhängigkeit der Welt von der Weise, wie wir sie betrachten. Zwei Eindrücke nannten die Gesprächsteilnehmer(innen) besonders. Zum einen sensibilisierte der Film für die Erfahrung, dass unsere je subjektive Sichtweise die Welt für uns so sein lässt, wie sie ist. Ein Gesprächsteilnehmer sagte, er habe durch den Film gelernt, unabhängiger von den Beurteilungen anderer Menschen, besonders seines Chefs zu werden. Diese neue Freiheit habe ihn wenige anfällig für Mobbing gemacht und zum Teil dann auch das Verhalten seines Chefs verändert. Letzteres spielt auch schon in den zweiten Eindruck mit herein, nämlich den, dass sich mit der Änderung unserer Sichtweisen auch die betrachteten Objekte verändern, insofern diese auf unsere Aktionen reagieren. Somit gibt es keine letztliche Subjekt-Objekt- oder Aktion-Reaktion-Trennung, sondern statt dessen eine Vernetzung aller Perspektiven und Wirkungen. Daraus rekrutiert sich ein Mehr an Freiheit, aber auch ein Mehr an Verantwortung.&lt;br /&gt;Allerdings kamen wir auch zum Schluss, den Film noch mal sehen zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die, die jetzt gar nicht wissen, um was für einen Film es sich handelt, gebe ich hier noch mal die Rezension des Buches zum Film wieder, die ich im Interrel. Rundbrief. Nr. 120 am 11.04.2006 rundgeschickt hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;What the bleep do we (k)now!? – Ich weiß, dass ich nichts weiß! Und: Das kleine Buch der „Bleeps“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Traudel Reiß:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Realität und wie können wir diese bewusst verändern und neu erschaffen? Haben wir überhaupt Einfluss auf das, was uns passiert, oder sind wir Opfer der Umstände? Was sind Emotionen und Gedanken? Und warum verändert sich nicht wirklich etwas? Diesen und weiteren Fragen gehen in dem Film vierzehn Wissenschaftler und Dozenten anhand der Erkenntnisse aus den verschiedenen Fachgebieten – von der Quantenphysik über die Gehirnforschung bis hin zur Neurophysiologie – nach. Bei der Beantwortung der Fragen verwischen im Verlauf des Films die Grenzen zwischen Wissenschaft und Spiritualität. Die Animationen im Film greifen einige komplexe Themenbereiche auf, vermitteln diese auf anschauliche Weise, verstärken so die wissenschaftlichen Aussagen des Films und bringen auf den Punkt, wie wir die Realität unserer menschlichen Erfahrung verändern können. Interviews, Spielszenen und Animationen wechseln einander ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch zum Film (Das kleine Buch der „Bleeps“, J. Kamphausen Verlag 2006, Paperback, durchgängig vierfarbig, 160 Seiten, ISBN 3-89901-083-3, Euro 10,00) enthält inspirierende Zitate aus dem Film, die mit Originalszenen illustriert sind. „Statt zu denken, dass Dinge Dinge sind, habt ihr euch angewöhnt zu denken, dass alles um uns herum bereits ein Ding ist, das ohne meinen Input, ohne meine Wahl existiert. Diese Denkweise muss man sich abgewöhnen … Stattdessen muss man erkennen, dass selbst die materielle Welt um uns nichts anderes als mögliche Bewegungen des Bewusstseins sind. Und ich treffe in jedem Moment eine Auswahl aus diesen Bewegungen, um meine tatsächliche Erfahrung zu manifestieren. So radikal muss man denken. Aber es ist so radikal, so schwierig, weil wir dazu tendieren, dass die Welt schon unabhängig von unserer Erfahrung da draußen existiert. Aber das tut sie nicht. Die Quantenphysik hat das klar herausgestellt. Heisenberg, der Mitentdecker der Quantenphysik, sagte, dass Atome keine Dinge, sondern nur Tendenzen seien. Anstatt in Dingen muss man also in Möglichkeiten denken. Es sind alles Möglichkeiten des Bewusstseins“ so Amit Goswami, Ph. D. (S. 30). In dem Buch sind die wichtigsten Aussagen des Films enthalten, die durch wiederholtes Lesen einen Paradigmenwechsel fördern.&lt;br /&gt;Traudel Reiß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Erstveröffentlichung dieser Rezension in Buddhismus aktuell 2/2006, S. 80, hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin und der Redaktion wiedergegeben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164721"&gt;I.2.) Veranstaltungen des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen BIM e.V. und der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164722"&gt;I.2.a.) Die 5. Bonner Woche der Kulturen vom 20. bis zum 01.12.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesung – Dialog – Begegnung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Leiter der &lt;a href="http://www.migration-bonn.de/" target="_blank"&gt;Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur&lt;/a&gt; und Vorsitzende des &lt;a href="http://www.bimev.de/" target="_blank"&gt;Bonner Insitutes für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.&lt;/a&gt; Dr. Hıdır Çelik lädt zur 5. Bonner Woche der Kulturen ein. Das Programm beginnt er mit den Worten:&lt;br /&gt;"Offenheit und Akzeptanz sind die Grundlage dafür, dass sich Bonner Bürgerinnen und Bürger wie auch die vielen internationalen Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in unserer Stadt zu Hause fühlen.Gelungenes Zusammenleben, bei dem die Neugier auf Unbekanntes die Angst vor Fremdem übertrifft, braucht Räume der Begegnung, in denen Interkulturalität gelebt und erfahren werden kann.Die fünfte Bonner Woche der Kulturen will solche Räume schaffen und lädt Sie zur interkulturellen Begegnung ein.Wir laden Sie besonders herzlich ein zur Eröffnungsveranstaltung am 20. November im &lt;a href="http://www.hdg.de/" target="_blank"&gt;Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland&lt;/a&gt; und feuen uns auf spannende Gespräche, Stand-Up-Comedy und Tanz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eröffnung 20.11.2008 18 Uhr im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier finden Sie das gesamte Programm als PDF-Datei:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Startseite/bonner_woche_der_kulturen_2008_neu.pdf"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Startseite/bonner_woche_der_kulturen_2008_neu.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oder über den Link auf der Startseite von &lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164723"&gt;I.3.) Vortrag von mir: Hinduismus – Einführung in die Religion Indiens am 19.11.2008 in der VHS Bornheim-Alfter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinduismus - Einführung in die Religion Indiens am 19.11.2008 in der VHS Bornheim-Alfter&lt;br /&gt;Hinduismus - Einführung in die Religion IndiensKursnummer: R10901 Veranstaltungsart: VortragTermin / Uhrzeit: Mi. 19.11.2008, 19:30 - 21:30 Dauer: 1 mal, 2 UnterrichtsstundenDozent/in: Michael A. SchmiedelOrt: Roisdorf Neues VHS-GebäudeGebühren: gebührenfreiDer Hinduismus ist eine Religion voller Widersprüche, ja eigentlich ist er gar keine Religion, sondern eine Gruppe von Religionen mit einigen Gemeinsamkeiten. Es werden eine Vielzahl von Gottheiten verehrt, aber nicht jeder Hindu verehrt die selben. Nach traditionellem Verständnis kann man nicht Hindu werden, es sei denn durch Wiedergeburt als solcher. Aber dennoch gibt es auch hinduistische Mission. Einige Hindus genießen ihren Reichtum als Folge guten Karmas in früheren Leben, andere geben sich alle erdenkliche Mühe, sich von allen weltlichen Besitztümern zu lösen und leben als asketische Yogis in der Wildnis. Die Heiligsten Schriften der Hindus sind die Veden, aber in der heutigen Frömmigkeit spielen sie im Vergleich zu Ramayana und Mahabharata und besonders zur Bhagavadgita eine untergeordnete Rolle. Das hinduistische Kastensystem ist weltweit als Symbol einer menschenunwürdigen Ständegesellschaft verschrien, aber der weltweit verehrte Mahatma Gandhi hat es nie gänzlich abgelehnt. Manche sagen, der Buddha habe es abgelehnt und deshalb gehöre der Buddhismus nicht mehr zum Hinduismus. Aber ist das der einzige Unterschied zwischen diesen beiden indischen Religionen?Der Vortrag gibt einen Einblick in und Grundinformationen über das hinduistische Religionssystem, wenn er letztlich wohl auch mehr Fragehorizonte eröffnen als Fragen beantworten wird.Mehr Infos:&lt;a href="http://www.vhs-bornheim-alfter.de/programm/109000000_109010000_R3.html"&gt;http://www.vhs-bornheim-alfter.de/programm/109000000_109010000_R3.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164724"&gt;I.5.) Ausstellung &lt;/a&gt;"Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese" ab 20.11.2008 in der KAH in Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Monica Ferreira-Guedes von der KAH über den DBU-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren, anbei senden wir Ihnen die Vorankündigung zur kommenden Ausstellung "Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese", die am 20. November in der Bundeskunsthalle eröffnet wird, sowie die Jahresvorschau 2009. Pressebilder zu den Ausstellungen finden Sie unter www.bundeskunsthalle.de, im Pressebereich. Mit freundlichen Grüßen i.A.Monica Ferreira-GuedesAssistentin PressesprecherinAssistant Press OfficerKunst -und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbHArt and Exhibition Hall of the Federal Republic of GermanyFriedrich-Ebert-Allee 4D-53113 BonnTel. 0049 (0)228 9171 204Fax 0049 (0)228 9171 211http://www.bundeskunsthalle.deGeschäftsführer: Dr. Christoph Vitali, Dr. Bernhard Spies Vorsitzende des Kuratoriums: Ministerialdirektorin Dr. Ingeborg Berggreen-MerkelHRB Nr. 5096, Amtsgericht Bonn / Umsatzsteuer ID Nr. DE811386971&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164725"&gt;II.) Gemischtes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164726"&gt;II.1.) Neuer Verein: Sinnsucher. Netzwerk für psychozoziale Entwicklung.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe es mir noch nicht näher angesehen, nur gesehen, dass Yesche Udo Regel und Angelika Wild-Regel dabei sind, so dass kein Humbuk sein dürfte.&lt;br /&gt;Schauen Sie selbst, , : &lt;a href="http://www.sinnsucher.net./"&gt;http://www.sinnsucher.net./&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164727"&gt;II.2.) Muslime gegen Homophobie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Andreas Ismali Mohr :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a. ismail mohr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_____________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muslime gegen Homophobie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dokumentation und Stellungnahme&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrere muslimische Gruppierungen, darunter DiTiB (Diyanet is,leri Türk islam Birligi [Türkisch-islamische Union für Religionsangelegenheiten]), der Deutschsprachige Muslimkreis (DMK) sowie die Muslimische Jugend Deutschland (MJ), haben sich gegen Homophobie ausgesprochen.&lt;br /&gt;(Zur Bedeutung des Begriffs: Homophobie bedeutet 1. krankhafte Angst vor Homosexualität und homosexuellen Frauen und Männern; 2. Feindseligkeit und Hass gegenüber homosexuellen Frauen und Männern.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es heißt in der Erklärung der muslimischen Gruppierungen: „Auch wenn wir Homosexualität als solche nicht gutheißen, verurteilen wir jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meiner Recherche auf den Internetseiten der drei oben genannten Organisationen ( http://www.ditib.de -- http://www.dmk-berlin.de – http://www.mj-net.de ) konnte ich jedoch nichts dazu zu finden. Ich verstehe nicht, warum die unterzeichnenden muslimischen Gruppierungen ihre eigene Erklärung nicht auf ihren eigenen Internetseiten veröffentlicht haben. Mich erreichte die Stellungnahme am 1. Oktober 2008 vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD, http://www.lsvd.de). Die Muslimische Jugend Deutschland hat inzwischen bestätigt, dass die Erklärung von ihr unterstützt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geben im Folgenden den Wortlaut der Erklärung wieder. Im Anhang nehme ich zu einigen Punkten Stellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Zitat:)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellungnahme Berliner Muslimischer Organisationen bzw. Berliner Sektionen Nationaler Verbände zur Homophobie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im April dieses Jahres ist im arabischsprachigen Anzeigenblatt „Al-Salam“ ein Artikel erschienen, in dem der Autor seine persönlichen und homophoben Ansichten zu Homosexualität und ihren Konsequenzen darlegt. Die Reaktion der Öffentlichkeit auf diesen Artikel war zurecht Empörung und Unverständnis. Auch wenn der Autor nur für sich selbst sprechen kann, entwickelte sich eine breite Debatte über die Einstellung von Muslimen in Deutschland zu Homosexualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgehend von den Aussagen des Korans gibt es unter muslimischen Gelehrten den Konsens, dass homosexuelle Handlungen theologisch als Sünde zu betrachten sind. Ähnliches gilt – bekanntlich – auch für das Trinken von Alkohol oder außereheliche Beziehungen. Handlungen, die islamisch-theologisch als Sünde betrachtet werden, können wir aus unseren Glauben heraus nicht gutheißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig sind wir der festen Überzeugung, dass die sexuelle Orientierung, der Konsum von Alkohol, oder was auch immer in der islamischen Theologie als Sünde betrachtet wird, Privatsache ist. Ob wir etwas gutheißen oder nicht, wird und kann die Freiheit des Einzelnen in keiner Weise beschränken. Für uns handelt hier jeder Mensch eigenverantwortlich und wird im Jenseits – dies ist fester Bestandteil unserer islamischen Glaubensvorstellung – vor seinem Schöpfer für sein gesamtes Handeln Rechenschaft ablegen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wir Homosexualität als solche nicht gutheißen, verurteilen wir jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss sei angemerkt, dass in der aktuellen Berichterstattung über den oben genannten Artikel manche Autoren direkt oder auch indirekt die Vorstellung bzw. Aussage kritisieren, dass Homosexualität eine Sünde ist. Hierdurch erwecken sie den Eindruck, dass dies eine Ursache von Homophobie sei. Nicht die Glaubensvorstellung führt zu Homophobie, sondern vielmehr ein mangelndes Verständnis über die Freiheit des Einzelnen. Muslime – und nicht nur sie – wird man für den Kampf für individuelle Freiheit nicht gewinnen können, indem man Glaubens- und Moralvorstellungen kritisiert. Stattdessen erreicht man das Gegenteil. Entscheidend ist vielmehr die Vermittlung eines richtigen Verständnisses für die vielfältige Freiheit des Einzelnen bzw. des Anderen unabhängig von den eigenen Überzeugungen, die jeder Mensch wiederum für sich frei wählen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutschsprachiger Muslimkreis (DMK)&lt;br /&gt;DITIB&lt;br /&gt;Inssan&lt;br /&gt;Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB)&lt;br /&gt;Islamisches Kultur- und Erziehungszentrum (IKEZ)&lt;br /&gt;Muslimische Jugend Deutschland&lt;br /&gt;Neuköllner Begegnungsstätte (NBS)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Zitat Ende.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentar von mir (Andreas Ismail Mohr) hierzu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.&lt;br /&gt;Es ist zu begrüßen, dass muslimische Organisationen klar und eindeutig „jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle“ verurteilen und sich „entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen“ wenden.&lt;br /&gt;Bisher durfte man kaum wagen, solches zu erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.&lt;br /&gt;Die Stellungnahme stellt einen gewaltigen Fortschritt dar: Im Juli 2000 hat der damalige Vorsitzende des Zentralrats des Muslime in Deutschland (ZMD, www.islam.de), Nadeem Elyas, schriftlich eine ganz und gar homophobe und diskriminierende Aussage über Homosexuelle gemacht als er im Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt vom 28. 7. 2000 (Seite 23) in seinem Gastkommentar (Überschrift: „Gegen die Natur. Die Muslime lehnen die Regierungspläne ab“) die schwule und lesbische Lebenspartnerschaft als „Abnorm der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft“ bezeichnete und sie kriminalisierte, indem er sie mit „unrechtmäßigen Erwerb durch Steuerhinterziehung, Korruption und Raub“ verglich. Horst Gorski, Probst des Kirchenkreises Altona in Hamburg, antwortete damals in einem Leserbrief, er sei „intensiv am Dialog mit Muslimen beteiligt. Die beleidigenden Äußerungen über gleichgeschlechtliche Lebensformen von muslimischer Seite werden zunehmend zu einer Belastung des Dialogs. (...) Ungeheuerlich jedoch ist es, Homosexualität auf eine Stufe mit ‘Steuerhinterziehung, Korruption und Raub’ zu stellen. Für diese Verunglimpfung muss Herr Elyas sich entschuldigen.“ Über eine Entschuldigung ist nichts bekannt geworden, sie war auch nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund muss die neue Stellungnahme Berliner muslimischer Gruppen in der Tat als ein großer Fortschritt gewertet werden. (Es sei angemerkt, dass der ZMD und DiTiB inzwischen im Koordinationsrat der Muslime [KRM] zusammengeschlossen sind.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.&lt;br /&gt;Der in der oben zitierten Stellungnahme ausgedrückten Auffassung, dass man Muslime „für den Kampf für individuelle Freiheit nicht gewinnen können“ wird, „indem man Glaubens- und Moralvorstellungen kritisiert“ darf widersprochen werden. Für viele traditionalistisch eingestellte Muslime, soweit sie sich am normativen Schrifttum muslimischer Gelehrter (z.B. Yusuf al-Qaradawi) orientieren, ist mit der Frage nach Homosexualität ja die Vorstellung verbunden, dass homosexueller Geschlechtsverkehr (jedenfalls unter Männern) ein todeswürdiges Verbrechen sei: So sehen es z.B. die Vertreter der malikitischen, der hanbalitischen und der dja'faritischen Rechtsschule (madh'hab), auch al-Qaradawi lässt an seiner Auffassung diesbezüglich keinen Zweifel. Diese Meinung findet man bereits in einigen dem Propheten Muhammad (sicherlich zu Unrecht) zugeschriebenen Aussagen (ahadith) klar ausgedrückt. Eine solche Bewertung – zunächst des mannmännlichen sexuellen Verkehrs, aber auch der männlichen Homosexualität insgesamt – im Denken mancher (ich vermute: vieler) Muslime reicht nun über eine Glaubensvorstellung weit hinaus in den moralischen Bereich und man darf sagen, dass diese Vorstellung sehr wohl der Feindschaft gegenüber Homosexuellen Vorschub leisten kann, dass also derartige Überlieferungstexte (die erwähnten ahadith) nicht nur an sich homophob sind, sondern bei unkritischer Betrachtungsweise die in der obigen Erklärung abgelehnte „Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle“ sowie „Diskriminierung und Verfolgung“ fördern. Dies ist bekanntlich in einigen islamischen Staaten mit islamischem Strafrecht – so in Saudi-Arabien (hanbalitischer madh'hab, s.o.) und Iran (dja'faritischer madh'hab, s.o.) – der Fall: Immer wieder werden in diesen beiden Staaten Männer (im Iran sogar Minderjährige) aufgrund der Anklage wegen Homosexualität hingerichtet. – Ich verweise hier auf meine beiden Aufsätze zur Homosexualität im Islam – geschrieben aus einer aufgeklärten islamischen Perspektive:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*1* Islam und Homosexualität – eine differenzierte Betrachtung * siehe: *&lt;br /&gt;http : // &lt;a href="http://home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo.html"&gt;home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;*2* Ein schwieriges Verhältnis: Homosexualität und Islam. Was sagt der Koran dazu? * siehe: *&lt;br /&gt;http : // &lt;a href="http://home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo2.html"&gt;home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo2.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort werden Texte aus dem Koran und Hadith sowie die Auffassungen alter wie moderner muslimischer Schulen und Autoritäten zitiert und erläutert. Außerdem wird gezeigt, dass eine alternative, also homophile Deutung koranischer Aussagen durchaus möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas Ismail Mohr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Köln, am 9. Oktober 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Homepage von Andreas Ismail Mohr: &lt;a href="http://home.arcor.de/yadgar/mohr/mohr.html"&gt;http://home.arcor.de/yadgar/mohr/mohr.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164728"&gt;II.3.) Koranforschung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Andreas Ismail Mohr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Beiträge - in der Hoffnung, dass auch für den Interreligiösen Rundbrief etwas interessantes dabei ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;andreas ismail mohr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* * * *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Koranforschung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich der jüngsten Meldungen und Auseinandersetzungen um seriöse und weniger seriöse Islamforschung sende ich euch als 'iid-Geschenk eine Zusammenstellung von Materialien zum CORPUS CORANICUM (CC) - Interviews, (bisherige) Veröffentlichungen zum Thema. Ich möchte hier klar sagen, dass das Projekt Corpus Coranicum in Berlin/Potsdam seriös ist und nichts zu tun hat mit der Saarbrücker Sekte um den nicht-arabischkundigen Professor Ohlig, der die absurde Muhammad=Jesus-Theorie aufgebracht hat und dessen Prophet ein gewisser Herr "Luxenberg" ist (Stichworte "syroaramäische Lesart" und "Trauben statt Paradiesjungfrauen").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Professor Muhammad Kalisch kann ich nur sagen, dass ich seine Auffassung, dass Muhammad nicht existiert habe, für Unsinn halte. Es tut mir leid, dass M. Kalisch einer Art masochistischem Hang zum totalen Zweifel erlegen ist. Ich bin aber solidarisch mit ihm insofern als ich möchte, dass er seine Gedanken frei und auch auf seinem Lehrstuhl und vor muslimischen Studenten vortragen kann. Wirklich schlimm sind für mich all die Leute, die ihn bereits online zur Hölle verdammt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* * *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. -- Die Homepage des CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. -- Interview mit Frau Prof. Angelika Neuwirth über das CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. -- "Koran, aber im Kontext -- Eine Replik" von Michael Marx, Angelika Neuwirth und Nicolai Sinai (eine notwendige Antwort auf einen dümmlichen FAZ-Kommentar des FAZ-Hrsg.s Frank Schirrmacher anlässlich der Frankfurter Buchmesse letzten Herbst).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. -- Link zum Muslimische-Stimmen-Interview mit Michael Marx über das CC [vollständiger Text kommt mit extra E-Mail].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. -- Buchtipp: Hartwig, Dirk - Homolka, Walter - Marx, Michael J. - Neuwirth, Angelika (Hrsg.): "Im vollen Licht der Geschichte" Die Wissenschaft des Judentums und die Anfänge der kritischen Koranforschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Homepage des CORPUS CORANICUM (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) ist&lt;br /&gt;http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/Coran/de/Startseite&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Interview mit Frau Prof. Angelika Neuwirth über das CC - aus: http://www.die-tagespost.com/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=40713&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich halte nichts von historischen Textkriegen“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tagespost vom 10.06.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Berlin arbeitet eine Forschergruppe gegenwärtig unter dem Titel „Corpus Coranicum“ an einer historisch-kritischen Edition des Koran. Leiterin des Projekts ist die Arabistin und Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth. In einem Interview mit Klaus Nelißen spricht sie über Inhalt und Ziele des Vorhabens, über aktuelle Tendenzen in der Koranforschung sowie über den christlich-islamischen Dialog unter Wissenschaftlern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Frau Professor Neuwirth, seit rund einem Jahr arbeiten Sie am „Corpus Coranicum“, einer textkritischen Edition des Koran. Die Feuilletons bescheinigen Ihrem Projekt an der Akademie Berlin-Brandenburg eine gewisse Sprengkraft für die islamische Welt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Das ist längst nicht so explosiv, sondern in erster Linie staubtrockene Textforschung. Wenn wir unser Projekt in Ländern wie Iran oder Ägypten vorstellen, sind wir nie auf Proteste gestoßen. Muslimische Gelehrte haben über Jahrhunderte verschiedene Lesarten des Koran kommentiert und erfasst. Da sind wir gar nicht so weit auseinander. Diejenigen, die dahinter gleich einen Affront für die islamische Welt vermuten, unterschätzen den Islam. Sie meinen, Muslime lebten noch in der Steinzeit und schotteten sich gegen alles, was nach Fortschritt aussieht, rigoros ab. Es ist betrüblich, dass sich ein gewisser Kultur-Antiislamismus bei uns immer mehr breit macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Was ist das Ziel ihres Projekts?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Wir werden eine dokumentierte Edition und einen historisch-kritischen Kommentar erstellen. Damit wollen wir den Koran als einen Text wiederentdecken, der sich zuerst noch gar nicht an Muslime richtete, sondern an vorislamische Hörer aus dem Erfahrungshorizont der Spätantike. Sie kannten christliche und jüdische Traditionen. Der Koran fiel also nicht vom Himmel, sondern steht in einem bestimmbaren historischen Kontext. Er markiert auch keinen einschneidenden Bruch mit der von uns Europäern reklamierten Spätantike, sondern bietet eine arabische Kommentierung und zum Teil selbstbewusste Neuinterpretation der jüdischen und christlichen Tradition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Wo machen Sie die Anknüpfung zur biblischen Tradition fest?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Die ältesten Suren stehen beispielsweise dem Psalterium nahe. Wie der Sprecher der biblischen Psalmen spricht der Verkünder, Muhammad, aus seiner persönlichen Frömmigkeit heraus. Politisch wurde die koranische Botschaft erst nach der Auswanderung der Gemeinde von Mekka nach Medina. Da erst war sie geprägt durch die Auseinandersetzung mit Andersgläubigen. Mit dieser von uns vorgeschlagenen Wiedereinordnung des Koran in eine gemeinsame europäisch-nahöstliche Spätantike müssen wir uns von unserem stereotypen Europabild verabschieden, in dem nur das Jüdisch-Christliche Platz hat. Die Muslime leben nicht nur längst mitten in Europa, ihre Tradition ist unser Erbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Die historisch-kritische Methode, mit der Sie den Koran erforschen, ist nicht neu. In der christlichen Exegese der Bibel hatte sie einen aufklärerischen Impuls – Rudolf Bultmann sprach von Entmythologisierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Der Koran selbst entmythisiert. Wenn der Koran zum Beispiel in der 19. Sure von Maria im Tempel spricht, wird damit das damals lebendige mythische Bild der Christen von „Maria als der Tempel“ neu interpretiert. Abstrakte theologische Formeln setzt der Koran in einfach Verständliches um und schneidet Übermenschliches zurück auf Menschenmaß. Insgesamt findet man im Koran weniger mythische Elemente als in der Bibel. Aber was Bultmann damals in der Exegese unter dem Vorzeichen der Entmythologisierung gemacht hat, stünde uns auch gar nicht zu. Wir sind keine Theologen und haben weder eine theologische noch eine aufklärerische Absicht in unserer Projektarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Mit dem Pathos der Entzauberung betreiben Ihre Kollegen Karl-Heinz Ohlig oder Christoph Luxenberg ihre aufsehenerregenden Studien über die Einflussgeschichte des Koran. Sie stellen sogar die historische Existenz von Muhammad infrage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Ich halte nichts von der Wiederbelebung historischer Textkriege. Mit ihrer islam-polemisch motivierten Koranforschung verbaut diese Gruppe die Möglichkeit zu einem Dialog mit der islamischen Gelehrtenwelt. Diese Forscher sind nicht an einem Wissensaustausch mit arabischen Gelehrten interessiert. Sie haben zum Teil nicht einmal arabische Sprachkenntnisse. Es ist zwar das Verdienst von Christoph Luxenberg, die Aufmerksamkeit wieder auf die syrischen Traditionen in der Umwelt des Koran gelenkt zu haben. Für den Koran selbst ist der Zugang der Gruppe aber wenig relevant: Der Koran dient ihnen als Steinbruch für ihre bereits vorgefassten Ideen über die Entstehung des Islam. Die Textkomposition, die diese Konstruktionen widerlegt, ignorieren sie vollständig. Um die These, dass Muhammad nicht existiert habe, zu untermauern, werden abenteuerliche Konstruktionen errichtet, die die wissenschaftliche Kompetenz der Gruppe weit überschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Was ist dagegen Ihr Ansatz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Wir wollen mit unseren muslimischen Kollegen über den Koran ins Gespräch kommen. Das ist aussichtsreich, weil wir glaubhaft machen können, dass wir ein aufrichtiges akademisches Interesse haben und keine politische oder antireligiöse Hinterabsicht. Es wäre eine Vergeudung, wenn wir die unschätzbaren Kenntnisse und Erfahrungen islamischer Korangelehrter, die wir uns als Außenstehende kaum je vollständig aneignen können, einfach ignorieren würden. Wir können nicht annähernd so viel über die sprachlichen und theologischen Aspekte des Koran wissen wie diese Gelehrten. Was wir von der islamischen Tradition mit unseren Methoden erfassen, ist nur die Spitze des Eisbergs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Wie sieht das im Konkreten aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Wir hatten beispielsweise Gespräche über Sure 112. Sie vereint direkte textliche Bezüge zum jüdischen Glaubensbekenntnis, dem „Schema Israel“ und zum christlichen Credo von Nizäa und Konstantinopel. Wenn man beispielsweise in Damaskus hebräische Originaltexte im Zusammenhang mit dem Koran vorstellt, ist das zunächst irritierend. Hebräische Schriftzeichen sind heute ja auch politisch konnotiert. Außerdem betrachtet man den Koran im Islam als Neuanfang, bei dem andere Traditionen nicht formgebend waren. Dennoch ergibt die Diskussion immer wieder denselben Eindruck: Die Wiederentdeckung der älteren Texttraditionen, die im Koran nachhallen, findet großes Interesse bei den Gelehrten, wenn sich dahinter nicht die Absicht verbirgt, dass die Originalität des Korans an sich infrage gestellt werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Ihr Potsdamer Projekt berücksichtigt im Besonderen die Arbeit von jüdischen Gelehrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N.: Wir stehen auf den Schultern der Wissenschaft vom Judentum aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Gelehrte wie Abraham Geiger entdeckten den Koran dank ihrer sprachlichen Kompetenz als einen historisch mehrschichtigen Text und begannen ihn zu historisieren – ernst und unpolemisch. Da Kommentare zum Koran nicht vorlagen, gingen sie direkt vom Text aus, unbeeinflusst von späteren Interpretationen, das war ein großer Vorteil. Da diese Wissenschaft im deutschen Reformjudentum in deutscher Sprache stattfand, wurde sie nach dem Holocaust nirgends fortgeführt und geriet in der Forschung für lange Zeit in Vergessenheit. Diese Arbeit nehmen wir jetzt wieder auf. Dabei berücksichtigen wir auch das Handschriften- und Tonarchiv von Gotthelf Bergsträsser, das nach dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt. 2009 werden wir dann die ersten Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren. Aber das Projekt ist so umfangreich, dass wir noch weit über den angesetzten Zeitraum bis 2018 forschen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. "Koran, aber im Kontext -- Eine Replik" von Michael Marx, Angelika Neuwirth und Nicolai Sinai.&lt;br /&gt;(eine notwendige Antwort auf einen etwas dümmlichen Kommentar des FAZ-Hrsg.s Frank Schirrmacher [der wohl nichts zu tun hat mit der evangelikalen Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher] a.i.m.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E35504EE5AAC94B2C8E28D9EE7E7F925B~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Corpus Coranicum“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Koran, aber im Kontext -- Eine Replik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Michael Marx, Angelika Neuwirth und Nicolai Sinai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;06. November 2007&lt;br /&gt;In seinem Leitartikel zur Frankfurter Buchmesse, der unter dem Titel „Ein Buch fehlt“ am 10. Oktober in der F.A.Z. und auf FAZ.NET erschienen ist, geht Frank Schirrmacher auf das Forschungsprojekt „Corpus Coranicum“ ein (siehe auch: Bücher können Berge versetzen). Leider erlaubt es uns die wissenschaftliche Redlichkeit nicht, uns in dem prometheischen Glanze zu sonnen, in den er unser Vorhaben stellt. Sein Artikel bringt Corpus Coranicum in enge Verbindung mit der Regensburger Rede Benedikts XVI. Für den Leser könnte sich so der Eindruck einstellen, Corpus Coranicum würde ein vom Papst gefordertes Forschungsprogramm ausführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich geht der in der islamischen Welt von der Papst-Rede ausgelöste Protest ja auf die Verwechslung eines Zitats aus der Feder Manuels II. Palaiologos mit der eigenen Meinung des Papstes zurück. So bedauerlich dieses Missverständnis sein mag, so wenig zeugt es doch von einer grundsätzlichen Unvereinbarkeit des Islams mit einer historischen Koranlektüre oder mit einer philologisch fundierten Aufarbeitung der koranischen Textüberlieferung. Ganz im Gegenteil lassen sich in der islamischen Tradition durchaus entsprechende Ansätze ausmachen: Klassische Korankommentare fragen immer wieder nach den „Offenbarungsanlässen“ (asbâb an-nuzûl) einzelner Verse, und die islamische Literatur über abweichende Lesarten des Korantextes - gleichsam eine Art Textkritik avant la lettre - füllt Regale. Auch wenn unser Projekt an europäische Forschungstraditionen (vor allem auch an verschüttete deutschsprachige Wissenschaftstraditionen) anknüpft und in mancherlei Hinsichten andere Fragen als die islamische Koranexegese stellt, so steht es doch nicht in unaufhebbarer Gegnerschaft zur islamischen Koranrezeption.&lt;br /&gt;Mindesthoffnung: eine fruchtbare Streitkultur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich soll damit nicht geleugnet werden, dass der zeitgenössische Islam auch durch fundamentalistische Strömungen charakterisiert ist, die ohne jede hermeneutische Arbeit einen Text des siebten Jahrhunderts mit der Gegenwart kurzschließen wollen. Es wäre jedoch verkürzt, solche Positionen lediglich aus der islamischen Tradition heraus erklären zu wollen; sie sind auch das Ergebnis von Transformationen und Verengungen dieser Tradition unter den spezifischen Bedingungen der Moderne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vergangenen Monaten konnten wir in Teheran, Qom, Damaskus, Fes, Rabat und während einer Sommerakademie in Istanbul mit iranischen, arabischen und türkischen Gelehrten zahlreiche Diskussionen über unser Projekt führen, bei denen sich zeigte, dass auch aus innerislamischer Perspektive theologisch überzeugend für eine kontextualistische Koranlektüre argumentiert wird: Selbst wenn man den Koran als wortwörtliche Gottesrede betrachtet, so muss sich eine für Menschen verständliche Offenbarung doch auf den kulturellen und religiösen Horizont ihrer Adressaten einlassen und stellt insofern auch einen legitimen Gegenstand historischen Fragens dar. Wir knüpfen hieran die Hoffnung, dass nichtislamische und islamische Forscher von unterschiedlichen Ausgangspunkten her zu manchen gemeinsamen Fragestellungen, zumindest aber zu einer fruchtbaren Streitkultur finden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen keine Fundamentalisten belehren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inwieweit sich die gerade skizzierte Sichtweise in den von vielerlei politischen und sozialen Verwerfungen erschütterten Gesellschaften des Nahen Ostens wird durchsetzen können, ist, wie jede historische Entwicklung, offen. In jedem Fall kann es nicht Anliegen unseres Forschungsprojektes sein, islamische Fundamentalisten eines Besseren zu belehren. Gerade die Hoffnung, unsere Arbeit könne politische Heilstaten vollbringen („Herrscher stürzen und Reiche wenden“), droht seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und damit auch seine Attraktivität für interessierte islamische Forscher zu gefährden, insofern sie der in vielen Kreisen der islamischen Welt verbreiteten Vorstellung entgegenkommt, nichtislamische Orientalisten seien vor allem Erfüllungsgehilfen politischer Zielvorgaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Primärer Adressat von Corpus Coranicum ist deshalb nicht die islamische Welt, sondern die deutsche und europäische Öffentlichkeit: Indem das Projekt auf unaufgeregte, von Islamophobie wie romantischer Verklärung gleichermaßen entfernte Weise die Interaktion des Korans mit seinem spätantiken, durch christliche und jüdische Traditionen geprägten Umfeld nachzeichnet, wird der Koran vom Inbegriff des Anderen, Nicht-Europäischen zu einer Schrift, die eng mit einer konstitutiven Epoche der abendländischen Tradition verflochten ist. Unnötig zu sagen, dass dies kein unkritisches Übersehen der offenkundigen Dissonanzen zwischen dem koranischen Wortlaut und dem Wertekanon der westlichen Moderne bedeutet: Auch die Bibel erweist sich unter dem Zugriff historischer Analysemethoden nicht gerade als Manifest der Geschlechtergerechtigkeit. Gleichwohl wäre es nicht legitim, eine religiöse Tradition auf den historischen Primärsinn ihrer kanonischen Texte festzuschreiben: Welchen exegetischen Gebrauch eine Gemeinde von ihrer Überlieferung macht, wird nicht vom Wortlaut dieser Überlieferung bestimmt.&lt;br /&gt;Die Verfasser arbeiten am Forschungsprojekt „Corpus Coranicum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: F.A.Z., 06.11.2007, Nr. 258 / Seite 37&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Link zum Interview mit Herrn Michael Marx, dem Leiter des Corpus Coranicum Projekts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für die Internet-Seite www.muslimische-stimmen.de [http://www.muslimische-stimmen.de/index.php?id=18)] vom 14. 05. 2008:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe die PDF- Datei hier: http://www.muslimische-stimmen.de/uploads/media/Interview_Michael_Marx_Vollversion.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;o*o*o*o* Ich schicke den vollständigen Text des Interviews als extra E-Mail! *o*o*o*o&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Buchtipp:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Alle folgenden Infos stammen aus: http://www.ergon-verlag.de/de)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hartwig, Dirk - Homolka, Walter - Marx, Michael J. - Neuwirth, Angelika (Hrsg.):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Im vollen Licht der Geschichte" Die Wissenschaft des Judentums und die Anfänge der kritischen Koranforschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergon-Verlag GmbH (Geschäftsführer: Dr. Hans-Jürgen Dietrich, Keesburgstr. 11, 97074 Würzburg),&lt;br /&gt;2008.&lt;br /&gt;299 S. - 170 x 240 mm. Kartoniert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ISBN: 978-3-89913-478-0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzelpreis: 38,00 €&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Reihe: Ex Oriente Lux. Rezeptionen und Exegesen als Traditionskritik, Band 8)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blickt man auf die Entstehung und Entwicklung der Orientwissenschaften im 19. und 20. Jahrhundert zurück, so kann man nicht umhin, festzustellen, dass die maßgebliche Rolle des Pioniers und dann Formgebers hier jüdisch akkulturierten Wissenschaftlern in Europa, insbesondere in Deutschland, zukommt.&lt;br /&gt;Orientwissenschaft ist in ihren Anfängen keine lineare Bewegung von westlichen, d.h. christlichen oder noch öfter säkularisierten Forschern hin auf einen islamischen Orient. Sie reflektiert auch keine reine Subjekt-Objekt-Beziehung, wie Edward Saids Konzept Orientalism suggerieren könnte. Vielmehr ist das mit dieser Forschung eröffnete intellektuelle Spannungsfeld nur als ein kreatives Dreiecksverhältnis zu begreifen: Es waren zunächst deutsche Juden, die sich dem 'Orient' zuwandten, die mit den im säkularisierten Europa entwickelten Methoden arabistische Textforschung betrieben. Und es waren Angehörige der Wissenschaft des Judentums, die diese von ihnen studierte 'orientalische Kultur' - statt sie als exklusives Forschungs-Objekt wahrzunehmen - als Teil ihrer eigenen Kultur begriffen.&lt;br /&gt;Diese plurikulturellen 'Ursprünge' möchte das hier vorliegende Buch beleuchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der von Ernest Renan erhobene Anspruch, der Islam sei 'im vollen Licht der Geschichte' entstanden, verdient heute neu reflektiert zu werden: Der Band will zeigen, wie das von der Wissenschaft des Judentums auf den Koran geworfene Schlaglicht auch heute Wege zu einer kulturell offeneren, der islamischen Tradition angemesseneren Wahrnehmung der Grundurkunde des Islam weisen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angelika Neuwirth&lt;br /&gt;“In the Full Light of History” The Wissenschaft des Judentums and the Beginnings of Critical Qur'an Research ..... 11&lt;br /&gt;Angelika Neuwirth&lt;br /&gt;„Im vollen Licht der Geschichte“ Die Wissenschaft des Judentums und die Anfänge der kritischen Koranforschung ..... 25&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael J. Marx&lt;br /&gt;Ein Koran-Forschungsprojekt in der Tradition der Wissenschaft des Judentums: Zur Programmatik des Akademienvorhabens Corpus Coranicum ..... 41&lt;br /&gt;*-*-*- Hier wird das Projekt CC beschrieben und auch gezeigt, wie das alles dargestellt werden soll! -*-*-*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Walter Homolka&lt;br /&gt;Das Erbe der Wissenschaft des Judentums im Religionsdialog heute ...... 55&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- I - Abraham Geigers Leben und Werk (1810-1874) und die Wissenschaft des Judentums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Susannah Heschel&lt;br /&gt;Abraham Geiger and the Emergence of Jewish Philoislamism ..... 65&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaron W. Hughes&lt;br /&gt;Contextualizing Contexts – Orientalism and Geiger's "Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen?" Reconsidered ..... 87&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christoph Schulte&lt;br /&gt;Kritik und „Aufhebung“ der rabbinischen Literatur in der frühen Wissenschaft des Judentums ..... 99&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- II - Koran- und Islamstudien aus der Wissenschaft des Judentums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz Rosenthal&lt;br /&gt;The History of Heinrich Speyer’s "Die biblischen Erzählungen im Qoran" ..... 113&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gudrun Jäger&lt;br /&gt;Josef Horovitz – Ein jüdischer Islamwissenschaftler an der Universität Frankfurt und der Hebrew University of Jerusalem .... 117&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedrich Niewöhner&lt;br /&gt;Der Gefangene von Budapest: Ignaz Goldziher (1850-1921) zwischen Tora und Koran .... 131&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicolai Sinai&lt;br /&gt;Orientalism, Authorship, and the Onset of Revelation: Abraham Geiger and Theodor Nöldeke on Muhammad and the Qur'an ..... 145&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- III - Der Koran und seine spätantike Umwelt – Studien in der Tradition der Wissenschaft des Judentums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angelika Neuwirth&lt;br /&gt;Psalmen – im Koran neu gelesen (Ps 104 und 136) ..... 157&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dirk Hartwig&lt;br /&gt;Der „Urvertrag“ (Q 7:172) – ein rabbinischer Diskurs im Koran ..... 191&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reimund Leicht&lt;br /&gt;Das Schriftlichkeitsgebot bei Darlehensverträgen im Koran (Sure 2:282) – Perspektiven eines Vergleichs mit dem rabbinischen Recht .... 203&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ludwig Ammann&lt;br /&gt;Der altarabische weltanschauliche und religiöse Kontext des Koran .... 223&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Isabel Toral-Niehoff&lt;br /&gt;Eine arabische poetische Gestaltung des Sündenfalls - Das vorislamische Schöpfungsgedicht von 'Adi ibn Zayd ..... 235&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Admiel Kosman&lt;br /&gt;Giving Birth between the Horizontal and the Vertical: The Sarah-Hagar Narrative and Its Impact on the Medieval Jewish Attitude to Islam ..... 257&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- IV - Ausblick&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Almut Sh. Bruckstein&lt;br /&gt;Manifest: Ha'Atelier – Werkstatt für Philosophie und Kunst: Für eine Renaissance der jüdischen und islamischen kosmopolitischen Traditionen ..... 281&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Autoren&lt;br /&gt;Indices&lt;br /&gt;Personenregister&lt;br /&gt;Sachregister&lt;br /&gt;Schriftstellenregister&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*ENDE*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164729"&gt;II.4.) Kurskonzept zum Verhältnis von Religionen und Menschenrechten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Martina Schäfer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im April 2008 erhielt die „Stiftung Kinderdorf Pestalozzi“ in Trogen (www.pestalozzi.ch)) für ein Kurskonzept zum Verhältnis von Religionen und Menschenrechten auf dem Internationalen Menschenrechtsforum, das die Universität Luzern jedes Jahr veranstaltet, den 1. Preis.&lt;br /&gt;(siehe Anhang)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Preisgeld des IHRF - Luzern ist zur Finanzierung einer Pilotphase gedacht, um&lt;br /&gt;diesen Kurs an Schulen, Jugendorganisationen, Institutionen der Erwachsenenbildung, etc. lancieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pilotphase ist für den Zeitraum November 2008 – Mai 2009 geplant.&lt;br /&gt;In diesem Zeitraum kann man den Kurs zu reduzierten Preisen oder gar ganz umsonst erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann mit seiner Gruppe ins Kinderdorf nach Trogen (CH) kommen oder eine Kursleitung (evtl. plus Kursassistenz) buchen,&lt;br /&gt;die diesen Kurs vor Ort durchführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dauer kann zwischen 3 bis 10 Tagen sein (oder analog beliebig viele Wochenenden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kurs kann sowohl in der Schweiz als auch im deutschsprachigen Ausland durchgeführt werden.&lt;br /&gt;In anderen Ländern sollten die Kursteilnehmenden Englisch auf Oberstufenniveau können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfragen richten Sie bitte an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Martina Schäfer dipl. päd. MA&lt;br /&gt;Leiterin Interkultureller Austausch&lt;br /&gt;Stiftung Kinderdorf Pestalozzi&lt;br /&gt;Kinderdorfstrasse 20, CH-9043 Trogen&lt;br /&gt;Tel: 0041 71 343 73 46&lt;br /&gt;Fax: 0041 71 343 73 30&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.pestalozzi.ch/"&gt;http://www.pestalozzi.ch/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurs: Sag Religion, wie hältst Du`s mit den Menschenrechten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Form&lt;br /&gt;Ein - zweiwöchiger Lehrgang zum Verhältnis Menschenrechte und Religion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zielgruppe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SchülerInnen und MultiplikatorInnen ab 14 Jahren (eventuell auch jünger)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thema&lt;br /&gt;Thema des Kurses ist es, die Ethik der Grossreligionen mit der "Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte" von 1948 in einen Bezug zu setzen.&lt;br /&gt;Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung von Kriterien für die Kommunikation mit religiösen und nicht religiösen Menschen an Hand der Menschenrechte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschiede von Rechten und Religionen und Einführung in Geschichte und Inhalte der Menschenrechte&lt;br /&gt;Religionen und Rechtssysteme (rechtsähnliche Systeme) in Vor- und Frühgeschichte sowie bei sogenannten Naturvölkern&lt;br /&gt;Hinduismus und Menschenrechte&lt;br /&gt;Buddhismus und Menschenrechte&lt;br /&gt;Judentum und Menschenrechte&lt;br /&gt;Christentum und Menschenrechte&lt;br /&gt;Islam und Menschenrechte&lt;br /&gt;Laizistische Glaubenssysteme, Sekten und die Menschenrechte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtigste Fragestellungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann die Menschenrechtsbildung in Hinsicht auf emotionaler Verankerung von den Religionen lernen?&lt;br /&gt;Was muss passieren, dass die Menschenrechtlichen Anteile in den Religionen bestärkt werden?&lt;br /&gt;Der zentrale Begriff in den Menschenrechten ist jener der "Würde". Gibt es Analogien zum Würdebegriff in den Religionen?&lt;br /&gt;Welches Menschenbild steht jeweils hinter den religiösen Konzepten und dem Konzept der Allgemeinen Erklärung der Rechte der Menschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164730"&gt;II.5.) Neuer Studiengang "Medien - Ethik - Religion" an der Uni Erlangen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Georg Hehn via Yggdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Liste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;erst diese Tage bin ich auf die Ankündigungen für einen neuen&lt;br /&gt;Studiengang an der Universität Erlangen-Nürnberg aufmerksam geworden. Er&lt;br /&gt;ist diese Semester unter dem Titel "Medien - Ethik - Religion" gestartet&lt;br /&gt;und durchaus auf größerer Breite angekündigt worden - u.a. diverse&lt;br /&gt;Pressemeldungen der Uni, Berichte im ZDF, Thema im "Jobletter" der ZEIT,&lt;br /&gt;eigene Internetseite (http://www.medien-ethik-religion.de), etc.&lt;br /&gt;Der Studiengang geht aus der Abteilung für christliche Publizistik der&lt;br /&gt;Universität Erlangen-Nürnberg hervor. Federführend scheint Frau Johanna&lt;br /&gt;Haberer, dessen Leiterin, Universitätspredigerin, Sprecherin des "Wort&lt;br /&gt;zum Sonntag" der ARD, Rundfunkbeauftrage der EKD und Chefredakteurin der&lt;br /&gt;bayrischen Kirchenzeitung "Sonntagsblatt". Dozenten sind der übrige&lt;br /&gt;Lehrkörper der Abteilung: Daniel Meier, Ronald Uden und Markus Kaiser.&lt;br /&gt;Die übrigen genannten Dozenten sind:&lt;br /&gt;- Roland Gertz vom Evang.-Luth. Landeskirchenamt, München,&lt;br /&gt;- Julia Helmke, lutherische Pastorin und Kulturbeauftragte der Ev.-Luth.&lt;br /&gt;Landeskirche Hannover.&lt;br /&gt;- Friedrich Kraft, Professor für lutherische Theologie an Akademie der&lt;br /&gt;bildenden Künste München,&lt;br /&gt;- Siegfried Krückeberg, luth. Pfarrer, Redaktionsleiter von "medio", der&lt;br /&gt;"Medienagentur der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck" sowie&lt;br /&gt;Predigtbeauftrager der Evangelischen Christuskirche Hanau.&lt;br /&gt;- Christoph Lindenmeyer, ev. Theologe, Leiter der Hauptabteilung Kultur&lt;br /&gt;/ Programmkoordinator des Bayrischen Rundfunks, Abgeordneter der 10.&lt;br /&gt;Synode der EKD.&lt;br /&gt;- Hans Jürgen Luibl, luth. Pfarrer und Vorsitzender der&lt;br /&gt;Arbeitsgemeinschaft Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern (AEEB)&lt;br /&gt;sowie Europabeauftrager der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa,&lt;br /&gt;- Thomas Zeilinger, Theologe und Pfarrer, Wissenschaftlicher Begleiter&lt;br /&gt;des Projekts "Vernetzte Kirche" der Evang.-Luth. Kirche in Bayern am&lt;br /&gt;Lehrstuhl Praktische Theologie II der LMU München, sowie Dozent des&lt;br /&gt;"Instituts persönlichkeit+ethik"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sämtliche genannten Personen sind Funktionsträger der&lt;br /&gt;evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern oder der EKD im Bereich&lt;br /&gt;Journalismus. Der Studiengang selbst gibt seine Ausrichtung auf die&lt;br /&gt;Institutionen der lutherischen Kirchen jedoch nicht an, sondern spricht&lt;br /&gt;im weitesten Sinne von "Religion", "Medien", etc.&lt;br /&gt;Die Formulierung dieses Studienganges scheint mir ein typisches Beispiel&lt;br /&gt;für die m.E. in den letzten Jahren eher noch zunehmenden&lt;br /&gt;Selbstverständlichkeit zu sein, mit der die großen Kirchen in&lt;br /&gt;Deutschland die Begrifflichkeit "Religion" für sich vereinnahmen. Ein&lt;br /&gt;Studieninteressierter an diesem vermeintlich spannenden Feld von&lt;br /&gt;Religion und Medien sieht erst auf den dritten Blick, dass es sich um&lt;br /&gt;einen Ausbildungsgang der lutherischen Kirchen für ihren&lt;br /&gt;Funktionärsnachwuchs handelt. Noch interessanter wird es, weil es sich&lt;br /&gt;hier gerade um Multiplikatorenausbildung handelt, mit der sich die&lt;br /&gt;Kirchen mit professionellem Personal für den weiteren Einfluss auf die&lt;br /&gt;Diskursbildung "Religion" in den Medien genau in diesem Sinne versorgen.&lt;br /&gt;Wir haben es m.E. mit einem schönen Beispiel für ein Grundproblem der&lt;br /&gt;akademischen Religionswissenschaft in Deutschland zu tun: Es geling Ihr&lt;br /&gt;nicht, sich wenigstens als alternativen Funktionsträger neben den&lt;br /&gt;Kirchen für den gesellschaftlichen Diskurs "Religion" in Deutschland in&lt;br /&gt;Stellung zu bringen.&lt;br /&gt;Solche, die aktuellen "Buzzworte" bedienenden Studiengänge mit großer&lt;br /&gt;medialer Aufmerksamkeit und institutioneller Verankerung wäre vielleicht&lt;br /&gt;das, was akademische Religionswissenschaft angehen müsste, um nicht&lt;br /&gt;weiter im gesellschaftlichen Diskurs unsichtbar und damit ständig vom&lt;br /&gt;unbemerkten Verschwinden bedroht zu bleiben (Tübingen lässt grüßen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg Hehn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164731"&gt;III.) Literaturtipps&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164732"&gt;III.1.) Michael Blume und Rüdiger Vaas: "Gott, Gene und Gehirn - Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität".&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Blume via Ygdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die meisten von Euch wissen, dass ich seit sehr jungen Jahren davon geträumt habe, einmal Bücher zu schreiben. Derzeit bin ich sehr aufgeregt, denn es ist bald soweit: Am 7. Oktober erscheint bei Hirzel mein Erstling, gemeinsam verfasst mit dem Wissenschaftsjournalisten Rüdiger Vaas: "Gott, Gene und Gehirn - Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darin haben Rüdiger und ich die neuesten Befunde und Studien aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Evolutionsforschung zur Religiosität (von der Hirn-, über die Ritual- bis zur Zwillingsforschung) zusammen getragen, von denen viele in der Öffentlichkeit und gerade auch in Deutschland noch völlig unbekannt sind. Auch mein persönlicher Forschungsschwerpunkt, der Zusammenhang von Religion(en) und Demografie, ist mit einem Kapitel und neuen Studien, Daten und Grafiken vertreten. Unseres Erachtens wird Religiosität im Brennpunkt verschiedenster Wissenschaftszweige derzeit als ein Teil der menschlichen Natur und Evolutionsgeschichte ganz neu erfassbar und wir hoffen, Menschen zum Mitdenken und -entdecken zu gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen großen Werbeetat haben wir natürlich nicht und so ist noch völlig offen, ob das Buch ein Erfolg wird oder vielleicht auch unbeachtet floppt und ob es also zum so dringend notwendigen Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religionen vielleicht etwas beitragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vorstellungsflyer des Verlags habe ich in Anlage angefügt. Vielleicht findet ja jemand Interesse - oder kennt jemanden, den so etwas interessieren könnte? Für jede kleine Tat, die dem Buch auf den ersten Schritten hilft, wäre ich sehr dankbar! Zwar muss ich weitergehende Rezensions-Exemplare aus eigener Tasche bezahlen, aber wo gewünscht und sinnvoll würde ich auch das machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Dank und ganz herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael (Blume)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Michael Blume&lt;br /&gt;www.blume-religionswissenschaft.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164733"&gt;III.2.) &lt;/a&gt;Heinrich Schäfer: Kampf der Fundamentalismen. Radikaler Islam, radikales Christentum und Europas Moderne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Heinrich Schäfer via Yggrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Listenteilnehmer,&lt;br /&gt;ausnahmsweise möchte ich mir erlauben, Sie auf diesem Wege über eine Neuerscheinung zu informieren. Für die spezifisch Interessierten erlaube ich mir, ein Exposé des Buches in englischer Sprache beizufügen.&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;Heinrich Schäfer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinrich Schäfer: Kampf der Fundamentalismen. Radikaler Islam, radikales Christentum und Europas Moderne.&lt;br /&gt;Verlag der Weltreligionen (Suhrkamp) 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exposé&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampf der Fundamentalismen. Radikales Christentum, radikaler Islam und Europas Moderne&lt;br /&gt;Published by Verlag der Weltreligionen (© Suhrkamp, Frankfurt, Germany), Sept. 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Clash of fundamentalisms. Radical Christianity, Radical Islam and Europe's modernity&lt;br /&gt;(Essay, 400.000 characters)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The book presents a new and completely formal definition of “fundamentalism”. On this basis the book …&lt;br /&gt;· assesses Islamic movements within the framework of the kind of modernity specific to the Middle East,&lt;br /&gt;· assesses Christian movements in the USA within the framework of the kind of modernity specific to America,&lt;br /&gt;· locates the different fundamentalisms within the global relations of power,&lt;br /&gt;· discusses the logic of the relevant “political theologies”, and finally&lt;br /&gt;· outlines – contrasting with this picture – three strands of European modernity and the challenge of global justice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The book is based on more than two decades of academic research, but its style is well-suited to a broader intellectual audience and does not require deeper religious, sociological or theological knowledge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Definition of fundamentalism:&lt;br /&gt;“Fundamentalism” is defined by two criteria that must be found in combination in order to qualify a certain religious or social practice as “fundamentalist”. A movement or similar social actor has to&lt;br /&gt;1. declare a certain conviction – religious, political etc. – as an absolute value and&lt;br /&gt;2. employ this in an expansive strategy to control major social space.&lt;br /&gt;Only such movements that meet both criteria are “fundamentalist”. A movement like the Amish that meets the first criterion but focuses on withdrawal from society is not to be called “fundamentalist”. Revolutionary movements, on the other hand, like the Sandinistas or Liberation Theology that meet only the second criterion are not “fundamentalist” either.&lt;br /&gt;However, an important context condition must also be mentioned: fundamentalist movements are phenomena of modernity.&lt;br /&gt;This formal definition has the advantage that it can be applied to non-religious actors as well. Nevertheless, the present book focuses on religious fundamentalism.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Table of contents&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Premises&lt;br /&gt;1.1. Fundamentalism&lt;br /&gt;A definition of „fundamentalism“ as outlined above, but fully explained within the framework of scientific discussion. The formal definition allows to distinguish between different fundamentalisms according to their religious contents and cultural contexts.&lt;br /&gt;1.2. Religious movements&lt;br /&gt;Fundamentalisms are analyzed as religious movements. Thus, it is necessary to distinguish between different phases of non-fundamentalist and fundamentalist strategies. Moreover, this approach allows to see that religious actors, especially fundamentalists, employ identity as a strategic factor. The transformation of interest-oriented conflicts into identity conflicts turns out to be an important indicator of fundamentalist strategies.&lt;br /&gt;1.3. Modernities&lt;br /&gt;To understand the fundamentalisms, it is important to understand different “modernities“ as their contexts. Definition of modernization as an overarching politization (Senghaas) of social life. Introduction of the concept of “multiple modernities” (Eisenstadt) in order to understand the differences between Islamic and Christian fundamentalism. Moreover, inner differences within Western modernities.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. The House of Islam&lt;br /&gt;Assessment of Islamist movements in Middle East.&lt;br /&gt;2.1. The Unbelievers – Modernity as Domination&lt;br /&gt;Colonial European modernity as secularist dominion forming the context of the initiation of Islamistic reorientation.&lt;br /&gt;2.1.1. Modernists&lt;br /&gt;Early modernist movements in Islam: Sayyid Ahmad Khan (1817-1898, India), Djamal al-din al-Afghani (1838-1897) and Muhammad Abduh (1849-1905, Egypt).&lt;br /&gt;2.1.2. Domination and Islamism&lt;br /&gt;Anti-colonial formation of radical Islamists - from the Muslim Brotherhood to Jama’at al-Djihad, Jama’a al-Islamiya and Al-Kaida.&lt;br /&gt;2.1.3. The Conflict – Modernity as Twofold Submission&lt;br /&gt;Conclusion: Islamistic movements in a twofold confrontation: colonialism as the enemy from outside and secularist elites as the enemy from inside.&lt;br /&gt;2.2. Theology – There is no God but God…&lt;br /&gt;Islamistic theology as a religious theory of Islamic modernity.&lt;br /&gt;2.2.1. Perception – a Twofold Submission&lt;br /&gt;The social class of Islamist actors. The perception of twofold submission, combined with social position as the context of the reformulation of Islamist theologies.&lt;br /&gt;2.2.2. Sunna – the Oneness of God and the World&lt;br /&gt;The doctrine of Tawhid as the basis for the idea of the oneness of God and the unity of the community. The Islamist splitting of the Muslim community - the inner enemy (Qutb and the theory of djahiliyya). The spirit of warfare in Al-Kaida: Zawahiri and the theory of “Loyalty and break”.&lt;br /&gt;2.2.3. Shia – the Imam and the Clergy&lt;br /&gt;The theory of the hidden Imam, end-time ideology and Khomaynis theory of his sacred political ministry (wilayat al-fakih). Later developments in Iran.&lt;br /&gt;2.2.4. Apocalyptics – Dominion and Time&lt;br /&gt;Apocalyptic transformations in Isalmic popular theology since the seventies and their political significance.&lt;br /&gt;2.3. … and Muhammad is His Prophet – Strategies&lt;br /&gt;2.3.1. Religious Revolution?&lt;br /&gt;The significance of Islamic theologies and religious convictions for political strategies.&lt;br /&gt;2.3.2. The Field of Honor – Islam’s Civil Religion?&lt;br /&gt;About the motive of “honor” in Islamic discourse and practice and its significance for a common religious-political understanding of the “Muslim world”.&lt;br /&gt;2.3.3. Conclusion&lt;br /&gt;An assessment of the Isalmic religious movements under the twofold criterion of fundamentalism.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. America! America!&lt;br /&gt;Assessment of Christian movements in the U.S.&lt;br /&gt;3.1. God’s Own Country – Modernity as Freedom&lt;br /&gt;Revolutionary anti-colonial modernity and a religious utopia as the context for the role of religion as a common moral denominator for American society.&lt;br /&gt;3.1.1. Precursors – the City upon the Hill&lt;br /&gt;A short history of the formation of the basic religious orientations in American modernity up to the second half of the nineteenth century.&lt;br /&gt;3.1.2. The Fight for America and the World&lt;br /&gt;The history of the radical Protestant movement in two phases. First, from the early Gilded Age to 1925, distinguishing the revival movements from academic strategies of domination in the fields of humanities and politics. Second, from the seventies until today, outlining the formation of the Christian Right, its “Neo-Pentecostalization” and its rooting in social life and politics.&lt;br /&gt;3.1.3. The Conflict – Modernity as a Threefold Opportunity&lt;br /&gt;Conclusion: U.S. American fundamentalism as mobilized religious modernity in delicate relation to technocratic and democratic modernities.&lt;br /&gt;3.2. Theology – Praise the Lord…&lt;br /&gt;Radical Protestant theology as a theory for religious Western modernity.&lt;br /&gt;3.2.1. Perception – Conflict as Opportunity&lt;br /&gt;The social class of radical Protestant and fundamentalist actors - the traditional lower class and the upwardly mobile middle class. The perception of socio-economic stagnation and deprivation is countered by religious identity-mobilization. The perception of socio-economic opportunities is strategically transformed by religious subjectivism (“Neo-pentecostalization”).&lt;br /&gt;3.2.2. Word – Bible and Prophecy&lt;br /&gt;Older (objectivist) Biblical literalism against the new subjectivist interpretation of prophecy in late (Neo-Pentecostal) fundamentalism.&lt;br /&gt;3.2.3. Space – Spirit and Power&lt;br /&gt;Older spiritual healing traditions in Pentecostalism against new theories of “spiritual warfare”.&lt;br /&gt;3.2.4. Time – Apocalypse Now?&lt;br /&gt;The transformations of time-concepts from post-millennialism through pre-millennialism and – very differently! – dispensationalism up to the “Left Behind” media ideology.&lt;br /&gt;3.3. …and pass the ammunition! – Strategies&lt;br /&gt;3.3.1. Religious Counter-Revolution?&lt;br /&gt;The significance of the theologies and religious convictions outlined to political and social strategies.&lt;br /&gt;3.3.2. Ground Zero – America’s New Civil Religion?&lt;br /&gt;The transformation of American Civil Religion and the supposition that Ground Zero might become the symbolic location of a new, apocalyptic phase of Civil Religion in the U.S.&lt;br /&gt;3.3.3. Conclusion&lt;br /&gt;An assessment of the Christian religious movements under the twofold criterion of fundamentalism.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Combat Zone and Alarms&lt;br /&gt;Beyond fundamentalists condemning each other, what is the real combat zone and what are the alarm signals through which fundamentalists seek to mobilize followers?&lt;br /&gt;4.1. Power and Justice – Resources, Globally&lt;br /&gt;The combat zone - locating fundamentalisms in a scheme of global power relations. U.S.fundamentalism is in a top position and Islamic fundamentalism maintains a global “middle class” position. This is a classic revolutionary constellation. Seen from the perspective of the “man-on-the-street” from the third world, Islamic fundamentalism occupies an important position to be identified as a defender of global justice.&lt;br /&gt;4.2. Break and Doomsday – Political Theologies&lt;br /&gt;Alarms - on different strategies of using religious discourse for mobilization, and on the role of fundamentalist movement-organizations within larger Evangelical and Islamist religious movements.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Europe&lt;br /&gt;Europe occupies, in world politics as well as in a cultural sense, a middle position between Islam and America. At the same time, it is very different from both, since its modernity is anti-religious. How to develop a middle position into a mediating one?&lt;br /&gt;5.1. Revolution, Politics und Religion – What’s Special about Europe?&lt;br /&gt;Europe’s modernity was forged in opposition to religion. In the U.S. and Islamic cultures, religion is a public moral issue while state and religious institutions are normally separate. In Europe, it is the other way around. What is religion in the U.S. and Islam, has in Europe been secularism and socialism.&lt;br /&gt;5.2. „Technocratorship“ and „Democratorship“ – Fundamentalist Threats in Modernity&lt;br /&gt;On the specific risks of technocracy of turning instrumental reason into a fundamentalist device by absolutizing it and using it in Western expansion. On a certain risk of democratic universalism of undergoing fundamentalist transformations, if the reflective checks and balances are weakened.&lt;br /&gt;5.3. Freedom, Equality, and Brotherhood – European Identity-Politics&lt;br /&gt;On the hermeneutical, self-reflexive strand of European modernity and its counterparts in post-modern pragmatism (Rorty) and on the necessity of global social justice as an effective antidote against fundamentalism.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164734"&gt;III.3.) Neue Online-Fachzeitschrift: "Transformierte Buddhismen“&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Katya Rakow via Yggdasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Liste, gern möchten wir auf diesem Wege auf die kürzlich erschienene erste Ausgabe der Online-Fachzeitschrift "Transformierte Buddhismen" unter &lt;a href="http://transformiertebuddhismen.uni-hd.de/"&gt;http://transformiertebuddhismen.uni-hd.de/&lt;/a&gt; hinweisen. Mit besten Grüßen Katja Rakow Informationen zur Zeitschrift: Die Beiträge der Zeitschrift befassen sich auf der Basis neuester Forschungsergebnisse sowohl mit historischen Prozessen als auch rezenten Entwicklungen in den verschiedenen Buddhismen. Dabei werden lokal spezifische wie auch transkulturelle Adaptions-, Transformations- und Innovationsprozesse in den Blick genommen. Der Fokus der Beiträge liegt auf Wandlungsprozessen in buddhistischen Vorstellungen, Rhetoriken, Praktiken und Ästhetiken, die durch historische und gesellschaftliche Veränderungen als auch durch den geographischen Transfer buddhistischer Ideen und Praktiken (z.B. zwischen Ost und West und umgekehrt) hervorgerufen wurden und werden. Im Rahmen der Zeitschrift werden für das skizzierte Themenfeld relevante Publikationen besprochen. Die Zeitschrift erscheint jährlich. Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 01/2008: Inken Prohl und Katja Rakow: Transformationen buddhistisch inspirierter Vorstellungen und Praktiken: Eine empirische Studie im Raum Berlin &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8623"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8623&lt;/a&gt; Johanna Lüdde: Die Akkulturation des Chan-Buddhismus im Shaolin Tempel Deutschland &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8624"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8624&lt;/a&gt; Jens Schlieter: Wer hat Angst vor dem Dalai Lama? Victor und Victoria Trimondis Der Schatten des Dalai Lama (1999) als spiritualistische Verschwörungstheorie &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8625"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8625&lt;/a&gt; Katja Rakow: Das Tibetische Totenbuch: Vom tibetischen Ritualtext zum spirituellen Klassiker &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8626"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8626&lt;/a&gt; Sven Bretfeld: Buddhistische Laien, buddhistische Profis: Individualisierung von Religiosität als Folge einer Neuverteilung religiösen Wissens im modernen Buddhismus Sri Lankas &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8627"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8627&lt;/a&gt; Rezension: Bernstein, Andrew (2006): Modern Passings. Death Rites, Politics, and Social Change in Imperial Japan. (Tim Graf) &lt;a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8628"&gt;http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8628&lt;/a&gt; -- Katja Rakow, M.A. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Institut für Religionswissenschaft Akademiestraße 4-8 69117 Heidelberg Tel. (06221) 54 7694 Fax (06221) 54 7624&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164735"&gt;III.4.) Neue Online-Fachzeitschrift: „Bayreuther Beiträge zur religiösen Gegenwartskultur“&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Christoph Bochinger via Yggdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Listenmitglieder,&lt;br /&gt;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ab sofort unsere neue elektronische&lt;br /&gt;Zeitschrift &lt;a href="http://www.bbrg.info/"&gt;http://www.bbrg.info/&lt;/a&gt; (Bayreuther Beiträge zur religiösen&lt;br /&gt;Gegenwartskultur) im Netz ist. Sie löst die frühere Zeitschrift BBrF ab&lt;br /&gt;(Bayreuther Beiträge zur Religionsforschung &lt;a href="http://www.bbrf.de/"&gt;http://www.bbrf.de/&lt;/a&gt; ), die seit 1998 von&lt;br /&gt;der Facheinheit Religion (bestehend aus ev. und kath. Theologie sowie&lt;br /&gt;Religionswissenschaft) herausgegeben wurde. Die neue Zeitschrift soll nicht&lt;br /&gt;nur der Außendarstellung der Bayreuther Religionswissenschaft, sondern auch&lt;br /&gt;der Vernetzung der religionswissenschaftlichen Erforschung der religiösen&lt;br /&gt;Gegenwartskultur an anderen Standorten dienen. Beiträge von Auswärtigen sind&lt;br /&gt;herzlich willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das soeben erschienene HEFT 1 enthält den Aufsatz "Individuelle&lt;br /&gt;Spiritualität und politische Positionierung" von Karsten Lehmann.&lt;br /&gt;HEFT 2 wird Jürgen Grafs Arbeit "Wellness und Religion" beinhalten, HEFT&lt;br /&gt;3 die Arbeit "Der Islam und der Westen im Werk Tariq Ramadans. Portrait&lt;br /&gt;eines muslimischen Reformdenkers" von Florian Zemmin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christoph Bochinger&lt;br /&gt;Im Namen der Herausgeber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bayreuther Beiträge zur religiösen Gegenwartskultur&lt;br /&gt;hg. v. Christoph Bochinger, Stefan Kurth, Karsten Lehmann und Bernhard Wolf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.uni-bayreuth.de/departments/religionswissenschaft"&gt;http://www.uni-bayreuth.de/departments/religionswissenschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164736"&gt;IV.) Berichte von besuchten Veranstaltungen und andere Texte von mir&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164737"&gt;IV.1.) Nachbarschaft im Islam und Christentum - Veranstaltung in der Moschee An der Esche am Tag der offenen Moschee in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Netz unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=865#c1861"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=865#c1861&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch am 18. Jahrestag der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zu einem ist weder diese Wiedervereinigung zu einem alle zufrieden stellenden Ende gekommen, noch ist die deutsche Gesellschaft mit all den unterschiedlichen Migrations- und anderen Hintergründen ihrer Mitglieder so zusammen gewachsen, dass es kein „wir“ und „ihr“ im Sinne eines „wir Deutschen“ und „ihr Anderen“ mehr gäbe. Der Prozess ist weiterhin im Gang und das Ende nicht absehbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist der alljährlich am Tag der Deutschen Einheit stattfindende Tag der offenen Moschee, an dem deutschlandweit cirka 1000 Moscheen ihre Türen für Nichtgemeindemitglieder, insbesondere für Nichtmuslime öffnen. Oft gibt es ein besonderes Programm, wie einen Vortrag, ein Podiumsgespräch, ein Konzert oder anderes.&lt;br /&gt;Die zur DITIB gehörende Moschee An der Esche in Bonn bot dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn, der EMFA-Integrationsagentur und dem Bonner Institut für Migrationsforschung e.V. (BIM) ein Podiumsgespräch zum Thema „Nachbarschaft im Islam und Christentum“. Auf dem Podium saßen Hidir Celik von der EMFA und vom BIM, Rainer Kaps vom KBW, Coletta Manemann, die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Mehmed Aksar von der Moschee An der Esche, der neue Imam der Moschee und Tekin Celiköz, ein Muslim, der nicht der Gemeinde angehörte.&lt;br /&gt;Manemann erklärte, dass vor allem im Bonner Norden sehr viele verschiedene Ethnien mit- aber auch nebeneinander lebten. Das Nebeneinander, die Trennung unterschiedlicher Lebenswelten empfänden vor allem alte Leute und Mütter mit Kindern als sehr intensiv. Wünschenswert sei so etwas wie ein Stadtteilzentrum, in dem sich alle treffen könnten, aber das sei unrealisierbar. Wichtig sei deshalb einfach das Sich-Öffnen füreinander. Wichtig für Religionsgemeinschaften wie zum Beispiel Moscheegemeinden sei es, die Nachbarn rund herum einzuladen, auch nichtreligiöse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Celiköz betonte, im Islam gebe es Nachbarschaftspflichten, wie die, seine Nachbarn gut zu behandeln, ihnen zu helfen, ihnen bei Krankheit beizustehen, ihnen nicht nachzuspionieren, und das unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Wichtig sei es, dass Nachbarn im gegenseitigen Vertrauen leben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Akzar, der in der Moscheegemeinde für Öffentlichkeits- und Jugendarbeit zuständig ist, erzählte von einer Fragebogenaktion in der Bonner Altstadt, bei welcher die Leute über ihre Empfindungen bezüglich der Präsenz so vieler Ausländer in der Stadt befragt wurden. Die Antworten seien positiver als erwartet ausgefallen. Eine deutsche Studentin habe sich aber darüber beschwert, dass sie von ihrem türkischen Vermieter als Frau nicht ernst genommen fühle. Akzar sagte aus der Perspektive eines Familienvaters, dass der Kontakt zu Nachbarn am besten über die Kinder laufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Celik sagte, wichtig sei es, sozialraumorientiert zu arbeiten, womit er meinte, auf der Stadtteilebene. Wir sollten für eine respektvolle, aufgeklärte und vorurteilsfreie Gesellschaft arbeiten und zudem perspektivisch auf die Zukunft ausgerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kamen auch Fragen und Beiträge aus dem Publikum. Zum Beispiel wurde das Problem der im Ramadan fastenden Jugendlichen angesprochen, die in dieser Zeit keine volle Leistung in der Schule und beim Sport bringen könnten. Manemann sagte, dass dieses Problem in letzter Zeit sehr häufig angesprochen werde. Akzar erklärte, dieses Problem müsse auf der Ebene des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland behandelt werden, denn nur der sei befähigt, verbindlich für alle Muslime in Deutschland zu sprechen. Wichtig sei es aber, dass die Erwachsenen, die Eltern und Lehrer darüber ins Gespräch kämen und dass das Problem nicht auf dem Rücken der Jugendlichen ausgetragen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Akzar hielt uns Deutschen auch den Spiegel vor, in dem er sagte: Die Deutsche wollten immer als Individuen angesprochen werden, während die Ausländer gerne anhand einiger Merkmale in einen Topf würden. Wichtig sei es, detailliert und differenziert hinzugucken.&lt;br /&gt;Ein anderes Problem sei das Problem der mangelnden Beherrschung der deutschen Sprache vor allem bei türkischen Frauen. Die von mehreren Institutionen angebotenen Sprachunterrichte würden zu wenig nachgefragt. Celiköz meinte, die Angebote seien oft zu wenig auf die Bedürfnisse der Frauen zugeschnitten. Es fehle zum Beispiel an Kinderbetreuungen zu dieser Zeit. Ansonsten seien gerade die Frauen daran interessiert, deutsch zu lernen. Celik sagte, ein türkisches Sprichwort sage sogar: Jede Sprache, die man lernt, eröffnet neue Welten und neue Türen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue Imam der Moschee An der Esche spricht jedenfalls noch kein Deutsch. Aber er hatte eine Begrüßungsrede auf Deutsch auswendig gelernt. Alle Achtung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit ging das Gespräch eigentlich weniger über Christentum und Islam, als über Einheimische und Migranten. Gerade für Migranten in der Diaspora, so erklärte Kaps, sei aber die Religion ein wichtiger Stabilitätsfaktor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir saßen anschließend noch gemütlich beim Tee zusammen. Nachbarschaft kann sehr schön sein, wenn man es will. Schade nur, dass keine weiblichen Gemeindemitglieder zu der Veranstaltung gekommen waren, während Frauen unter den Gästen die Mehrheit bildeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164738"&gt;IV.2.) "Absender Islam: Ein Brief an die christliche Welt. Öffentlicher Vortrag und Podiumsdiskussion zum 1. Jahrestag der Veröffentlichung 'A common word between us and you'" am 13.10.2008 in der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Netz unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=874"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=874&lt;/a&gt; mit Fotos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Michael A. Schmiedel, M.A. mit Unterstützung von Dr. Jeannette Spenlen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zentrum für Religion und Gesellschaft ZERG der Universität Bonn lud am 13. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Bonn, dem Katholischen Bildungswerk Bonn und dem Rat der Muslime in Bonn zu einem überaus spannenden Vortrags- und Diskussionsabend in den ehrwürdigen Festsaal der Uni ein. Der Zulauf der Interessierten war so groß, dass noch Stühle herein getragen werden mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Islamwissenschaftler Prof. Dr. Stephan Conermann von der Uni Bonn führte moderierend durch den Abend, sein Vorvorgänger auf dem Lehrstuhl für Islamwissenschaft Prof. em. Dr. Stefan Wild hielt den Hauptvortrag, auf den Prof. Dr. Jamal Malik, Islam- und Religionswissenschaftler von der Universität Erfurt eine Respons vortrug. Zusätzlich standen anschießend Dr. Thomas Lemmen vom Referat für den Interreligiösen Dialog des Erzbistums Köln und von der Christlich-Islamischen Gesellschaft und Prof. Dr. Günter Röhser, evangelischer Theologe an der Universität Bonn für Kommentare und Fragen zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Wilds Vortrag analysierte die Reaktion von muslimischer Seite auf die berühmt-berüchtigte Rede von Papst Benedikt XVI. an der Uni Regensburg im Dezember 2006. Der Papst hatte damals einen byzantinischen Kaiser zitiert, der sich sehr despektierlich über den Propheten Muhammad und die von ihm gestiftete Religion, den Islam, geäußert hatte. Der Islam sei eine Religion der Gewalt und der Unvernunft, von der nur Böses kommen könne. Muslimische Protestdemonstrationen und sogar Mordanschläge auf Christen gingen anschließend durch die Medien. Auch erwähnt wurde, dass eine Delegation muslimischer Gelehrter eine Audienz beim Papst erhielt. Aber was es nun damit genauer auf sich hatte, das ging im Wust der Horrormeldungen unter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren zunächst 38 Gelehrte, die noch 2006 einem Ruf des jordanischen Königshauses in Amman folgten, und einen Brief an den Papst, diverse andere christliche Oberhäupter und die ganze Christenheit verfassten, dem sich später, am 13.10.2007, dem letzten Tag des muslimischen Fastenmonats Ramadan, 100 weitere Gelehrte anschlossen. Es waren Muftis aus verschiedenen europäischen und asiatischen Ländern, Sunniten und Schiiten und die Dekanin der Mädchenabteilung für Theologie an der ägyptischen Al-Azhar-Universität. darunter. In diesem Brief riefen sie zu “einem gemeinsamen Wort zwischen uns und euch” auf. Der Brief war in einem freundlich-kritischen Ton und ohne jede Polemik verfasst. Die Verfasser riefen die Christen dazu auf, den Koran genau so zu respektieren, wie sie die Bibel respektierten und nannten die Gottes- und Nächstenliebe als wesentliche Gemeinsamkeiten der beiden Religionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wild betonte, dass dieses Unterfangen einen bislang so nicht gekannten muslimisch-ökumenischen Geist zeige, wenn es auch zu bemerken war, dass Vertreter des türkischen Islam ganz fehlten und von deutschen Muslimen nur Murad Hoffmann den Brief unterschieben hatte, nicht aber eine Größe wie Tariq Ramadan. Wild fragte auch etwas kritisch nach, ob denn die Nächstenliebe im Koran tatsächlich eine Rolle spiele, die der im Neuen Testament der Bibel entspreche. Die Gelehrten haben dieses Doppelgebot vor allem aus der Hadith-Literatur abgeleitet. Als weiteren Kritikpunkt nannte er die Anknüpfung der Formulierung des gemeinsamen Wortes an in der muslimischen Geschichte häufige Formulierungen, die zum Übertritt zum Islam aufriefen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufrufe zum Dialog hat es laut Wild von muslimischer Seite immer gegeben, aber dass im Gefolge des Briefes der 138 sogar das Saudische Könighaus den Dialog unterstützt, das sei doch eine unerhörte Neuigkeit. Aber tatsächlich luden diese Vertreter des strengen wahabitischen Islam im Juli 2008 zu einem großen interreligiösen Treffen nach Madrid ein. Diese Wirkung des Briefes brachte es mit sich, dass er als ein Meilenstein oder gar als ein Quantensprung der islamisch-christlichen Beziehungen bezeichnet wurde, vor allem da das Verhältnis einen erschreckenden Tiefpunkt erreicht hatte, was auch mit der US-amerikanischen Außenpolitik zusammen hängt. Einige evanglikale und anglikanische Geistliche trauten dem Brief aber nicht und wiesen besonders die Behauptung zurück, Muslime und Christen verehrten den selben Gott. Auch jüdische Kreise, an die, als Teil der Gläubigen, der Brief auch adressiert war, reagierten teils begeistert, teils eher vorsichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wild beendete seinen Vortrag mit der Frage, ob der Dialog auf dieser hohen akademischen Ebene auch die Probleme der Gläubigen im Alltag lösen könne. Dieser Dialog habe einen symbolischen Charakter, aber die sozialen Probleme seien oft handfester. Nichtsdestotrotz stehe es um den Dialog nun besser als vorher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jamal Malik machte in seiner Response darauf aufmerksam, dass die Rede des Papstes auf ein viel größeres Medieninteresse gestoßen war als der Brief der muslimischen Gelehrten. In neun Punkten raisonierte er über die Rede, den Brief und die Folgen. Die Regensburger Rede habe wohl deshalb so viel Widerhall verursacht, weil sie gegen die Marginalisierung von Religion in der modernen Gesellschaft argumentierte. Sie betone einen Diskurs der Religionsgemeinschaften, um sich selber nach außen zu festigen. Die Rede sei von einem Kulturpessimismus gekennzeichnet. In der Folge zeige sich nun aber ein Sich-öffnen zweier bisher monolitischer Glaubensblöcke. Die Muslime wechselten von einem vom Kolonialismus geprägten Abgrenzungsdiksurs zu einer Erfindung gemeinsamer Normen. Die Abgrenzung bleibe aber in der Formulierung “zwischen uns und euch” noch bestehen. Die Frage nach der eigenen Identiät sei ein sehr wichtiges Instrument der Integrationspolititk. In vielen Diskursen würden Muslime “islamisiert”. Aber plurale Identiäten bedeuteten Ambivalenzen und auch Chancen. Malik verwies auf Martin Bubers Ansicht, dass man nur über das Du zum Ich gelangen könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Lemmen betonte, dass der interreligiöse Dialog nicht erst mit dem Brief der muslimischen Gelehrten begonnen habe, dieser aber eine hohe symbolische Wirkung habe. Er sei von Respekt und Sorge um das Seelenheil geprägt und ermutige die Muslime, die sich schon im Dialog engagierten, das auch weiterhin zu tun. Er war im Juli 2008 bei dem schon erwähnten vom saudischen König organisierten interreligiösen Treffen in Madrid dabei gewesen und meinte, auch das Gegenseitige Händeschüttlen von Religionsvertretern, die sich bisher noch mit großen Vorbehalten gegenübergestanden hätten, sei von großer symbolischer Bedeutung. Von deutschen Muslimen werde der Brief noch nicht so sehr rezipiert, weil diese zumeist türkischstämmig seien. Aber die Verlautbarungen aus der Türkei würden dem Brief der Gelehrten nicht widersprechen und es gebe bei der DITIB viel Nachdenken über den ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Günter Röhser lobte Sorgfalt, mit der in dem Brief religiöse Texte miteiander verglichen worden sind. Bis in feinste Verästelungen würden Bibel- und Koranstellen miteinander verglichen und hermeneutisch bearbeitet aus dem Interesse heraus, einen “common ground”, einen gemeisamen Grund beider Bücher als Ausgangspunkt zu finden.&lt;br /&gt;Ob nun die Gottes- und Nächstenliebe tatsächlich die Mitte oder das Wesen der beiden heiligen Bücher ausmache, sei eine müßige Frage. So oft kämen beide Werte in beiden Büchern gar nicht vor, aber darum gehe es auch gar nicht. Die Autoren des Briefes hätten das Interesse, Gemeinsamkeiten zu finden, die freundliche Seite der Texte hervorzuheben und unheilvollen Traditionen zurückzustellen.&lt;br /&gt;Das sei vielleicht nicht das Wesen der Texte, aber sehr wichtig. Dieses Gemeinsame sei weniger dogmatischer als religiös-ethischer Natur. Es werde zu einem Verhalten eingeladen, unddies sei ein Beitrag zum Weltfrieden. Auch wenn zum Beispiel die Religionsfreiheit aus Bibel und Koran hergeleitet würden, sei das zwar nicht so einfach, aber zeuge vom guten Willen der Autoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die anschließende Fragerunde zeigte, dass der Dialog noch nicht sehr tief begründet ist. So fragte ein Zuhörer, warum Christen für Greueltaten aus der Vergangenheit um Entschuldigung bäten, Muslime aber nicht. Wild antwortete, Schuldbekenntnisse seien zwar in der christlichen Religion üblicher als in der islamischen, aber sehr wohl gebe es solche auch. Wichtiger als Vergangenes zu bedauern sei aber das Vorausdenken in die Zukunft und da sei Selbstkritik wichtiger als Kritik an anderen. Auch wurde nach der historisch-kritischen Forschung gefragt, die Christen mit der Bibel viel intensiver betrieben als Muslime mit dem Koran. Röser sagte, auch bei Muslimen sei da viel in Bewegung. Der Fall Kalisch ist aus der Sicht von Malik, der darin mit Prof. Dr. Gudrun Krämer von der FU Berlin übereinstimmt, besonders diffizil, weil Prof. Dr. Muhammad Sven Kalisch Religionslehrer ausbilde, und diese nicht nur eine historisch-kritische, sondern eine dogmatische Ausbildung erhielten, und da komme es zu Widersprüchen. Solange man dogmatische Ausbildungen für wichtig halte, komme man aus diesen Widersprüchen auch nicht heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit mein Bericht über diesen Vortrags- und Diskussionsabend. Wer nun neugierig geworden ist, was denn die 138 Gelehrten im Wortlaut geschrieben haben und nach guten Übersetzungen aus dem Arabischen sucht, sei auf die englische Übersetzung verwiesen, die, wie Wild meint, besser sei als die Deutschen Übersetzungen, die es auch gibt.&lt;br /&gt;Diese findet man hier: http://www.acommonword.com/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Redes des Papstes nochmal im Wortlaut lesen möchte, findet sie her: http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=94864&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer sich über die Veranstalter des Abends informieren möchte, kann das hier tun:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZERG:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.uni-bonn.de/www/zerg.html"&gt;http://www.uni-bonn.de/www/zerg.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Evangelisches Forum Bonn:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ekir.de/bonn/KKBonn_Kirchenkreis_28845.asp"&gt;http://www.ekir.de/bonn/KKBonn_Kirchenkreis_28845.asp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Katholisches Bildungswerk Bonn:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.erzbistum-koeln.de/bildungswerk/bonn/"&gt;http://www.erzbistum-koeln.de/bildungswerk/bonn/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rat der Muslime in Bonn:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://muslimrat-bonn.de/"&gt;http://muslimrat-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164739"&gt;IV.3.) Gemeinsam auf dem Friedensweg – 25 Jahre Dialog der Religionen in Witten – am 18.10.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in Netz unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=903"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=903&lt;/a&gt; mit Fotos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1983 gibt es in Witten im Ruhrgebiet einen funktionierenden interreligiösen Dialog, der damals als christlich-muslimischer begann, sich aber bald auf Juden, Buddhisten, Hindus, Sikhs und Baha’i ausdehnte. Das so entstandene Forum Religiöser Begegnung (FRB) trat 1992 der World Conference on Religion and Peace (WCRP), heute Religions for Peace (RfP) bei. Von Anfang an war der evangelische Pfarrer Dietrich Schwarze der “Haupträdelsführer” und ist es auch heute noch, eine Kontinuität, die sich ausgezahlt hat. Am 18.10.2008 feierte die RfP-Gruppe Witten ihr 25-jähriges bestehen mit einem interreligiösen Friedensweg am Nachmittag und einem Festvortrag von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel am Abend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Friedensweg vorausgehend fand eine Regionalkonferenz der RfP-Gruppen Witten, Köln/Bonn und Rhein/Main in der Moschee der Bosnischen Muslime statt. Der Friedensweg startete aber an der Katholischen St. Franziskus-Kirche und führte wieder zur Bosnischen Moscheegemeinde, dann weiter zur Gedenkstelle der ehemaligen Synagoge, die 1938 zerstört worden war, zum Islamischen Kulturverein Witten (türkisch), zum Rathausplatz und zuletzt zur evangelischen Johanniskirche, wobei die Gebäude aus Zeitgründen nicht betreten wurden. Zirka 80 Menschen und ein Pudel nahmen an dem Friedensweg teil. Viele trugen Schilder mit dem Namen ihrer Gemeinde oder RfP-Gruppe oder aber für eine Religion, die keine Vertreter dabei hatte. An jeder Station wurden Gebete gesprochen, nicht nur von der Religion, zu der die jeweilige Station gehörte, sondern auch andere, so auch Baha’i- und Hindu-Gebete vor einer Moschee, Sikh-Gebete vor einer Kirche und so weiter. Vor dem Rathaus gab es eine rhythmische Auflockerung in Form eines Trommelkonzertes der Barulheiros de Stockum, einer Band deutscher Jugendlicher, die sich auf brasilianische Trommelmusik spezialisiert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Festakt am Abend im Gemeindesaal der Johanniskirche wurde an die Geschichte des interreligiösen Dialoges in Witten erinnert, zum Beispiel auch daran, wie zu Anfang Unmut Vorbehalte und Absolutheitsansprüche alles beherrscht haben und man schließlich herausfand, des es doch klappen kann. Hilfreich dabei waren aber auch ganz konkrete Hilfestellungen beim Umgang mit Behörden und dergleichen, die Dietrich Schwarze den muslimischen Gemeinden gab, denn so konnte Vertrauen wachsen. Grußworte zum Beispiel des evangelischen Superintendenten Ingo Neserke und des RfP-Deutschland-Vorsitzenden Dr. Franz Brendle und der zahlreichen Aktiven bei RfP-Witten leiteten den Festvortrag des Ehrengastes ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel ist Theologe am Institut für Ökumenische Forschung in Tübingen in dem unter anderem über die Voraussetzungen und Grenzen eines Beitrages der Weltreligionen zu einem globalen Ethos geforscht wird. An diesem Abend sprach er zum Thema: "Jeder Mensch ein Abbild Gottes. Konsequenzen für das Miteinander der Religionen“. Er verglich dabei die jüdisch-christliche Vorstellung vom Menschen als Ebenbild Gottes mit der muslimischen Vorstellung vom Menschen als Stellvertreter (Khalif) Gottes auf Erden. Somit war sein Vortrag abrahamitisch-ökumenisch angelegt, aber Kuschel legte Wert darauf, andere Religionen nicht ausschließen zu wollen, sondern nur exemplarisch zu reden. Er verwies darauf, dass die im Grundgesetz garantierte Unantastbarkeit der menschlichen Würde einen metaphysischen Hintergrund habe, nämlich das Unantastbare schlechthin. Gott habe in allen drei abrahamitischen Religionen dem Menschen einen Herrschaftsauftrag über die Erde gegeben. Dieser Auftrag sei kein Freibrief, sondern ein Verantwortungsauftrag. Der Koran betone dabei eher das kollektive Menschsein, die Bibel das individuelle, aber in beiden Schriften komme die Beschwerde der Engel bei Gott über diese Hochschätzung des Menschen vor. Gott aber vertraue dem Menschen, er gehe das Risiko Mensch ein.&lt;br /&gt;Lange hätten Muslime und Christen die Gottesebenbildlichkeit und die Gottesstellvertreterschaft des Menschen polemisch gegeneinander ausgespielt, aber im Grunde ergänzten sich beide Konzepte einander sehr sinnvoll. Es gebe eine gemeinsame jüdisch-christlich-muslimische Agenda, die das Geschaffensein des Lebens und so auch des Menschen, die Unvollkommenheit des Menschen zwischen Paradies und Fremdheit, Versagen und Sterblichkeit, verbunden mit dem Appell zur Umkehr auf den Weg Gottes und die Verteidigung der Würde des Menschen beinhalte. Zwar sei das Wort „Würde“ griechischen Ursprungs und komme so weder in der Bibel noch im Koran vor, aber das worum es geht sei in beiden Büchern grundgelegt. Die menschliche Würde komme von Gott. Kein Mensch könne von sich aus sich oder einem anderen Menschen Würde verleihen, aber auch nicht aufkündigen. Die Würde sei kein Attribut des Menschen, keine Eigenschaft und auch kein Handeln des Menschen, sondern ihre Begründung liege im Unantastbaren schlechthin. Der Mensch sei kein Satz aus Bausteinen, sondern eine persönliche Idee Gottes.&lt;br /&gt;Kuschel verwies am Ende seines Vortrages auf den jüdischen Komponisten Leonard Bernstein, der eine Komposition nach dem jüdischen Totengebet Kaddisch benannt habe, in der er Gott wegen der Verfehlungen der Menschen um Vergebung bitte und letztlich Gott darüber trösten wolle, dass sein Geschöpf so sei wie es ist. Der Mensch sei das größte Risiko Gottes, so dass man mit Gott Mitleid haben müsse. Wichtig sei der Glaube an das, was immer wieder zerstört werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Satz klingt noch lange nach. Wir empfindlich ist das interreligiöse Dialog, das Gespräch und das Miteinanderleben von Menschen, die sich die Welt und den Sinn des Lebens unterschiedlich erklären und so verschiedene Vorstellungen davon haben, wie man richtig lebt und wie man nicht leben darf! Man kann leicht den Glauben daran verlieren, dass er möglich ist. Dieser Tag in Witten aber macht Mut, es immer wieder zu versuchen und dabei auch Risiken einzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Links zum Weiterstöbern:&lt;br /&gt;Religions for Peace Witten: &lt;a href="http://www.wcrp-witten.de/"&gt;http://www.wcrp-witten.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Barulheiros de Stockum: &lt;a href="http://www.barulheiros.de/"&gt;http://www.barulheiros.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Karl-Josef Kuschel: &lt;a href="http://www.uni-tuebingen.de/uni/ogg/html/kuschel.htm"&gt;http://www.uni-tuebingen.de/uni/ogg/html/kuschel.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Aufgrund leerer Batterien konnte ich nicht alles digital fotografieren, habe aber noch Dias.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164740"&gt;IV.4.) Hinweis auf andere Texte auf der Migrapolis-Deutschland-Seite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stöbern Sie ruhig mal auf &lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/&lt;/a&gt; Da finden Sie auch noch Texte meiner Kolleg(inn)en, in der Rubrik „Religionen“ auch noch einen von Jeannette Spenlen zum Thema „Political thought in Islam: State, Religion and Governance. 4. Berlin Forum for progressive Muslims 16.-18. Oktober 2008 in Berlin“ in den anderen Rubriken von anderen Autor(inn)en, auch von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es werden demnächst noch andere Veranstaltungsberichte von mir dort erscheinen, die zu schreiben ich noch nicht kam, zum Beispiel über einen erstklassigen Vortrag über Bob Dylan, über die erste Treffen des Arbeitskreises Muslime und Christen im Bonner Norden und dem Interreligiösen Dialoggkreis Bad Godesberg, die INTR°A-Jahrestagung und andere, die später dann auch im nächsten Interrel. Rundbrief rundgeschickt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164741"&gt;IV.5.) Gedanken zum 70. Jahrestag der Reichkristallnacht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Text ist ganz neu und noch nicht auf der Migrapolis-Seite, kommt aber spätestens am Mittwoch drauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 brannten in Deutschland die Synagogen, angezündet von Nazis und Mitläufern. Das war der erste Massengewaltakt gegen die jüdische Bevölkerung Deutschlands, der in den darauf folgenden die Massenmorde der Schoah folgten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Berlin gedachten nun Würdenträger von Staat und Gesellschaft dieser Gräueltaten, verbunden mit der Einweihung einer neuen Synagoge. Ist jetzt alles wieder normal?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja und nein! Ja, es ist wieder alles normal in einem doppelten Sinne, zunächst dem, dass Juden heute hier in Deutschland frei und sicher leben können, als normale, gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft, nein in dem Sinne, als es noch immer oder schon wieder Nazi gibt, denen das nicht passt und die einer rassistischen und fremdenfeindlichen Ideologie nachhängen. Aber auch in einem zweiten Sinne ja, als gerade das Vorhandensein von Fremdenhass normal ist, auch wenn es nicht normal sein sollte. Ein Freund von mir schrieb mir mal, dass die Toleranz, die ich so gerne predige, die Masse der Menschen überfordere. Das gibt mir zu denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wenn ich irgendwo auf einem Bürgersteig vor einem Haus einen oder gar mehrere dieser Stolpersteine aus Messing sehe, überkommt mich eine tiefe Trauer und eine Verzweiflung, wenn ich mir dabei die Situation vorstelle, in der die hier namentlich genannten Menschen von der Gestapo abgeholt wurden. Und als ich kürzlich in Witten und nun auch mal wieder hier in Bonn die Gedenkstelle der 1938 zerstörten Synagoge besuchte, war es genau so. Der Kontrast zwischen dem herrlichen Gebäude, das damals in Flammen aufging und der kleinen neuen Synagoge, die heute in Bonn in der Tempelstraße steht, ist ein schmerzliches Zeichen dafür, dass die jüdischen Gemeinden heute kleiner sind als sie es damals waren. Dass sie nun durch den Zuzug von Juden aus den GUS-Staaten wieder wachsen, tröstet nicht. Ich frage mich, warum passierte das gerade in Deutschland, in dem Land, in dem 300 Jahre zuvor schon mal ähnliches passiert ist, als Hunderttausende von Menschen auf den Scheiterhaufen der Hexenverfolgung verbrannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun kommt etwas, was leicht als verharmlosende Relativierung missverstanden werden kann: Ich schaue in die Welt und sehe, dass es nicht nur hier vorkam, sondern quasi überall auf der Welt. Überall gab es Genozide, Pogrome und dergleichen, teils verbunden mit der Eroberung eines Landes durch ein einwandernde Volk oder dessen Armee, teils verbunden mit der fanatischen Abwehr von Menschen, die in das eigene Territorium hinzugezogen sind auf der Suche nach Arbeit, Freiheit, Wohlstand oder sonst wie einem besseren Leben. Im Angesicht dessen scheint mein Freund Recht zu haben. Wären wie Menschen so Fähig zu Toleranz wie ich mir das wünsche, würde so etwas nicht vorkommen, nicht so oft, nicht so häufig. Ich will damit die Schoah nicht verharmlosend relativieren. Die Nazis schafften es, den Massenmord zu einer Industrie zu machen. Das gab es in diesen Ausmaßen sonst nie und nirgends. Sie schafften es, ein ganzes Volk zu Mittätern zu machen, abgesehen von wenigen, die ihr Leben aufs Spiel setzten oder gar opferten, um dagegen anzugehen oder zumindest nicht mit zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soziologen und Psychologen haben Erklärungen für solche Phänomene. Man kann sie vielleicht dahin gehend auf einen Punkt bringen: Geht es den Menschen gut, sind sie friedlich, geht es ihnen schlecht, sind die kriegerisch. Und man kann es Menschen auch einreden, dass es ihnen schlecht geht, um sie aufzupeitschen und in eine bestimmte Richtung zu lenken. So gesehen kommt den Wirtschaftern eine besondere Verantwortung zu: Schaffen sie es, den Menschen ein gutes Einkommen zu verschaffen und sie mit Waren und Dienstleistungen, die sie sich leisten können, zu versorgen, dann bleiben die Massen friedlich und dulden auch gerne Menschen in ihrer Nachbarschaft, die anderes leben, anderes glauben, anders reden, sich anders kleiden, anders orientiert sind, eine andere Hautfarbe haben, wo anders her kommen. Fehlt es aber an Lebensmitteln, Geld und so weiter, kommt Neid auf und Missgunst, man sucht Schuldige, geht Demagogen auf den Leim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch abgesehen von dieser Massenpsychologie gilt es auch je für sich selber nach Möglichkeiten zu suchen, sich selbst auch in Krisenzeiten unanfällig für Fremdenhass zu machen. Da kenne ich nur ein Doppelrezept oder ein doppeltes Doppelrezept: Schulung in Liebe und Erkenntnis oder Mitgefühl und Weisheit und zwar in Bezug auf sich selbst und auf die Anderen, also Selbst- und Nächstenliebe und Selbst- und Anderenerkenntnis. Die religiösen und philosophischen Traditionen, Schulrichtungen und so weiter haben in dieser Hinsicht einiges entwickelt, moderne Psychologen und Therapeuten liefern das ihre dazu. Und auch diverse Vereine und Organisationen bieten Möglichkeiten, andere, fremde Menschen in ihrem jeweiligen Sosein kennen und lieben zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur, da hat mein Freund wohl Recht: Die Massen erreicht man so nicht, das merke ich ja auch, wenn ich diverse Veranstaltungen besuche. Bleibt also eine Kombination von beidem als notwendig: eine gesunde Wirtschaft und das Streben nach Weisheit und Mitgefühl zu fördern. Greift beides, können die Demagogen brüllen und locken wie sie wollen, sie werden keinen Erfolg haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schalom!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164742"&gt;V.) off-topic: Musikrezensionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150344"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164743"&gt;V.1.) Festivalbericht: 18. TFF Rudolstadt vom 4. bis 6.7.2008 in Rudolstadt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte mich aus Zeitgründen etwas kürzer als sonst. Wer spezielle Fragen hat, kann diese mir gerne zuschicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Thüringen zu fahren war im letzten Wintersemsester wegen meiner Lehraufträge in Jena ja wöchentliche Routine für mich. So war die Bahnfahrt per ICE über Frankfurt bis Eisenach nichts Besonderes für mich, aber die Weiterfahrt von dort über ... (Ortsname vergessen, jedenfalls kurz vor Erfurt) nach Suhl-Dietzhausen mit der Süd-Thüringen Bahn durch den Thüringer Wald war was Neues. Aber ich will hier ja keinen Eisenbahnbericht schreiben, sondern einen Musikbericht. Samstagsmorgens, also am 5.7., fuhren Lothar, Petra und ich jedenfalls im Auto des Erstgenannten durch die wirklich sehr schöne Landschaft des Thüringer Waldes nach Rudolstadt, wo wir alsbald in die geliebte und mittlerweile gewohnte entspannte Musikatmosphäre eintauchten. Ich war ja etwas gestresst und dacht, aber der Stress verflüchtigte sich bald, Töne und Rhythmen drangen in meine Nervenbahnen und lockerten diese in höchst angenehmer Weise auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, zuerst waren es die Töne die Folker!-Kolleg(inn)en beim Dienstgespräch, doch bald waren es die Töne der Band Lavatera aus Camin in Meck-Pom, die auf dem Theaterplatz mit Viloine, Dudelsack, Posaune, Kalimba, Udu, Gitarre und Gesang alte und neue Weisen aus verschiedenen Jahrhunderten unseres Landes zum Besten gaben. Die hörten wir nur nebenbei bei Cappuccini, derweil wir uns mit Hilfe des Kataloges orientierten, wo denn nun der Bär zu steppen gedachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Bär gedachten wir dort aufzusuchen, wo er uns mittanzen ließ, nämlich im Tanzzelt in Heinepark auf der anderen Saaleseite. La Machine hieß die Combo aus Französisch Landen, die mit Drehleier, Sackpfeifen, Akkordeon, Bass und Percussion zum Tanze aufspielte. Lothar zeigt sich in solchen Situationen eher unbeweglich, aber Petra und ich versuchten uns in einigen BalFolk-Tänzen. Dass ich bei einer eigentlich nicht so sehr schwierigen Bourée meiner Liebsten auf den Fuß trat, minderte unsere Stimmung nur wenig. Richtig guten Tänzerinnen und Tänzern zuzuschauen war noch mal mehr ein ästhetisches Vergnügen besonderer Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenan bei Rast im Park, wie eine kleine Bühne genannt wurde, spielte Zucker &amp;amp; Zimt, ein Sechstett aus Berlin mit einer wilden Mischung aus Gipsy-Folk, BlueGrass, Irish Folk, Klezmer und manchem mehr, welches sie „Global Folk“ nennen. Wäre da tatsächlich der Bär da gewesen und nicht nur sprichwörtlich, der wäre aus dem Tanzen gar nicht mehr raus gekommen. Leider hörten wir von ihnen nur die letzten drei Stücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder zurück im Tanzzelt begnügten wir uns damit, den Tänzerinnen und Tänzern zuzusehen und der ungarischen bis moldawischen Musik von Öves (gesprochen: Öwesch) zu lauschen. Mir persönlich gefallen die singenden Geigen in der ungarischen Spielweise auf die Dauer nicht so sehr. Umso mehr ging es mir ins Blut, als sie auf die moldawischen Tänze übergingen, zu denen mit Laute, Flöte und percussiver Unterstützung auf urige Weise aufgespielt wurde. Mich wundert es ja immer wieder, zu sehen, dass es Leute gibt, die all die Tänze können. Na gut, die meisten brauchten die angebotene Anleitung, aber andere tanzten so wild entschlossen drauf los, dass man ihnen die lange Übung ansah. Es waren nicht die selben Tanzenden wie bei La Machine. Ob das alles Leute sind, für die Frankreich bzw. Ungarn bevorzugtes Urlaubsland ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht weit vom Tanzzelt im Konzertzelt tauchten wir sodann in eine noch mal andere Musikwelt ein. Riserva Moac aus der mittelitalienischen Region Molise. Dieses Septett sang und spielte deftigen italienischen Folk Rock auf Gitarren und Schlagzeug, Flöten, Dudelsack und Schalmei, Akkordeon und Geige und viel Gesang, eigentlich ähnlich, wie hierzulande so manche Mittelalter Rock Band spielt. Und passend zur Rock-Musik waren auch die einröhrigen Beinkleider zweier der Musiker. Überhaupt sah ich erst nach diesem Konzert noch andere männliche Rockträger und kam auf ca. 10 bis 20 im Laufe der beiden Tage. Ach wenn dass doch alltäglicher Durchschnitt wäre, dann würden meine Schülerinnen, denen ich in Bonn Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung gebe, das auch endlich auf die Reihe kriegen, dass auch wir Männer ... Lassen wir das, Ihr kennt das ja (wenn nicht, fragt nach), kommen wir zur Musik zurück. Das Zelt bzw. die darinnen standen, tobten und hüpften, fehlte nur noch, dass sie pogueten. Schnell und laut war es und mitreißend, auch wenn man die italienischen Texte nicht verstand. Nur auf die Dauer war es etwas eintönig, aber es dauerte ja nur eine Stunde, das ging noch gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon wieder nicht weit mussten wir nun zur Großen Bühne im Heinepark gehen, wo die Madagascar All Stars, fünf Musiker, die sich in dieser Formation extra für das TFF zusammen getan hatten. Ich erinnere mich jetzt nur noch an eine fröhliche, rhythmische Musik mit Gesang, Gitarren, Akkordeon, Perkussion und eine Stabzither namens Valiha, die sehr gute Laune machte, kann mehr aber nicht beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Weg führt uns danach endlich wieder auf die linke Saaleseite und zwar direkt hinauf auf die Heidecksburg zur Kürung der diesjährigen RUTH-Preisträger.&lt;br /&gt;Die Deutsche Ruth ging an Bobo, die deutsche Volkslieder auf eine neue, etwas jazzige, leicht minimalmusikalische Weise interpretierte. Ich vernahm rund um mich herum einige Stimmen, die Verwunderung darüber äußerten, dass sie den Preis erhielt. Ich kann das nicht beurteilen, da ich nicht weiß, wer die Konkurrenten waren, aber so schlecht fand ich es jedenfalls nicht, wenn auch nicht gar so überragend wie z.B. Deitsch. Warum schlägt die eigentlich niemand vor?&lt;br /&gt;Die EhrenRuth erhielt für ihr Lebenswerk, also für 39 Jahre Bühnenpräsenz die Band Embryo, die seit 1969 Weltmusik präsentiert, also schon anfing dabei, ehe Musikvermarkter diesen Begriff für sich entdeckten. 15 Musiker(innen) waren es auf der Bühne, die eine Fusion von Musikstilen unterschiedlicher Provenienz zu Gehör brachten, auf zahlreichen Zupf-, Blas-, Schlag- u.a. Instrumenten und mit menschlicher Stimme obendrein. Letztlich wurde es mir ein bisschen zu rhythmisch und zu wenig Melodiös und endete in einem Crescendo eines Hackbrett-Duelles.&lt;br /&gt;Es gab noch eine EhrenRuth, nämlich für Christoph Borkowsky, einem Musikethnologen,, der nicht nur über Musil und Widerstandsbewegung in Deutsch-Südwestarkika geforscht hat, sondern, sondern das Label Piranha gegründet und viel für die Weltmusikmesse WOMEX getan hat.&lt;br /&gt;Nahezu total begeistert war ich von Sarband, die die GlobaleRuth erhielten. Es sind sieben Leute, beheimatet zwischen östlicher und südlicher Mittelmeer- und nördlicher Ostseeküste, die sich der Pflege jüdischer, christlicher und muslimischer Musik aus Orient und Okzident aus verschiedenen Jahrhunderten verschrieben haben. Uds, Rahmentrommeln, Harfen, Gitarren und auf gar keinen Fall zuletzt Stimmen entführten uns in die Welt von Al-Andalus, in die Urformen das Flamenco, in höfischen Gesang und der gleichen. Alles wurde sehr ernst und feierlich vorgetragen, und trotzdem wurde es mir keine Sekunde langatmig. Und als dann auch noch ein schwedischer Hirtinnengesang hinein gewoben wurde und dieser nicht als Fremdkörper wirkte, war ich wirklich ganz hin und weg. Alöso die haben den Preis ganz bestimmt verdient!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Samstag schlossen wir dann aber wieder ganz anders ab, nämlich mit dem argentinischen HipHop-Trio Actidud María Marta. Mensch, hatten die eine (Frauen)Power! Auch wenn man nur oder viel mehr kein Spanisch versteht konnte man sich der mitreißenden Kraft ihrer Lieder kaum erwehren, auch nicht hinten in der letzten Reihe. Zwischendurch holten sie mal einige Zuhörer auf die Bühne, ein kleiner fünfjähriger Junge durfte auch mal ein ganzes Lied lang auf der Bühne tanzen, was ihn wohl so ermüdete, dass er anschließend vor der Bühne einschlief, was auffiel, als er noch mal auf die Bühne sollte, aber nicht kam. Ein deutscher HipHopper aus dem Publikum brachte spontan einen seiner Texte in ein Lied rein, blieb dann aber hängen. Das ist auch eine Art Völkerverständigung! Wir waren dann auch müde und machten uns auf den Heimweg nach Suhl-Dietzhausen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...das wir am nächsten Morgen wieder in Richtung Rudolstadt verließen, wo wir sogleich wieder den Heinepark aufsuchten. Das diesjährige Magieinstrument war die Rahmentrommel, und Wolfgang Meyering hatte die internationalen Rahmentrommler auf der Großen Bühne versammelt. Diese gaben sich mit großen und kleinen Rahmentrommeln, mit und ohne Schellen, mit Hand oder Klöppel geschlagen ein furioses Stelldichein. Da klang es irisch und israelisch, italienisch und brasilianisch, tschadisch und amerikanisch und auch deutsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wechselten sodann in die Innenstadt auf den Neumarkt, der ausnahmsweise mal gar nicht überfüllt war. Dieses Jahr gab es ja mal wieder eine Schwerpunktregion auf dem TFF, und zwar Sachsen. Und in Sachsen gibt es eine ethnische Gruppe mit einer Sprache, die es nur dort gibt, die Sorben. Und bei den Sorben sind Dudelsäcke traditionelle Musikinstrumente, wiewohl ich nicht weiß, ob die Tradition ungebrochen oder wiederbelebt ist. Das müsste ich mal herausfinden. Sprjewjan ist jedenfalls so ein Ensemble, das sich traditionellen sorbischen Musik verschrieben hat, die sie auf Dudelsäcken, Geigen, Gitarre und Gesang zum Besten gaben. So wie Sorbisch eine slavische Sprache ist, so gibt es auch Musikverwandtschaften im benachbarten Polen und Tschechien. Und mir gefielen diese lustigen Melodien sehr gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste dann erst mal ein Zwangspause einlegen bzw. einen Zwangsmarsch antreten, nämlich zum Auto um mit dort Lothars Camera zu holen, denn meine – d.h. die von meinem Neffen, da meine eigenen Cameras alle defekt waren – hatte den Geist bzw. die Batterie aufgegeben. Und derweil ich da auf dem Weg an noch einigen Straßenmusikern, zum Beispiel der Buschmusik Detmold mit einer kräftigen New Orleans-Musik, vorbei war, ertönte weit über die Dächer der Stadt hinweg die Musik von Tizmoret, die oben auf der Heidecksburg eine jüdisch-roma-irakisch-türkische Hochzeitsmusik und anderes spielten spielten, und wo ich später dann auch die andern zwei wieder traf. Von Tizmoret bekam ich nur noch die letzten Töne in optischer Entfernung mit, und so habe ich die einzigen eingeplanten Vertreter des Länderschwerpunktes Israel leider verpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatten wir die ganze Zeit über Sonnenschein, passte sich das Wetter anschließend der Heimatland der Musik von Gráda an. Ich sage nicht, dem Wetter des Heimatlandens von Gráda, deren deren sind drei: Neuseeland, Australien und Irland, und letzteres ist auch das Heimatland von ihrer Musik. Kurzum: es fing an zu regnen. Und es regnete bis zum letzten Ton des Konzerts, um dann schlagartig der Sonne wieder Platz zu machen. Typisch irisch! Ich stand direkt vor der Bühne, Lothars Camera unter meiner Regenjacke, derweil deren Besitzer und meine Frau irgendwo unter ihren Schirmen kauerten. Mich störte der Regen wenig, ich war gefangen von dieser modernen, irischen und doch auch globalen Musik mit Low Whistles, Gitarren, Akkordeon, Kontrabass, Fiddle, Gesang und sogar Trompete und diese sogar mal mit einem Weinglas als Schalldämpfer. Auf Ideen muss man kommen! Die Trompete konnte freilich nicht mit den Reels schritthalten, aber begleitete sie mit interessanten, mal jazzig, mal mexikanisch klingenden Akkorden. Im der ersten Stehreihe im Publikum tanzten und sangen ein paar Jungs und Mädels ausgelassen mit, unbeindruckt von dem Nass von oben. So hatte ich doch noch mein Gráda-Konzert, denn als sie im Mai in Bonnspielten, war ich gerade in Rovereto. Näx meinte letztens, die CDs von ihnen gefielen ihm nicht so gut, da fehle das Mitreißende, life habe er sie noch nicht gehört. Nun Näx, life sind sie einfach super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Burgterasse gab es dann noch nicht das Finish, aber finnische Musik, und zwar finnische Coutrymusik von Marko Haavisto &amp;amp; Poutahaukat. Nun ja, bestimmt hört sich für die Finnen Truck Stop nicht minder exotisch an, aber nachdem wir in Rudolstadt vor ein paar Jahren schon Countrymusik aus Taiwan gehört hatten, brachte uns nichts mehr aus der Fassung. Ob sich Coutrymusik überhaupt entwickelt hätten, wenn in den USA finnisch gesprochen würde, oder nicht vielleicht doch eher kanssa musiik und Hank Williams hieße Haankka Wiilliiaamsi. Spaß bei Seite: die Musik machte selbigen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gypsy Queens &amp;amp; Kings bildeten dann für uns das Finish des diesjährigen TFF. Spielte die Trompete bei Gráda nur Akkorde, so spielten hier mehrere davon Highspeed, und dazu Posaunen, Gitarren, Trommeln und dicke und dünne Damen in schönen Kleidern und Herren, die von der Mafia hätten sein können. Musik der Roma von Bulgarien bis Spanien, zuerst auf der Bühne, dann mitten im Publikum. Nun ja, der Geldeintreiber hätte nicht sein müssen! Aber die Musik war der richtige Ausklang von wieder einmal einem super guten Festival!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lavatera:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lavatera-rostock.de/"&gt;http://www.lavatera-rostock.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;La Machine:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lamachine.info/"&gt;http://www.lamachine.info/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zucker &amp;amp; Zimt:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zuckerundzimt.info/"&gt;http://www.zuckerundzimt.info/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Öves:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hhrf.org/folkc/oves/oves.htm"&gt;www.hhrf.org/folkc/oves/oves.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Riserva Moac:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.riservamoac.com/"&gt;http://www.riservamoac.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Madagascar All Stars:&lt;br /&gt;keine Netzpräsenz&lt;br /&gt;RUTH:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bobo:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lieder-von-liebe-und-tod.com/"&gt;http://www.lieder-von-liebe-und-tod.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Embryo:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.embryo.de/"&gt;http://www.embryo.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sarband:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sarband.de/"&gt;http://www.sarband.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Actidud María Marta&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.actidutmariamarta.com/"&gt;http://www.actidutmariamarta.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Magieprojekt Rahmentrommeln :&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Buschmusik Detmold :&lt;br /&gt;keine Netzpräsenz&lt;br /&gt;Tizmoret:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/tizmoretamamit"&gt;www.myspace.com/tizmoretamamit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150345"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;noch mehr Links nachtragen (da kam ich jetzt noch nicht dazu, aber googelt einfach selber)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;(geschrieben am 21.8.(01.09.2008); rundgeschickt am 26.9.2008)&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150346"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164744"&gt;V.2.) Konzertrezension: The McDates am 02.08.2008 auf dem Marktplatz in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus akutem Mußemangel nur eine Kurzrezi, da das Konzert zum Zeitpunkt des Schreibens schon über einen Monat zurück liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr war Frankreich der Schwerpunkt des Bonner Sommers. Nicht ganz, aber fast passend dazu, wurden die McDates aus Quebec, also der französischsprachigen kanadischen Provinz eingeladen, und im Untertitel der Ankündigung stand [nachgucken; in etwa: Irish Folk meets Cajun]. Da war ich natürlich sehr gespannt. Sechs aus zwei miteinander verwandten Familien stammende Leute standen auf der Bühne: Solon McDate mit dem Kontrabass, Shannon Johnson mit Geige und Gesang, Jeremiah McDate mit Low Whistle, Sopransaxophon und Gesang, Simon Marion mit Gitarre und Gesang, Francoir Teillefer mit Schlagzeug und Gesang, Andy Hillhouse mit Gitarre und Gesang und Jeff Bredshaw mit der Pedel Steel Guitar. Einer von denen spielte obendrein Akkordeon. Die Wurzeln der beiden Familien liegen passenderweise in Irland und in Frankreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, etwa einen Monat später, ist mir vor allem noch das geniale Low Whistle-Spiel von Jeremiah in Erinnerung. Man muss so ein Ding mal spielen, ich sag gerne, ein Brecheisen mit Löchern drin, um zu spüren, wie sich die Finger auseinander spreizen, um die Löcher richtig schließen zu können. Und normalerweise spielt man damit langsame Stücke oder mal ein kurzes schnelles oder doch eher im mittleren Tempo. Er aber spielte rasende Reels so behände wie andere auf ihren kleinen Tin Whistles. Ich würde mal sagen: ich habe noch keinen so rasanten Low Whistler gehört bisher. Das war also reine irische Musik. Shanes Gesang und große Teile des Bandsounds erinnerte an die großen modernen keltischen Bands wie Beoga, Gráda oder Solas. Französisch war vor allem der Wechselgesang, der mich vor allem an Tri Yann erinnerte, also an bretonische Musik. Desweiteren ist besonders zu erwähnen, dass Solon mit seinem Kontrabass einen Rhythmus erzeugte, der mich sehr an skandinavischen Folk erinnerte und last not least unterstützten auch Jeremiah mit seinem Sopransaxophon diese skandinavische und zugleich eine jazzige Stimmung. Außerdem gab er ein Lied im Obertongesang zum Besten.Nur nach Cajun klang einfach nichts, kein Akkordeon, kein Two Step, und Manager Petr Pandula versicherte mir im Nachhinein, der diesbezügliche Ankündigungstext sei nicht auf seinem Mist gewachsen. Nun, dann waren das wohl die Leute vom Bonner Somer-Team. Egal, mein Fazit diese kurzen Rezi: Die vielen vielen nicht anwesenden Bonner Folkies haben echt was verpasst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The MCDates:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://themcdades.com/"&gt;http://themcdades.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Magnetic Music:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;(geschrieben am 26.9.2008; rundgeschickt am 26.9.2008)&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150347"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164745"&gt;V.3.) Hier gehörten eigentlich noch Rezis über die Lokal Heroes und eine Band mit karibischer Musik im Parkrestaurant Rheinauen und über Babylon Circus auf dem Bonner Marktplatz hin, aber das habe ich nicht geschafft. Sorry!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ganz kurz dazu: Die Lokal Heroes waren klasse wie immer, hatten auch ein paar neue Stücke dabei und schon von ihnen bekannte Stücke teilweise neu arrangiert. Sie schaffenden Spagat zwischen ihrer alten Dubliners-Pogues-Spielweise und ihrer neuen, vom Baltikum, Jazz und Funk beeinflussten ganz gut. Auch im Parkrestaurant Rheinau hörte ich eine Band mit karibischer Musik, auf deren Namen ich gerade nicht komme. Sie war nicht schlecht ,aber vielleicht etwas lahm. Aber schöne Bläsereinsätze mit Trompeten und Saxophonen waren dabei. Babylon Circus was super! Ska, Reggae, Funk, Balkanbrass, Zigeunermusik, Klezmer aus Frankreich. Laut, kräftig, fröhlich, ausgelassen, extrem energetisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150348"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164746"&gt;V.4.) Konzertrezension: Broom Bezzums und Megson am 25.9.2008 beim Folk im Feuerschlösschen im Weinhaus Steinbach in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontrastreicher English Folk&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstagstermine sind für den Folk im Feuerschlösschen etwas ungünstig, da das Feuerschlösschen wegen der neuen Inanspruchnahme durch das Siebengebirgsgymnasium ihm dann nicht zur Verfügung steht und die Konzerte, egal wie ausverkauft sie sind, im Weinhaus Steinbach (nicht Steinhaus Weinbach, wie ich aus Versehen immer wieder sage) stattfinden müssen. Für die etwas über 20 Zuhörer dieses Abends war der Saal dort viel zu groß. Aber so saßen wir gut und geräumig, was ja auch was für sich hat, und zudem auf bequemen Stühlen. Und wer wollte, konnte sich was zu essen bestellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diesen Abend waren zwei englische Duos angekündigt: Broom Bezzums und Megson.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Broom Bezzum machte den Anfang. Andrew Cadie aus Nordostengland, aber wohnhaft in der Pfalz und Mark Bloomer aus dem Black Country in Mittelengland, aber wohnhaft in Idar-Oberstein, sind zwei junge Männer, deren einer trotzdem schon drei Kinder hat, denen er auch das eine oder andere Stück gewidmet hat. Beide sangen, Andrew spielte zudem Fiddle, Gitarre und Northumbrian Smallpipes, Mark Gitarre und Manoline. Ich bin zugegebenermaßen nicht so gut im Verstehen von gesungenem Englisch, zumal wenn es im Dialekt gesungen ist, aber die Ansagen waren auf Deutsch. Einige der Lieder handelten vom Bergbau, auch wenn Mark sagte, sein Vater habe ihm verboten, über diese harte Arbeit zu singen, von der er ja nichts verstehe. Andere waren zum Beispiel Rebelsongs und Liebeslieder. Die harten Stimmen der beiden transportierten und betonten gerade die Lieder mit aufrufendem oder anklagendem Inhalt sehr gut. Aber auch die Instrumentals waren mitreißend: Tanztunes wie Reels waren dabei, die etwas schottisch klangen, aber nicht ganz. Die Spielweise erinnerte mich an die nordenglische Band Tarras. Ein auf den Pipes gespieltes Stück hätte auch aus Deutschland oder Dänemark stammen können, war aber, wie Andrew mir später sagte, typisch northumbrisch. Die Northumbrian Smallpipes klingen übrigens sehr fein und eher leiser. Vor allem den Bordun hört man kaum oder nur, wenn der Chanter schweigt. Broom Bezzms heißt übrigens „Ginsterbesen“, und so hieß auch das Lied, dass sie als Zugabe sangen: „Kauft Ginsterbesen, kauft sie, wenn sie neu sind, so weiche Besen findet ihr sonst nirgends.“ (überssetzt von mir).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Pause und obligatorischer Verlosung (ich gewann eine Blowzabella-CD) betrat das Ehepaar Stu Hanna und Debbie Palmer die kleine Bühne. Sie waren auch aus Nordostengland und haben keinen Wohnsitz in Deutschland. Stu sang und spielte Gitarre und Oktavmandola, Debbi sang auch und spielte zwischendurch mal Tin Whistle. Super klang das Zusammenspiel von Männer- und Frauenstimme, auch wenn die von Stu nicht sonderlich teif war. Das erste Lied sag er, und sie sang dabei nur hin und wieder ein Wort mit, welches dann besonders punktuell hervorgehoben wurde. Wenn sie alleine sang, klang es etwas braver, aber auch sehr feminin schön. Auch Stus Mandolaspiel begeisterte mich: Mal kräftig, gerade zu perkussiv, dann wieder zart, filigran. Unter den Liedern war eines namens „Candyman“, welches mir von der oben genannten Band Tarras bekannt war, nur dass Megson es rein a capella sangen. Später sprach ich beide Duos auf Tarras an, und bekam zur Antwort, dass Tarras und sie hier sei eben diese typische nordenglische Spielweise praktizierten, die nicht südenglisch und nicht schottisch sei, aber von beidem beeinflusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war somit ein gelungened Konzert, und wirklich schade, dass der Saal so leer war. Noch ein Wort zur Gastronomie. Sie haben Königsbacher Pils aus Koblenz im Ausschank, ein Bier, dem ich in meiner mittelrheinischen Heimat kaum entkommen konnte und das ich ob seiner Bitterkeit nie mochte. Nur die Gläaser fand ich schon immer sehr schön. Aber sie haben das Rezept geändert, verwenden nun einen anderen Hopfen. Bitter ist es immer noch, aber sehr schön aromatisch ist es geworden. Ich kann es empfehlen. Dann bestellte ich einen Wein, einen trockenen Grauburgunder, der im Abgang ein Aroma hatte, das mich an eine alte, süße Apfelsorte erinnerte. Sehr lecker! Leider, wie ich erst beim Bezahlen erfuhr, ist er nicht hier aus Rhöndort oder so, sondern aus Baden. Und die 4,60 € für die 0,2 l ist selbst für Bonner Verhältnisse recht teuer, auch wenn das Glas biszum Rand gefüllt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Broom Bezzums:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.broombezzums.de/"&gt;http://www.broombezzums.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Megson:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.megsonmusic.co.uk/"&gt;http://www.megsonmusic.co.uk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschlösschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschlösschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weinhaus Steinbach:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.weinhaus-steinbach.de/"&gt;http://www.weinhaus-steinbach.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150349"&gt;(geschrieben am 6./7.10.2008)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150350"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164747"&gt;V.5.) Konzertrezension: Pure Irish Drops – 20-jähriges Jubiläum – am 4.10.2008 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Noch nicht im folkigen Rundbrief rundgeschickt, aber ins Netz gestellt unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=863"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=863&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20 Jahre lädt Florian Fürst nun schon je drei Musiker und/oder Musikerinnen aus Irland zu einer Tournee durch Deutschland ein, ein Konzept, dass aus der Begegnung mit Micho Russel entstand, jenem berühmtesten Bauern Irlands, der den nachböllschen Irlandbegeisterten aus deutschen Landen wie eine Ikone echter irischer Volksmusik vorkam. Florian entdeckte, dass es noch weit mehr Musiker(innen) jenseits der großen Bands zu entdecken gab, die von sich aus großenteils nicht auf die Idee gekommen wären, ihre Musik einem deutschen Publikum in Deutschland zu Gehör bringen zu wollen. Und seine Entdeckungen nahmen und nehmen auch in absehbarer Zeit kein Ende, denn die irische Volksmusik ist erstens voller alter Meister und zweitens zugleich voller junger Burschen und Mädels, die auch schon längst ihre Meisterschaft unter Beweis gestellt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem 20. Jahr besteht das irische Triumvirat aus Cormac Connan, Benny McCarthy und Sean Ryan, und somit aus zwei Vertretern der jungen Generation und einem, der auch das Folk Revival in den 1970ern schon mitgemacht hat. In genannter Reihenfolge spielte jeder zuerst ein paar Soli, bevor sie dann gemeinsam als Trio musizierten. Cormac Connan holte einen mit dem quäkend-melancholischen Klang seiner Uilleann Pipes sofort in die irische Stimmung hinein. Eine Air, eine langsame Liedmelodie, dann schnelle Jigs und Reels. Er was 2005 schon mal mit der PID-Tour unterwegs gewesen, zusammen mit seiner Mutter und seinem Cousin. Benny McCarthy folgte mit seinem diatonischen Akkordeon. Er begann mit Polkas, seinen Lieblingstunes, mit denen er auch schon auf der 2006er Tour das Publikum begeistert hat. Sean Ryan schließlich wirkte mir seinen langen grauen Haaren wie frisch aus dem Folk Revival importiert und trug an Instrumenten nicht viel Gewicht mit sich herum, sondern nur eine Sammlung von Whistles. Es waren keine Tin, sondern Plastic Whistles von der Firma Susato. Diese klangen aber etwas rauchiger als gewohnt, was Sean auch anschließend als seinen persönlichen Geschmack beschrieb. Und er hatte eine einzigartige Spielweise, in der er zugleich die Rolls und Verzierungen mit den Fingern und Stakati mit der Zunge vollführte. Echt klasse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ging es so, dass ich den Soli noch lieber zuhörte als dem gemeinsamen Spiel danach, was vor allem daran lag, dass sie mehr oder weniger unisono spielten ohne komplexere Arrangements mit zweiten Stimmen und dergleichen. Die gab es zwar schon, wurden aber sehr sparsam eingesetzt. So hoben sich die Klänge der Pipes und des Akkordeons nicht so sehr voneinander ab, nur die Whistles waren beim Überblasen deutlich davon zu unterscheiden. Benny erzählte eine Geschichte, in der er erklärte, in Dublin sei ihm ins Auto eingebrochen worden und er habe dann statt der einen, zwei Akkordeons auf dessen Rückbank vorgefunden. Dieses zweite hatte er auch dabei, ein Melodeon, welches größer und schwerfälliger als das andere wirkte und etwas voller klang. Und Sean überraschte damit, dass er auch singen konnte: „The Humours of Whiskey“. Seans Englisch war für mich indes nicht leicht zu verstehen, weder wenn er sprach, noch wenn er sang. Aber es muss ein lustiges Lied gewesen sein, denn es lachten einige im Publikum. Er erzählte auch was von einem Polizeiseargant in Chicago, der Uilleann Pipes spielte und Reeds herstellte und immer irische Musiker inhaftierte, um ihnen ihre Tunes zu entlocken. Das verstand ich schon und überhaupt ist es eine besondere Eigenart der Pure Irish Drops – Konzerte, dass man den Musikern so nahe ist und in der Pause oder nach dem Konzert mit ihnen reden kann, was besonders einige der anwesenden Bonner Musiker weidlich ausnutzen. Unter ihnen war auch Sabrina Palm, die für den Folker! 06.08 einen Ortstermin-Artikel über dieses Konzert schreiben wird. Ich bin gespannt darauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pure Irish Drops:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ffmusik.de/PIDinfo2007.htm"&gt;http://www.ffmusik.de/PIDinfo2007.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ja, der Link stimmt, trotz der 2007.)&lt;br /&gt;Brotfabrik:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.brotfabrik-bonn.de/"&gt;http://www.brotfabrik-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere PID-Rezis von mir :&lt;br /&gt;Pure Irish Drops am 8.10.2004 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/acx5c"&gt;http://tinyurl.com/acx5c&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pure Irish Drops am 8.10.2005 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel (mit Cormac Connan)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/csqne"&gt;http://tinyurl.com/csqne&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pure Irish Drops - Music from the Déise am 8.10.2006 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel (mit Benny McCarthy)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/konzertrezension-pure-irish-drops.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/konzertrezension-pure-irish-drops.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pure Irish Drops am 9.10.2007 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164748"&gt;V.6.) Konzertrezension: 3. Folknacht in der KÜZ mit Foggy Stew und The Aberlour’s in Troisdorf-Sieglar am 17.10.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(noch nicht im folkigen Rundbrief rundgeschickt aber in Netz gestellt unter&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=893"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=893&lt;/a&gt; mit Fotos!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feine und deftige irische Musik aus Bonn und Halle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Troisdorf-Sieglar liegt nicht gerade im Zentrum, weder von Troisdorf, noch von Bonn, aber es gibt eine Busanbindung von Bonn und von Troisdorf und Siegburg her. Der große Saal mit dem hübschen Dachgebälk war durch einen Vorhang in zwei Hälften geteilt, und die vordere Hälfte vor der Bühne war gut gefüllt, als für die 3. Folknacht die beiden Irish Folk Bands Foggy Stew aus dem nahen Bonn und The Aberlour’s aus dem nicht ganz so nahen Halle aufspielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foggy Stew sind in der Region ja nicht gerade unbekannt, aber ich denke, dem Publikum aus Troisdorf oder Sieglar zumindest teilweise doch ein neues Erlebnis. Margret Hüffer (Gesang, Gitarre, Tin Whistle, Concertina), Nicole Maldonado (Gesang, Fiddle) und Michael Heuser (Gitarre, Mandolinen, Banjos, Gesang) und neu im Bund Werner Nitzsche, (Ex-Ben Bulben; Gitarre) werden aber auch bei den sie noch nicht kennenden Musikfreunden einen guten Eindruck hinterlassen haben. Nicole und Margret ergänzten sich als Sängerinnen aufs Vortrefflichste, so unterschiedlich ihre Stimme klangen, ohne dass man sagen kann, wer denn schöner sang. Whistle oder Concertina und Fiddle mit mal dieser, mal jener Zupfbegleitung heizten auch den Reel-, Jig-, Hornpipe-, Slip- und Polkafreunden gut ein, und das in einer Feinheit der Spielweisen, die auch Nichttänzer verzückt auf ihren Stühlen zuhören und genießen ließ. Der Ton war übrigens um einiges besser als in der letzten Folknacht, so dass auch von daher die Musik wunderbar rüber kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Aberlour’s boten ein deftiges Kontrastprogramm. Klaus Adolphi (Ex-Horch; Gesang, Cister, Manoloncello, Bouzouki, Laute, Gitarren, Thunderbodhrán, Blockflöte), Steffen Knaul (Fiddle, Gesang), Andreas Fabian (Low Whistle, Querflöte) und Matthias Schimetzk&lt;br /&gt;(Schlagzeug), sowie ein irgendwoher zu hörender Bass gaben der Bezeichnung Folk-Rock alle Ehre. Viele selbstgeschriebene Lieder und zwischendurch auch Speed-Instrumentals groovten und wogen durch den Saal. Vieles erinnerte auch an Deutsch- oder Mittelalter-Rock, das Flötenspiel an Jethro Tull. Das war nun zwar eher Musik der lauten, ja sehr lauten Art, so dass zwischendurch mal ein Pfeifen in meinen Ohren zu hören war, aber es gab auch sehr spannende Arrangements, wie zum Beispiel ein Wechselspiel zwischen Geige und Flöte. Nur Klaus' Bemerkung, zum ersten Mal in der Köln-Bonner Region zu spielen, ließ mich doch an seinem Gedächtnis zweifeln, denn 2005 spielten sie doch auf dem St. Patrick’s Day Celebration Festival in Brühl. Sei es drum, die Sieglarer, Troisdorfer und so weiter werden sie im Gedächtnis behalten, denn man sah ihnen den Spaß an der Musik an. Hoffentlich aber trägt niemand einen Gehörschaden davon!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit war diese 3. Folknacht in der KÜZ für die Anwesenden ein abwechslungsreiches Erlebnis, das sehr schön die Spannbreite deutscher Irish Folk Musik zeigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tipps nur an den Veranstalter: 1. Man möge auch Rotwein anbieten. Wir konnten uns zwar eine Flasche aus dem Keller holen, aber die beglückte gerade mal 3 ½ Kunden und war dann leer. 2. „Guinness“ schreibt man mit zwei „n“. Das hatte ich in der letzten Rezension schon angemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foggy Stew:&lt;br /&gt;http://www.foggystew.de/&lt;br /&gt;The Aberlour’s:&lt;br /&gt;http://www.aberlours.de/&lt;br /&gt;Die KÜZ:&lt;br /&gt;http://www.buergerhaeuser-troisdorf.de/bh-sieglar.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…zu Foggy Stew:&lt;br /&gt;1. Celtic Attractions Festival&lt;br /&gt;Celtic Attractions – 1. Irish/Scottish Folkfestival im Zirkuszelt am 8.4.2005 in Köln-Weiß&lt;br /&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html bzw. http://tinyurl.com/85qdj&lt;br /&gt;6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;online: http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html&lt;br /&gt;CD: Foggy Stew. one more payment and it’s mine&lt;br /&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/cd-rezension-foggy-stew-traditional.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…zu The Aberlour’s:&lt;br /&gt;16. St. Patrick’s Day Celebration Festival am 9.3.2005 in Max Ernst Museum in Brühl&lt;br /&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/03/konzertrezension-16-st-patricks-day.html bzw. http://tinyurl.com/bnmzt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(geschrieben am 25.9.2008; rundgeschickt am 26.9.2008)&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150412"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164749"&gt;V.7.) CD-Rezension: Nicholas Gunn, Johannes Linstead, David Arkensone, Loren Gold. Live&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geminisun Records 2008. &lt;a href="http://www.geminisunrecords.com/"&gt;http://www.geminisunrecords.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15 Tracks, CD 73:50, DVD 75:37mit engl. Infos, viel CD-Werbung und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltmusik aus USA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Doppelpack aus CD und DVD, die beide das gleiche Konzert beinhalten: Nicholas Gunn (diverse Flöten), Johannes Linstead (Gitarre), David Arkensone (Gitarre), Loren Gold (Klavier), vier Weltmusiker aus den USA spielen zusammen ihre eigenen Stücke, begleitet von acht weiteren Musiker(inne)en. Dabei bedienen sie sich zahlreicher Einflüsse aus europäischen, orientalischen, mediteranen, südamerikanischen, indianischen und ostasiatischen Traditionen, ohne dass auch nur ein Stück ganz eindeutig einer bestimmten Tradition zuzuordnen wäre. Das ist somit das, was ich unter Weltmusik verstehe: Musiker lassen sich von verschiedenen Traditionen inspirieren und gehen mit diesen Einflüssen frei kreativ um. Das klingt dann teilweise ähnlich wie Rüdoger Oppermanns Karawane, teils wie New Age-Musik, teils wie Bar Jazz oder wie andere Jazz-Arten, teils wie Filmmusik aus US-Fernsehserien (z.B. wie die von Charly Brown) es sind schone groovige Partien dabei, aber auch leicht dahin plätschernde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Musiker stellen sich auch verbal vor, wobei diese Vorstellungen nicht teil des Live-Konzertes sind, sondern – bei der DVD sieht man das – Einblendungen. Debei erzählen sie auch etwas über ihre Musik, die Instrumente und die sie inspirierenden Einflüsse. Zum Konzert selber gehörend ist die Moderation von Nicholas Gunn, der auch die Plattenfirma vertritt. Und so oft wie er sagt, dass die Musik auch auf dieser oder jeder CD des Labels „available“ ist, kommt mir das ganze Unternehmen ein wenig vor wie eine Werbeveranstaltung für das Label und die ihm verplichteten Musiker. Das stört spätestens beim zweiten Hören doch nicht unerheblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fazit ist es eine nette Scheibe bzw. sind es zwei nette Scheiben, aber kein ganz großer Wurf. Life dabei zu sein war aber bestimmt ein sehr schönes Erlebnis. Vielleicht sollte ich mir die eine oder andere CD des Labels kaufen in der Hoffnung, dass dort niemand in die Musik hinein quatscht. ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde jetzt gerne die acht anderen Musiker aufzählen, aber die kleinen roten Buchstaben auf orangenem Hintergrund kann ich auch mit Lesebrille kaum entziffern, und meine Leselupe habe ich gerade nicht da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Trackliste ist lesbar:&lt;br /&gt;Desert Crossing&lt;br /&gt;Falling&lt;br /&gt;For my Baby&lt;br /&gt;Earth Bones&lt;br /&gt;Elves’ Chasm&lt;br /&gt;Apasionado Uno&lt;br /&gt;Breathe&lt;br /&gt;New Day&lt;br /&gt;Dance in the Desert&lt;br /&gt;Gypsy Camp&lt;br /&gt;Spanish Town&lt;br /&gt;Ambrosia&lt;br /&gt;Street of Old San Juan&lt;br /&gt;Djunga&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150413"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164750"&gt;V.8.) CD-Rezension: The Irish Folk Festival. Rainbow Expedition&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Magnetic Music 2008, &lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;http://www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16 Tracks, 65:31 mit engl Infos, Fotos und CD-Werbung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage es mal sofort am Anfang: Ich besitze fast alle erschienenen IFF-CDs von Wundertüte und von Magnetic-Music und liebe sie alle, aber das hier ist die schönste! Umso trauriger für mich, dass ich nicht hin kann zum Konzert in Düsseldorf, weil ich dann gerade beruflich unterwegs bin. Sehr schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Acts sind es wieder: Beoga, Líadan, Grioghair und Niamh Ní Charra &amp;amp; Friends und bei jedem Act gibt es Lieder und Instumentals, langsames und schnelles, quirrliges und verträumtes, melnacholisches und fröhliches. Vieles ist sehr traditionell und Jahrhunderte alt und doch modern arrangiert. Anderes ist neuer, fällt aber nicht aus dem Rahmen. Das ist Folk wie er sein soll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beoga bringen zum Beispiel einen Slip Jig-Jig-Set der so wunderbar ist, dass ich gar nicht genug davon kriege. Der Slip Jig ist recht melancholisch gefasst, aber bei dem folgenden Jig schwingt es um in einen entspannt-fröhlichen Swing. Gefolgt wird der Set dann von dem immer wieder ergreifenden Lied „Both sides of the Tweed“, hier besonders schön mit dem Zusammenspiel von Stimme, Concertina und Gitarre. Das geht tief rein!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sechs Frauen von Líadan Elaine Cormican, Deidre Chawke, Claire Dolan, Sile Denvir, Valerie Casey und Catherine Clohessy können auch beides: singen und spielen, und dabei ist ein Jig, der an „Der letzte Mohikaner“ erinnert, und dann wieder engelsgleicher mehrstimmiger Gesang, wiederum gefolgt von freurigen Polkas und Reels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Griogair Labhruidh ist schottisch-gälischer Singer/Songwriter. Ich bin mir da nicht sicher, ob er von anderen Musikern begleitet wird oder ob es Overdub ist. Jedenfalls spielt er auch Gitarre, Whistles und Pipes, und wer auch immer die Maultrommel spielt, das hört sich erstklassig an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt Niamh Ní Charra &amp;amp; Mike Galvin &amp;amp; Robbie Harris geben mit Concertina, Fiddle, Gitarre, Piano, Bodhrán, Bass und Gesang der CD einen würdigen Abgang. da groovt und swingt es noch mal kräftig und klingt verträumt und am Ende drücke ich am liebsten auf Repeat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Irlande: 12 Points!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste :&lt;br /&gt;Beoga: Awake awake (song)&lt;br /&gt;Beoga: The Gooseberry bush &amp;amp; The flying golf club (reels)&lt;br /&gt;Beoga: Pick teh lock &amp;amp; Tmister Mollys (slip jig &amp;amp; jig)&lt;br /&gt;Beoga: Both siodes of the Tweed (song)&lt;br /&gt;Líadan: Gile Mear (song)&lt;br /&gt;Líadan:The hawthorn hedge &amp;amp; Rolling Wave (jigs)&lt;br /&gt;Líadan:Hannah loving Hannah (song)&lt;br /&gt;Líadan:The Ballinafad set (polka &amp;amp; reels)&lt;br /&gt;Grioghair: Mac Donald in Glasgow (song)&lt;br /&gt;Grioghair: Ardrishaig set (march &amp;amp; reels)&lt;br /&gt;Grioghair:Seinn an dunn (song)&lt;br /&gt;Grioghair:Ard-Litreach set (jigs)&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra &amp;amp; Friends: The trush’s best set (reels)&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra &amp;amp; Friends:An páistín fionn (song)&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra &amp;amp; Friends: Knocknaboul set (polkas)&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra &amp;amp; Friends: Ashokan farewell (waltz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(geschrieben am 25./26.9.2008; rundgeschickt am 26.9.2008)&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc211150414"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc214164751"&gt;V.9.) CD-Rezension: Karan Casey. ships in the forest&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karen Casey (Erscheinungsjahr überklebt), &lt;a href="http://www.karancasey.com/"&gt;http://www.karancasey.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Magnetic Music, &lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;http://www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;10 Tracks, 45:59 mit engl. u. gäl. Texten, engl. Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zauberhafte irische Frauenstimme zwischen Sean Nos und Jazzgesang&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik von Karan Casey ist was für Freunde getragener irischer Lieder, gesungen mit zarter weiblicher Stimme. Gute Sängerinnen hat Irland nicht gerade wenige hervorgebracht, und Karan Casey ist auch eine würdige Vertreterin ihres Landes. Zumeist mit Klavierbegleitung singt sie Liebesleider, Balladen, Lamentatons oft angehaucht, mit den typisch irischen Verzierungen. Außer dem Klavier unterstreichen, betonen, pointieren auch Cello, Gitarre, Concertina und andere Instrumente die Lieder sehr gekonnt. Dabei bleibt Karan nicht immer den traditionelen Melodien treu, sondern zum Beispiel „Black is the Colour“ singt sie ganz anders, als man es kennt. Der Text bleibt, aber die Melodie ist eher die eines Jazzsongs und könnte zum Beispiel von Gershvin sein. Aber es passt! Dann aber gibt es wieder uralte Melodien, die sie ohne Begleitung mit gälischem Text vorträgt. Und zwischendurch gibt es eine druckvolle Version einer Mischung von Rebelsong und Lamentation. Alles in allem ist es eine überaus spannende Scheibe die die irische Musik zwischen Tradition, Revival und Moderne repräsentiert und jenseits dieser Schubladen einfach gefühlsmäßig tief rein geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liste der Mitmusiker(innen):&lt;br /&gt;Caoimhín Valley: Piano&lt;br /&gt;Donald Shaw: Akkordeon, Wurlitzer, Harmonium&lt;br /&gt;Robbiee Overson: Gitarre&lt;br /&gt;Kris Drewer: Gitarre&lt;br /&gt;Niall Valley: Concertina&lt;br /&gt;Cillian Vallely: Pipes&lt;br /&gt;Martin O’Neill: Bodhrán&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Love is Pleasing&lt;br /&gt;Dunlavin Green&lt;br /&gt;Johnny I Hardly Knew Ye&lt;br /&gt;Black is the Colour&lt;br /&gt;Town of Athlone&lt;br /&gt;Maidin Luan Chincíse&lt;br /&gt;The Fiddle and the Drum&lt;br /&gt;Erin’s Lovely Home&lt;br /&gt;Ae Find Kiss&lt;br /&gt;I Once Loved a Lass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164752"&gt;VI.) Und noch’n Gedicht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc214164753"&gt;Abendruf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das eine möchte ich euch allen an Herz legen:&lt;br /&gt;Leben und Tod sind eine ernste Sache.&lt;br /&gt;Die Dinge vergehen so schnell.&lt;br /&gt;Seid stets wach,&lt;br /&gt;niemals achtlos,&lt;br /&gt;niemals nachlässig!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus dem Zen-Buddhismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne verbleibt mit herzlichen Grüßen,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-7145961223986297401?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/7145961223986297401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/7145961223986297401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/11/interreligiser-rundbrief-nr-131.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 131'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-8496581179805962222</id><published>2008-10-01T03:52:00.000-07:00</published><updated>2008-10-01T03:53:48.134-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 4. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc206071064"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844674"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844743"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845860"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc209516577"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc210623156"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 130&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206844675"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844744"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845861"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc209516578"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc210623157"&gt;&lt;strong&gt;– 4. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(01.10.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hier habe ich noch drei Ankündigungen für Sie/Euch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/WINDOWS/TEMP/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20130%20-%204.%20Nachtrag.htm#_Toc210623158"&gt;1.) Glaube, Macht und Freiheitskämpfe – 500 Jahre Protestanten im Rheinland. Vortrag und Diskussion am 2.10.2008 in Bonn-Oberkassel 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/WINDOWS/TEMP/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20130%20-%204.%20Nachtrag.htm#_Toc210623161"&gt;2.) Vortrag: "Absender Islam: Ein Brief an die christliche Welt. Öffentlicher Vortrag und Podiumsdiskussion zum 1. Jahrestag der Veröffentlichung 'A common word between us and you'" am 13.10.2008 in der Uni Bonn. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/WINDOWS/TEMP/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20130%20-%204.%20Nachtrag.htm#_Toc210623162"&gt;3.) INTR°A-Tagung „Anstöße zur Menschlichkeit“ am 31.10.-2.11.2008 in Wesseling. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc210623158"&gt;1.) Glaube, Macht und Freiheitskämpfe – 500 Jahre Protestanten im Rheinland. Vortrag und Diskussion am 2.10.2008 in Bonn-Oberkassel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von:&lt;br /&gt;Pfarrer Jens Anders&lt;br /&gt;Kinkelstr.2  B&lt;br /&gt;53227 Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vor einiger Zeit sind Sie durch unser Programm für die Feierlichkeiten zur 100-Jahrfeier unserer Großen Ev. Kirche auf die Veranstaltungreihe bereits aufmerksam gemacht worden. Im Anhang dazu noch einmal der Flyer. &lt;br /&gt;Gerne weisen wir nun noch einmal auf den folgenden Vortrag hin und würden uns über eine Vorankündigung in Ihrer Zeitung sowie über einen  Bericht freuen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc210623159"&gt;Klaus Schmidt, Theologe und Historiker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc210623160"&gt;Glaube, Macht und Freiheitskämpfe -&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;500 Jahre Protestanten im Rheinland&lt;br /&gt;    Vortrag und anschließenden Diskussion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit:  Donnerstag, 2. Oktober,   20.00 Uhr,&lt;br /&gt;Ort:  Große Kirche Oberkassel  in Bonn-Oberkassel&lt;br /&gt;        53227 Bonn, Kinkelstr. 2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vortrag orientiert sich am gleichnamigen Buch von Klaus Schmidt, das die Geschichte der Evangelischen Christen im Rheinland Revue passieren läßt. Klaus Schmidt, Kölner und Pfarrer im (Un-)Ruhestand hat es sich nach einer Reihe von Einzeldarstellungen über rheinische Theologen des 19. Jhd. und vor allem der Zeit von 1848 des Köln-Bonner Raumes zur Aufgabe gemacht, nun die Gesamtheit der Entwicklung des Protestantismus im Rheinland darzustellen.&lt;br /&gt;Die Stärke von Klaus Schmidt's Buch und Vortrag ist es, das darzustellen, was die Menschen der Reformation im Rheinland und des Protestantismus damals bewegte und was sie auch heute an dieser Zeit noch berührt und fasziniert.&lt;br /&gt;So stellt er die große Geschichte anhand der Lebensgeschichte der einzelnen Menschen dar.&lt;br /&gt;Seine Betrachtungsweise ist dabei nicht distanziert, sondern ist die des engagierten Zeitgenossen, der interessiert in die Vergangenheit der eigenen (Kirchen-)Geschichte schaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen,&lt;br /&gt;Ihr&lt;br /&gt;Jens Anders, Pfarrer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc210623161"&gt;2.) Vortrag: "Absender Islam: Ein Brief an die christliche Welt. Öffentlicher Vortrag und Podiumsdiskussion zum 1. Jahrestag der Veröffentlichung 'A common word between us and you'" am 13.10.2008 in der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Roth, ZERG:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich freue mich, Sie mit dem beigefügten Flyer [Pdf; kann bei mir angefordert werden; MAS] auf unsere nächste&lt;br /&gt;Veranstaltung aufmerksam machen zu dürfen, die das ZERG am 13. Oktober&lt;br /&gt;2008 gemeinsam mit dem Evangelischen Forum, dem katholischen&lt;br /&gt;Bildungswerk und dem Rat der Muslime in Bonn veranstaltet: "Absender&lt;br /&gt;Islam: Ein Brief an die christliche Welt. Öffentlicher Vortrag und&lt;br /&gt;Podiumsdiskussion zum 1. Jahrestag der Veröffentlichung 'A common word&lt;br /&gt;between us and you'".&lt;br /&gt;Prof. Dr. Stefan Wild wird den Hauptvortrag halten zum Thema: "Papst&lt;br /&gt;Benedikt XVI und die muslimischen Gelehrten". Dem Vortrag wird sich eine&lt;br /&gt;Podiumsdiskussion anschließen. Neben Herrn Prof. Wild werden an dem&lt;br /&gt;Podium teilnehmen: Dr. Thomas Lemmen (Erzbistum Köln). Prof. Dr. Jamal&lt;br /&gt;Malik (Universität Erfurt), Prof. Dr. Günter Röhser (Universität Bonn).&lt;br /&gt;Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Stephan Conermann&lt;br /&gt;(Universität Bonn).&lt;br /&gt;Die Veranstaltung findet von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Festsaal&lt;br /&gt;(Hauptgebäude der Universität) statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte leiten Sie diesen Veranstaltungshinweis doch freundlicherweise&lt;br /&gt;auch an Ihre Kontakte weiter. Sollten Sie mehrfach von uns angeschrieben&lt;br /&gt;werden, da Sie in mehreren Verteilern aufgelistet sind, bitten wir um&lt;br /&gt;Nachsicht. Wenn Sie unsere Informationen per Email nicht mehr erhalten&lt;br /&gt;möchten, bitten wir um eine Rückmeldung an info@zerg.uni-bonn.de.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Michael Roth&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommissarischer Geschäftsführer&lt;br /&gt;Zentrum für Religion und Gesellschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG)&lt;br /&gt;Center for Religion and Society&lt;br /&gt;Sekretariat: Anke Grimm&lt;br /&gt;Telefone: 0228 - 737305&lt;br /&gt;Fax: 0228 - 739063&lt;br /&gt;Am Hof 1&lt;br /&gt;D-53113 Bonn&lt;br /&gt;Germany&lt;br /&gt;e-mail: a.grimm@uni-bonn.de&lt;br /&gt;online: www.zerg.uni-bonn.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc210623162"&gt;3.) INTR°A-Tagung „Anstöße zur Menschlichkeit“ am 31.10.-2.11.2008 in Wesseling&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Reinhard Kirste, INTR°Abg.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des Diwan in Iserlohn und der interreligiösen Arbeit,&lt;br /&gt;einmal im Jahr veranstaltet unsere Arbeitsstelle eine größere Tagung, die dieses Mal unter dem Thema "Anstöße zur Menschlichkeit" steht und vom 31. Oktober bis 2. November 2008 in Wesseling bei Bonn stattfindet. Wir konnten dabei die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) gewinnen, unsere Tagung organisatorisch mitzugestalten.&lt;br /&gt;Wir würden uns natürlich freuen, wenn einige von Ihnen angesichts des beiliegenden Programms [Pdf; kann bei mir angefordert werden; MAS] Lust bekämen, an dieser Tagung teilzunehmen. Ein Anmeldeformular liegt ebenfalls bei. Sie können sich natürlich auch direkt bei der KAS in Wesseling / Schloss Eichholz anmelden.&lt;br /&gt;Mit guten Grüßen&lt;br /&gt;Für den INTR°A-Vorstand&lt;br /&gt;Reinhard Kirste-- Dr. Reinhard KirsteInterreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A)Am Hardtkopf 17D-58769 NachrodtInternet: &lt;a href="http://www.interrel.de/"&gt;www.interrel.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.michael.a.schmiedel.de.vu/"&gt;www.michael.a.schmiedel.de.vu&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-8496581179805962222?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8496581179805962222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8496581179805962222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/10/interreligiser-rundbrief-nr-130-4.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 4. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-3803103044046895133</id><published>2008-09-30T03:27:00.000-07:00</published><updated>2008-09-30T03:28:31.860-07:00</updated><title type='text'>Sein letzter Sommer. Ferdi La Roche – ein Nachruf</title><content type='html'>Sein letzter Sommer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferdi La Roche – ein Nachruf&lt;br /&gt;15.11.1939 (oder so) - ??.09.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nächstes Jahr gibt es auch wieder einen Sommer“, hatte Ferdi noch zu einem Freund aus Hannover gesagt, als der meinte, dieses Jahr klappe der Umzug nach Köln nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, es wird wohl einen Sommer geben im nächsten Jahr, aber keinen Sommer mit Ferdi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Freund ist tot. Und merkwürdigerweise weiß ich noch nicht, an welchem Tag er genau starb, im September 2008. Nachbarn stutzen, weil seine Zeitung noch im Briefkasten steckte und trotz Regen das Fenster offen stand. Die Polizei öffnete die Wohnung. Ferdi hatte einen Schlaganfall gehabt und starb anschließend im Krankenhaus. Er hatte allein gelebt, geschieden, mit nur wenig Kontakt zu Kindern und Enkeln. Ich hatte seit ein paar Tagen vergeblich versucht, ihn zu erreichen und ließ es mir dann von einer Nachbarin berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war er nicht nur mein Freund, sondern eine Person der Öffentlichkeit, nicht wenige Leserinnen und Leser des Folkigen und des Interreligiösen Rundbriefes kannten ihn, so dass ein Nachruf in diesem Rahmen gerechtfertigt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelegentlich nahm er am Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit und am Interreligiösen Gesprächskreis in Bonn teil. Gerne besuchte er Folk-Konzerte, liebte besonders die Lokal Heroes, Le Clou und Till Nine und auch Sahara. Er stellte für Religions for Peace Köln/Bonn und für das Internetportal für Folk- und Weltmusik in Bonn, Rhein-Sieg und Umgebung kostenlos Platz im Internet zur Verfügung und betreute die Seiten zusammen mit mir. Ab und zu schrieb er auch eine Konzertrezension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Hauptleidenschaft aber war eine andere, und über diese Gemeinsamkeit lernte ich ihn auch im Mai 1999 kennen: Das Röcketragen und der Kampf um die Emanzipation der Männer vom selbstverschuldeten Hosenzwang. Auch wer ihn nicht persönlich kannte, dem fiel er im Straßenbild auf, wenn er im Sommer mit kurzen Röcken durch Bonn, Sankt Augustin oder Siegburg ging oder radelte. Zahlreichen Männern deutschlandweit oder gar weltweit, die den Hosenzwang leid waren, machte er Mut und ging ihnen als Vorbild voraus und zeigte, dass „die Leute“ gar nicht so intolerant sind, wie man oft meint. Manchmal schimpfte er gewaltig über Frauen, die meinen, Emanzipation sei nur für sie da, aber er war kein Frauenfeind. Nur war eben sein Wahlspruch: „Emanzipation ist keine Einbahnstraße.“&lt;br /&gt;Manche Leute lächelten über seine kurzen Röcke, aber da stand er drüber. Sie waren viel mehr Ausdruck eines unbändigen Freiheitsdranges und einer ungebrochenen Lebensfreude. Freiheit war sein großes Thema, auch schon als er als junger Mann CB-Funk betrieb und einen Piratensender installierte.&lt;br /&gt;Und er liebte den Sommer. Nicht, dass er wie ich im Winter Hosen trug, nein, da trug er lange Röcke, aber der Sommer war seine Jahreszeit. Sobald die ersten Frühlingssonnenstrahlen etwas Wärme ins Rheinland schickten, war er draußen unterwegs und zeigte den Männern, wie man das Leben jenseits gängiger Männlichkeitsklischees genießen kann. Die Anzugträger nannte er gerne „Pinguine“, war zu ihnen aber genau so freundlich wie zu jedem. Sein Selbstbewusstein strahlte aus und zeigte den Menschen: Der steht zu dem, was er tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer im „realen Leben“ war Ferdi sehr präsent im Internet. Zwei Männerrockforen betreute er mit, in zahlreichen anderen diskutierte er eifrig. Doch ich bin froh, dass ich ihn persönlich kannte, denn das Internet repräsentiert nur einen kleinen Teil eines Menschen. Und doch lohnt sich ein Blick auf seine Homepage: &lt;a href="http://freenet-homepage.de/skirtman144/index.html"&gt;http://freenet-homepage.de/skirtman144/index.html&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was er gar nicht mochte, war Streit zwischen Freunden. Im August gab es Streit, in den er nicht involviert war, der ihm aber nahe ging. Die Aussöhnung erlebte er nicht mehr oder vielmehr, er forcierte sie durch seinen Tod. Rocktragende Männer sind genau so wenig Heilige wie hosentragende. Ferdi war auch kein Heiliger und wollte auch nie einer sein, auch kein Männerrockpapst oder Botschafter der deutschen Männerrockbewegung, wie er manchmal genannt wurde. Er wollte nur ein Mensch sein, ein freier Mensch in einer freien Welt. Ich hoffe, er hat jetzt mehr Freiheit als er sich je zu erträumen wagte und einen ewigen Sommer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schließe mit einem Witz, über den Ferdi sicher herzlich gelacht hätte, und den meine Frau Petra gestern brachte: Wenn Ferdi jetzt da oben im Himmel ist, muss er aufpassen, dass ihm niemand unter den Rock schaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel, 30.9.2008&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-3803103044046895133?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3803103044046895133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3803103044046895133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/09/sein-letzter-sommer-ferdi-la-roche-ein.html' title='Sein letzter Sommer. Ferdi La Roche – ein Nachruf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-3556439182344623421</id><published>2008-09-18T07:15:00.000-07:00</published><updated>2008-09-18T07:18:19.623-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 3. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc206071064"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844674"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844743"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845860"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc209516577"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 130&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a name="_Toc206844675"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844744"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845861"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc209516578"&gt;&lt;strong&gt;– 3. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(18.09.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;noch die harmonische buddhistisch-christlich-muslimisch-baha’iisch-quäkerische Veranstaltung „GEBETe DER RELIGIONEN“ mit irischer Musikbegleitung in Bonn vergangenen Dienstag im Herzen, mache ich hier auf zwei Aktionen aufmerksam, die einen wieder in die harte Realität das keineswegs immer so harmonischen zwischenmenschlichen Miteinanders in unserer Weltgesellschaft zurückführen. Von beiden Themen dürften Sie schon über die Massenmedien erfahren haben, vielleicht aber auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Köln treffen sich jetzt am Wochenende Nazis und deren Sympathisanten, um gegen die Präsenz unserer muslimischen Mitmenschen in Deutschland zu protestieren, und im Iran kämpft die Regierung gewaltsam gegen die Religionsfreiheit und Menschenwürde der Bahá’i.&lt;br /&gt;Das Muslime hier die Opfer und dort die Täter sind, mag manchem komisch aufstoßen. Aber im Grunde geht es nicht um Muslime, sondern es geht um Menschen, die in Würde leben wollen und um Menschen, die ihnen diese Würde abstreiten. Es geht um religiöse und ethnische Minderheiten in einem Territorium, und um Menschen, die diese Minderheiten aus diesem Territorium raus haben wollen. Es geht um wechselseitige Ängste, Vorurteile, Erfahrungen, Beurteilungen und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Religions for Peace hat sich in beiden Fällen für das Recht und die Würde der Minderheiten ausgesprochen. Jeder Mensch, egal wo auf diesem unserem gemeinsamen Planeten erlebt, hat das Recht, in Würde zu leben und sein Leben so zu gestalten, wie er das möchte und die Pflicht, dabei Rücksichten auf seine Mitmenschen zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nun die drei Mitteilungen, die ich Ihnen weiter leite:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc209516579"&gt;1.) Protest gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln 20.9.08. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc209516580"&gt;1.a.) Presserklärung der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative e.V. (cm-fi) 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc209516581"&gt;2.) Link zur Internetseite zur Unterschriftenaktion der Baha’i-Gemeinde Deutschland gegen die Verfolgung der Baha’i im Iran. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc209516579"&gt;1.) Protest gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln 20.9.08&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Thomas Lemmen, Christlich-Islamische Gesellschaft (CIG)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;liebe Mitglieder und Freunde der CIG,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Bitte um Unterstützung des Protests gegen den "Anti-Islamisierungskongress" schließt sich die CIG an; unsere Arbeit für Verständigung und Dialog ist in diesen Tagen wichtiger denn je.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friede sei mit Ihnen und gehe von Ihnen aus!&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.&lt;br /&gt;Postfach 410 608, 50866 Köln&lt;br /&gt;Tel. &amp;amp; Fax: 0221 355 3065&lt;br /&gt;E-Mail: lemmen@chrislages.de&lt;br /&gt;Homepage: www.chrislages.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; -----Ursprüngliche Nachricht-----&lt;br /&gt;&gt; Von: "Ute Pascher" &lt; &gt;&lt;br /&gt;&gt; Gesendet: 11.09.08 08:37:26&lt;br /&gt;&gt; An: &lt; &gt;&lt;br /&gt;&gt; Betreff: Protest gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln 20.9.08&lt;br /&gt;&gt; Priorität: Hoch&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsorganisationen&lt;br /&gt;&gt; des KCID,&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; der vom Verfassungsschutz beobachtete extrem rechte Verein "Pro-Köln"&lt;br /&gt;&gt; führt am 20.9. einen sog. "Anti-Islamisierungskongress" in Köln durch.&lt;br /&gt;&gt; Zu den Rednern gehören Extremisten aus ganz Europa, z.B. Jean-Marie&lt;br /&gt;&gt; Le Pen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Die Pro-Bewegung ist keine bloße Kölner Lokalangelegenheit. Sie hat&lt;br /&gt;&gt; das Ziel, Deutschland- und Europaweit extrem rechte Akteure und&lt;br /&gt;&gt; Bewegungen zu vernetzen und bei den bevorstehenden Kommunal- und&lt;br /&gt;&gt; Europawahlen Stimmen zu gewinnen. Die Besetzung islambezogener Themen&lt;br /&gt;&gt; ist dabei Mittel zum Zweck. Die Bewegung gibt sich nach außen als&lt;br /&gt;&gt; lokale Bürgerbewegung, ist jedoch straff durchorganisiert und auf&lt;br /&gt;&gt; Expansion angelegt.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Infos zur großen Gegenkundgebung und zur Blockade des Pro-Köln-&lt;br /&gt;&gt; Veranstaltungsorts finden Sie hier:&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Gegenkundgebung am 20.9. vor dem Kölner Dom, u.a. mit OB Fritz&lt;br /&gt;&gt; Schramma:&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; http://www.region-koeln.dgb.de/Aktuell/Presse/presse_db/pressemeldung_&lt;br /&gt;&gt; single?pmid=230&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Verhinderung des Kongresses durch Blockade:&lt;br /&gt;&gt; &lt;a href="http://www.hingesetzt.mobi/"&gt;http://www.hingesetzt.mobi/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Der KCID wird innerhalb der Christlich-muslimischen Friedensinitiative&lt;br /&gt;&gt; eine Erklärung abgeben.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Wir bitten Sie:&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Unterstützen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die Protestaktionen!&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Für den Vorstand mit besten Grüßen,&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Melanie Miehl&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Alexander Häussler (Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule&lt;br /&gt;&gt; Düsseldorf) beschreibt die Strategie der "Pro-Bewegung" und&lt;br /&gt;&gt; identifiziert ihre Hauptakteure und deren Vernetzung mit altbekannten&lt;br /&gt;&gt; Gruppen und Personen des rechtsextremen Spektrums in Deutschland und&lt;br /&gt;&gt; Europa. Die Expertise zum Download:&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; http://www.laga-nrw.de/data/expertise_rechtspopulismus_mit_anhang_&lt;br /&gt;&gt; ver2.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc209516580"&gt;1.a.) Presserklärung der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative e.V. (cm-fi)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Hülya Gogen, AK Muslime und Christen im Bonner Norden (AK MuChri):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. September 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dialog und Toleranz statt Aggression und Angst“ -&lt;br /&gt;Plakataktion der cm-fi gegen die Veranstaltungen von „pro Köln“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dialog und Toleranz statt Aggression und Angst“ - mit diesem Slogan wendet sich die Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V. (cm-fi) gegen den Anti-Islamisierungskongress, den die rechtspopulistische Wählergruppe „pro Köln“ veranstaltet und zu dem Rechtspopulisten aus ganz Europa ihr Erscheinen zugesagt haben. Im Rahmen der Aktion der cm-fi werden vom 15. September bis zum 28. September 2008 rund 500 Plakate in ganz Köln zu sehen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Köln ist eine Stadt für Christen und Muslime, für Menschen mit und ohne Religionszugehörigkeit. Unsere Stadt zeichnet sich aus durch kulturelle Vielfalt und Toleranz.&lt;br /&gt;Rechtspopulistische Rattenfänger, die offen auf Ausgrenzung setzen und Ängste schüren, sind&lt;br /&gt;hier nicht willkommen“, sagte Oberbürgermeister Fritz Schramma heute bei der Vorstellung&lt;br /&gt;des Plakates vor dem Kölner Rathaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund ein Drittel aller Kölner sind Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, in Großstädten&lt;br /&gt;wie Stuttgart, Frankfurt am Main und Nürnberg liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei rund 40 Prozent. „Der Deutsche Städtetag unterstützt diese Aktion, denn die Städte sind Orte der Integration, nicht der Ausgrenzung. Wir wenden uns entschieden dagegen, dass Menschen aus unserer Mitte aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrer Kultur beleidigt und diffamiert werden. Wir bekennen uns ausdrücklich zur Integration von Zuwanderern und zu einem von Toleranz geprägten Dialog“, erklärte Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Articus wies darauf hin, dass namhafte Oberbürgermeister wie Christian Ude, Oberbürgermeister von München und Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Petra Roth aus Frankfurt und Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages, Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart, Dr. Jürgen Linden, Oberbürgermeister von Aachen und Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg, die Plakataktion der cm-fi unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rafet Öztürk, von der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) und Vorstandsmitglied der cm-fi fordert: „Es ist höchste Zeit, dass die Menschen in Deutschland gemeinsam für den Dialog und das friedliche Zusammenleben ihre Stimme erheben und gegen Ungerechtigkeit, Rassismus und Extremismus Stellung nehmen.“ Ein Ort des Dialoges ist auch die Kölner Moschee. „Die Kölner Muslime begrüßen, dass der Rat der Stadt grünes Licht für den Moscheebau gegeben hat. Mit dieser offenen und einladenden Moschee möchten sie in Köln die Begegnung und die Kommunikation zwischen allen Menschen fördern und ein Zeichen für Toleranz und gegen Ignoranz setzen“. Einen interreligiösen Dialog statt Ausgrenzung mahnt auch Ali Nihat Koç vom Koordinierungsrat der Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges in Deutschland (KCID) an: „Nur im Miteinander können die Religionen die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Sich begegnen, aufeinander zugehen, um Gemeinsamkeiten zu entdecken, können Schritte zum Frieden sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Vorgänge in Köln rund um den geplanten Moscheebau, zu denen leider auch die Aktivitäten der Rechtspopulisten gehören, werden bundesweit wahrgenommen und auch im&lt;br /&gt;Ausland verfolgt“, erklärte Ruprecht Polenz MdB, Vorstandsvorsitzender der cm-fi und&lt;br /&gt;Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag. „Daher ist es besonders&lt;br /&gt;wichtig, dass wir uns klar und deutlich gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aussprechen. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger mit Zuwanderungsgeschichte sind Stützen unserer Gesellschaft, deren Potenziale wir heute und in der Zukunft dringend&lt;br /&gt;benötigen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der bundesweiten Ausrichtung des Anti-Islamisierungskongresses wird die Gegenaktion außerdem von zahlreichen Prominenten aus Politik und Gesellschaft unterstützt. Dazu gehören ZDF-Intendant Markus Schächter, Halil Altintop vom FC Schalke 04, ZDF- Moderatorin Hülya Özkan, Marieluise Beck MdB, Murat Aslanoglu vom KCID, Ayten Kiliçarslan und Bekir Alboga von der DITB, Alois Glück, bayerischer Landtagspräsident sowie der Publizist Dr. Navid Kermani. Zu den Initiatoren und Partnern der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative gehören neben Ruprecht Polenz MdB, der Deutsche Städtetag, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) und der Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs (KCID).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontakt: Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V.&lt;br /&gt;c/o Haus des Deutschen Städtetages, Lindenallee 13-17, 50968 Köln&lt;br /&gt;Sabine Drees, Telefon: 0221 / 3771-214, mobil: 0179-6766463, Fax: 0221 / 3771-181,&lt;br /&gt;E-Mail: info at cm-fi.de, Homepage: www.cm-fi.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc209516581"&gt;2.) Link zur Internetseite zur Unterschriftenaktion der Baha’i-Gemeinde Deutschland gegen die Verfolgung der Baha’i im Iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Claudia Mohadjeri, Baha’i-Forum Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;anbei findet ihr die offizielle Internetseite zur Unterschriftenaktion der Bahai-Gemeinde in Deutschland.&lt;br /&gt;Seit Monaten gibt es wieder zahlreiche Verfolgungen und willkürliche Inhaftierungen der Bahá'i im Iran.&lt;br /&gt;Darunter sind erwachsene Frauen und Männer, oder Jugendliche, die während eines sozialen Projektes verhaftet wurden.&lt;br /&gt;Diese Vorgänge sind durch die Weltpresse gegangen und auch zahlreiche Politiker und Regierungsstellen versuchen, dieser im Iran lebenden größten Minderheit zu helfen.&lt;br /&gt;Bitte lest euch die Erklärung durch und fühlt euch frei, sie zu unterschreiben und mitzuhelfen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.koelner-erklaerung.info/"&gt;http://www.koelner-erklaerung.info/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit lieben Grüßen,&lt;br /&gt;Claudia&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche uns allen Frieden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-3556439182344623421?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3556439182344623421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3556439182344623421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/09/interreligiser-rundbrief-nr-130-3.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 3. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-8620365278766303373</id><published>2008-08-29T01:20:00.000-07:00</published><updated>2008-08-29T01:21:57.108-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 2. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc206071064"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844674"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844743"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845860"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 130&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a name="_Toc206844675"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206844744"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206845861"&gt;&lt;strong&gt;– 2. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(29.08.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute vor einem Jahr wurde Hannah aus Oberdollendorf ermordet. Dazu finden einige Gedenkveranstaltungen statt. Was wo und wann stattfindet, können sie auf der Homepage vom Radio Bonn Rhein Sieg nachlesen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.radiobonn.de/bonn/rb/262619/programm"&gt;http://www.radiobonn.de/bonn/rb/262619/programm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort befinden sich auch Informationen zur Hannah-Stiftung, die für die Prävention und Hilfe der Opfer von solchen Gewalttaten arbeitet. Wie wir kürzlich mal wieder erfuhren, reißen Vergewaltigungen und Ermordungen von Kindern nicht ab.&lt;br /&gt;Direkt zur Homepage der Stiftung geht es hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hannah-stiftung.de/"&gt;http://www.hannah-stiftung.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Desweiteren habe ich noch zwei Hinweise, die mir von Susanne Petri von der Buddhistischen Hochschulgemeinde Bonn und von Faradj Fazarnefar von der Deutsch-Iranischen Gesellschaft zugeschickt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.) Fastentag für Tibet am 30.8.2008 auf dem Friedensplatz in Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo,&lt;br /&gt;gerade reinkommen.&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;Susanne&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;"Liebe Tibetfreunde,&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Am Samstag, dem 30. August, findet ein weltweiter Fastentag statt, dessen Durchführung in Deutschland vom Verein der Tibeter in Deutschland e. V. organisiert. Das Ziel dieser Aktion ist, einen Beitrag für den Frieden in der ganzen Welt zu leisten, positive Energien für die in Tibet lebenden Tibeter zu generieren und den schwelenden Konflikt auf dem "Dach der Welt" zu entschärfen sowie die Lebenskraft S. H. des Dalai Lama zu stärken.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Fastentag am 30. Aug. für Köln-Bonn Bereich wird auf dem Friedensplatz in Bonn ab 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr stattfinden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Deswegen bitte nimmt Euch frei am 30.Aug und daran teilnehmen. Die jenige, die daran nicht teilnehmen können vorbei kommen und für ein paar Minuten teilnehmen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;FREE TIBET! "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.) Vortrag: „Aktivitäten nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) in Iran“ am 10.9.2008 im Internationalen Wissenschaftszentrum in Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsch-Iranische Gesellschaft e.V.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                                                                         Bonn, am 12. August 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einladung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsch-Iranische Gesellschaft&lt;br /&gt;und das Zentrum für Entwicklungsforschung&lt;br /&gt;laden Sie für &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, den 10. September 2008 um 18:00 Uhr &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zu einem öffentlichen Vortrag mit Diskussion und einem anschließenden geselligen Beisammensein ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es spricht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Faradj Farzanefar&lt;br /&gt;zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktivitäten nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) in Iran&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;       Die nichtstaatlichen Aktivitäten spielen eine maßgebliche Rolle beim Aufbau einer Zivilgesellschaft in Iran. Herr Dr. Farzanefar berichtet uns über seine diesbezüglichen Recherchen.&lt;br /&gt;Dr. Farzanefar absolvierte nach dem medizinischen Studium in Freiburg/ Br. und Innsbruck seine internistische Fachausbildung in Köln. Von 1969 -72 war er in Teheran tätig und hatte dort auch eine Dozentenstelle an der Universitätsklinik. Anschließend führte er bis 1998 seine internistische Praxis in Köln. Herr Dr. Farzanefar ist Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort ist der  Sitzungssaal des Internationalen Wissenschaftsforums (ZEI/ZEF), Walter-Flex-Str. 3, 53113 Bonn, U-Bahn-Haltestelle ‚Heuss-Allee’ der Linien 16/63/66 Richtung Bad Godesberg oder Bad Honnef.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gäste sind willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reinhard Schlagintweit                                                                Präsident                                                  &lt;br /&gt;Karla von Lingelsheim&lt;br /&gt;                                  Geschäftsführerin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsch-Iranische Gesellschaft e.V.&lt;br /&gt;53046 Bonn, Postfach 120442&lt;br /&gt;Tel.: 02227- 2520, Fax 02227- 923 107&lt;br /&gt;Kto. Nr. 119679900 Deutsche Bank, BLZ 380 700 59&lt;br /&gt;StNr. 206/58 55/ 06 53 vom 1.07.04   Finanzamt Bonn-Außenstadt&lt;br /&gt;Vereinsregisternr. 6608 beim Amtsgericht Bonn                                              &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-8620365278766303373?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8620365278766303373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/8620365278766303373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/08/interreligiser-rundbrief-nr-130-2.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 130 - 2. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-2562957730947276764</id><published>2008-08-09T18:30:00.000-07:00</published><updated>2008-08-18T09:48:16.681-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbiref Nr. 130</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc174270767"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752060"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071062"&gt;"Lass mich in Gesellschaft derer sein, welche die Wahrheit suchen, und bewahre mich vor jenen, die sie gefunden haben".&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071063"&gt;Dorothee Sabriyah Palm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071064"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;  für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 130&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(09.08.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071065"&gt;Editorial. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071066"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine.. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071067"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071068"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 7.8., 4.9., 2.10. und 6.11.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071069"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 14.08.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071070"&gt;I.1.c.) GEBETe DER RELIGIONEN  in Bonn am 16.9.2008. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071071"&gt;I.1.d.) Buddhismus: Religion und Politik. Podiumsgespräch mit Dr. Jeannette Spenlen, Ashin Sopaka und Michael A. Schmiedel M.A. am 23.9.2008 in der VHS Bonn-Bad Godesberg.. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071072"&gt;I.2.) Weitere Vorträge von mir. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071073"&gt;I.2.a.) Vorträge zu Buddhismus und Hinduismus am 14.10. und 4.11.2008 in Torgau/Sachsen  5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071074"&gt;1.2.b.) Hinduismus - Einführung in die Religion Indiens am 19.11.2008 in der VHS Bornheim-Alfter. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071075"&gt;I.3.) Die falsche Religion? Die Verfolgung der Bahá’i im Iran. Podiumsgespräch am 13.8.2008 im Domforum in Köln. 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071076"&gt;I.4.) Informations- und Auftaktveranstaltung „Integrationslotsen für Bonn“ am Freitag, 15. August 2008 im Bonner Stadthaus. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071077"&gt;I.5.) Grenzen erkennen, Grenzen verschieben – Frauen im Interreligiösen Dialog am 16./17. Aug. in Mülheim an der Ruhr. 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071078"&gt;I.6.) Veranstaltungen des Arbeitskreises Christen und Muslime im Bonner Norden am 17.8 (Sommerfest) und 19.8.2008 (Vortrag: „Kulturelle und religiöse Vielfalt der Türkei“) 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071079"&gt;am Sonntag,  17. August 2008, ab 15.00 Uhr, 11&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071081"&gt;I.7.) KulturCafé: Was ist Alewitentum? am 24.8.2008 in der EMFA in Bonn. 12&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071082"&gt;KulturCafé. 13&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071083"&gt;II.) Berichte und Gedanken von mir zu besuchten Veranstaltungen   14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071084"&gt;II.1.) Regionaltreffen von Religions for Peace West am 10.11.2007 in Bonn. 14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071085"&gt;II.2.) Wozu Geisteswissenschaften? Vortrag neben dem rathaus am 5.12.2007 in Bonn. 14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071086"&gt;II.3.) „Wir sind Zukunft“. Jugendkonferenz mit Jugendlichen und anderen Experten am 12.4.2008  im Jugendzentrum St. Cassius in Bonn. 15&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071087"&gt;II.3.) 250/35/11. Europäische Interreligiöse Begegnung 2008. Ein Treffen, um Verpflichtungen einzugehen. 22.-25.5.2008. 17&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071088"&gt;II.4.) 100 Jahre Neuapostolische Kirche in Bonn. 20&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071089"&gt;III.) Off-topic: Musikrezensionen.. 22&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071090"&gt;III.1.) Konzertrezension: Ta Alánia am 23.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef 22&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071091"&gt;III. 2.) Konzertrezension: Ergänzung zum Bericht des Klangwelten-Festivals in Bonn mit Enkh Jargal statt Bijan Mahjub. 23&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071092"&gt;III.3.) Konzertrezension: Jelem Romale am 19.1.2008 beim Folk iim Feuerschlösschen in Bad Honnef 25&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071093"&gt;III.4.) Konzertrezension: Pete Morton am 15.2.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef 26&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071094"&gt;III.5.) Konzertrezension: Carlos Núñez &amp;amp; Band am 20.2.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich  27&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071095"&gt;III.6.) Konzertrezension: Günter Hochgürtel am 23.2.2008 im Anno Tubac in Bonn. 28&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071096"&gt;III.7.) Konzertrezension: Folkfrühling mit Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens und Michael Busch und White Canvas am 15.3.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef 30&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071097"&gt;III.8.) Konzertrezension: Irish Spring – Festival of Irish Folk Musik am 17.3.2008 in der Kunst- und Ausstellungshallte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. 31&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071098"&gt;III.9.) Konzertrezension: 7. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich  34&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071099"&gt;III.10.) Konzertrezension: Nordic und Phønix am 17.5.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef 37&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071100"&gt;III.11.) Konzertrezension: 2. Folknacht in der Küz mit Whisht! und Bachelors Walk am 30.5.2008 in der Küz in Trosdorf-Sieglar. 38&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071101"&gt;III.12.) CD-Rezension: Chris Simmance. Fame and Fortune. 41&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071102"&gt;III.13.) CD-Rezension: Harmony Glen. Streaming Tunes. 43&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071103"&gt;III.14.) CD-Rezension: Battlefield Band. dookin’ 44&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071104"&gt;III.15.) CD-Rezension: Lawrence Blatt. Fibonacci’s Dream.. 47&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071105"&gt;III.16.) CD-Rezension: Whisky Trail. San Frediano. Un irlandes a Firenze. An Irishman in Florence. Live in Saschal 48&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071106"&gt;III.17.) CD-Rezension: Phønix. folk. 50&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071107"&gt;Homepage vom Folk im Feurschlösschen. 51&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071108"&gt;IV.) Und noch’n Gedicht. 51&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc206071109"&gt;Der frohe Wandersmann (Wem Gott will rechte Gunst erweisen) von Josef von Eichendorff 51&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071065"&gt;Editorial&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie merken es bestimmt, die Rundbriefe kommen seltener. Dafür komme ich mit meiner Diss., vorwärts, was zumindest mir momentan noch wichtiger ist. Die Olympiade interessiert mich zum Glück nicht besonders, so dass ich davon nicht abgelenkt werde. Ich muss aber gestehen, dass ich mir die Eröffnungsfeier auf Video aufgenommen habe. Ein bombastische Show, erstklassige Choreographien, da wären vielleicht die alten Römer neidisch geworden. Nur sollten nicht eigentlich zumindest während der Spiele die Waffen der teilnehmenden Staaten schweigen? Die hären olympischen Ideale werden wohl doch nur dann zitiert, wenn sie den eigenen Machtansprüchen nützen, und wenn es hart auf hart kommt, schweigen die Spiele, solange man sie aber instrumentalisieren kann, blendet man mit ihnen die Völker der Menschheit. „Dabei sein ist alles!“ Ja, er nicht dabei ist, macht sich verdächtig, ein Querdenker zu sein. Und so was mögen die Mächtigen nicht. Unabhängig davon wünsche ich den Sportlern faire Wettkämpfe, die ihnen vor allem Freude bringen und vielleicht doch etwas zur Völkerverständigung beitragen. Zumindest könnten sich die Männer der Welt mal bei denen aus Fiji, Tonga und Papua-Neuguinea abgucken, dass man nicht nur in Hosen seinen Mann stehen kann. Aber sonst, wie gesagt, interessieren mich die Spiele nicht besonders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel lieber mache ich Werbung für einige Veranstaltungen, die dem interreligiösen Dialog dienen, und davon gibt es in den nächsten Wochen einige in Bonn und Köln und rundherum. Und viel lieber berichte ich von einigen Veranstaltungen, die ich erlebt habe. Ich besuchte noch einige mehr, und wenn ich genug Muße habe, werde ich die Berichte und Gedanken dazu noch nachliefern. Und auch viel lieber Berichte ich von schönen Konzerten. Es ist zwar zu einfach zu sagen, Musik verbinde die Menschen, aber bei guter Folk- und Weltmusik trifft das sicher zu, wenn man sich auf sie einlässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983201"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071066"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983202"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071067"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983203"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071068"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 7.8., 4.9., 2.10. und 6.11.2008.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gewohnt findet an jedem 1. Donnerstag im Monat das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit von 17.30 bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz statt.&lt;br /&gt;Es sind alle Interessierten eingeladen, sich für die 15 Minuten dazu zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc187752066"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983204"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071069"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 14.08.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum interreligiösen Gesprächkreis sind wieder alle eingeladen, die sich mit anderen Menschen mit unterschiedlicher religiösen Überzeugungen und Identitäten über Fragen des Glaubens und der religiösen/spirituellen Praxis austauschen wollen.&lt;br /&gt;Er findet wie immer statt von 19.30-21.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstr. 6, 53115 Bonn.&lt;br /&gt;Thema: Schaunmermal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983205"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071070"&gt;I.1.c.) GEBETe DER RELIGIONEN  in Bonn am 16.9.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die diesjährigen GEBETe DER RELIGIONEN  in Bonn finden am Dienstag, dem 16.9.2008 wie gewohnt in der Krypta der Kreuzkirche am Kaiserplatz statt. Die genaue Uhrzeit steht immer noch nicht fest, aber es wird wie immer am frühen Abend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071071"&gt;I.1.d.) &lt;/a&gt;Buddhismus: Religion und Politik. Podiumsgespräch mit Dr. Jeannette Spenlen, Ashin Sopaka und Michael A. Schmiedel M.A. am 23.9.2008 in der VHS Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;Buddhismus: Religion und Politik In Zusammenarbeit mit Religions for PeaceKursnummer: 1307 Kursentgelt: frei Max. Teilnehmende: 100Kursleitung:&lt;a href="http://vhs-bonn.bik-connect.de/BIKWeb/metanavigation/tutorprofil?externalID=D_1504"&gt; Dr. Jeannette Spenlen,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://vhs-bonn.bik-connect.de/BIKWeb/metanavigation/tutorprofil?externalID=D_3490"&gt;Santi Dhamma Vihara Ashin Sopaka, &lt;/a&gt;&lt;a href="http://vhs-bonn.bik-connect.de/BIKWeb/metanavigation/tutorprofil?externalID=D_3491"&gt;Michael A. Schmiedel &lt;/a&gt;Veranstaltungsort: &lt;a title="Veranstaltungsort bei Google Maps anzeigen" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Michaelplatz" target="_blank"&gt;VHS in Bad Godesberg, City Terrassen, Michaelplatz 5, Raum V1 &lt;/a&gt;Kurszeitraum: Dienstag, 23.09.2008 von 18:00 Uhr bis 19:30 UhrSeit seiner Gründung entfaltete der Buddhismus auch politische Macht. In Burma und Tibet standen Mönche an der Spitze von politischen Protestbewegungen. Gleichzeitig begeistern Lehren und Meditationsübungen aus dem Buddhismus nicht nur Menschen in asiatischen Ländern, sondern auch in Deutschland. Was aber ist eigentlich Buddhismus? An diesem Abend werden ein buddhistischer burmesischer Mönch, in Köln lebend, und ein deutscher Religionswissenschaftler darüber ins Gespräch kommen. Fragen erwünscht!Mehr Infos:&lt;a href="http://vhs-bonn.bik-connect.de/BIKWeb/programm-anmeldung/suchergebnis/seminar-detailseite?seminarCid=434299"&gt;http://vhs-bonn.bik-connect.de/BIKWeb/programm-anmeldung/suchergebnis/seminar-detailseite?seminarCid=434299&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ich habe das so von der VHS-Internetseite kopiert, aber „Santi Dhamma Vihara“ gehört nicht zum Namen von Ashin Sopaka, sondern dieser ist burmesischer Theravada-Mönch, lebt in Köln, und „Santi Dhamma Vihara“ ist der Name seiner Kölner Gemeinschaft.&lt;br /&gt;Mehr zu ihm finden Sie unter: &lt;a href="http://www.kbconline.org/"&gt;http://www.kbconline.org/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr zur Jeannette Spenlen finden Sie unter: &lt;a href="http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=J88F69&amp;amp;rid=285"&gt;http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=J88F69&amp;amp;rid=285&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mich kennen Sie ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071072"&gt;I.2.) Weitere Vorträge von mir&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071073"&gt;I.2.a.) Vorträge zu Buddhismus und Hinduismus am 14.10. und 4.11.2008 in Torgau/Sachsen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Sachsen ist nicht gerade in unserer Region, aber es könnte ja sein, dass im Zeitraum vom 1.10. bis zum 20.11. jemand in der Nähe ist, denn dann gibt es in Torgau in der Evangelischen Bildungseinrichtung Wintergrüne eine Ausstellung über die Weltreligionen und das Weltethos und im Rahmenprogramm dienstagabends Vorträge, darunter auch zwei von mir, einen von Jeannette Spenlen und andere.&lt;br /&gt;Noch ist es nicht aktualisiert, aber demnächst dürften mehr Infos dazu zu lesen sein unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wintergruene.de/fs/index2.html"&gt;http://www.wintergruene.de/fs/index2.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071074"&gt;1.2.b.) Hinduismus - Einführung in die Religion Indiens am 19.11.2008 in der VHS Bornheim-Alfter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hinduismus - Einführung in die Religion IndiensKursnummer: R10901 Veranstaltungsart: VortragTermin / Uhrzeit: Mi. 19.11.2008, 19:30 - 21:30 Dauer: 1 mal, 2 UnterrichtsstundenDozent/in: Michael A. SchmiedelOrt: Roisdorf Neues VHS-GebäudeGebühren: gebührenfreiDer Hinduismus ist eine Religion voller Widersprüche, ja eigentlich ist er gar keine Religion, sondern eine Gruppe von Religionen mit einigen Gemeinsamkeiten. Es werden eine Vielzahl von Gottheiten verehrt, aber nicht jeder Hindu verehrt die selben. Nach traditionellem Verständnis kann man nicht Hindu werden, es sei denn durch Wiedergeburt als solcher. Aber dennoch gibt es auch hinduistische Mission. Einige Hindus genießen ihren Reichtum als Folge guten Karmas in früheren Leben, andere geben sich alle erdenkliche Mühe, sich von allen weltlichen Besitztümern zu lösen und leben als asketische Yogis in der Wildnis. Die Heiligsten Schriften der Hindus sind die Veden, aber in der heutigen Frömmigkeit spielen sie im Vergleich zu Ramayana und Mahabharata und besonders zur Bhagavadgita eine untergeordnete Rolle. Das hinduistische Kastensystem ist weltweit als Symbol einer menschenunwürdigen Ständegesellschaft verschrien, aber der weltweit verehrte Mahatma Gandhi hat es nie gänzlich abgelehnt. Manche sagen, der Buddha habe es abgelehnt und deshalb gehöre der Buddhismus nicht mehr zum Hinduismus. Aber ist das der einzige Unterschied zwischen diesen beiden indischen Religionen? Der Vortrag gibt einen Einblick in und Grundinformationen über das hinduistische Religionssystem, wenn er letztlich wohl auch mehr Fragehorizonte eröffnen als Fragen beantworten wird.Mehr Infos:&lt;a href="http://www.vhs-bornheim-alfter.de/programm/109000000_109010000_R3.html"&gt;http://www.vhs-bornheim-alfter.de/programm/109000000_109010000_R3.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Für den Hinduismus-Vortrag braucht man also nicht bis Sachsen zu reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071075"&gt;I.3.) Die falsche Religion? &lt;/a&gt;Die Verfolgung der Bahá’i im Iran. Podiumsgespräch am 13.8.2008 im Domforum in Köln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gabriele Scharnhorst, Bahá’í-Forum Köln:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es laden ein:&lt;br /&gt;Kath. Bildungswerk Köln und&lt;br /&gt;Bahá’i-Gemeinde Köln&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:koeln@bahai.de"&gt;koeln@bahai.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die falsche&lt;br /&gt;Religion?&lt;br /&gt;Die Verfolgung der&lt;br /&gt;Bahá’i im Iran&lt;br /&gt;Podiumsgespräch&lt;br /&gt;Die falsche Religion?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verfolgung der Bahá’i im Iran&lt;br /&gt;Als würde sich die Geschichte wiederholen: Mitte Mai 2008 wurden führende Gemeindemitglieder der Bahá’i im Iran festgenommen.&lt;br /&gt;Trotz internationaler Proteste, die Mitglieder der größten religiösen Minderheit des Iran freizulassen, sieht die Lage heute ähnlich&lt;br /&gt;dramatisch aus wie zu Beginn der islamischen Revolution, als die nationale Führung festgenommen und hingerichtet wurde. Auch&lt;br /&gt;ihre Nachfolger wurden verhaftet und verschwanden für immer.&lt;br /&gt;Die Bahá’i im Iran sind einer systematischen Diskriminierung ausgesetzt: Sie gelten als unrein, dürfen weder den Beruf des Friseurs&lt;br /&gt;noch den des Lebensmittelhändlers ausüben, der Zugang zu staatlichen Hochschulen wird versagt.&lt;br /&gt;Ein Abend mit Informationen und Hintergründen zur Situation der Bahá’i im Iran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir laden herzlich ein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DOMFORUM, Domkloster 3, Köln-Zentrum&lt;br /&gt;Dr. Lale Akgün (MdB)&lt;br /&gt;Günter Wallraff (Publizist und Schriftsteller)&lt;br /&gt;Prof. Ingo Hofmann (Deutsche Bahá’i-Gemeinde)&lt;br /&gt;Moderation: Isabel Schayani&lt;br /&gt;Mittwoch, 13. August 2008, 19.30 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071076"&gt;I.4.) Informations- und Auftaktveranstaltung „Integrationslotsen für Bonn“ am Freitag, 15. August 2008 im Bonner Stadthaus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Winfried Semmler-Koddenbrock via MuChri-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mitglieder und Interessierte,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Stadt Bonn startet das neue Projekt der Integrationslotsen. Ich schicke Ihnen die Einladung zur Auftaktveranstaltung. Dieses Projekt wäre sicher für einige von uns interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winfried Semmler-Koddenbrock&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Winfried Semmler-Koddenbrock, Bornheimer Str. 130 a, 53119 Bonn, T. 0228 / 963 9662, w.semmler-k@t-online.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von: coletta.manemann at bonn.de&lt;br /&gt;Gesendet: Donnerstag, 31. Juli 2008 14:49Betreff: Einladung zur Auftaktveranstaltung " Integrationslotsen für Bonn" am 15.08.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einladung zur Informations- und Auftaktveranstaltung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Integrationslotsen für Bonn“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am Freitag, 15. August 2008, von 16-18 Uhr&lt;br /&gt;im Ratssaal (1. Etage im Stadthaus, Berliner Platz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit einem Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm möchte die Stadt Bonn künftig Integrationslotsen gewinnen, um eine bessere Eingliederung und Partizipation von Migrantinnen und Migranten zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Zuwanderer in Bonn nehmen Regelangebote, soziale Dienste, Bildungseinrichtungen oder Beratungsstellen noch zu wenig in Anspruch. Mit unserem Projekt wollen wir Bonner Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund als ehrenamtliche Integrationslotsen qualifizieren. Sie informieren die Zugewanderten über Angebote und Möglichkeiten der Kommune, begleiten sie, stellen Kontakte zu Institutionen, Organisationen oder zu Berater/innen her, unterstützen Partizipation im Stadtteil und vieles mehr. Gleichzeitig sollen Institutionen und Einrichtungen selbst die Möglichkeit haben, sachkundige Integrationslotsen in Anspruch zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit unserer Auftaktveranstaltung am 15.8.2008 wollen wir über das Projekt Integrationslotsen, die Qualifizierung der Lotsen, ihre Aufgaben und Einsatzbereiche informieren. Verbände, Migrantenorganisationen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Parteien, Multiplikatoren u.a. sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.&lt;br /&gt;Die Qualifizierungen der Integrationslotsen beginnen im September 2008; in den konkreten Einsatz starten sollen die Lotsen noch in diesem Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte lassen Sie uns telefonisch, per Fax oder E-Mail bis zum 14.8.2008 wissen, ob und mit wie vielen Personen Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Anregungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Coletta Manemann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Integrationsbeauftragte/Stabsstelle Integration&lt;br /&gt;Altes Rathaus/Markt&lt;br /&gt;Tel. 773101&lt;br /&gt;Fax 773215&lt;br /&gt;E-Mail: integrationsbeauftragte@bonn.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absender&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Name:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adresse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;E-Mail:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ggf. Institution:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Veranstaltung am 15.8.2008 von 16-18 Uhr nehme ich/nehmen wir mit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;________ Person(en) teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlage : Kurzinformation zum Projekt „Integrationslotsen“&lt;br /&gt;No virus found in this incoming message.Checked by AVG - http://www.avg.comVersion: 8.0.138 / Virus Database: 270.5.8/1582 - Release Date: 30.07.2008 18:37&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071077"&gt;I.5.) Grenzen erkennen, Grenzen verschieben – Frauen im Interreligiösen Dialog &lt;/a&gt;am 16./17. Aug. in Mülheim an der Ruhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Thomas Lemmen via CIG-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;liebe Mitglieder und Freunde der CIG,&lt;br /&gt;ich möchte Sie auf eine Veranstaltung hinweisen, die am 16./17. Aug. in Mülheim an der Ruhr stattfinden wird (siehe Flyer). In der Reihe "Religionen im säkularen Staat" (die sich bisher hauptsächlich an Imame und PfarrerInnen richtete) wird erstmalig eine Veranstaltung für Frauen im interreligiösen Dialog stattfinden.&lt;br /&gt;Freundlichen Gruß&lt;br /&gt;-- Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.Postfach 410 608, 50866 KölnTel. &amp;amp; Fax: 0221 355 3065E-Mail: lemmen at chrislages.deHomepage: www.chrislages.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die angehängte PDF-Datei ließ sich nicht lesbar hier hinein kopieren. Wer die haben möchte, melde sich bei mir oder Thomas Lemmen oder man informiere sich hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.die-wolfsburg.de/"&gt;www.die-wolfsburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071078"&gt;I.6.) Veranstaltungen des Arbeitskreises Christen und Muslime im Bonner Norden am 17.8 (Sommerfest) und 19.8.2008 (Vortrag: &lt;/a&gt;„Kulturelle und religiöse Vielfalt der Türkei“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Winfried Semmler-Koddenbrock via MuChri-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitskreis Muslime und Christen im Bonner Norden&lt;br /&gt;C/o Winfried Semmler-Koddenbrock, Bornheimer Straße 130 A, 53119 Bonn&lt;br /&gt;       T. 0228 / 9639 662, w.semmler-k at t-online.de&lt;br /&gt;      &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An die Mitglieder                                                                                           &lt;br /&gt;und Interessierten des AK Muslime und Christen im Bonner Norden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;       Bonn, 29 Juli  2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AK Muslime und Christen im Bonner Norden am 19.08.08 sowie Sommerfest am 17.08.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mitglieder und Interessierte,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der nächste Abend unseres AK’s wird als öffentlicher Abend in Kooperation mit Kath. Bildungswerk Bonn, Ev. Forum Bonn und  Evangelische Erwachsenenbildung an Sieg und Rhein stattfinden zum Thema&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kulturelle und religiöse Vielfalt der Türkei“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vortragsabend mit Bildern am Dienstag, 19.08.08, 20.00 Uhr&lt;br /&gt;Pfarrsaal St. Marien, Adolfstr. 28d&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Türkei steht in letzter Zeit vermehrt in den Schlagzeilen. Wo steht die Türkei heute? Ohne einen Blick in die Vergangenheit, die seit Jahrhunderten gekennzeichnet ist durch einen Wandel der staatlichen Institutionen, lassen sich weder diese Frage beantworten noch Staat und Gesellschaft der heutigen Türkei wirklich verstehen.&lt;br /&gt;In der Türkei als einem Vielvölkerstaat hat jede Region ihre eigene Geschichte mit oft anderen Volksgruppen, anderer Kultur und anderen Religionen. Haluk Yildiz, Sprecher des Rates der Muslime in Bonn, wird uns in die Schönheit der Landschaft und Vielfalt der heutigen Kulturen und Religionen seines Heimatlandes einführen. Für die TeilnehmerInnen unserer Türkeireise ist der Abend zugleich eine gute Einführung in das Land, das wir im Herbst durchreisen werden, der Abend ist aber auch unabhängig von der Reise und richtet sich ausdrücklich an alle, die etwas mehr über dieses spannende Land erfahren möchten.&lt;br /&gt;Herzliche Einladung zu diesem Abend. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Bitte machen Sie mit der beigefügten Datei (bzw. mit der Rückseite beim Postversand) in Ihrem Umfeld Werbung für diesen Abend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem möchte ich schon hinweisen und einladen zu unserem diesjährigen Sommerfest am Sonntag, 17.08. ab 15.00h in der Moschee an der Esche. Der letzte Termin des Gesamt-AK MuChri in diesem Jahr wird am Donnerstag, 30.10.08, 20.00 Uhr im Rat der Muslime, Adenauerallee 13, sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...] Ich grüße alle herzlich und wünsche eine schöne Sommerzeit,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein par Detailinfos zum Sommerfest von Hülya Gogan via MuChri-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muchri-Sommerfest 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071079"&gt;am Sonntag,  17. August 2008, ab 15.00 Uhr,&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;in der DITIB-Moschee, An der Esche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;laden wir alle Mitglieder  und Freunde des Arbeitskreises Muslime&lt;br /&gt;und Christen im Bonner Norden ganz herzlich ein.&lt;br /&gt;In bewährter Tradition – es ist unser sechstes Sommerfest - möchten wir Mitgliedern und Freunde des AK die Gelegenheit bieten, sich bei gemeinsamen Aktivitäten&lt;br /&gt;(Spiele und Schminken für Kinder, Luftballonaktion) und interessanten Unterhaltungen noch besser kennen- und verstehen zu lernen. Das Fest wird an der DITIB-Moschee,&lt;br /&gt;An der Esche stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn viele zu diesem Fest kommen. Für Essen und Getränke wird gesorgt. Über kleine Mitbringsel in Form von Kuchen/Gebäck oder Herzhaftem (vegetarisch) würden wir uns dennoch freuen.&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;Gruppe Feste und Begegnung&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206070919"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206070975"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071029"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071080"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Arbeitskreis Muslime und Christen im Bonner Norden&lt;br /&gt;hier: Gruppe Feste und BegegnungKontakt: Huelya Dogan, Tel. 3361746,&lt;br /&gt; Huelya.Dogan at gmx.de&lt;br /&gt;               Fabian Neikes, Tel. 24 26 348, fabimusica at gmx.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt; &lt;a name="_Toc206071081"&gt;I.7.) KulturCafé: Was ist Alewitentum? am 24.8.2008 in der EMFA in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Hidir Celik:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071082"&gt;KulturCafé&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Alewitentum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Alewiten  in Deutschland – Eine unbekannte  Religionsgemeinschaft ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Einführung und Gespräch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte der Alewiten ist den meisten Europäern unbekannt.  Das Alewitentum wird dem Islam untergeordnet, was aber eine subjektive Wahrnehmung ist, die  einer Aufklärung bedarf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Brunch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, den 24. August ’08&lt;br /&gt;um 11:30 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Räumen der&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn&lt;br /&gt;Thomas-Mann-Straße 1 (Eingang Florentiusgraben)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einführung gibt Dr. Hidir Celik selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071083"&gt;II.) Berichte und Gedanken von mir zu besuchten Veranstaltungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071084"&gt;II.1.) Regionaltreffen von Religions for Peace West am 10.11.2007 in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Religions for Peace Deutschland gehören 13 Ortsgruppen an, die in drei Regionen aufgeteilt sind, Süd, West und Nord. Als es noch Geld genug gab, gab es jährlich ein Treffen auf Bundesebene, welches mit einer Übernachtung genug Zeit für Vorträge, Workshops und Gespräche bot. Mangels Geld und Zeit nahmen immer weniger Leute daran teil, so dass es nun statt dessen Regionaltreffen gibt, die ohne Übernachtung auskommen. Das letzte Treffen der Region West, zu der die Ortsgruppen Köln/Bonn, Aachen, Witten und Rhein/Main gehören, fand am 10.11.207 in Bonn in den Räumen der EMFA statt. Außer Mitgliedern der Ortsgruppen kamen Dr. Franz Brendle, der Vorsitzende von RfP Deutschland, und Prof. Dr. Mokrosch aus Hannover dazu. Letzterer, seines Zeichens Theologe, hielt am Vormittag einen Vortrag über interreligiöses Lernen mittels eines Biblio-Korano-Dramas, einer Einführung in die Religionen mittels Exkursionen und einer Erwachsenenbildung, bei der Gebetsformen verschiedener Religionen gemeinsam geübt wurden. Ziel des interreligiösen Lernens sei es, von einer Beschäftigung mit den Weltreligionen zu einem Lernen zwischen den Religionen zu gelangen. Zuletzt führte er acht Prinzipien des interreligiösen Dialoges auf: 1. das Prinzip des Wahrnehmens und Abbauens von Vorurteilen, 2. das Prinzip der Begegnung, 3. das Prinzip des Überredungsverbotes, 4. das Prinzip des Verstehens des Anderes, das Prinzip der Wahrhaftigkeit, 5. das Prinzip der Priorität des Glaubens gegenüber Kritik, Aufklärung und Politik, 7. das Prinzip der Ausbildung eines dialogischen Selbsts und 8. das Prinzip der Beheimatung, Begegnung und Kooperation.&lt;br /&gt;Der Nachmittag gehörte einem Bericht von Dr. Brendle über die Situation von RfP Deutschland und von den Gruppenvertretern über Aktionen in den einzelnen Gruppen.&lt;br /&gt;Das nächste Treffen der RfP Region West wird am 18.11.2008 in Witten stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc187752078"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071085"&gt;II.2.) Wozu Geisteswissenschaften? Vortrag neben dem rathaus am 5.12.2007 in Bonn.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war der letzte Vortrag unter dem Namen „neben dem rathaus“, da der neue Pächter des Rathausrestaurants in Bonn-Beuel eine Miete zur Nutzung des Saales erhob, die die Teilnehmer der Vortragsreihe nicht aufbringen konnten. Die Vortragsreihe zog mittlerweile um nach Pützchen neben das Gelände von Pützchens Markt und nennt sich seit dem „neben dem markt“.&lt;br /&gt;An diesem 5. Dezember aber hielt der Philosoph und Theologe Martin Thomé einen spannenden Vortrag zur Frage: Warum Geisteswissenschaften? 2007 galt ja als das Jahr der Geisteswissenschaften, und Thomé war einer der Organisatoren dieses Jahres. Thomé stellte die Titelfrage mit dem Wissen um die Gefährdung dieser Wissenschaften in einer Gesellschaft, die nur noch nach eindeutigen und vermarktbaren Antworten sucht. Dass Fächer wie die Sinologie der Wirtschaft Umsätze bringen, die der der Automobilindustrie nahe kommen, tröstet nicht wirklich, denn es sei eben gerade ein Qualitätskriterium der Geisteswissenschaften, die Dinge zu hinterfragen und sich nicht auf reine Nutzanwendung reduzieren zu lassen, was sie übrigens mit Mathematik und theoretischer Physik gemeinsam hätten. Wenn man die Frage zufriedenstellend beantworten wolle, reiche es auch nicht, den Geisteswissenschaften den Status der schönen Künste zuzusprechen, oder den des Motors für den Kulturbetrieb. Die Geisteswissenschaften explizierten vielmehr Lebens- und Denkzusammenhänge der Menschheit. Mit ihrer Hilfe pflegten wir Menschen unsere hermeneutische Intelligenz, die nicht weniger wichtig sei, als die analytische. Die Welt bestehe eben nicht nur aus einzelnen, genau dingfest zu machenden Teilchen, deren Konstellationen zueinander man nur noch analysieren müsse. Es gelte Entscheidungen zu treffen, was was wert ist oder was was wert sein soll, wobei die Relevanz der Geisteswissenschaften dabei nicht so sehr in ihren Antworten als in ihren Fragen liege. Es gehe nicht um Kompensation, sondern um Konfrontation, nicht um Eindeutigkeiten, sondern um die Eröffnung des Horizonts der Vieldeutigkeiten. Thomé plädierte mit seinem Vortrag für die Fraglichkeit und Uneindeutigkeit als Contitio humana.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071086"&gt;II.3.) „Wir sind Zukunft“. Jugendkonferenz mit Jugendlichen und anderen Experten am 12.4.2008  im Jugendzentrum St. Cassius in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Raum war proppevoll. Auf Stühlen und Bänken sitzend oder nur noch einen Stehplatz gefunden habend verfolgten Jugendliche und Erwachsene das Programm auf der kleinen Bühne. Es war kein Konzert und kein Theater, obgleich musikalische und theatralische Programmpunkte dabei waren. Nein, es war nicht in erster Linie ein Unterhaltungsprogramm, das ein paar hundert Leute in das Bonner Jugendzentrum St. Cassius am Anfang der Kölnstraße lockte. Sondern es ging um ernste und sachliche Themen: um Schule und Ausbildung, um Beruf und Freizeitgestaltung, um Religion und Gesellschaft, Migration und Integration. „Jugendliche und andere Experten“ hieß es im Konferenznamen, was besagte, dass hier nicht nur Experten über die Belange der Jugendlichen sprachen, aber auch, dass nicht nur die Jugendlichen unter sich ihre Probleme wälzten, sondern dass beide miteinander ins Gespräch kamen und das  nicht nur nach dem Motto „Jugendliche fragen, Experten antworten“, sondern es wurde nahezu in einen Dialog auf Augenhöhe getreten. Es wurden Projekte vorgestellt, gemeinsam Horizonte umrissen, Probleme benannt, in Workshops zusammen gearbeitet und offen und ehrlich diskutiert. So zumindest nahm ich diese Veranstaltung wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konferenz wurde veranstaltet von der Katholischen Fachstelle für Jugendpastoral und Jugendhilfe, den Evangelischen Kirchenkreisen Bonn und Bad Godesberg – Voreifel, dem Rat der Muslime in Bonn, dem Heimstatt e.V. Bonn, dem Katholischen Schulreferat, der Evangelischen Lukaskirchengemeinde Bonn und der St. Marien-Pfarrgemeinde Bonn-Mitte. Diverse Vereine und Projekte stellten sich mit Stellwänden und Kurvorträgen vor, so der Sterntaler e.V., der Verein AsA (Ausbildung statt Abschiebung), der Verein Tandem for you, die Ökumenische Hausaufgabenhilfe St. Helena, die Kompetenzagentur Bonn, der Jugendmigrationsdienst, die Lifemakers und die Ausbildungsbegleitende Hilfe. Die anwesenden Schüler, Eltern und Lehrer konnten sich so ein Bild machen von den Möglichkeiten, in Bonn Hilfe für ihre Probleme zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kurzvorträgen unterschiedlicher Experten gab es Fakten, Analysen, Möglichkeiten und Visionen. So mahnte der Soziologe Rahim Hajji, dass es  sehr wichtig sei, die sozialen Netzwerke der Schüler mit Migrationshintergrund und ihrer Eltern auf Deutschmuttersprachler auszuweiten, denn die Beschränkung auf Menschen, die aus den gleichen Kulturen nach Deutschland gekommen sind, schränke auch die Möglichkeiten der sprachlichen und damit beruflichen Integration stark ein. Die NRW-Landtagspolitikerin Renate Hendrick betonte, der wichtigste Teil der Bildung geschehe nicht in der Schule, sondern schon vorher zu Hause, unter Freunden beim Spielen und im Kindergarten. Ein guter Kindergarten könne zwei Jahre Grundschule ausgleichen. Gert Schlender, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit,  beklagte die konkrete Bonner Situation, dass es hier im Landesvergleich überdurchschnittlich viele Abiturienten und Fachhochschulabsolventen gäbe, so dass Hauptschulabsolventen sich in einer ungünstigen Konkurrenzsituation bei der Suche nach Ausbildungsstellen und Jobs befänden. Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, beurteilte in  ihrem Vortrag die Vielfalt der Sprachen und Kulturen der Einwohner Bonns als Reichtum, aber auch die Notwendigkeit von Förderungen der Jugendlichen, woran sich jeder beteiligen müsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag widmeten sich sechs verschiedene Arbeitsgruppen den Themen Beruf und Schule, Graffity-Kunst, Berufsaussichten, Essenverteilung  an Obdachlose im Bonner Loch, Freizeit, Begegnung, Religion und der Erstellung  einer Radiosendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Quintessenz blieb bei mir zweierlei hängen. Einerseits befinden sich Jugendliche wenn es um die Suche nach Ausbildungsstellen und Jobs geht, egal ob einheimisch oder eingewandert, in einer Situation der wirtschaftlichen Konkurrenz. Bildung wird unter diesem Aspekt  eine Notwendigkeit, um dem Konkurrenzdruck gewachsen zu sein. Andererseits leben Jugendliche generell in einer Lebensphase der Orientierungssuche und Identitätskonstruktion. Soll sich die zukünftige Gesellschaft nicht auseinander leben, darf dieser Lebensabschnitt nicht alleine durch die Anpassung an die Konkurrenzgesellschaft bestimmt werden. d Gerade die Religionsgemeinschaften sind hier aufgerufen, den Jugendlichen bei der Bildung ethischer Standards zu helfen und die Integration in eine gemeinsame Gesellschaft zu fördern. Die Jugendlichen brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen und die ihnen Vorbilder sein können. Und, wie Martin Kaminski vom Evangelischen Jungendreferat es treffend formulierte: Jugendliche sind nicht nur Zukunft, sondern Gegenwart. Sie sind nicht nur künftige Erwachsene, sondern schon jetzt vollwertige Menschen, die auch schon in der Gegenwart Glück erleben wollen. Sie suchen sich ihre Möglichkeiten und treffen dabei auf allerlei Anbieter, auf Seriöse und Zwielichtige, auf Gutmeinende und Betrüger. Ihnen zu helfen, ihr Glück zu finden, das ist eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Jugendkonferenz zeigte Probleme und Potentiale gleichermaßen auf. Menschen konnten aufeinander zu gehen und aneinander teilhaben. Die Konferenz ging zu Ende, eine nächste wird wohl folgen, aber dazwischen geht es um die Wurst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;Dieser Text befindet sich auch im Internet unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=jugendkonferenzwirsindzukunft"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=jugendkonferenzwirsindzukunft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071087"&gt;II.3.) 250/35/11. Europäische Interreligiöse Begegnung 2008. Ein Treffen, um Verpflichtungen einzugehen. 22.-25.5.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rovereto ist eine Mittelstadt in Südtirol, im Trentino, am Ufer des Adagio (Etsch) gelegen, eingerahmt von den hohen Bergen der Dolomiten (wenn auch nicht direkt von den ganz hohen), ein hübsches italienisches Städtchen mit ockergelben Häusern, nicht wenigen palazzoähnlichen darunter, Palmen und Feigen in einigen Vorgärten, Wein- und Obstanbau in der Umgebung, malerischen Gassen, Sträßchen und Plätzen und einer großen Glocke auf den Colle di Miravelle, den Wunderhügeln. Eine große Glocke? Ja, diese wurde nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Metall eingeschmolzener Kanonen gegossen, als Mahnung für die Gefallenen aller kriegführenden Armeen und dafür, dass nie wieder ein Krieg stattfinden dürfe. Den Zweiten Weltkrieg konnte die Glocke nicht verhindern, aber heute scheint es zumindest für Mittel- und Westeuropa unvorstellbar zu sein, dass die Völker sich noch einmal aufhetzen lassen, sich gegenseitig das Leben nehmen zu wollen. Eine Stiftung kümmert sich um die Glocke, die Fondazione „Opera Campana dei Caduti“, die „Stiftung der Werke der Glocke der Gefallenen“, wobei sie heute häufig auch „Campana di Pace“, „Friedensglocke“, genannt wird. Diese Stiftung nun hatte die Idee, zu einem interreligiösen Treffen nach Rovereto einzuladen, und suchte sich als Partnerorganisation Religions for Peace Europe, da diese über die notwendigen Verbindungen zu religiösen Vertretern und Privatpersonen verfügt. Und so kam es dazu, dass auch ich am 22. Mai in einem – im Vergleich zum ICE – nostalgisch wirkenden italienischen IC-Abteilwagen mit Polstersesseln und zu öffnenden Fenstern – für leidenschaftliche Fotografen wie mich ein enormer Vorteil gegenüber den hermetisch abgeschlossenen Wagons mit Klimaanlage, die heute so üblich geworden sind – auf der Strecke München-Venezia in Rovereto einrollte, da durch ein günstiges Kontingent für RfP Deutschland auch noch ein Teilnahmeplätzchen für mich übrig war. Und ebenso kam es zu der in der Überschrift stehenden Zahlenkombination, die ich einem am Ende der Veranstaltung ausgeteilten Papier entnehme: „Etwa 250 Teilnehmer(innen) aus 35 Ländern, Mitglieder von 11 verschiedenen Religionen, trafen sich in Rovereto [...]“ (aus dem Englischen übersetzt von mir).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;250 Menschen waren eine angenehme Gruppe. Da konnte man fast jeden sprechen, wenn man es drauf anlegte. 35 Länder: Das Treffen stand unter der Schirmherrschaft der EU, aber so viele sind wir doch gar nicht. Nun, es waren auch ein paar Asiaten und Afrikaner dabei, aber die meisten wohnten zumindest in einem europäischen Land. 11 Religionen: Da waren Juden, Christen, Muslime, Bahá’í, Sikhs, Buddhisten, Hindus, Zoroastrier ... Da  fehlen noch vier. Bahma Kumaris zählt eventuell als eigene Religion, aber drei fehlen mir noch. Ah, Taoisten sollen auch da gewesen sein. Egal, es war ein bunter Haufen, auch kleidungsmäßig, denn neben üblichen Jeans-T-Shirt-, Anzug-Krawatte- und Rock-Bluse-Kombinationen waren indische, afrikanische, skandinavische Trachten, Roben, Habits und andere religiöse Kleidung in vielen Farben zu sehen. Da fiel auch ich als einer von zwei rocktragenden Männern – der andere war ein Hindupriester – nicht weiter auf, außer dass ich viermal gefragt wurde, welcher Religion ich denn angehöre, wobei die Frage eigentlich eine andere Neugier implizierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ging es aber gar nicht um die Vielfalt der Kleidungs-, sondern der Glaubensweisen und zum zweiten darum, in dieser Vielfalt doch gemeinsame Werte zu finden. Das wurde in mehreren Redebeiträgen betont. Dabei wurde auch immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht nur darum gehe, dass Gläubige der Religionen zueinander finden und miteinander ins Gespräch und zum gemeinsamen Handeln kommen sollten, sondern dass die Menschen, die man als „Nichtgläubige“ oder „Nichtreligiöse“ bezeichnete, auch mit dazu gehörten. Man mag die Frage, ob nicht jeder Mensch einen Glauben habe und sonst morgens gar nicht aufstehen würde - wie Ben Becker es auf dem Katholikentag in Osnabrück sagte - dahingestellt sein lassen, so ist diese Miteinbeziehung dezidiert nichtreligiöser Menschen in den interreligiösen Dialog und die gemeinsame Wertesuche meines Erachtens sehr begrüßenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den vielen angesprochenen Themen war ein Diskussionspunkt, ob man die Werte, die das freie, tolerante, solidarische Zusammenleben in einer modernen Gesellschaft ausmachen, nun als europäische Werte bezeichnen solle oder als allgemein menschliche. Es stand wohl außer Frage, dass gerade in Europa in den letzten Jahrhunderten die schwersten Kämpfe gefochten wurden, um diesen Werten Geltung zu verschaffen, aber die Teilnehmer(innen) außereuropäischer Provenienz – auch wenn sie betonten, europäische Bürger zu sein und zum Beispiel bei innereuropäischen Flügen an den Zollkontrollen genau so behandelt werden zu wollen, wie andere Europäer auch, die nur eben keinen Turban tragen – betonten sehr, dass diese Werte nicht nur für alle Menschen gälten, sondern auch in allen Kulturen verwurzelt seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur in Vorträgen und Diskussionen sondern auch in Arbeitsgruppen wurden die Themen vertieft. Da ging es um Sicherheit und Freiheit, spirituelle, religiös, nationale, ethnische und persönliche Identität, interreligiöse Räte, interreligiöses Lernen, Menschenrechte, interreligiöse Zusammenarbeit und um andere Themen, also nicht nur um den interreligiösen Dialog. Die Verpflichtung, von der in der Überschrift die Rede ist, soll nun darin bestehen, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin nicht nur schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen, sondern die Impulse in Aktionen umsetzen soll, sei es, dass man in der eigenen Heimatstadt an der Gründung eines interreligiösen Rates mitwirkt, sei es, dass man eines der vorgestellten Projekte, wie sie in Glasgow, Brüssel, Antwerpen, Paris, Barcelona oder anderswo schon praktiziert werden, auch in der eigenen Heimatstadt umsetzt. Zum Beispiel ein interreligiöses Sommercamp, eine Stadtwanderung zu religiösen Stätten, eine interreligiöse Woche, um Erziehung im gegenseitigen Verstehen, um ein Netzwerk zwischen Religion und Politik, um Hilfe für Migranten ohne Papiere, um Trommeln für den Frieden, um eine Kunstausstellung zum Thema „Offene Türen“. Nun ja, man verpflichtet sich schnell und lässt sich gerne begeistern, aber dann braucht es doch eben Energie und Zeit, das Gewollte auch zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin kein Freund von zu viel Aktivismus, aber erst recht nicht von Lethargie. Inspiration für die eigene interreligiöse Arbeit konnte wohl jeder und jede von dem Treffen mit nach Hause nehmen. Dass die Harmonie, die dort zwischen den Teilnehmern herrschte, das Interesse aneinander, die Offenheit für einander, das gegenseitige Vertrauen und auch einfach nur die gute Stimmung auch eine Folge der besonderen Situation, des Settings, war, das ist wohl allen klar, aber etwas davon kann man doch auch in den Alltag hinüberretten, egal ob bei den täglichen Fahrten mit der Straßenbahn, bei denen man ja auch immer vielen Menschen begegnet, oder ob in unseren lokalen Gruppen und Kreisen. Das Wissen, dass es in ganz Europa und darüber hinaus Menschen gibt, die ähnlich wie wir hier daran arbeiten, dass Menschen mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen miteinander und nicht nur nebeneinander in Frieden leben können, und das nicht nur aus Büchern und Filmen zu wissen, sondern diese Menschen konkret erlebt, gesehen, gehört oder auch gespürt zu haben, das ist schon Grund genug, solche Treffen zu veranstalten, ganz unabhängig von irgendwelchen gemeinsamen Erklärungen, die man vielleicht unterschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt Rovereto und ihre Einwohner boten uns an einem Abend eine Reihe kleiner Konzerte und Theateraufführungen auf verschiedenen Plätzen, die sich so in eine Art „Phantasialand“ verwandelten. Leider hatten wir deutschen RfPler gleichzeitig ein Treffen, um uns untereinander auszutauschen, zum Beispiel auch über die im Vorfeld stattgefundene Jugendkonferenz. Diese scheint ein wenig unter Organisations-Tohuwabohu zu leiden, aber die jungen Leute, die darüber berichteten, waren frohen Mutes, dass es zu einer internationalen Vernetzung interreligiöser Jugend kommen wird. Von den Aufführungen in der Stadt bekamen wir so nur noch den Rest mit. Am letzten Abend gab es aber noch eine musikalisch-theatralische Aufführung, die eigentlich an der Glocke hätte stattfinden sollen, aber aufgrund einsetzenden Regens im Konferenzsaal stattfand, die auch nicht ohne war. Somit sende ich ein herzliches „Grazie per Tutti“ nach Rovereto!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist der Alltag wieder da. Dank Internet und E-Mail ist man aber schnell in Kontakt, zum Beispiel mit Francesco Conte, einem Sizilianer, der in Barcelona für Unesco Catalunya arbeitet, oder auch mit anderen Freundinnen und Freunden auf dem Weg zu einer menschenwürdigen interreligiösen Weltgesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Links zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;Fondazione „Opera Campana dei Caduti”:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fondazioneoperacampana.it/"&gt;http://www.fondazioneoperacampana.it/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Religions for Peace Europe:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.religionsforpeace.net/Europe/"&gt;http://www.religionsforpeace.net/Europe/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Religions for Peace Deutschland:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.religionsforpeace.de/"&gt;http://www.religionsforpeace.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rovereto:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rovereto.de/"&gt;http://www.rovereto.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rovereto"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Rovereto&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tr3ntino.it/de/urlaubsziele-im-trentino/vallagarina/rovereto.html"&gt;http://www.tr3ntino.it/de/urlaubsziele-im-trentino/vallagarina/rovereto.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Text befindet sich auch im Internet unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=europaeischeinterreligioesbegegn"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=europaeischeinterreligioesbegegn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071088"&gt;II.4.) 100 Jahre Neuapostolische Kirche in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Neuapostolischen Kirche (NAK) hört man im interreligiösen Dialog wenig, da sind sie nicht so aktiv, was für kleinere christliche Gemeinschaften nicht unüblich ist. Nicht wenige dieser kleineren Gemeinschaften stehen dem interreligiösen Dialog noch mit großen Vorbehalten gegenüber, tendieren zu sehr noch zu einem exklusivistischen Wahrheitsverständnis anderen Religionen, teilweise aber auch anderen christlichen Konfessionen gegenüber. Im letztgenannten Bereich und auch in Bezug zum Dialog mit nichtreligiösen Bereichen der Gesellschaft, hat die NAK in den letzten zwei Jahrzehnten aber eine Wandlung durchgemacht hin zu mehr Offenheit und Freiheitlichkeit. Der interreligiöse Dialog kommt bestimmt auch noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bonn gibt es die NAK seit nunmehr 100 Jahren. Das Jubiläum feierten die Neuapostolen am 15.6.2008 mit einem Festgottesdienst in der Beethovenhalle, zu dem ich auch eingeladen war. Mir kamen bei dem Gottesdienst eine Menge Gedanken, während ich der Musik des Chores und des Orchesters und den Predigten des Bezirksapostels und anderer Amtsträger lauschte. Leider machte ich mir keine Notizen. Letzteres ist übrigens gewollte Praxis bei den Predigten der NAK: Keine Notizen machen, sondern sich während der Predigten vom Heiligen Geist leiten lassen. Nun, so weiß ich, so mancher lässt sich trotzdem lieber bei der Predigtvorbereitung zu Hause vom Heiligen Geist leiten. Ob er mir nun aber meine Gedanken zurück gibt, die mir vor zwei Monaten durch den Kopf gingen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2003 machte ich im Interreligiösen Rundbrief Nr. 85 auf drei andere Jubiläen aufmerksam: 1250 Jahre Stift Vilich (römisch-katholisch), 850 Jahre Münsterbasilika (auch röm.-kath.) und 50 Jahre Bahá’í-Gemeinde Bonn. Gedanken wie „so lange sind WIR hier“, „so lange gibt es UNS schon hier“ mögen durch die Köpfe der Jubilare gegangen sein. „WIR“, „UNS“. Ein einzelner Mensch, der das so denkt, könnte vor 50 Jahren dabei gewesen sei, evtl. auch vor 100, aber nicht vor 850 oder 1250 Jahren. Darum geht es bei diesem Wir-Gefühl aber gar nicht. Wenn Katholiken, Neuapostolen und Bahá’í, und natürlich auch Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften „wir“ sagen, dann drückt das eine kollektive Identität aus, die Generationen umfasst und überdauert. Solche Identifikationen erlebte sich sogar bei Theravada-Buddhisten, die ansonsten die Anatta-Lehre vertreten, der zu folge es keine Identität gibt, die über den Augenblick hinaus existierte. Kollektive Identitäten stärken das Selbstwertgefühl, machen den Einzelnen stärker, als er es alleine wäre. Das „wir Bonner Neuapostolen“ kann in ein noch größeres „Wir“ eingebettet sein, nämlich in ein „wir Neuapostolen“, denn die NAK ist ja eine mittlerweile weltweit agierende und wachsende Kirche. Dieses „Wir“ kann sich auf eine bis 1863 zurück gehende Geschichte berufen, denn damals spaltete sich die Neuapostolische von der Katholisch-apostolischen Kirche ab, die wiederum seit 1832 existiert. Ein anderes größeres „Wir“ ist das „Wir Christen“, das sich entweder auf die Zeit der Predigten von Jesus von Nazareth oder auf die Zeit der ersten christlichen Selbstidentifikationen der Urkirche zurückführen kann,  und wieder ein anderes „Wir“ kann das „Wir Bonner“ sein, das evtl. eine gleich lange Geschichte hat, wie das „Wir Christen“, denn das römische Lager Bonna wurde ja zwischen 8 und 12 n. Chr. gegründet, nur ob sich die hier stationierten Römer als Bonner empfanden, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes „Wir“ grenzt sich aber ab gegen ein „die Anderen“ oder ein „Ihr“. „Die Nicht-Neuapostolen“, „die Nicht-Christen“, „die Nicht-Bonner“, und in dieser Dichotomisierung von „Wir“ und „Nicht-Wir“ kommt man leicht zu der Ansicht, als sei es das Wesen der Identität der „Anderen“ eben „Andere“ zu sein, „Nicht-Wir“ zu sein, „Anders-Gläubige“, „Nicht-Gläubige“, „Un-Gläubige“, „Aus-Länder“.  „Wo kommt denn dieser Ausländer her?“ – „Aus dem Ausland.“ – „Ja woher denn genau.“ – „Weiß nicht. Ist das wichtig?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenartigerweise ist diese Denkweise eine anthropologische Konstante, sie kommt menschheitsweit überall vor. „Wir Menschen“ denken so. „Wir Menschen?“ Grenzt diese Identitätsbezeichnung nicht wiederum ab von „die Nicht-Menschen?“ Ja, und auch das ist eine menschheitsweit anzutreffende Konstante, wobei „die Nicht-Menschen“ durchaus Menschen sein können, objektiv gesehen, zumeist aber Tiere und Pflanzen oder Engel und Götter, Teufel und Dämonen oder Außerirdische sind. „Wir Lebewesen“ grenzt wiederum ab von „die Nicht-Lebewesen“, und „wir Wesen“ von „die Nicht-Wesen“, „die Nicht-Seienden“. Letztere gibt es logischerweise nicht, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worauf ich eigentlich hinaus will: Egal welche kollektive Identität wir uns konstruieren, sie ist einerseits wichtig für uns, stabilisiert uns psychisch und sozial, sie gibt uns Halt und Orientierung, durch eine gruppeninterne Sprache, Lehrinhalte, Lebensweise. Ohne das könnten wir Menschen nicht existieren, zumindest nicht menschenwürdig. Andererseits können uns diese Gruppenidentitäten einschnüren, uns den Blick über den Gartenzaun versperren, und jeden verdächtig erscheinen lassen, der auch die andere Seite kennt, ja Zaunreiter sogar denunzieren und vernichten lassen, wenn wir glauben, „wir“ besäßen die Wahrheit und „die Anderen“ lägen im Irrtum und verbreiteten ihn, so dass „wir“ „uns“ schützen müssten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin froh, beobachten zu können, dass die NAK nach einem anfänglich vielleicht notwendigen disziplinierten Rückzug in die eigene Konklave nun den Blick über den Gartenzaun wagt und in „den Anderen“ nicht nur „Un-Gläubige“ und auch nicht nur, wenn aber auch, potentielle Neuapostolen sieht, sondern „wir Menschen“ mit denen man in „unserer Stadt“ auf „unserem Planeten“ lebt, den Gott (ja ohne „unser“ davor, denn der gehört niemandem und kann dadurch allen gehören, so dass jeder, der mag, „Vater unser“ oder „unser Vater“ sagen darf) uns zur Obhut gegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne gratuliere ich der Bonner NAK noch einmal herzlich zu ihrem 100-jährigen Bestehen. Mögen „unsere Bonner Neuapostolen“ zusammen mit allen „unseren anderen Bonner Religionsgemeinschaften“ „unser Bonn“ weiterhin bereichern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mehr über die Bonner NAK lesen will, greife zu:&lt;br /&gt;Ingo Lehmann/Helmut Zander, Neuapostolische Kirche Bonn, in: Krischan Ostenrath und Wilhelm-Peter Schneemelcher (Hrsgg.), Glaubenssache, Religion in Bonn, Bonn (Wissenschaftsladen Bonn) 2003, S. 102-107.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die NAK-Gemeinde Bonn-Mitte hat auch eine eigene Homepage, in der sie aus ihrer Innenperspektive über das Jubiläum berichtet:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nak-bonn-mitte.de/site/startseite/aktuelles/view-details-id-60.htm"&gt;http://www.nak-bonn-mitte.de/site/startseite/aktuelles/view-details-id-60.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071089"&gt;III.) Off-topic: Musikrezensionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799361"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071090"&gt;&lt;br /&gt;III.1.) Konzertrezension: Ta Alánia am 23.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Griechischer Rembeteko war angekündigt. Ohne eine Ahnung davon zu haben, was das ist, aber neugierig darauf, wie sich das anhört, lenkte ich meine Schritte mal wieder zum Feuerschlösschen. Acht Musikerinnen und Musiker waren angetreten beziehungsweise hatten sich hingesetzt, meine Bildungslücke zu schließen, und nicht nur meine, denn das Foyer war proppevoll, aber nicht wenige schienen diese Lücke nicht zu haben, sondern wussten, was sie erwartet. Doch zuvor erwartete Jutta Mensing, die Hauptorganisatorin und Moderatorin des FiF eine Überraschung. Die Bürgermeisterin von Bad Honnef hatte das Konzert in ihren Dienstkalender eingetragen, lobte in einem Grüßwort das FiF und besonders Juttas Engagement für die Kultur des Städtchens und überreichte ihr deshalb eine Auszeichnung, wenn ich es recht gesehen habe, die Ehrenbürgerschaft. Ich gratuliere!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zu den Musikern: Aus der Perspektive des Publikums von links nach rechts saßen da: Luc Rosa (Gitarre, Gesang), Gary Schneider (Gitarre, Gesang), Margret Schiel (Kontrabass; sie musste stehen und tat das schräg hinter den beiden Gitarristen), Stavros Drechos (Gesang, Trommel), Achim Schiel (Buzúki, Gesang), Kerstin Schiel (Gesang, Akkordeon, Klarinette), Dunja zur Mühlen (Baglamás, Gesang) und Ralf Krüger (Weil, Baglamás, Mandoline). Wo der für die Technik verantworltliche Rolf Schiel saß, bekam ich nicht mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und was boten sie für eine Musik? Die beiden Hauptsänger waren Stavros Drechos (der einzige Grieche in der Combo) und Kerstin Schiel (die, wie mir anschließend erklärt wurde, gar kein Griechisch spricht, aber so einwandfrei singt, das sie nach Konzerten bisweilen von Griechen auf Griechisch angesprochen werde). Sie sangen abwechselnd Lieder, deren Inhalt Gary Schneider vorher jeweils kurz erklärte. Es waren die üblichen teils lustigen, teils ernsthaften Themen, die echte Volksmusik ausmachen: Liebe, Armut, Ärger mit der Obrigkeit, fröhliche Zecherei und so weiter. Mir kamen die Melodien anfangs aber recht einförmig vor, und manche erinnerten mich an russische Lieder. Achim Schiel auf seinem langhalsigen Buzúki umspielte diese Melodien filigran, und das war für meine Ohren zunächst das einzige Interessante, während Melodie und Rhythmus mich eher einlullten als meine Aufmerksamkeit steigerten, und die Texte verstand ich ja auch nicht. So saß ich zugegebenermaßen in der ersten Hälfte des Konzertes etwas gelangweilt da. Aber nach das Pause – lag es an dem griechischen Wein, von dem ich in der Pause getrunken hatte, lag es an der Gewöhnung oder lag es an der Musik selber, die sich anders darbot? – wie auch immer, jedenfalls hörte ich plötzlich ganz anderes beziehungsweise viel mehr: Da waren weiterhin die Liedmelodien, die aber abwechselnder wurden, da war weiter das filigrane und an Komplexität zunehmende Buzúkispiel, da waren die Weil,  die Mandoline und die Baglamás (Buzúkis im Jackentaschenfoirmat, die dereinst entwickelt wurden, um sie schnell vor der Polizei verstecken zu können, wobei ich nicht mehr weiß, warum das notwendig war) unterstützten dieses Umspielen teils mit anderen Stimmen, und da waren die beiden Gitarren und der Kontrabaß, die eine Rhythmussektion bildeten. Und diese drei Ebenen wurden immer komplexer, ich swichte zwischen ihnen immer hin und her und konnte letztlich gar nicht genug kriegen. Es klang mal osmanisch-orientalisch, mal klezmer-jazzig, mal balkanisch und war doch alles griechisch oder doch türkisch-griechisch aus der Zeit vor der gewaltsamen Entmischung der beiden Völker in den 1920er Jahren. Das war einfach erstklassige Musik, und wie mir dann erklärt wurde, waren die Stücke der zweiten Hälfte tatsächlich komplexer, es war nicht nur meine Einbildung oder der Wein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achim Schiel erklärte mir auch, dass sie vor griechischem Publikum noch viel orientalischer spielen, während das an diesem Abend recht europäisch gewesen sei. Eine Frau meinte, die Ansagen seien erfreulich kurz gewesen, so dass mehr Zeit für die Musik gewesen sei, als bei manchen anderen Bands, und Achim sagte, das sei so üblich in Griechenland, wo man einfach spiele ohne was zu erklären. Und er erklärte das „Buzúki“ im Griechischen ein neutrales Wort sei, so dass es „das Buzúki“ heißte und nicht „die Buzúki“, wie man meistens sage. Nun ja, ob ich da unsere Irish Folk Musiker von überzeugen kann, von nun an „das Bouzouki“ zu sagen? Die Musiker dieses Abends, ein Grieche, ein Franzose, sechs Deutsche wohnen übrigens verstreut zwischen Mainz und Düren, sofern ich das richtig verstanden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über diesem informativen Gespräch verpasste ich die Bahn um 23.14 Uhr um drei Minuten und nutzte die halbe Stunde Wartezeit, indem ich auf eine Krippe in den Rhein hinaus ging, über mir den Vollmond, stromaufwärts die Lichter von Oberwinter, flussabwärts die von Bonn, schräg hinter mir die angestrahlte Drachenfels-Ruine, und etwas auf der Tin Whistle spielte. Ich sag’s Euch, das ist noch schöner als auf einer Bühne oder bei einer Session, wenn die Rheinwellen in das Spiel mit einstimmen und einem nur die Nixen zuhören und Vater Rhein höchstpersönlich. Beinahe hätte ich darüber auch noch die Bahn um 23.44 Uhr verpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ta Alánia :&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.taalania.de/"&gt;http ://www.taalania.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Feuerschlösschen :&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http ://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071091"&gt;&lt;br /&gt;III. 2.) Konzertrezension: Ergänzung zum Bericht des Klangwelten-Festivals in Bonn mit Enkh Jargal statt Bijan Mahjub.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser kleine Bericht ist nur eine Ergänzung zu diesem: „Klangwelten-Festival am 8.11.2007 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn“ (Siehe oben oder hinter dem Link ist unter diesem Text). Wie dort erwähnt spielte Bijan Mahjub nur in der ersten Hälfte der Tournee mit und wurde in der zweiten von Enkh Jargal abgelöst, der vielen besser als Epi bekannt ist. Und justament wollte es Fortuna, dass ich am 4.12. beruflich in Jena (übrigens gar nicht weit von Rudolstadt, nur etwa saaleabwärts) weilte, als die Klangwelten dort im Volkshaus gastierten. Das Volkshaus ist ein ursprünglich von der Carl-Zeiss-Stiftung gebautes Haus, in welchem zum Beispiel die Arbeiter in den optischen Fabriken eine kostenlose Bibliothek und Veranstaltungssäle vorfanden, und heute eines der kulturellen Zentren der östthüringischen Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Programm war in großen Teilen natürlich identisch mit dem in Bonn. Rüdiger Oppermann begann indes alleine auf der Harfe, wurde aber alsbald von Epi auf der Pferdekniekopf..., quatsch, auf der Pferdekopfkniegeige begleitet, jenem mongolischen Instrument, dessen Saitenarm von einem Pferdekopf gekrönt wird, dessen Saiten aus Pferdehaar bestehen und das man ähnlich einem Cello zwischen die Knie stellt, wenn man es sitzend spielen will. Und ja, wie erwartet, bekam der Far East-Teil des Konzertes dadurch ein Übergewicht zu Ungunsten des Far West-Partes, was sich aber ästhetisch nicht nachteilig auswirkte. Auch nicht vorteilig, nur eben anders. Wenn Epi diese Geige spielt und an schließt die Augen, kann man sich so schön hinein träumen in die mongolische Steppenlandschaft, mit endlosen Wiesen, wilden Flüssen, die sie von den Bergen kommend durchfließen, Pferdeherden, die an ihnen weiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass auch das Hören der Stücke, die ich schon von Bonn kannte alles andere als langweilig war, möchte ich auf ein Stück gesondert verweisen. Da spielte Rüdiger Oppermann zuerst die Harfe, bald begleitet von Epi auf seiner Geige und einem der koreanischen Herren auf einer Trommel. Die Musik, anfänglich mal so klingend, als begegneten sich ein keltischer Harfner, ein mongolischer Geiger und ein koreanischer Trommler irgendwo in den Weiten Zentralasiens und übten sich im interkulturellen Dialog – ach  was heißt „übten sich“, nein, die beherrschten ihn meisterhaft – da wurde das Stück dieses Trios zunehmend arabisch. Kaum bemerkte ich das und dachte, jetzt komme bestimmt der Hussaine Kili dazu, da tat er das auch, zupfte seine Guimbri und sang ein Lied aus der Gnawa-Tradition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider leider aber war Epi so erkältet, das er nicht singen konnte. Doch ein Lied, sogar mit Untertonpartien presste er, immer wieder von schmerzhaften Grimassen unterbrochen, aus seinen Stimmbändern, aber die Obertöne, die ließ er lieber drinnen. Schade, denn das ist ja eine seiner Spezialitäten. Auch in der Pause ließ er sich nicht blicken, obwohl er sich doch sonst gerne mit dem Leuten unterhält, aber er musste seine Stimmbänder schonen. Ich wünsche Ihm, das mittlerweile wieder überstanden zu haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pferdehaarsaiten seiner Geige bildet im Übrigen auch eine schöne Kontrastharmonie zu den Raupenseidensaiten von Hong Yü Chens Zither.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Trotz des fernöstlichen Übergewichts war auch diese Version der 2007er Klangwelten ein Hochgenuss. Ich bin sehr gespannt darauf, wen Rüdiger Oppermann 2008 mit auf Tournee nimmt und welche Musikstile er dann in einen interkulturellen Dia- oder Polylog bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klangwelten:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.klangwelten.com/"&gt;http://www.klangwelten.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Volkshaus, Jena&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jenaonline.de/volkshaus/"&gt;http://www.jenaonline.de/volkshaus/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkshaus_Jena"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Volkshaus_Jena&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Rüdiger Oppermann und/oder den Klangwelten:&lt;br /&gt;Klangwelten-Festival am 8.11.2005 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/c6xf6"&gt;http://tinyurl.com/c6xf6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16. Tanz &amp;amp; Folk Fest Rudolstadt vom 7. bis 9.7.2006 – Eindrücke&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html&lt;/a&gt;  bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/lyqj8"&gt;http://tinyurl.com/lyqj8&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Klangwelten-Festival am 21.11.2006 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Klangwelten-Festival am 08.11.2007 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/klangwelten-festival-am-8112007-in-der.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/klangwelten-festival-am-8112007-in-der.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799362"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071092"&gt;&lt;br /&gt;III.3.) Konzertrezension: Jelem Romale am 19.1.2008 beim Folk iim Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wissen Sie, wo es hier zum Feuerschlösschen geht?“. Die Frage kam von einer Frau aus einem Auto mit Neuwieder Kennzeichen heraus. Sie war schon daran vorbei gefahren, ich zeigte ihr den Weg und ging selbst dahin. Vor mit lenkte ein Pärchen seine Schritte ebenfalls auf das Gelände des Siebengebirgsgymnasiums. Ich hatte das Gefühl, es werde voll an diesem Abend, und richtete mich auf einen Stehplatz ein. Das Gefühl trog nicht: In gut lesbarer Schrift war das Plakat von Jelem Romale mit einem „Ausverkauft!“ versehen. Aber stehen musste ich trotzdem nicht, denn Veranstalterin Jutta Mensing hatte Stühle für die Presse frei gehalten, und die Presse, das waren Vertreter der Rhein-Sieg-Rundschau, deren fotografierender Reporter aber lieber seitwärts stand, als sich zu setzen, des Rheinkiesels, von dem ein Ehepaar da war, und des Folkigen Rundbriefes, also meine Wenigkeit. So einen Service lobe ich mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jelem Romale ist ein Quartett, das sich auf russische Zigeunermusik spezialisiert hat, und ja, das sonst oft verfehmte Wort „Zigeuner“ wurde verwendet, da es in Russland so üblich sei und dort keinerlei despektierliche Konnotation habe. Das Quartett besteht aus Claudia Bernads von der Ahr (Gesang), Sabina Danilov aus Aserbaidschan (Geige und Gesang), Georg Kremel aus Ostsibirien, aber deutscher Abstammung (Gitarre und Gesang) und Vladimir Belau aus Kasachstan (Gitarre und Gesang).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Foyer im Feuerschlösschen war also proppevoll. Jelem Romale hatten auch schon des öfteren in der Gegend gespielt, sei es im Bungertshof, beim Charly Herbst in Bad Godesberg oder eben an der Ahr. Und so haben sie sich ein Fanpublikum erspielt, das ihnen nun auch in Feuerschlösschen folgte. In selbigem saßen auch Gerd und Martina Schinkel, die das Quartett auch schon in ihrer Besenkammer zu Gast hatten. Das versprach nun also ein erstklassischer Abend zu werden. Und ja, es war ein schöner Abend. Claudia sang hauptsächlich, je ein Lied wurde auch von den anderen drei bestritten, die sie aber ansonsten mit ihren Instrumenten begleiteten. Dabei gefiel mir das Geigenspiel besonders gut, denn Sabina umspielte die Liedmelodie zumeist mit einer zweiten Stimme. Die Gitarren blieben nach einem Intro, auf das oft auch ein französischer Chanson hätte folgen können, meist bei einfachen Akkorden, aber auch da gab es komplexere Partien. Den Mittelpunkt bildete aber zweifelsohne der Gesang. Die Lieder handelte wohl von allerlei Dingen wie Liebe und Armut, Heimatlosgkeit und den Weiten Russlands und Osteuropas. Da ich aber ja kein Russisch kann, hätten sie auch von sonst was handeln können. Eine stimmungsmäßige Verbindung von Melodie, Tempo, Rhythmus, Tonart und so weiter einer- und Textinhalt andererseits stellte sich bei mir nicht ein. Für mich klang es einfach teilweise russisch, teilweise allgemein osteuropäisch, nicht selten auch jiddisch, aber die jiddische Klezmermusik kommt ja auch aus dem Kulturraum. Die Musik war großenteils sehr temperamentvoll, aber mir fehlte es doch etwas an Mehrstimmigkeit und Variationsreichtum. Das, was mich bei Ta Alánia dann letztlich so begeisterte und meine anfängliche Schwierigkeit, mich hinein zu hören, überwand, darauf wartete ich hier vergeblich. Was mir indes sehr nahe ging, war eine unterschwellige Melancholie hinter oder unter dem Temperament. Vielleicht spielen da die Filme mit rein, in denen ein ausschweifendes und fröhliches Fest von Zigeunern oder Juden durch eine hereinbrechende Schlägertruppe von Nazis oder dergleichen beendet und zerstört wurde. Vielleicht ist es auch so, dass diese beiden Volksgruppen so oft Pogromen ausgesetzt war, dass sich das auch in ihren fröhlichen Liedern wiederspiegelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand das Konzert also schön, war aber nicht so sehr begeistert wie die frenetisch jubelnde Mehrzahl der Zuhörer. Dass ich vor der Zugabe ging, lag aber nicht daran, sondern nur daran, dass ich die Bahn kriegen wollte, statt eine halbe Stunde an der Haltestelle warten zu müssen. Denn immerhin ist die Linie 66 eine Stunde unterwegs bis Siegburg. Und so rannte ich drauf los und kam nach fünf Minuten großenteils bergab führendem Spurt gleichzeitig mit der Bahn an der Haltestelle an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jelem-romale.de/"&gt;http://www.jelem-romale.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799363"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071093"&gt;&lt;br /&gt;III.4.) Konzertrezension: Pete Morton am 15.2.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal war es nicht so voll im Feuerschlösschen wie bei Jelem Romale, weder im Publikumsraum, noch auf der Bühne. Auf letzterer bestritt nur ein einziger Musiker das Programm des Abends, und dieser eine war außer mit seiner Stimme nur mit einem Instrument bewaffnet. Man ahnt es schon? Ja, mit einer Gitarre, und das, obwohl zumindest mit dieser Musiker auch als Bandleader bekannt ist, nämlich von Urban Folk, einer Formation, mit der ich ihn so um 1990 mal in Sohren bei den Hunsrück Highland Games hörte, woran er selbst sich, als ich ihn darauf ansprach, zuerst gar nicht erinnerte: „Highland Games like in Scotland? Oh, that wasn’t me.” Oh doch, in der Reihenfolge zwischen Muldahaaf und den Tannahill Weavers in einer großen Halle mit schlechter Akustik, nachdem am Nachmittag berockte Hunsrücker Dorfmanschaften gegeneinander angetreten waren, musikalisch begleitet von den Hunsbuckel Backpipers. „Oh yes, I remember!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch an diesem Abend war er alleine, und seine Mundharmonika hatte er auch nicht dabei. Nichtsdestotrotz war das alles andere als ein langweiliger Folkabend mit 08/15-Liedern zur Gitarre, sondern da konnte man einen erstklassigen Singer/Songwirter aus mery old England, genauer aus Nottinghamshire erleben. Unter den vielen Liedern aus seiner Feder ging mir aufgrund eines ähnlichen Erlebnisses besonders eines nahe, in dem er über einen Gorilla im Zoo erzählte, der sich so gut mit Menschen verständigen konnte, dann aber hochbetagt starb, und eine große Trauergemeinde hinterließ, darunter Pete höchstselbst. Mich erinnerte das an ein Erlebnis mit einem Orang Utan im Münchner Zoo, mit dem ich durch die Glasscheibe kommunizierte, indem wir beide unsere Hände aneinander legten, und nur die blöde Scheibe uns trennte.&lt;br /&gt;Pete versuchte sich dann auch in zwei deutschen Liedern: „Datt du min Leevchen bis“ auf blattdütsch, das, wie er meinte, dem Englischen recht nahe sei, und einem Lied von Reinhard Mey, das ich noch gar nicht kannte. Zum Mitsingen forderte er uns auch noch auf, nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch: „But the best is, when we sing together“ oder so ähnlich. Yes Sir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pete Morton:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.petemorton.com/"&gt;http://www.petemorton.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im euerschlösschen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799364"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071094"&gt;&lt;br /&gt;III.5.) Konzertrezension: Carlos Núñez &amp;amp; Band am 20.2.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir sspielen keltisse Musik mit Leidenssaft“ hatte Carlos beim IFF 2004 in der Kölner Philharmonie die Musik seiner Combo angekündigt. Und wir, also z.B. Näx, Nicole und ich, waren damals gar nicht so begeistert gewesen, zu kirmeshaft kam uns einiges vor, besonders das laute Trommeln seine Bruders Xurxo, aber auch die Art, wie er seine Gaita spielte. Ich habe ihn auch auf einer DVD vom Festival Interceltique in Lorient / BzH, wo er und seine Band in dem riesigen Stadion so winzig wie Zwerge wirkten, und sie es schwer hatten, nach dem gemeinsamen Auftritt mehrerer Pipebands und Bagads aus der Bretagne, Schott- und Irland die Stimmung zu halten. 1994 hatte ich ihn schon mal gehört, als Gastmusiker bei den Chiefains im Bonner Brückenforum, und war damals ganz begeistert gewesen, so dass ich ihm gerne noch mal eine Chance gab, mich zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fing sachte an, mit einer Flöte, ein langes, langsames, getragenes Stück. Nach und nach betraten seine Mitmusiker die Bühne: Der Flamencogitarrist Victor Romero, der Bouzoukispieler Pancho Álvarez, die irische Fiddlerin und Concertinaspielerin Niamh Ní Charra und Carlos’ Bruder, der auf diversen Trommeln, Bhodhrán, Cajon und einem Packwagen wieder für die Percussion sorgte, und Carlos wechselte zwischen diversen sechs- und achtlöchrigen Holzflöten und seiner Gaita hin und her. Und diese Formation hatte den Dreh raus, wie man die Harmonie zum Kochen brachte! Es war kein rein galizischer Abend, sondern eher so was wie ein keltisch dominiertes Weltmusikkonzert, das viele Brücken spannte, vom Flamenco über die Muñeira zum Reel und zum An Dro, von Andalusien und Galizien über Irland und Schottland zurück in die Bretagne und dann mal schnell über den Atlantik nach Kuba, so dass der Tourname „Celtic Flamenco Tour“ eher sogar zu kurz gegriffen ist. Und dann spielten sie mal ein Stück eines angeblich (?) spanischen Klassikers auf keltischem Instrumentarium, das wir (Ellen Jeikner, Christa Klose und ich, die wir uns kurz darüber verständigten)  als uns aus den irischen Sessions bekannt identifizierten, wenn uns auch der Name nicht einfiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzum, das Konzert war nichts für Puristen, weder spanischer, galizischer, irischer noch sonst einer ethnisch definierten Musik. Das mag man kritisieren, wenn man mag, und doch war es Folk, und zwar vom Feinsten. Das ging in die Ohren und in die Beine, und als wir dann einen An Dro tanzten, den Mattes Klose noch gar nicht kannte, waren wir auch froh, dass die Harmonie nur mit ca. 200 Leuten gefüllt waren, denn noch enger hätte es nicht sein sollen, auch wenn Kolli, der Veranstalter etwas lamentierte. Aber wie schrieb mir Ralf Wackers anschließend: „Wer diese Show nicht gesehen hat, ist selber Schuld!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Begeisterung rührte aber auch daher, dass, nachdem ich ihm mit dem Harfenspieler Jochen Vogel, bekannt gemacht hatte, der wiederum den Carlos kannte, die ganze anwesende Bonner Folk-Kumpane mit selbigem auf ein Glaserl Wein in der Garderobe verschwand, nur ich nicht, da ich als unbeweibt unterwegs und trotzdem treusorgender Ehemann schon wieder auf dem Heimweg war. Wie meint Petra: Konzerte mitten in der Woche sind was für Freiberufler und Studenten. Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carlos Núñez:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.carlosnunez.com/"&gt;http://www.carlosnunez.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.de/artists/pdf/carlos-nunez.pdf"&gt;http://www.magnetic-music.de/artists/pdf/carlos-nunez.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.niamhnicharra.com/"&gt;http://www.niamhnicharra.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmonie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Walter Schnabel hat während des Konzerts fotografiert:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/historic_events.asp?modus=details&amp;amp;id_veranstaltung=1475&amp;amp;monat=2&amp;amp;jahr=2008"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/historic_events.asp?modus=details&amp;amp;id_veranstaltung=1475&amp;amp;monat=2&amp;amp;jahr=2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/2ry6or"&gt;http://tinyurl.com/2ry6or&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(auf dem 31. Foto sind wir beim An Dro zu sehen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine frühere Rezi von mir zu Carlos Núñez:&lt;br /&gt;The Irish Folk Festival 04 – Celtic Legends am 25.10.2004 in der Philharmonie in Köln&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-irish-folk-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-irish-folk-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dzpjs"&gt;http://tinyurl.com/dzpjs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eine zu Jochen Vogel, falls den wer nicht kennt:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289907"&gt;Jochen Vogel u.a. am 17.12.2004 auf einer Weihnachtsfeier in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-jochen-vogel-ua-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-jochen-vogel-ua-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7ts52"&gt;http://tinyurl.com/7ts52&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf Rezis zu Mattes, Christa, Ralf, Ellen, sowie Keth und Andrea, die auch da waren,m brauche ich jetzt nicht zu verlinken, und auch nicht auf Rezis zu Sabrina und Ralf Wolfgarten, die lieber zur Session gegangen waren. (Selbst schuld!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799365"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071095"&gt;&lt;br /&gt;III.6.) Konzertrezension: Günter Hochgürtel am 23.2.2008 im Anno Tubac in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anno Tubac war ich lange nicht, seit dem unser Bonner Folktreff eingegangen ist, erst einmal, als das PS-Gitarrenduo daselbst spielte. Und nun ein einzelner Mann mit Stimme und Gitarre, sowie Mundharmonika, bzw. zwei Gitarren und zwei oder drei Mundharmonikas. Lieder zur Gitarre also, wie so oft gehabt beim Folktreff, oft ganz nett, aber Günter hätten wir damals leider nicht engagiert, ja kannten ihn damals noch gar nicht. Inzwischen habe ich ihn schon ein paar mal gehört, aber nicht alleine, sondern mit seiner Band Wibbelsetz, über deren 20-jähriges Bestehen ich 2005 auch im Folker! berichtet habe. Zeuge seiner Soloauftritte wurde ich bislang nur über seine beiden Solo-CDs, und nun endlich mal life im proppevollen Theatersäälchen vom Anno. Günter hat sich schon ein Fan-Publikum ersungen, auch wenn er neidisch auf Reinhard Mey ist, der größer Sääle voll kriegt und dessen Lieder alle mitsingen können. Dafür ist Günter Zeitungsjournalist in Euskirchen. Niemand kann alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber singen kann er auch, und sein Repertoire ist zu sagen wir 80 % selbst geschrieben, teils auf Ripuarisch in nordeifeler Variante, teils auf Hochdeutsch, wobei die erst genannte Sprache die der Lieder von Wibbelstetz ist und letztere die, die er nur solo als Troubadour vorträgt. Desweiteren singt er Lieder seiner amerikanischen und französischen Idole Bob Dylon, George Moustaki und George Brassens  in jeweiliger Originalsprache und von dem australischen Songwriter Eric Bogle in deutsche Übersetzung von Hannes Wader, dem er näher zu stehen vorgibt, als Reinhard May, mit dem ihn aber viele vergleichen, obgleich ihm das gar nicht gefällt, und trotzdem sang er an diesem Abend auch ein Lied des großen Meisters. Na wer hat behauptet, Günter sei ohne Widersprüche? Ich nicht! Ich vergleiche ihn lieber mit John Denver und mit Angelo Branduardi. Und natürlich kann man ihn mit den Musikern der kölschen Bands vergleichen, mit den Höhnern und den Bläck Fööss, mit denen er gut befreundet ist. So wie sie ist er auch sehr volksnah, ohne volkstümlich zu sein, ach was heißt „volksNAH“?, er ist ein Mann aus dem Volk, ein Junge vom Lande, eben aus der Eifel, streng katholisch erzogen, worunter er noch heute zu leiden scheint, de Kopp voll Dröhm, ständig unterwegs auf dem roten Jibbelchen, die Gitarre auf dem Rücken, das mit Himbeermarmelaad beschmierte Baguette auf dem Gepäckträger, Revolution im Kopf, aber die Tochter, die das Haus in Richtung Kapstatt verließ, im Herzen, und sich wundernd, wie schnell doch die Zeit vergeht und die Kinder erwachsen werden, und die Welt doch immer die selbe bleibt, so dass sich all zu deutlich erhobene Zeigefinger nicht lohnen, sondern man die weltverbessernden Botschaften lieber so nebenbei am Tresen bei ein, zwei Bierchen rüberbringt oder eben im Saal des Anno Tubac.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wer wie ich lange nicht in Anno war, sollte beim Stuhlgang aufpassen. Die geschlechtsspezifischen stillen Örtchen sind nämlich nach einer Renovierung vertauscht: für Weiblein links, für Männlein rechts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Günter Hochgürtel:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.guenter.hochgürtel.de/"&gt;http://www.guenter.hochgürtel.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wibbelstetz:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wibbelstetz.de/"&gt;http://www.wibbelstetz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anno Tubac:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.anno-tubac.de/"&gt;http://www.anno-tubac.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Texte von mir zu Günter Hochgürtel:&lt;br /&gt;Wibbelstetz am 20.8.2005 in Nettersheim&lt;br /&gt;Ortsterminartikel:&lt;br /&gt;Nordeifeler Mundartszene. 20 Jahre Wibbelstetz – Jubiläumskonzert, Nettersheim, 20.8.2005.&lt;br /&gt;In: Folker! 06.2005, S. 72.&lt;br /&gt;CD: Günter Hochgürtel. Troubadour. Günter Hochgürtel singt eigene und andere Lieder.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dsbzy"&gt;http://tinyurl.com/dsbzy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Wibbelstetz. De Kopp voll Dröhm&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/75mpc"&gt;http://tinyurl.com/75mpc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Günter Hochgürtel. Tanz auf dem Vulkan&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/cd-reznsion-gnter-hochgrtel-tanz-auf.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/cd-reznsion-gnter-hochgrtel-tanz-auf.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/2n6x6z"&gt;http://tinyurl.com/2n6x6z&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799366"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071096"&gt;&lt;br /&gt;III.7.) Konzertrezension: Folkfrühling mit Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens und Michael Busch und White Canvas am 15.3.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch als Multiplikator kann es einem passieren, dass man das, was man rund schickt, nicht genau durchliest. So kamen Petra und ich gewohnheitsmäßig kurz vor 20 Uhr beim Feuerschlösschen an, aber das Konzert hatte ausnahmsweise schon um 19 Uhr begonnen. Und es war proppevoll, sogar die Pressestühle waren schon anderwärtig vergeben worden. Nur auf der Treppe gab es noch Sitzplätze, na immerhin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trauriger als über den nicht ganz so bequemen Sitzplatz war ich darüber, dass der Beitrag des Duos White Canvas, bestehend aus Rena Meyer Weil  und Rolf Beydemüller schon fast zu Ende war, als wir ankamen. Rolf spielte Gitarre, Rena sang dazu. Das war nun zwar keine Folkmusik, sondern eher etwas, was man mit Fug und Recht als „Kunstmusik“ bezeichnen kann. Rolf spielte sehr filigran, Rena sang sehr ..., sagen wir mal mystisch. Zwischen Alt und Sopran wechselnd, sehr ungewohnte Melodieführungen benutzend, als Sprachen Englisch und ich weiß nicht was, wohl eine Fantasiesprache oder gar keine, ihre Stimme als Instrument verwendend. Da braucht man Ruhe zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Busch aus Speyer war nach der ersten von diesmal zwei Pausen an der Reihe. Er beschränkte sich auf das Gitarrenspiel, und auch er lieferte eher Kunst- als Folkmusik. Am ehesten noch unter den Folkies erinnerte mich sein Spiel an Olaf Sickmann, und wie bei diesem waren es auch bei Michael vor allem Reiseeindrücke, die ihn zu seinen Kompositionen inspirierten, und zwar vor allem solche aus keltischen Landen, aber auch aus Schweden oder anderswoher. Ein Stück war aber inspiriert von dem Roman „Stein und Flöte“ von Hans Bemmann, obwohl Michael gar keine Flöte spielte. Und wie bei Olaf kamen dem Zuhörer (also mir) nicht unbedingt die Assoziationen, die dem Komponisten beim Komponieren gekommen waren, aber das ist wohl der Problem bei jeder instrumentellen Programmmusik. Jedenfalls war es eine sehr feine und filigrane Musik, die zum Träumen einlud.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der zweiten Pause betrat wieder ein Duo die Bühne: Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens aus Wales. Dylan fungierte als Gitarren-, Bouzouki- (oder war es eine Mandola?), Tin und Low Whistle-Spieler, Gillian bediente eine Geige und eine Crwth, eine Art mittelalterlicher Geige aus Wales, im Aussehen einer Lyra ähnlich, im Klang einer Schlüsselfiedel. Außerdem sangen beide auch, und auf diese Weise boten sie eine Musik zwischen Mittelalter, Renaissance und New Age, nebst kymrischem Bardengesang, an dem Michael Klevenhaus seine Freude gehabt hätte. Gillian ist übrigens die Tante eines Kommilitonen von mir, den ich an dem Abend auch dort traf. So klein ist die Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sich das für einen Festivalabend gehört, gab es zum Abschluss eine Session aller beteiligter Musiker(innen) auf einmal. Das war nun auch wirklich eine spontane, improvisierte Jamsession, die einem Jazzabend zur Ehre gereicht hätte. Rena hielt sich beim Singen die Hände hinter die Ohren, um den Klang ihrer Stimme besser zu hören, so dass es fast so aussah wie bei einem Muezzin (muslimischer Gebetsrufer). Obwohl wir ja zu spät gekommen waren, hatten wir noch fast drei Stunden Musik mitbekommen. Nicht alles gefiel uns gleich gut, aber einiges ausgezeichnet. Jutta Mensing kündigte an, wohl des öfteren mal so einen Festival-Abend zu organisieren, mit zwei-drei verschiedenen Gigs nacheinander. Das soll sie mal tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im euerschlösschen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;White Canvas&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.beydemueller.de/white%20canvas.htm"&gt;http://www.beydemueller.de/white%20canvas.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.all-arose.com/"&gt;http://www.all-arose.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Busch&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.michaelbusch.net/"&gt;http://www.michaelbusch.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens&lt;br /&gt;keine Homepage gefunden, aber diverse Seiten verweisen auf sie, z.B.:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.composer.co.uk/composers/stevens.html"&gt;http://www.composer.co.uk/composers/stevens.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.composer.co.uk/composers/fowler.html"&gt;http://www.composer.co.uk/composers/fowler.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799367"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071097"&gt;&lt;br /&gt;III.8.) Konzertrezension: Irish Spring – Festival of Irish Folk Musik am 17.3.2008 in der Kunst- und Ausstellungshallte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hui, was können offizielle Namen lang sein. Aber hätte es jeder verstanden, wenn ich vom ISF in der KAH gesprochen hätte? Sei es drum! Selbiges fand in diesem Jahr jedenfalls an dem wohl günstigst möglichen oder zumindest symbolträchtigen Datum des 17. März statt, dem St. Patrick’s Day, dem irischen Nationalfeiertag. Günstig war das zumindest für die, die an dem Abend keine Karte mehr bekamen, denn an einem solchen Tag gibt es zweifelsohne noch mehr irische Konzerte in der Stadt, wenn ich auch dieses mal sonst kaum Infos dazu bekam. Nun, ich suchte ja auch keine Alternative.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, oder besser: Ja, ich war vollends zufrieden, was mir beim ISF geboten wurde.&lt;br /&gt;Hier zur Erinnerung die Ankündigung:&lt;br /&gt;Nuala Kennedy Quartet (Celtic Colours on Flute and Whistle)&lt;br /&gt;Eithne Ni Chathain (Pure Gaelic Voice from Kildare)&lt;br /&gt;Nabac (Young, Fresh and Creative Irish Tradition)&lt;br /&gt;Edel Fox &amp;amp; Ronan O’Flaherty (Traditional Virtuosos from County Clare)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Anmoderation der Tourmanagerin Kristina Talamos-Spiegel begann der musikalische Teil des Abends Eithne Ni Chathain, einer Multiinstrumentalistin, wie sie es selber auf Deutsch erklärte, da sie Deutsch in der Schule hatte. Die junge Dame spielte Fiddle und Piano und sang mit einer schönen hohen Stimme Lieder, die man auch am einfachsten mit „schön“ beschreibt. Das Versmaß hielt sie hier und da nicht korrekt ein, was aber wohl eher dem Songwriter anzulasten ist, was sie nicht unbedingt entlastet, da sie sie großenteils selber schrieb. Dieser Soloauftritt leitete die Zuhörer(innen) sanft in das Konzert ein, weckte sie, wenn nötig auch auf, vor allem, was Eithnes flottes Fiddlespiel angeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Nabac aufgeweckt zu werden wäre hätte auch ein weniger sanftes Erwachen mit sich gebracht. Nein, Nabac ist keine Rock-Band, aber eine junge, dynamische, jazzig-poppige Folk-Band, voll auf der Welle neuer Keltischer Trad-Musik. Das Quintett besteht aus Noriana Kennedy (Gesang, Whistles und Fahren des Bandbusses), Liz Coleman (Fiddle, Manola, Mandoline), Ciaran O’Dongaile (Flute, Whistles; laut Hompae und Harald Jüngst im Radio, aber nicht an diesem Abend auch Uilleann Pipes), James Ryan (Mandola, Gitarre, Banjo) und Norianas Bruder Paddy Kennedy (Bodhrán, Cajon, Flute, diverses Percussorium). Auch sie boten eine eine kurzweilige Mischung langsamer Songs und Airs und schneller Tanztunes, selbstverständlich mit Balkaneinfluss, aber doch voll auf irisch-keltischem Boden. Ich habe noch nie ein mitreißenderer Version des oft gehörten Liedes „Billy Tailor“ vernommen als die von Nabac. Teilweise erinnerte mich die Musik aber auch an Kíla, Rainer Zellner, der Veranstalter meinte, sie ähnele eher der von Gráda. Näx, also Alexander May, der auch im Publikum weilte, war indes nicht so ganz begeistert, aber fast. Nun ja, er wartete noch auf seinen Höhepunkt, den er schon kannte, und diese Vorfreude ließ ihm wohl ungeduldig diese Band nur als Vorporgramm erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Pause betrat das Duo Edel Fox &amp;amp; Ronan O’Flahe die Bühne, die auf Fiddle und Concertina mehr oder weniger reine traditionelle Musik zum besten gaben. Reels, Jigs, Airs, Hornpipes und so weiter, alle sehr virtuos vorgetragen, und mich sehr an die Aufnahmen der 1970er Irish Folk Festivals erinnernd. Nun ja, zumindest uns heute kommt das sehr traditionell vor, aber auch die Folk Revivalisten vor 30-40 Jahren waren innovativ, manchem Puristen ihrer Zeit bestimmt sogar zu modern. Und heute empfinde zumindest ich diese Musik als notwenig, um bei den diversen Einflussen modernerer Jazz- und Pop-Musik auf den Irish Folk sich wieder zu erden und die Wurzeln in die Tradition zu senken. Einen Reelset tanzten auch vier Damen unseres Bonner Irish Set Dance-Kurses unter der Leitung von Jelana Haramis &amp;amp; Heike Fröhling mit, wonach sich natürlich kein anderer mehr getraute, zum Tanzen nach vorne zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne diese Wurzeln zu vergessen widmete sich das nun folgende Nuala Kennedy Quartet wieder mehr den neuen Trieben. Nuala Kennedy, nicht verwandt mit Nuala und Paddys von Nabac, war, wie die Moderatorin erklärte, als einzige Musikerin des Abends (und der Musikerinnen gab es ja reichlich) erst als junge Erwachsene mit der traditionellen irischen Musik in Berührung gekommen, nämlich bei Besuchen in einschlägigen public Houses und den darin stattfindenden Sessions. Sonst habe sie lieber Pink Floid und die Beatles gehört und eine klassische Geigenausbildung genossen. So ist es nicht verwunderlich, dass die moderne Musik auch ihren Stil, die Flute und die Whistle zu spielen beeinflusste. Ich kenne mich mit Pilk Floid nicht aus, aber meine Kommilitonin Yolande neben mir erklärte mir, dass die auch so Flöte spielten. Sie und ihre männlichen Mitspieler Luka Daniels (Akkordeon), Mario Caribe (aus Brasilien; Bass) und Troy MacGillivray (aus Nova Scotia; Fiddle, Kalvier, Stepptanz) boten diese Musik, die mich teilweise an Flook erinnerte oder auch an Jethru Tull, in sehr ausgefeilten Arrangements dar. Ein Stück zum Beispiel bestand aus vier Teilen, drei davon von je einem anderen Bandmitglied komponiert und je nach Komponist(in) flute-, fiddle- oder bhodrán-lastig vorgetragen, und endete in einem Gipsysong, dessen Sprache ich gar nicht erkannte. Vielleicht war es Sinti, ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte dieses spanische und jiddische Einflüsse und war doch noch irisch, wenn auch am wenigsten von allen Stücken des Konzertes. Der Pianist war zugleich auch Stepptänzer, tanzte auch ein paar Schritte vor der Bühne, um sich sodann  auf die Bühne und den Klavierhocker zu schwingen und mitten im Stück einzusteigen. Das war also der Höhepunkt, auf den Näx gewartet hatte. Er kannte die Band aus Glasgow, das heißt, die Band in genau dieser Formation war extra für das ISF zusammen gestellt worden, aber er kannte die einzelnen Musiker(innen), und saß hinterher wieder (also wir schon im letzten Jahr) unfähig, sich zu rühren, auf seinem hochgeklappten Sitz. Ich finde es immer sehr schön, wenn einer, der selber begnadeter Musiker ist, seiner Begeisterung für Kolleg(inn)en so ehrlich Ausdruck verleiht und nicht etwa neidisch deren Künste herunter lamentiert. Ob mir nun das Nuala Kennedy Quartet oder Nabac besser gefielen, kann ich indes nicht so genau sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverfreilich gab es noch eine Abschlusssession aller Musikerinnen und Musiker auf der Bühne, und ebenso selbstverständlich war Epi der Mongole (also Enkh Jargal), dessen Hals seit den Klangwelten in Jena wieder genesen war, auch dabei und hauchte der Musik von der grünen Insel mit Pferdekopfkniegeige und Ober- und Untertongesang wieder einen Hauch der grünen Weiten seiner Steppenheimat ein. Super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleib zu sagen? Nix.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder doch: Wer sich CDs der Künstler(innen) kaufen will, bekommt sie z.B. bei Old Songs New Songs. (Nein, ich werde für diese Werbung nicht bezahlt, sondern mache sie aus reiner Sympathie für diesen Laden und seinen idealistischen Betreiber. Dieser bietet meines Wissens zur Zeit fünf CDs zum Preis von vieren an.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eithne Ni Chathain :&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eithnemusic.com/"&gt;http ://www.eithnemusic.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nabac :&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nabacmusic.com/"&gt;http ://www.nabacmusic.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Edel Fox &amp;amp; Ronan O’Flaherty:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.edelandronan.com/"&gt;http://www.edelandronan.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nuala Kennedy:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nualakennedy.com/"&gt;http://www.nualakennedy.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MusicContact, Rainer Zellner&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musiccontact.de/"&gt;http://www.musiccontact.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.irishspring.de/"&gt;http://www.irishspring.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musiccontact.com/display_artist.php?artist=isf7"&gt;http://www.musiccontact.com/display_artist.php?artist=isf7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kunst- und Ausstellungshalle:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bundeskunsthalle.de/"&gt;http://www.bundeskunsthalle.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Old Songs New Songs, Bochum:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.oldsongsnewsongs.de/"&gt;http://www.oldsongsnewsongs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799368"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071098"&gt;&lt;br /&gt;III.9.) Konzertrezension: 7. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das BIFF hat somit das siebte Jahr begonnen, und ich hoffe, sehr, dass es kein verflixtes wird, sondern die von Moderator Näx (Alexander May) in Aussicht gestellte Nr. 10 auch noch erreicht werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal standen wieder drei Bands auf der Bühne der angenehm vollen Harmonie, eine davon aus Bonn und Umgebung, nämlich tj:unichtgut, zweitens Dán, deren nächstes Bandmitglied immerhin nur knapp 50 km entfernt wohnt, nämlich Johannes Mayr mit Wohnsitz in Breitscheid im Westerwald und als dritte Band zum zweiten Mal eine aus den Niederlanden, nämlich Stargazer aus Amsterdam, welches im weiteren Sinne ja auch noch zum Rheinland gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Band mit dem schönen Wortspiel aus „tune“ und „Tunichtgut“ begann also den Abend, so dass Näx nach seiner Anmoderation gleich auf der Bühne bleiben konnte, da er selbst nämlich zu eben dieser Band gehört. Schon beim 2. BIFF waren sie dabei, haben sich inzwischen aber personell verändert und weiter entwickelt. Näx spielte natürlich die Uilleann Pipes, die irische Ellbogen-Sackpfiefe, die er meisterhaft beherrscht, sowie Tin und Low Whislte, was Piper nicht selten tun, und sang sogar ein Lied. Letzteres tat auch Werner Nitsche, der ehedem bei Ben Bulben mitspielte, und ansonsten die Tunes der Band mit der Gitarre begleitete. Auch Nicole Maldonado sang, und bei ihr kann man sagen, diese traumhaft schöne Stimme sollte sie noch stärker in die Gigs der Band einbringen, ja, sie sollte zur vokalen Frontfrau avancieren, was auch kein Geringerer als Musiklehrer Tom Kannmacher ihr in meiner Gegenwart vorschlug, womit ich nichts gegen ihr Geigenspiel gesagt haben möchte. Als zweite Dame in der Kombo fungierte eine echte Irin, wenn auch wohnhaft in Düsseldorf, namens Helen McDevitt, die mit Flute, Whistles und Concertina dem Bandsound einen guten Kick verlieh. Dann wieder ein Herr, Ralph-Eric Berg, der zwar nur ein Instrument bediente, aber ein riesengroßes, nämlich einen Kontrabass. Und last not least vervollständigt Gründungsmitglied Achim Weimer, der auch die BIFF-Homepage gestaltet hat, mit seiner Bodhrán das Sextett. Es war eine Freude, den Sechsen zuzuhören, auch den Liedern von Näx und Werner, wenn auch Nicoles Stimme noch viel schöner war. Aber auch instrumental haben sie einiges auf dem Kasten. Da war zum Beispiel eine Partie, bei der Näx auf den Pipes die Melodie spielte, die Helen und Nicole mit einem Bordun auf Whislte und Fiddle unterlegten, worauf sie dann in die Melodie mit einstimmten. Oder da war der Beginn eines Reels, das Ralph-Eric und Werner auf Bass und Gitarre mit einem groovigen Intermezzo unterbrachen, aus dem dann ein Intro für eine Taktänderung vom 16/8 auf 9/8 (oder so, jedenfalls nicht 7/8) wurde, die dem Reel einen Balkantouch gab, obwohl Näx von der irischen Balkanconnnection gar nicht so viel hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Starter und einer kleinen Pause betraten nur halb so viele Musiker die Bühne, nämlich Franziska Urton (Aussprache „Örten“, obwohl der Name auf Deutsch ausgesprochen für eine Musikerin doch genial ist), Joergen W- Lang und Johannes Mayr. Nur drei Leute, aber die hatten es in sich. Ich habe aber schon so viele Rezensionen über sie geschrieben, dass ich mich hier kurz fassen kann (die älteren Rezis findet Ihr unten hinter den Links). Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, diesen dreien zuhören, Joergens Gesang und Gitarren-, Bouzouki- und Low Whistle-, Franzis Geigen- und Johannes Kontrabassspiel. Sie bieten eine Kontrastharmonie von tief furchenden und quirlig dahin fegenden Tönen und Rhythmen, und mir schien, dass Joergens und Johannes’ Hölderlin-Express-Vergangenheit sich im Spiel von Dán noch stärker bemerkbar machte, als bisher. Ich unterhielt mich Wochen später im Feuerschlösschen mit Johannes darüber, und er meinte auch, HöEx und andere Nicht-Irish-Folk-Projekte  von ihm und Joergen, also solche der kontinentaleuropäischen  Bordunmusik, sei es französische, mittelalterliche, balkanische oder moderne Free-Folk-Musik, hätten auf jeden Fall einen Einfluss auch auf die Art und Weise, irische Musik zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte mich, warum Sabrina Palm und das BIFF-Team Dán in die Mitte und nicht als krönenden Anschluss positioniert hatten. Die Frage wurde sodann von der Band, die diesen Abschluss bilderte beantwortet. Das Amsterdamer Quartett Stargazer, bestehend aus Stijn van Beek (Uilleann Pipes, Whistles), Anneke Eijkelboom (Fiddle, Bass Fiddle), Kaspar Laval (Bouzouki) (die drei waren schon beim 4. BIFF 2005 mit der Band Kill da Goose dabei) und Janos Koolen (Mandoline, Gitarre), war zwar nicht besser (und auch nicht schlechter) als Dán, aber anders und doch wiederum so anders auch nicht. Anders war, dass sie nur instrumental spielten und dass sie fast nur highspeed spielten, quirrlig bis zum Anschlag, ähnlich war, dass auch hier ein Einfluss kontinentaleuropäischer Bordunmusik und zahlreicher anderer Folk-Musiken zu hören war, vom Balkan, aus Galizien (die Uilleann Piles hörten sich einmal wie eine Gaida an), aus der Bretagne, auch vom Jazz. Und dabei wechselten melodieführende und begleitende Instrumente einander ab, warfen sich die Bälle zu, verknoteten sich ineinander, wechselten Rhythmen und Tonarten, und ich stand nur da und versuchte zu begreifen, was da abging auf der Bühne. Kennt jemand noch die niederländische Folkband Flairck aus den 1970ern und 80ern? Für meine Ohren waren Ähnlichkeiten zu hören, und auf welchen Wegen da Beinflussungen durch die Amsterdamer Sessionszene fließen, das wüsste ich mal gerne. Dán jedenfalls war in der Mitte bestens platziert, in der guten Mitte des Herzens der Folkmusik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie üblich gab es anschließend noch die Festivalsession aller Musiker(innen) des Abends inklusiver Sabrina auf der Bühne, und diese war auch noch mal ein Hochgenuss für sich. Bei der danach noch anschließenden freien Session im Fiddlers war ich leider nicht mehr dabei, aber Johannes Mayr meinte, die sei ziemlich lange gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Festival bewies wieder eines: Folkmusik ist alles andere als altbackene Traditionspflege oder Hausmusik für Musiker, die nichts anderes können, sondern Folk kann Avantgarde sein, hochmoderne Musik, voller künstlerischer Kreativität und handwerklicher Meisterschaft, und dabei eben doch verwurzelt in Musiktraditionen, die Jahrhunderte zurück reichen. Und es bewies noch eines: An dieser Mischung aus Tradition und Innovation können nicht nur „echte“ Iren oder sonst wie „echte“ Mitglieder der Völker, aus in denen die Traditionen verwurzelt sind, teilhaben, sondern jeder, der sich hineinfühlen kann in die Musik. Ethnogene Musik kann international sein oder multikulturell, menschlich eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bonner Irish Folkfestival:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.biff.de.vu/"&gt;http://www.biff.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://achimweimer.de/biff/"&gt;http://achimweimer.de/biff/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;tj:unichtgut:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tjunichtgut.de/"&gt;http://www.tjunichtgut.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dán:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.johannes-mayr.de/dan.htm"&gt;http://www.johannes-mayr.de/dan.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.danmusic.de/"&gt;http://www.danmusic.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stargazer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/stargazernl"&gt;http://www.myspace.com/stargazernl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.stargazermusic.nl/"&gt;http://www.stargazermusic.nl&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmonie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere BIFF-Rezis von mir:&lt;br /&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2003 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7dtj3"&gt;http://tinyurl.com/7dtj3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Bonner Irish Folk Festival am 23.4.2005 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/auwdz"&gt;http://tinyurl.com/auwdz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;Ortstermin&lt;br /&gt;Irland am Rhein. 5. Bonner Irish Folk Festival. Harmonie, Bonn-Endenich, 29.4.2006&lt;br /&gt;mit einem Foto von Till Storz&lt;br /&gt;In: Folker! 04.06., S. 72&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc165347774"&gt;6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Dán:&lt;br /&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/c938n"&gt;http://tinyurl.com/c938n&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;meine Folker!-Rezi von deren CD:&lt;br /&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate.&lt;br /&gt;In: Folker! 03.06., S. 84. Online: &lt;a href="http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dán am 20.01.2006 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8fmug"&gt;http://tinyurl.com/8fmug&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Celtic Attractions Festival am 26.5.2006 im Zirkuszelt im Kinder- und Jugendzentrum Köln-Weiß&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dán am 9.11.2007 im Bungersthof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/dn-am-9112007-im-bungersthof-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/dn-am-9112007-im-bungersthof-in.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799369"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071099"&gt;&lt;br /&gt;III.10.) Konzertrezension: Nordic und Phønix am 17.5.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Skandinavischer Abend am Mittelrhein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor 1000 Jahren oder so war es keine Freudenbotschaft, wenn es hieß: „Die Wikinger kommen den Rhein herauf.“ Diese Zeiten sind gottlob vorbei, denn heute kommen die Nordmannen nicht zum Plündern, sondern zum Spielen, und das diesmal gleich mit zwei – nein nicht Drachenbooten, sondern – Musikbands. Die dänische Band Phønix tat das auch gleich am Nachmittag auf einem Kinderfest im Feuerschlösschen, was auch gut besucht gewesen und viel Spaß gemacht haben soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend gehörte aber mehrheitlich den erwachsenen Zuhörern, nur einige Kinder waren gleich geblieben oder wieder gekommen. Da die Phønix-Leute noch auf der Suche nach einem Akkordeon waren – denn ihres war kaputt gegangen und Johannes Mayr, der unter den Zuschauern weilte, hatte seines nicht dabei, sonst hätte er es ihnen geliehen – fing anders als geplant Nordic an, ein Trio aus Schweden. Diese drei Nordmänners waren Anders Löfberg auf dem Cello, Magnus Zetterlund auf der Mandoline und Eric Rydvall der Nyckelharpa, also Schlüsselfiedel. So sehr schwedisch hörte sich das, was sie vortrugen, aber gar nicht an. Neben einigen Liedern auf Schwedisch waren es hauptsächlich selbstkomponierte Instrumentalstücke, die zwar auch schwedisch verwurzelt, aber zu einem guten Part von ganz verschiedenen Richtungen her beeinflusst waren. Der Haupteinfluss stammte wohl von amerikanischen Stringbands, die wiederum in verschiedenen Jazzunterarten und im Blue Grass verwurzelt sind. Ich fühlte mich jedenfalls nicht selten an unsere Bonner Band String Attac erinnert. Dann war ein nicht zu überhörender Einfluss die Klassik und das Barock. Eine einzige Polska spielten sie, und Petra neben mit stipste mich an und meinte: „Das hört sich nach Mozart an.“ Ja, das bestätigten die Musiker hinterher sogar im Gespräch, dass das sehr gut sein könne, wenn auch nicht dezidiert beabsichtigt war. Die Nyckelharpa war sicherlich das am schwedischsten klingende – so zwischen Geige und Drehleier – Instrument, wenngleich es – wie Eric erklärte – auch hier in Deutschland vor 500 Jahren oder so noch weit verbreitet war, was Mittelaltermusikfreunde sicher wissen. Ich fragte später Anders, wie er denn diese ungewöhnlichen Töne aus dem Cello heraus holte, so sehr rhythmische und nasale, und er erklärte, das sei eine Blue-Grass-Banjo-Spieltechnik, die er auf das Cello übertragen habe. Tja, Ideen muss man haben, und Können! Davon hatten die drei genug, und ich wippte auf meinem Stuhl wohlgelaunt mit und war traurig, als die Pause irgendwann schon kam, so nach einer Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der besagten Pause mit Verlosung, bei der wir arg Glück hatten und ein Abo der Zeitschrift „Nordis“ sowie eine CD des dänischen Duos svoebsk gewannen, war Phønix dran, ein Quartett aus Dänemark, bestehend aus je zwei Nordmännern und Nordfrauen: Anja Præst Mikkelsen auf normaler und Bass-Klarinette, Karen Mose Nørgaard mit ihrer eigenen Stimme, Jesper Vinther Petersen auf dem Akkordeon und Jesper Falch mit Schlagzeug und Percussion. Anders als mein Vorurteil, die Schweden würden traditioneller und die Dänen urbaner spielen, waren die Stücke von Phønix doch noch mehr der dänischen oder allgemein skandinavischen Volksmusik verbunden. Da gab es diverse Tanzmelodien, wenn auch keine Polska, und Lieder auf Dänisch, auch mit mitsingbarem Refrain – faleri falera -, aber doch – also doch – mit deutlichem Jazzanteil, was nicht nur dem Einsatz von Bassklarinatte, die wie ein Saxophon unten gebogen war, und diversen Percussionsinstrumenten zu verdanken war. Und hier und da schlich sich auch was Südamerikanisches ein, wozu dann die Cajon hervorragend passte, die aber auch in traditionelle dänische Stücke geschickt integriert wurde. Einer der beiden Jespers gab mir später noch ihre neue CD mit, von der Ihr später noch lesen könnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Bands zusammen gaben als Zugabe eine kleine Jamsession vom Feinsten zum Besten. Da wurde neben anderen Stücken auf der Grundlage des Faleri-falera-Liedes improvisiert und Soli der einzelnen Instrumente vorgetragen, dass es eine Wonne war!  Angesichts dieser musikalischen Qualität und Herzlichkeit war es nur schade, dass ca. 1/3 der Publikumsstühle leer geblieben waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich Nordic im Radio noch mal hörte fiel mir eines noch ein, das mir auch im Feuerschlösschen auffiel und worauf ich die Musiker sogar ansprach: Eine gekonnte und Spaß machende Verknüpfung von Reggae- und Jig-Rhythmus, also 2/2 und 9/8. Und vielleicht solle ich noch erwähnen, dass auch Johannes Mayr eine Rezension schrieb. Wer diese sicher viel fachkundigere Rezi lesen will, muss sich aber schon an ihn wenden, denn er brauchte sie für eine Fortbildung, nicht zum Veröffentlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nordic:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nordicmusic.nu/"&gt;http://www.nordicmusic.nu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Phønix:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.phonixfolk.dk/"&gt;http://www.phonixfolk.dk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im Feuerschlößchen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799370"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071100"&gt;&lt;br /&gt;III.11.) Konzertrezension: 2. Folknacht in der Küz mit Whisht! und Bachelors Walk am 30.5.2008 in der Küz in Trosdorf-Sieglar&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, es gibt noch einige Veranstaltungorte,. die ich noch nicht kenne, und eine solche Bildungslücke schlossen Petra und ich an diesem Freitagabend. Sieglar ist ein Ort, der zu Troisdorf gehört, rechtsrheinisch, nordwestlich von Siegburg, weder direkt am Rhein, noch am Hang, aber trotzdem ganz hübsch. Die Küz ist eine Kneipe und eine Halle, wenn ich es richt verstehe, nach einem Kreuz benannt, welches außen vor der Hauswand steht. Die Kneipe scheint in privater, die Halle in kommunaler Bewirtschaftung, doch beide arbeiten eng zusammen. Ein besonderes Leckerli gab es schon bevor der erste Konzertton erklang: Da die Kneipe neu eröffnet wurde, gab es ein Büffet, zu dem auch die Konzertbesucher eingeladen waren. Nun denn, kein Wunder, dass hinterher niemand mehr den Tanzaufforderungen der Musiker Folge leistete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Januar gab es schon einmal eine Folknacht in der Küz mit Irish Stew und der Battlefield Band. Und es wird noch zwei weitere geben, die schon plakatiert sind, eine mit Foggy Stew und The Aberlours und eine mit Dán und Beoga, also je mit einer überregional oder international bekannten Band als Hauptact und einer regional oder überregional bekannten Band als Vorgruppe. Allerdings, so zeigte es sich, gab es zumindest dieses Mal keinen Hierarchieunterschied zwischen Vor- und Hauptgruppe, denn beide teilten sich die Auftrittszeit redlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst spielte also Whisht! Im Publikum waren wenige mir bekannte Gesichter, so dass auch diese Spitzenband aus der Region nicht jedem bekannt gewesen sein dürfte. Meinen schon zu Whisht! geschriebenen Rezis ist dieses Mal nicht viel hinzuzufügen. Sabrinba Palm (Fiddle, Harmoniegesang), Johannes Schiefner (Uilleann Pipes, Tin Whistle, Keyboard, Gesang), Holger Ries (Cajon umd anderes Percussorium, Gesang) und Eckhard Topp (Gitarren, Gesang) spielten wieder flotten Rhythm’n’Reel vom Feinsten und sangen Lieder aus Irland, der Bretagne und Schottland. Wer weiß, dass ich gerne darüber witzelte, dass Sabrina nie sang, der wird sich nun über das „Harmoniegesang“ oben in der Klammer wundern. Ja, wenn auch sehr zurück haltend, aber sie sang tatsächlich im Hintergrund mit, zumindest bei einem Lied. Vielleicht tat sie das auch, dann war es mir nicht aufgefallen. Überhaupt ist das mit den Liedern dieser Band so eine Sache: Einerseits liegt ihre Stärke eindeutig bei den Instrumentals, die sie mit eine Feinheit und Filigranität und zugleich großem Druck vortragen, aber andererseits sind ihre Lieder echte Ohrwürmer, was ich immer wieder merke, wenn ich mir ihre CD angehört habe und dann eben die Lieder, nicht die Instrumentals vor mir her summe oder pfeife. Sicher liegt das auch daran, dass letztere sehr komplex sind, die Lieder aber einfacherer Melodien aufweisen, aber eben auch wunderschöne. Und wie schon einmal geschrieben, sind die Tanztunes von Whisht! nicht unbedingt tanzbar, da sehr schnell gespielt. In Erinnerung an bei anderer Gelegenheit beinahe ausgerenkten kleinen Finge bei der Ridée beließen wir es dieses Mal lieber beim genussvollen Zuhören, was auch dem wie schon erwähn vom Büffett gefüllt Magen angenehm war. Sabrinas Geige zeigte bei „Broceliande“ weniger wie sonst, wie kratzig sie klingen kann, wenn sie soll. Hört es sich sonst an, als würden das Stahlgerüst eines sinkenden Ozeanriesen sich verbiegen, so gleich es dieses Mal eher schönem Walgesang. Dass es aber die Vögel im Wald von Broceliande sein sollte, nun, darauf wäre ich nicht gekommen. Da muss Morgaine, die Zauberin, die Merlin in den Weißbuschstrauch verbannte, ihre Finger im Spiel gehabt haben. Passt doch!  Schade war nur, dass der Mann am Mischpult großenteils die Gitarre und Percussion zu laut und die Pipes und Fiddle zu leise eingestellt hatte. Das wurde gegen Ende des Acts besser, aber so richtig bekam er das nicht hin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bachelors Walk, die den zweiten Teil des Konzerts bestritten, sind waschechte Iren, wenn auch in Schwaben wohnhaft. Dortselbt hörte ich sie auch erstmals, 1992 in Horb am Neckar als Vorgruppe zur Battlefield Band, und dann noch mal 1993 in Koblenz beim St. Patrick’s Day Celebration Festival. Die Band besteht aus Frontmann Mick Davis (Gesang, Fiddle), Tommy Venxion (Gesang, Gitarre, Cittern, E-Baß), George Lonergan (Gesang, Gitarre) und Peter Cole (Gesang, Banjo, Mandoline, Tin-Whistle), und außerdem hatten sie noch einen Spezialgast dabei, Brian O’Connor (Flute, Tin Whistle). Die Band ähnelt etwas den Dubliners, nicht zuletzt deshalb, weil der Altersdurchschnitt in etwa der selbe ist. Ihr Repertoir besteht und bestand auch an diesem Abend aus hauptsächlich Liedern und einigen Instrumentals, die sie in einer fröhlichen, auch mal albernen, dabei sehr druckvollen und temporeichen Weise vortrugen. Deutliche war ein Einfluss aus Nordamerika, sei es vom Appalachen-Blue Grass, sei es aus Ontario und Quebec, wo der Irisch-Schottische und Französische Einfluss wiederum noch unveränderter hörbar ist. Amerikanisch war auch der Gag, dass Mick sich eine Sonnebrile aufsetzte und in übertriebenen Gesten einen Song aus den 1950ern zu Besten gab, aus der Zeit des good old Rock’n’Roll. Brian durfte zwischendurch mal ein paar rasend schnelle Reels auf seiner Overtone-Whistle solo spielen. Diese Dinger haben nicht nur ihren Preis, sondern auch echt einen guten Klang! Leider leider war aber auch hier die Mischpultarbeit nicht dazu angetan, den Genuss zu steigern. Alle Instrumente waren zu laut eingestellt und wurden gegen Ende gerade zu schmerzhaft. Der Mixer ist bestimmt sonst den Umgang mit Rock und Pop gewöhnt und ein Publikum, das sich eh schon Selektonen mitbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wunderschön war das Bild, das sich am Schluss bot: Beide Bands zusammen auf der Bühne in schön abwechselnder Reihenfolge. Schade, dass mein Diafilm schon vorher voll war! Denn dann hätte ich beweisen können, dass man als Irish-Folk-Gitarist jetzt Strohhut trägt, wenn man Eckis und Georges Kopfbedeckung so interpretieren will. Sabrina erzählte von einer gemeinsamen Session in Schwaben, wo sie sich kennen gelernt hatten. Ja, das war bestimmt schön, und ich fand es mal wieder so wunderbar, wie hier zwei-drei Generationen von Musikern zusammen musizierten. That’s Folk!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da von dort um die Uhrzeit, also nach 23 Uhr, nur noch ein Bus in der Stunde nach Siegburg fährt, beeilten wir uns, diesen zu kriegen. Die Küz ist echt zu empfehlen, in der Hoffnung, dass der Mixer den Umgang mit akustischer Folkmusik noch lernt. Man sitzt dort gut im keineswegs überfüllten Saal, der zwar geräumig, aber gemütlich wirkt. Auch wenn es nicht immer ein Büffet gibt, so gibt es einen Getränkeausschank, und dass die bei „Guinness“ ein n vergaßen, na wen stört das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bachelors Walk:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scoteire.de/irland/musik/bachelors-walk.php"&gt;http://www.scoteire.de/irland/musik/bachelors-walk.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bachelorswalk.de/Bachelors_Walk/Home.html"&gt;http://www.bachelorswalk.de/Bachelors_Walk/Home.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mick Davis: &lt;a href="mailto:mickBW3337@aol.com"&gt;mickBW3337@aol.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="mailto:ontour@magnetic-music.com" href="mailto:ontour@magnetic-music.com"&gt;ontour@magnetic-music.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Whisht!:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.whisht.de/"&gt;http://www.whisht.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Whisht!:&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Whisht! am 9.10.2004 im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/aqjjt"&gt;http://tinyurl.com/aqjjt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Whisht! im Bungersthof am 16.12.2005 in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bnyt7"&gt;http://tinyurl.com/bnyt7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Whisht! touchdown&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-whisht-touchdown.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-whisht-touchdown.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799371"&gt;MAS&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799427"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071101"&gt;&lt;br /&gt;III.12.) CD-Rezension: Chris Simmance. Fame and Fortune&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.simmance.de/"&gt;www.simmance.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 41:52 mit Fotos u. engl. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue CD des in Schwaben wohnenden englischen Straßenmusikers&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chris Simmance traf ich einmal in meinem Leben und zwar 1991 in Tübingen, als er dort auf dem Holzmarkt am Stift Akkordeon spielte und dazu sang. Ich war sofort begeistert von seiner recht hohen, tragenden Stimme und der rhythmischen Art, das Akkordeon zu spielen. Ein kleiner Junge, sein Sohn, zählte eifrig die Münzen, die die Menschen seinem Vater in den Kasten warfen, was Chris gar nicht so recht war. Warum nicht, das erfuhr ich aus einer biographischen Erzählung „Der Straßensänger“, die ich ihm abkaufte. Er stammt aus Südengland, nicht weit von Sallisbury und Stonehenge, war der Sohn eines Blumenzüchters und stuiderte Geographie, gab die akademische Laufbahn aber auf, nachdem er auf einer Europarundreis auf dem Berg Athos mit dem biblischen Satz, man könne nur einem Herrn dienen, Gott oder dem Mammon, konfronitert wurde. Er entschloss sich, dem Herrn zu dienen, wurde aber kein Mönch, kein Prister, kein Missionar oder dergleichen, sondern Straßenmusiker. Und auch als solcher sang er keine religiösen Lieder, zumindest keine expliziten, sondern Lieder vom Leben, von der Liebe, vom Herumreisen als Straßenmusiker, vom Betteln, von den Frauen und ab und zu etwas Satierisches über die Gesellschaft mit ihren Spleens. Ich kaufte ihm damals eine Cassette ab mit dem Titel „Streesinger“ traf ihn nie wieder und hörte auch sonst nichts von ihm, trug seine Geschichte und seine Musik aber in meinem Herzen mit mir herum, bis 2005 das Päckchen mit CDs zur Rezension für den Folker! eine CD von ihm enthielt: „People and Places“, und ein paar Monate später kam dann noch eine: „Nomad“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun kam wieder eine: „Fame and Fortune“, die ich für den Folker! nur kurz besprach, worauf Chris, mit dem ich selbstverständlich 2005 wieder in Kontakt getreten bin, mich bat, sie auch für den folkigen Rundbrief zu besprechen, was ich gerne tue. Generell handelt es sich bei seiner Musik um Eigenkompositionen im Stil englischer Volksmusik, der man sehr seine jeweilige Befindlichkeit anmerkt. Die MC „Streetsinger“ war beeinflusst durch seine glücklcihe Ehe und Familie, mit der er im Schwarzwald lebte, die CD „People and Places“ von einer neuen Beziehung, der auch ein Kind entspossen war, „Nomad“ von der Trennung von seiner Partnerin, „Fame and Fortune“ nun klingt wieder stabiler, aber doch etwas einsam. „Lady of my Dreams“, „Watching all the Ladies“ und “Lonely Road” sind typische Lieder für diese Stimmungslage. Sehr schön aber auch seine Liebeserklärung an die deutsche Kleinstadt, die ihm zur zweiten Heimat geworden war in „This Town“. „Windsor“ ist eine Neueinspielung  eines Liedes aus „Streetsinger“, worin er den Tourismus-Kult rund um Windos castle auf die Schippe nimmt. Als Tonstudio dient ihm übrigens sein Wohnmobil, das Fire Mobile Studio, mit dem er als hauptberuflicher Straßenmusiker mehr oder weniger ständig auf Europas Straßen unterwegs ist. Als Manko empfinde ich nur die manchmal etwas laute Percussion. Sehr schön aber sind auch die Booklets, die immer alle Texte der jeweiligen CD enthalten, sowie stimmungsvolle Fotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob er nun im Auftrag des Herrn unterwegs ist wie Franz von Assisi oder im Auftrag seiner Selbst wie Hermann Hesse, das mag entscheiden, wer sich dazu berufen fühlt. Jedenfalls bereichern seine Lieder mein Leben, so dass ich, wenn man schon nicht das Glück hat, ihn mal live auf der Straße zu erleben, seine CDs sehr empfehle, „Fame and Fortune“ nicht mehr als die anderen, aber auch nicht weniger. Wobei: Ich wünsche mir mal „Streetsinger“ auf CD, vor allem den gleichnamigen Titelsong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liederliste:&lt;br /&gt;1.      Heaven’s Gate&lt;br /&gt;2.      Lady of my Dreams&lt;br /&gt;3.      Utopia&lt;br /&gt;4.      1000 Miles to reach the Sea&lt;br /&gt;5.      I Listen for you in the Morning&lt;br /&gt;6.      Windsor&lt;br /&gt;7.      Watching all the Ladies&lt;br /&gt;8.      This Town&lt;br /&gt;9.      The Friend&lt;br /&gt;10.  Sunday Morning&lt;br /&gt;11.  Lonely Road&lt;br /&gt;12.  First True Love&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher Rezis von mir zu Chris Simmance:&lt;br /&gt;Chris Simmance. People and Places&lt;br /&gt;In: Folker! 01.05., S. 77.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07"&gt;http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chris Simmance. Nomad.&lt;br /&gt;In: Folker! 04.05., S. 81.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm"&gt; http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm#03&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chris Simmance. Fame and Fortune.&lt;br /&gt;In: Folker! 06.07., S. 97.&lt;br /&gt;online:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799428"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071102"&gt;&lt;br /&gt;III.13.) CD-Rezension: Harmony Glen. Streaming Tunes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.harmonyglen.com/"&gt;www.harmonyglen.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 59:21 mit Fotos u. engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstklassiger Irish Folk aus den Niederlanden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Album war der Grund dafür, dass  ich im Folker! 06.07 die CD „Fame and Fortune” von Chris Simmance nur als Kurzschluss besprach, denn ich hatte schon zwei CDs von Chris länger besprochen, eine von Harmony Glen mit dem Titel „Before Dawn“ im Folker! 05.06 aber nur kurz, obwohl schon diese mir sehr gut gefallen hatte. Nun rezensierte ich sie länger und komme gerne der Bitte Vincent Pompe van Meerdervoorts nach, und liefere noch eine Rezi im folkigen Rundbrief nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmony Glen sind eine Irish Folk Band aus Wageningen in den Niederlanden. Sie spielen und singen gleichermaßen gut, wobei die Instrumentals wirklich feine, aber auch mitreißende und grovvige Tunes sind, die sie mit Concertina, Fiddle, Gitarre, Bamjo, Kontrabass und Löffeln, Bodhrán und Tarabuka in der Rhythmusabteilung vortragen. Walzer, Jigs und Reels, aber auch mal was Schwedisches zwischendurch, darunter einige Eigenkompositionen der Bandmitglieder. Das alles ist so meisterhaft gespielt, dass sie sich hinter den besten „echten keltischen“ Bands nicht verstecken brauchen. Besonders genial erscheint mir der Set „Kickin’ a Cuckoo“, der besonders jazzig oder ragtimig daher kommt, so wie sich vielleicht amerikanischer Irish Folk in den 1930ern angehört haben mag. Es gibt auch ein paar langsamere Tunes, so „Sunrise in Somerset“ und auch die Lieder sind ruhiger, im Balladentempo gehalten, so auch das den Bandnamen gebende Lied „Harmony Glen“, und werden von Vincent und von Sjoerd van Ravenzwaaji gesungen. Sie sind schön, ja, aber die Instrumentals sind in ihrer sehr gelungenen Verbindung von Tempo und Filigranität die eigentliche Stärke der Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier habt Ihr die Namen der Musiker(innen);&lt;br /&gt;Dominique Bentvelsen: double bass&lt;br /&gt;Nineke Bijker: vocals, guitar, spoons&lt;br /&gt;Sjoerd van Ravenzwaaji: banjo, guitar, vocals&lt;br /&gt;Vincent Pompe van Meerdervoort: vocals, box, bodhrán, tarabuka&lt;br /&gt;Mike Bruinsma: fiddle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier die Liste der Stücke und Lieder:&lt;br /&gt;Streaming Tunes&lt;br /&gt;The House Carpenter&lt;br /&gt;Jigs for Jules&lt;br /&gt;Harmony Glen&lt;br /&gt;Abu Dhabi&lt;br /&gt;Sunrise in Somerset&lt;br /&gt;Like a Tree&lt;br /&gt;Rocking the Cradle&lt;br /&gt;Kickin’ a Cuckoo&lt;br /&gt;Life’s Lasting Song&lt;br /&gt;Scary Beara&lt;br /&gt;Chicken on a Raft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher Rezis von mir zu Harmony Glen:&lt;br /&gt;Harmony Glen. Before Dawn&lt;br /&gt;In: Folker! 05.06., S. 91.&lt;br /&gt;Harmony Glen. Streamin Tunes&lt;br /&gt;In: Folker! 06.07, S. 88f.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200706/rezi-eu.htm#09"&gt;http://www.folker.de/200706/rezi-eu.htm#09&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich die genannte Kurzschluss-Rezi nicht online habe, gebe ich Sie hier noch einmal wieder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmony Glen. Before Dawn&lt;br /&gt;Epos Imaginaire Mulitmedia 2006 mit englischen Texten, Infos und Fotos&lt;br /&gt;14 Tracks, 59,28 Minuten&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonyglen.com/"&gt;http://www.harmonyglen.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Großenteils irische und schottische und auch amerikanische Traditionals, rhythmisch, kraftvoll und fein zugleich von fünf plus zwei jungen Niederländern mit Akkordeon, Banjo, Kontrabass, Gitarren, Bodhrán, Fiddle und Gesang dargeboten, sind auf dieser erstklassigen Debutscheibe der Band versammelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799429"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071103"&gt;&lt;br /&gt;III.14.) CD-Rezension: Battlefield Band. dookin’&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AVIVA Records 2007, www.battlefieldband.co.uk&lt;br /&gt;13 Tracks, 49:55 mit engl. Infos, Texten und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schottlands berühmteste Folkband mit neuer, recht experimenteller CD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Päckchen von Magnetic Music erreichte mich, darin eine CD der Battlefield Band. Vorfreud und Spannung wuchsen in mir, ich legte die Scheibe in den Spieler, schaltete letzteren ein und widmete mich doch wieder meiner Schreibtischarbeit, ließ die Musik so nebenbei auf mich wirken, bekam aber nicht so viel davon mit und dachte: Nun ja, die müssen halt immer mal wieder was Neues raus bringen, da sie ja davon leben. Aber irgendwie kam der erwartete Kick nicht sofort rüber, eher wunderte ich mich über Dissonanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Chance: Ich nahm den tragbaren Spieler mit in die Küche zum Spülen, nein nicht, das Spielers. Und was war das? Das erste Stück, ein Reelset aus der Feder von Mike Katz, „Dookin’ for Beetroot / The Head Roaster“ ergriff mich mit einer Wucht, so dass ich es nach dem Durchhören der CD wieder einschaltete und gleich mehrmals hörte und analysieren versuchte: kurzes jazziges Intro mit dem Piano, Reelrhytmusvorgabe einer Low Whistle mit Gitarrenbegleitung, erst dann setzt der eigentliche Reel ein. Dieser besteht aus zwei Teilen, dren jeder wiederholt wird, und das wird so dreimal durchgespielt. Beim estern Durchgang dominiert die Fiddle neben Low Whistle und Gitarre, beim zweiten der Practice Chanter einer Pipe, der ähnlich einer Small Pipe klingt, während die Low Whistle aussetzt, die aber beim dritten Durchgang wieder dazu kommt. Der zweite Reel besteht auch aus zwei Teilen, wird aber nur zweimal durchgespielt, wobei bei beiden Durchgängen Fiddle, Gitarre und Piano tonangebend sind. Dan setzt wieder der erste Reel ein, und wird zweimal gespielt, wobei die Highland Pipe hier marzialisch rein haut, beim zweiten Durchgang dann von dem Practice Chanter begleitet, und durchweg von Piano und Gitarre. Am Schluss hört man dann eine Tin Whistle mit dem Rhythmus, denn im Intro noch die Low Whistle hatte, und lässt das  Stück ausklingen. Und das Ganze stelle man sich mit etwas versetzen Rhythmen vor und dann auch noch so, dass die je neu hinzu kommenden Instrumente nicht immer exakt beim Beginn eines neuen Teils eintreten, sondern auch mal kurz von Ende des Teiles davor. Dieser Reelset hat keine Ohrwurmmelodie, sondern lebt hauptsächlich vom Rhythmus, bringt damit aber den ganzen Körper inklusive sämtlicher Nervenbahnen in Wallung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die anderen Stücke sind auch schön, teils Lieder, teils Instrumentals, abwechslungsreich arrangiert, man merkt ihnen an, dass die Batties das Experimentieren nicht verlernt haben. Das merkte ich auch schon beim ersten Durchhören am Schreibtisch. Ich hatte von Anfang an nicht den Eindruck von Routine, eher von dem Zwang, unbedingt einen neuen Sound kreiten zu müssen, dem sich diese alte Traditonsband aus Glasgow unterwerfen zu müssen glaubt. Selbst bei einem Evergreen wie Robert Burns „My Luv’s Like a Red, Red Rose“ merkt man das. Es klingt auf jeden Fall anders als gewohnt. Recht aus dem Takt hört sich für mich „The Ballad of Accounting“ an, ein Lied aus den 1960ern von Ewan MacCall, was aber auch an der Originalvorgabe liegen kann. Jedenfalls stimmt da bisweilen das Versmaß nicht. (Und er Text ist nicht im Büchlein abgedruckt.) Dafür gibt es aber auch so traumhaft schöne Tunes wie „Kitty got a Clinking Coming from the Fair“ auf der Tin Whistle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Eine recht experimentelle Musik auf traditioneller schottischer Grundlage, großenteils sehr geglückt, zum kleineren Teil nicht ganz so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Battlefied Band besteht auf dieser CD aus:&lt;br /&gt;Alan Reid: Gesang, Keyboard, Piano, Akkordeon, Melodika, Hammondorgel&lt;br /&gt;Mike Katz: Highland Pipes, Practice Chanter, Scottish Small Pipes, Low Whistles, Tin Whistles, Bassgitarre, Bouzouki, Tanzschuhe&lt;br /&gt;Sean O’Donnel: Gesang, Fiddle, Gitarre&lt;br /&gt;Alasdair White: Fiddle, Whistle, Bouzouki&lt;br /&gt;Mike Whallans: Mundharmonika&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste der Stücke:&lt;br /&gt;1.      Dookin’ for Beetroot / The Head Roaster&lt;br /&gt;2.      I’m Going to Set You Free&lt;br /&gt;3.      Och’ is duine truagh mi / Tha Fionnlaigh Ag Innearach / An Gille Dubh’ Mo Laochan&lt;br /&gt;4.      My Luv’s Like a Red, Red Rose&lt;br /&gt;5.      Song for Sealonger / Covering Ground&lt;br /&gt;6.      Kitty git a Clinking Coming from the Fair / Overton Park&lt;br /&gt;7.      The Ballad of Accounting&lt;br /&gt;8.      Ton Bale Leon Braz / The People’s Jig / Ash City / Blackjack Grove&lt;br /&gt;9.      Cillephaedaire / Boo Baby’s Lullabye&lt;br /&gt;10.  Gathering Storm&lt;br /&gt;11.  The Blue Lagoon / Easy Jig&lt;br /&gt;12.  Allan McLean&lt;br /&gt;13.  Paddy Molomey’s Welcome to Scotland / Compliments to Buddy McMaster&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zur Battlefield Band:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289934"&gt;Battlefield Band am 1.2.2006 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/konzertrezension-battlefield-band-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/konzertrezension-battlefield-band-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8jxnl"&gt;http://tinyurl.com/8jxnl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: &lt;a name="_Toc135289971"&gt;Battlefield Band. the Road of Tears&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-battlefield-band-road-of.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-battlefield-band-road-of.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/92ewu"&gt;http://tinyurl.com/92ewu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799430"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071104"&gt;&lt;br /&gt;III.15.) CD-Rezension: Lawrence Blatt. Fibonacci’s Dream&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LMB Music 2008, Ruthe Forbriger, Senior Publicist, THE CREATIVE SERVICE COMPANY,&lt;br /&gt;719-548-9872, rutheCSC@aol.com&lt;br /&gt;13 Tracks, 37:44 mit engl. Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veträumte Gitarrenmusik aus den USA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bekomme ich schon aus den USA CDs zur Rezension zugeschickt,verbunden mit mehreren E-Mails, in denen der Künstler gepriesen und ich darum gebeten werde, die CD zu rezensieren. Lawrence Blatt hat somit zumindest mal eine gute PR-Agentur an der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich in diesen Fall um eine Solo-CD, auch wenn der Gitarrist hier und da percussiv begleitet wird oder zwei Stimmen gleichzeitig spielt: Overdubb nennt man dieses technische Werk, nacheeinander verschiedene Teile eines Stücks aufzunehmen und sie auf parallele Tonspuren aufzunehmen, die man dann gleichzeitig abspielt. Wer meine Rezensionen der CDs von Olaf Sickmann gelesen hat und seine Musik mag, der wird auch an Lawrence Blatt Gefallen finden, auch wenn er keine Whislte spielt. Auch Freunden von Michael Busch ist diese Scheibe zu empfehlen. Es sind 13 Stücke, die allesamt eine im Text genauer beschriebende Situation intonieren, die ohne das angelesene Wissen darum herauszuhören freilich schwierig oder gar unmöglich ist. So heißt es zum wirklich sehr schönen gepickten ersten Stück „Bern ’The Bear’“: „Bern is the capital of Switzerland and the city is named after the bears that once roamed teh montains surrounding the city. If you go to bern you still can see bears in display pits near the city center. It was on a recent visit to Bernd that I wrote this song after visiting the bears.” Man mag sich nun die im Begleittext beschriebenen Situationen vorstellen oder sich einfach seinen eigenen Assoziationen hingeben, dazu geeignet, die Seele baumeln zu lassen und vor sich hin zu träumen. Oder wer mag analysiere die Gitarrenspieltechnik und erkenne Fingerpicking, Akkorde, spanische, norddeutsche, Renaissance- und andere Einflüsse und so weiter. Da ich kein Gitarrenspezialist bin, höre ich hier auf, zu schreiben. Rolf Beydemüller könnte sicher detaillierter schreiben. Das kann er ja gerne tun, wenn er will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1.      Bern „The Bear“&lt;br /&gt;2.      Una Vida (One Life)&lt;br /&gt;3.      In A Heartbeat&lt;br /&gt;4.      Fibonacci’s Dream&lt;br /&gt;5.      I Remember When&lt;br /&gt;6.      I’m Leaving Now&lt;br /&gt;7.      Five Nights&lt;br /&gt;8.      Just Bevore Dawn&lt;br /&gt;9.      A Little More Sunshine&lt;br /&gt;10.  Catalina&lt;br /&gt;11.  Song For Chava&lt;br /&gt;12.  La Selva (The Rainforest)&lt;br /&gt;13.  Move Um Out&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799431"&gt;*&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799432"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071105"&gt;&lt;br /&gt;III.16.) CD-Rezension: Whisky Trail. San Frediano. Un irlandes a Firenze. An Irishman in Florence. Live in Saschal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amiata Records &amp;amp; Edizioni Polistampa 2008, &lt;a href="http://www.whiskytrail.it/"&gt;www.whiskytrail.it&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.amaitarecords.com/"&gt;www.amaitarecords.com&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.polistamoa.com/"&gt;www.polistamoa.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14 Tracks, CD 77:31, DVD 78:28,  Buch 96 S. mit Abbildungen, Fotos und ital. u. engl. Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Italienischer Irish&amp;amp; Scottish Folk auf den Spuren eines irischen Mönches in der Toskana&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem diese Rezension zu lang ist, kann eine kürzere lesen im Folker! 04.08. S. 93.f.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum dritten Mal nun habe ich die Ehre, eine CD der florentinischen Irish &amp;amp; Scottish Folk Band Whisky Trail zu rezensieren. Habe ich in der der Rezension von Irlanda in festa decima edizione 16-19 marzo 2005 Saschall teatro di Firenze geschrieben, dass diese Scheibe nicht an ihr Meisterwerk Chaosmos heran reicht, so behaupte ich das auch dieses Mal, wenn diese erneute Lifeaufnahme auch besser ist, als die von 2005. Vor allem muss ich aber schreiben, dass es sich nicht nur um eine CD handelt, sondern auch um eine DVD, sowie ein recht dickes Büchlein, das man schon fast für sich alleine im Buchhandel verkaufen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CD und DVD sind Mitschnitte des selben Konzertes, ja beinhalten die selben Stücke, so dass man sie zum Beispiel zuerst hören und dann seine Neugier danach stillen kann, wie die Musiker(innen) denn beim Spielen ihrer Instrumente aussehen. Das ersted Stück komt mir bemi hören der CD als ein etwas zu lang geratenes Intro vor, beim gleichzeitigen Zusehen des Harfners bei seinem Spiel aber wirkt es anders, und so muss man die ganze Aufnahme eben in erster Linie als ein Dokument eines mitreißenden St. Patrick’s Day-Auftritts dieser neunköpfigen Band sehen. Und zugleich kann auch der von Chaosmos begeisterte Fan das eine oder andere Stück der Meisterscheibe hier noch mal hören und sehen, wenn auch nicht in Form der speziellen kleinen Symphonien, sondern in anderen Set-Zusammenstellungen. Die DVD hat gegenüber der CD zudem den Vorteil, dass man die Tanzgruppe Paining Steps in Aktion sehen kann. Ja, und auch Frontfrau Giulia Lorima schwingt das Tanzbein, worauf das Publikum in fröhlichen Aplaus ausbricht, wobei ich beim Hören der CD zuerst dachte, der Applaus gelte dem zugleich beginnenden Reel, dessen Name ich nicht kenne, der mir aber immer wieder besonders gut gefällt. Er ist hier ein Teil des Sets Banshee Steps (Track 4).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Büchlein spannt zuerst auf Italienisch, dann noch mal auf Englisch einen weiten historischen Bogen von den alten irischen Kelten mit ihren Druiden und Filids über die christlichen Mönche, die von Irland aus den europäischen Kontinent christianisierten, darunter eben auch der Heilige Fredino, der im 6. Jahrhundert in der Toskana aktiv war, bis hin zur heutigen Irish-Folk-Szene in der Stadt am Arno, deren Zentrum wohl Whisky Trail und das jährliches Irlanda in Feste bilden. Das ist wohl alles recht konsturiert, aber welche Identität mit historischer Herleitung ist das nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nochmal zurück zur Musik: Was ich an ihr besonders mag, ist, dass in ihr nicht nur irische und schottische und auch ein paar bretonische Stilelemente miteinder fusioniert werden, sondern auch die italienische und mediterrane Tradition mit hinein spielt. So wird aus ihr eine Art Euro-Folk, allerdings nicht so frei, wie beispielsweise die von Urban Trad oder Dikanda, sondern schon noch irischer und schottischer. Aber ich muss mal in meinen alten Cassetten recherchieren, denn mir ist, als hätte ich den einen oder anderen Namen der Bandmitglieder schon mal bei der Auflistung der Musiker von Angelo Branduardi gehört. Wenn ich die Stelle gefunden habe, lasse ich es Euch wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker(innen) sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giulia Lorima:   voice, fiddle&lt;br /&gt;Vieri Bugli:                   fiddle&lt;br /&gt;Stefano Corsi:              Celtic harp, mouth harp, harmonium, voice&lt;br /&gt;Massimo Giuntini:         uilleann pipes, bodhran, pedal bass, voice&lt;br /&gt;and&lt;br /&gt;Alberto Massi: bag pipe&lt;br /&gt;Lorenzo Greppi:           whistles, bodhrán, bombarde bretonne&lt;br /&gt;Piero Bubbico: percussions&lt;br /&gt;Nicola Neri:                 whistles (Jeffes Reel, Fairy Nurse)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quartetto Archaea (Jeffes Reel, Fairy Nurse):&lt;br /&gt;Mauro Fabrucci:          violin&lt;br /&gt;Marcello Puliti:             viola&lt;br /&gt;Damiano Puliti: cello&lt;br /&gt;Filippo Pedol:              double bass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Painting Stepps:&lt;br /&gt;Sonia Bagni, Serena Giachetti, Cecilia Megali, Sandra Quercioli, Mirko Peluso&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;fühere Rezis von mir zu Whisky Trail:&lt;br /&gt;Whisky Trail. Chaosmos&lt;br /&gt;In: Folker! 06.06, S. 83.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200606/rezi-eu.htm#14"&gt;http://www.folker.de/200606/rezi-eu.htm#14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc154314412"&gt;Whisky Trail. Irlanda in festa decima edizione 16-19 marzo 2005 Saschall teatro di Firenze&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/cd-rezension-whisky-trail-irlanda-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/cd-rezension-whisky-trail-irlanda-in.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc205799433"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc206071106"&gt;&lt;br /&gt;III.17.) CD-Rezension: Phønix. folk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GO’ Danish Folk 2007. &lt;a href="http://www.gofolk.dk/"&gt;www.gofolk.dk&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.phonixfolk.dk/"&gt;http://www.phonixfolk.dk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 40:16 mit wenigen engl. Infos u. Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dänischer JazzFolk vom Feinsten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch einfacher Titel für eine CD, man mag auch meinen, ein einfallsloser, der bestenfalls für eine Reihe taugt, deren andere CD mit Rock, Klassik, Jazz und so weiter betitelt sind. Oder wollen die vier Dän(inn)en einen Definitionshoheitsanspruch darauf erheben, was denn nun Folks ist? Oder vielleicht ist es so, dass die sie die diesbezügliche Bildungslücke ihrer Zeitgenossen, die mit dem Wort nichts anzufangen wissen, schließen wollen? Ach, ich höre auf, zu spekulieren, und bedaure, sie nicht danach gefragt zu haben, als ich im Feuerschlösschen die Zeit dazu hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Scheibe jedenfalls bestens dazu geeignet, die Erinnerung an das schöne Konzert in Bad Honnef am 17. Mai diese Jahrs auzufrischen und dazu, sich einen Eindruck moderner dänischer Folkmusik zu verschaffen, die gleichermaßen verwurzelt in dänischen und anderen skandinavischen Musiktraditionen und angereichert mit allerlei Einlussen aus dem Jazz und anderen Musikrichtungen. Karen singt alte Lieder mit einer Stimme, die  schon für sich sowohl einer Volksmusik-, als auch einer Jazzsängerin zur Ehre gereicht, Jesper auf seinem Akkordeon und vor allem Anja auf ihrer Bassklarinette und der andere Jesper auf seinem Schlagwerk begleiten sie ebenso jazz-folkig, so dass ich mir das Quartett gleichermaßen auf einem Dorffest und in einem Jazzkeller vorstellen kann, na vielleicht letzteres noch mehr, vor allem was die stilleren und langsameren Stücke wie Gærdet angeht. Dann aber wieder Walzer wie Øst og Vest passen wiederum gut auf den Dorfplatz oder in die Tenne. Und dann klingt es plötzlich nach Aintras Tans aus Edward Grieks Peer Gint Suite, und zwar in Når Bjørne Danser, aber schneller gespielt, so dass ein Bär Schwierigkeiten haben dürfte, darauf zu tanzen. Kurzum: Es macht dem Rezensenten (also mir) Spaß, diese Musik zu hören, sie wirkt föhlich auf sein (also mein) Gemüt, so dass er (also ich) sie mit bestem Gewissen weiter empfehlen kann, sofern man sich für sakndinavischen JazzFolk begeistern kann. Und wer auch noch dänisch versteht, hat wohl noch mehr davon, men jag tar ikke dansk, undskyld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musikern(innen) sind:&lt;br /&gt;Karen Mose:               Vocal&lt;br /&gt;Jesper Vinther: Accordeon&lt;br /&gt;Anja Præst:                  Bass Clarinet, Clarinet&lt;br /&gt;Jesper Falch:                Percussion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Ulv, Ræv og Hare&lt;br /&gt;Majvisen&lt;br /&gt;Halmværket&lt;br /&gt;Over Isen&lt;br /&gt;Liden Karen&lt;br /&gt;Gærdet&lt;br /&gt;Anden Storm&lt;br /&gt;Øst og Vest&lt;br /&gt;Når Bjørne Danser&lt;br /&gt;Bonden og Ræven&lt;br /&gt;Anton og Randi’s&lt;br /&gt;Peter S.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071107"&gt;Homepage vom Folk im Feurschlösschen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;PS: Falls nach der Lektüre der Feuerschlösschen-Rezensionen jemand Lust hat, sich dort ein Konzert anzuhören, so findet er oder sie das aktuelle Programm unter&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071108"&gt;IV.) Und noch’n Gedicht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc206071109"&gt;Der frohe Wandersmann (Wem Gott will rechte Gunst erweisen) von Josef von Eichendorff&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich zu faul zum Selberschreiben war, habe ich es von hier abkopiert:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ingeb.org/Lieder/WemGottW.html"&gt;http://ingeb.org/Lieder/WemGottW.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem Gott will rechte Gunst erweisen,Den schickt er in die weite Welt,Dem will er seine Wunder weisenIn Berg und Wald und Strom und Feld.&lt;br /&gt;Die Trägen die zu Hause liegen,Erquicket nicht das Morgenrot,Sie wissen nur von Kinderwiegen,Von Sorgen, Last und Not um Brot.&lt;br /&gt;Die Bächlein von den Bergen springen,Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,Was soll ich nicht mit ihnen singenAus voller Kehl und frischer Brust?&lt;br /&gt;Den lieben Gott laß ich nun walten,Der Bächlein, Lerchen, Wald und FeldUnd Erd und Himmel will erhalten,Hat auch mein Sach aufs best bestellt.&lt;br /&gt;Joseph von Eichendorff, 1788-1857&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Euch/Ihnen allen einen angenehmen Spätsommer und was danach noch kommen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer/Ihr Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-2562957730947276764?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/2562957730947276764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/2562957730947276764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/08/interreligiser-rundbiref-nr-130.html' title='Interreligiöser Rundbiref Nr. 130'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-3294803740462240253</id><published>2008-06-12T09:13:00.000-07:00</published><updated>2008-06-12T09:14:35.317-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 - 3. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc174270767"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752060"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983198"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650507"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650543"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651255"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651437"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc200187218"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc200187416"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc201057189"&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 129 – 3. Nachtrag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(12.06.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich möchte Sie/Euch nur auf zwei Veranstaltungen und ein paar Texte hinweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc201057189"&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 129 – 3. Nachtrag. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc201057190"&gt;I.) Veranstaltungen. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc201057191"&gt;I.1.) Straßenfest in der Bonner Nordstadt am 14.6.2008. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc201057192"&gt;I.2.) neben dem markt – Vortrag: Sprache und Religion von Hubertus Halbfas am 18.6.2008 in Bonn-Pützchen. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc201057193"&gt;II.) Texte von mir auf Migrapolis-Deutschland.de. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc201057190"&gt;I.) Veranstaltungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc201057191"&gt;I.1.) Straßenfest in der Bonner Nordstadt am 14.6.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit März gebe ich Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung im Rahmen des SKM in der Kölnstraße im Bonner Norden (&lt;a href="http://caritas.erzbistum-koeln.de/bonn_skm"&gt;http://caritas.erzbistum-koeln.de/bonn_skm&lt;/a&gt;). Zusammen mit einigen anderen interkulturellen sozialen Einrichtungen veranstalten wir am kommenden Samstag ungefähr zwischen 11 und 16 Uhr ein Straßenfest im Bereich des Kirchplatzes St. Hedwig- und Mackestraße. Es wird allerlei zum Essen, Trinken und Spielen geboten. Unsere Schüler(innen)gruppe backt zum Beispiel Waffeln. Wer also vorbei kommen möchte, ist herzlich willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Infos:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jugendzentrum-bonn.de/resources/Stra$C3$9Fenfest+Mackestra$C3$9Fe+2008.pdf"&gt;http://www.jugendzentrum-bonn.de/resources/Stra$C3$9Fenfest+Mackestra$C3$9Fe+2008.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc201057192"&gt;I.2.) neben dem markt – Vortrag: Sprache und Religion von Hubertus Halbfas am 18.6.2008 in Bonn-Pützchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Halbfas:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung im Rahmen des Forums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;n e b e n    d e m    m a r k t&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professor Dr. Hubertus Halbfas&lt;br /&gt; (Drolshagen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprache und Religion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, den 18. Juni, 19:30 Uhr&lt;br /&gt;Karmeliterstraße 1&lt;br /&gt;Bonn-Pützchen&lt;br /&gt;Bushaltestelle Pützchen Kirche&lt;br /&gt;(Linien 624, 628, 634)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es laden ein:&lt;br /&gt;M.Halbfas   P.Petzel   H.R.Schlette&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc201057193"&gt;II.) Texte von mir auf Migrapolis-Deutschland.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Momentan arbeite ich fleißig an der Diss., um die doch mal aus den Füssen zu kriegen, so dass der Interrel. Rundbrief Nr. 130 noch etwas auf sich warten lassen wird. Ein paar der Texte, die ich darin rundschicken will, sind aber schon auf der Migrapolis-Seite zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jugendkonferenz "Wir sind Zukunft". Jugendkonferenz mit Jugendlichen und anderen Experten am 12.4.2008 im Jugendzentrum St. Cassius in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=jugendkonferenzwirsindzukunft"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=jugendkonferenzwirsindzukunft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;250/35/11. Europäische Interreligiöse Begegnung 2008. Ein Treffen, um Verpflichtungen einzugehen. 22.-25.05.2008&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=europaeischeinterreligioesbegegn"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=europaeischeinterreligioesbegegn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und den will ich nicht rundschicken:&lt;br /&gt;Weltreligionen: ein Überblick&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=weltreligionenueberblick"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=weltreligionenueberblick&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den auch nicht:&lt;br /&gt;Karl Lehmann - Ein Blick auf den mittleren Weg eines römisch-katholischen Theologen und Kardinals&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=karllehmann"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=karllehmann&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kennen Sie die beiden schon?&lt;br /&gt;Über Religion&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=religion0"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=religion0&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interreligiöser Dialog&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=interreligioeserdialog"&gt;http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=interreligioeserdialog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Da sind sogar Bilder bei.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Wir suchen noch Freiwillige, die Texte ehrenamtlich in andere Sprachen übersetzen, z.B. russisch, spanisch, türkisch, kurdisch, englisch, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es verbleibt mit herzlichen Frühlings- und Sommergrüßen und schon mal eine frohe Sommersonnenwende wünschend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-3294803740462240253?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3294803740462240253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/3294803740462240253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/06/interreligiser-rundbrief-nr-129-3.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 - 3. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-2238486876433275300</id><published>2008-06-02T16:39:00.000-07:00</published><updated>2008-06-12T09:13:12.485-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 – 2. Nachtrag + Extra</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc174270767"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752060"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983198"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650507"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650543"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651255"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651437"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc200187218"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc200187416"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 129 – 2. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; + Extra: Stellungnahme von RfP Deutschland zur Religionsfreiheit im Iran&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;(02.06.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es wird jetzt nicht jede Woche einen Nachtragsrundbrief geben, aber heute habe ich doch noch drei Termine für Sie, sowie eine Stellungnahme von Religions for Peace Deutschland zur Situation der Religionsfreiheit im Iran, der sich unsere Köln/Bonner Gruppe anschließt, und wegen der ich diesen Ergänzungsrundbrief allen zukommen lassen, auch denen, die sonst nur die Hauptrundbriefe wünschen. Ich habe diese Stellungnahme auch dem General-Anzeiger und der Rundschau zukommen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Phobien erschweren immer wieder das interreligiöse, interkulturelle und überhaupt das zwischenmenschliche Zusammenleben. Die drei Veranstaltungshinweise in diesem Rundbrief haben alle mit solchen Phobien zu tun: mit Semitophobie, Islamophobie und Bahaiophobie (man verzeihe mir die kreative Wortwahl), also feindlichen Einstellungen gegenüber Semiten, Muslimen und Bahá’í.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir in letzter Zeit auch wieder auffällt ist folgendes: Sind Muslime die Opfer, beschweren sich Muslime, sind Bahá’í die Opfer, beschweren sich Bahá’í, sind Buddhisten die Opfer, beschweren sich Buddhisten, sind Christen die Opfer, beschweren sich Christen, sind die Säkularen die Opfer, beschweren sich Säkulare und so weiter und so fort. Es gibt aber auch immer wieder Muslime, Bahá’í, Buddhisten, Christen, Säkulare usw. die sich auch dann beschweren, wenn nicht ihre eigene Gruppe zu den Opfern zählt, sondern wenn andere verfolgt, unterdrückt, ungleich behandelt oder sonst wie benachteiligt werden, und einige sogar dann, wenn die Täter aus ihrer eigenen Gemeinschaft kommen. So beginnt echte Solidarität und ein echtes Einstehen für gemeinsame Werte gegen die Engstirnler welcher religiöser oder weltanschaulicher Provenienz auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nun also die Termine und ganz unten besagte RfP-Stellungnahme:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187417"&gt;I.) Termine. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187418"&gt;I.1.) Islamischer Antisemitismus. Vortrag und Diskussion von und mit Dr. Stephan Grigat (Wien) am 2.6.2008 in der Uni Bonn. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187419"&gt;I.2.) 'Islamophobie - Ursprünge und Entwicklung eines modernen Feindbildes'. Vortrag von Dipl. Päd. Moussa al-Hassan am 4.6.2008 am der Uni Bonn. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187420"&gt;I.3.) Veranstaltungen anlässlich der Situation der Bahá’í im Iran. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187421"&gt;1.3.a) "Vor verschlossenen Türen - Ausgrenzung der Baha'i Studenten aus Universitäten im Iran" . Vortrag von Dr. Wahied Wahdad-Hagh aus Berlin, Dr. Emanuel Towfigh und Herrn Deuchert am 5.6.2008 an der Uni Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187422"&gt;I.3.b) Andachtsveranstaltung für die Bahá'í im Iran am 13.6.2008 im Bahá’í-Forum Köln. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187423"&gt;II.) Stellungnahme von Religions for Peace Deutschland zum Recht auf Religionsfreiheit im Iran. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc200187424"&gt;Und nicht vergessen: 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187417"&gt;I.) Termine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187418"&gt;I.1.) Islamischer Antisemitismus. Vortrag und Diskussion von und mit Dr. Stephan Grigat (Wien) am 2.6.2008 in der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von einem Flugblatt, das in der Mensa auslag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Islamischer Antisemitismus. Vortrag und Diskussion von und mit Dr. Stephan Grigat (Wien) am 2.6.2008 in der Uni Bonn, 20 Uhr s.t., Hörsaal 8,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veranstaltet vom Referat für politische Bildung /AstA Bonn im Rahmen des „festival contre le racisme“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187419"&gt;I.2.) 'Islamophobie - Ursprünge und Entwicklung eines modernen Feindbildes'. Vortrag von Dipl. Päd. Moussa al-Hassan am 4.6.2008 am der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vom Verteiler der Islamischen Hochschulvereinigung Bonn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, Immer stärker wird in der Öffentlichkeit für das Feindbild Islam geworben. Einzelpersonen sowie diverse Gruppen setzen alles dran, dass der Islam von der Bevölkerung als feindliche Ideologie empfunden und die Muslime insgesamt als Feinde betrachtet werden, um so Kriege gegen Muslime und diskriminierende Gesetze zu rechtfertigen. Woher rührt dieser Hass auf den Islam und die Muslime? Welche Gruppen schüren ihn? Welche Wechselwirklungen werden freigesetzt? Welche Ideologien werden vertreten? Wie werden diese Ideen umgesetzt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft und welche Möglichkeiten haben wir dem entgegen zu wirken?Die Islamische Hochschulgemeinschaft Bonn (IHV) in Zusammenarbeit mit dem AStA lädt herzlich zum Vortragsabend ein: 'Islamophobie - Ursprünge und Entwicklung eines modernen Feindbildes'Referent: Dipl. Päd. Moussa al-HassanDatum: 4. Juni 2008Beginn: 18:00 UhrOrt: Mensa - Essen 2, Nassestr. 11, Universität BonnMit freundlichen Grüssen,Ihre IHV-Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187420"&gt;I.3.) Veranstaltungen anlässlich der Situation der Bahá’í im Iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Gabriele Scharnhorst, Bahá’í-Forum Köln und Religions for Peace Köln/Bonn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187421"&gt;1.3.a)&lt;/a&gt; "Vor verschlossenen Türen - Ausgrenzung der Baha'i Studenten aus Universitäten im Iran" . Vortrag von Dr. Wahied Wahdad-Hagh aus Berlin, Dr. Emanuel Towfigh und Herrn Deuchert am 5.6.2008 an der Uni Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Juni 2008, 18 Uhr&lt;br /&gt;"Vor verschlossenen Türen - Ausgrenzung der Baha'i Studenten aus Universitäten im Iran"&lt;br /&gt;Hörsaal 17 (im Hauptgebäude) der Uni Bonn&lt;br /&gt;Aufgrund der bestürzenden Entwicklung im Iran hat die Baha`i-Gemeinde Bonn in Zusammenarbeit mit dem Asta der Uni Bonn eine Veranstaltung mit diesem Thema organisiert. Als Referenten konnten Dr. Wahied Wahdad-Hagh aus Berlin, Dr. Emanuel Towfigh, als Vertreter des NGR und Herr Deuchert, Vorsitzender der Gesellschaft für bedrohte Völker gewonnen werden. Isabel Schayani wird die Moderation übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187422"&gt;I.3.b) &lt;/a&gt;Andachtsveranstaltung für die Bahá'í im Iran am 13.6.2008 im Bahá’í-Forum Köln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Juni 2008, 19.30 Uhr&lt;br /&gt;Andachtsveranstaltung für die Bahá'í im Iran&lt;br /&gt;Freunde sind herzlich willkommen, s. separate Einladung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;Liebe Freunde,&lt;br /&gt;führende Mitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde wurden am vergangenen Mittwoch von der iranischen Regierung festgenommen und ins berüchtigte Evin-Gefängnis in Teheran gebracht.&lt;br /&gt;Aus diesem aktuellen Anlass möchten wir Sie am Freitag, den 13. Juni um 19.30 Uhr in das&lt;br /&gt;Kölner Bahá’í Forum, Dreikönigenstrasse 54, 50678 Köln, zu einer Andacht einladen.&lt;br /&gt;Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.&lt;br /&gt;Im Anhang finden Sie die aktuelle Pressemitteilung.&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen,&lt;br /&gt;Bahá’í Gemeinde Köln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PRESSEINFORMATION&lt;br /&gt;15. Mai 2008&lt;br /&gt;Iranische Regierung verhaftet Führungsebene der Bahá'í&lt;br /&gt;Gestern wurden sechs führende Bahá'í im Iran durch den Geheimdienst festgenommen und in das berüchtigte Evin-Gefängnis gebracht. Durch diesen Schlag der iranischen Regierung verliert die iranische Bahá'í-Gemeinde ihre nationale Koordinierungsgruppe. Der Nationale Geistige Rat der Bahá'í in Deutschland protestiert aufs schärfste gegen diesen Akt staatlicherWillkür, der an die wiederholte Verschleppung und Hinrichtung der Bahá'í-Führungsebene in den Jahren 1980/81 erinnert.&lt;br /&gt;Berlin 15. Mai 2008 – Die sechs Mitglieder der landesweiten Koordinierungsgruppe&lt;br /&gt;wurden während einer Razzia in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 festgenommen.&lt;br /&gt;Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá‘í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen. In deren Folge wurden die sechs in das berüchtigte Teheraner Evin Gefängnis gebracht.&lt;br /&gt;Die sechs Männer und Frauen waren - mit Kenntnis der iranischen Regierung - seit&lt;br /&gt;Jahren mit der Aufgabe befasst, eine Art "Notverwaltung" der über 300.000 iranischen&lt;br /&gt;Bahá'í zu ermöglichen. Dies war erforderlich geworden, nachdem die gewählten&lt;br /&gt;Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates 1980 und wiederholt 1981 spurlos verschleppt oder hingerichtet worden war.&lt;br /&gt;Bei den Mitgliedern des Führungskreises handelt es sich um Frau Fariba Kamalabadi, Herrn Jamaloddin Khanjani, Herrn Afif Naeimi, Herrn Saeid Rezaie, Herrn Behrouz Tavakkoli und Herrn Vahid Tizfahm. Bereits am 5. März 2008 wurde Frau Mahvash Sabet festgenommen. Als geschäftsführendes, siebtes Mitglied der Koordinierungsgruppe war sie unter einem Vorwand in die Stadt Mashhad vorgeladen worden, um dort dem Geheimdienst Auskunft über die Beerdigung eines verstorbenen Bahá‘í zu geben.&lt;br /&gt;„Die Razzien des gestrigen Tages gegen diese prominenten Bahá'í waren von höchster Ebene als ein Schlag vorausgeplant, der die gesamte iranische Bahá'í-Gemeinde – die größte religiöse Minderheit des Landes – einschüchtern sollte. Er zeugt von der Entschlossenheit der iranischen Regierung, die Bahá’í-Religion in ihrem Ursprungsland auszulöschen“, sagt Prof. Dr. Ingo Hofmann, Sprecher der deutschen Bahá‘í-Gemeinde. „Damit sind die Anhänger dieser friedliebenden religiösen Minderheit noch verwundbarer geworden, als uns die aktuellen Berichte aus dem Iran bereits jetzt schon zeigen“, so Hofmann, „wonach willkürliche Festnahmen, gewalttätige&lt;br /&gt;PRESSEINFORMATION DEUTSCHE BAHA'I GEMEINDE SEITE 2 von 2&lt;br /&gt;Donnerstag, 15. Mai 2008&lt;br /&gt;Übergriffe sowie Hasspredigten und diffamierende Medienberichte in den letzten&lt;br /&gt;zwei Jahren laufend an Intensität zugenommen haben. Zu den absurden Vorwürfen&lt;br /&gt;zählen auch Kollaboration mit dem Westen und dem Staat Israel.“&lt;br /&gt;Zum Hintergrund:&lt;br /&gt;Die Bahá’í-Religion hat keine religiöse Hierarchie aus Berufsgeistlichen. Die Verwaltungsgeschäfte der örtlichen, nationalen und internationalen Bahá’í-Gemeinde werden durch Gremien von jeweils neun Personen geführt. Diese Körperschaften werden regelmäßig in demokratischer Wahl bestellt. Auf nationaler Ebene heißt die oberste gewählte Körperschaft Nationaler Geistiger Rat, auf lokaler Ebene Geistiger Rat.&lt;br /&gt;Das Weltzentrum der internationalen Bahá’í-Gemeinde hat aus historischen Gründen&lt;br /&gt;seinen Sitz in Haifa, Israel.&lt;br /&gt;Vor der islamischen Revolution 1979/1980 gab es im Iran einen Nationalen Geistigen&lt;br /&gt;Rat sowie etwa 400 örtliche Geistige Räte. Am 21. August 1980 wurden alle neun&lt;br /&gt;Mitglieder des damaligen Nationalen Geistigen Rates für immer spurlos verschleppt.&lt;br /&gt;Acht Mitglieder des Nachfolgegremiums wurden am 27. Dezember 1981 hingerichtet.&lt;br /&gt;Seit 1979 waren über 200 Bahá'í ermordet oder hingerichtet worden. Seit 1998&lt;br /&gt;ruhten Hinrichtungen von Angehörigen der Bahá'í-Religion im Iran. Nach dem Verbot&lt;br /&gt;sämtlicher Verwaltungsgremien der iranischen Bahá’í-Gemeinde am 29. August&lt;br /&gt;1983 koordinierten informelle Führungsgruppen die notwendigsten Aktivitäten der&lt;br /&gt;iranischen Bahá’í-Gemeinde.&lt;br /&gt;Kontakt und weitere Informationen:&lt;br /&gt;Der Nationale Geistige Rat der Bahá'í in Deutschland&lt;br /&gt;Büro für Außenbeziehungen&lt;br /&gt;Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin&lt;br /&gt;Ansprechpartner: Herr Peter Amsler&lt;br /&gt;Mobil: 0179 – 676 55 71&lt;br /&gt;E-Mail: oea@bahai.de&lt;br /&gt;Internet: www.bahai.de&lt;br /&gt;Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Prof. Dr. Ingo Hofmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187423"&gt;II.) Stellungnahme von Religions for Peace Deutschland zum Recht auf Religionsfreiheit im Iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsche Abteilung von Religions for Peace und die Ortsgruppe in Köln/Bonn verurteilt die jüngste Eskalation der Verfolgungen der Bahá‘í im Iran. Die Inhaftierung der sechs bzw. sieben Mitglieder des nationalen Koordinierungskreises der iranischen Bahá’í-Gemeinde am 14. Mai 2008 gibt Anlass zu großer Sorge um die Unversehrtheit der Personen. Über ihren derzeitigen Aufenthaltsort ist nichts bekannt, ihre Familienangehörigen bemühen sich bisher vergeblich darum, den Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen und Kontakt zu den Inhaftierten aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;Nach uns vorliegenden Informationen hat Religions for Peace keinen Anhaltspunkt darüber, dass Frau Fariba Kamalabadi, Herr Jamaloddin Khanjani, Herr Afif Naeimi, Herr Saeid Rezaie, Herr Behrouz Tavakkoli, Herr Vahid Tizfahm sowie Frau Mahvash Sabet, die bereits am 5. März 2008 inhaftiert worden war, gegen die Interessen des iranischen Staates gearbeitet haben, wie es die iranische Regierung ihnen vorwirft. Wir fragen deshalb, ob die Inhaftierungen nicht von der Zunahme religiös motivierter Gewalt gegen Andersgläubige im Iran zeugen.&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund zeigt sich Religions for Peace auch tief besorgt über den Regierungsentwurf eines neuen Strafrechts, der derzeit dem iranischen Parlament zur Behandlung vorliegt. Die Inkraftsetzung dieses neuen Strafrechts führt dazu, dass der Übertritt zu einer anderen Religion zwingend mit dem Tode bestraft werden muss.&lt;br /&gt;Religionsfreiheit, auch Freiheit zur Konversion, muss jedoch ein grundlegendes Menschenrecht in allen Ländern sein, so wie es Artikel 18(1) des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte festgelegt, dessen Vertragsstaat der Iran ist.&lt;br /&gt;Wir bitten dringend die Verantwortlichen in den Religionsgemeinschaften und in der Politik mit erhöhter Sensibilität die Verfolgungen religiöser Gemeinschaften wahrzunehmen und das Recht auf Religionsfreiheit einzufordern.&lt;br /&gt;Im Mai 2008&lt;br /&gt;Dr. Franz Brendle, Vorsitzender Religions for Peace Deutschland&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel, M.A., Co-Leiter Religions for Peace Köln/Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc200187424"&gt;Und nicht vergessen:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Do 5.6.2008, 17.30 – 17.45 Uhr Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit und 19.30 – 21.30 Uhr Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn. Vgl. Interrel. Rb. Nr. 129.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-2238486876433275300?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/2238486876433275300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/2238486876433275300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/06/interreligiser-rundbrief-nr-129-2.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 – 2. Nachtrag + Extra'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-4492525130431748363</id><published>2008-05-27T02:54:00.000-07:00</published><updated>2008-05-27T02:55:37.933-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 – 1. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc174270767"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752060"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983198"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650507"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199650543"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651255"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc199651437"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 129 – 1. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(27.05.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;Ich habe noch vier Termine für diese und nächste Woche zu vermelden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc199651438"&gt;1.) Dies Academicus am 28.5.2008 in der Uni Bonn. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc199651439"&gt;2.) Gebet für den Frieden in Hannover am 28.5.2008 anlässlich der Verhaftung der Bahá’í-Führung im Iran. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc199651440"&gt;3.) Lesung von Kiran Nagarka: „Gottes kleine Krieger“ am 29.5.2008 im UniClub in Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc199651441"&gt;4.) ZERG-Vortrag von Martin Walraff: "Buchreligion? Mediengeschichtliche Beobachtungen zum Buch im Christentum" am 2.6.2008 in der Uni Bonn. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc199651438"&gt;1.) Dies Academicus am 28.5.2008 in der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Programm des morgigen Dies Academicus mit interessanten Vorträgen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.uni-bonn.de/Studium/Studium_Universale/Dies_Academicus.html"&gt;http://www.uni-bonn.de/Studium/Studium_Universale/Dies_Academicus.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc199651439"&gt;2.) Gebet für den Frieden in Hannover am 28.5.2008 anlässlich der Verhaftung der Bahá’í-Führung im Iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitergeleitet von Ali Faridi / RfP Hannover&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Hannover ist zwar nicht in unserer Region, aber vielleicht ist ja der eine oder die andere von Ihnen/Euch gerade dann dort.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----- Original Message -----&lt;br /&gt;From: "Ernst-Wolf Kleinwächter"&lt;br /&gt;To:&lt;br /&gt;Sent: Monday, May 26, 2008 12:22 PM&lt;br /&gt;Subject: Einladung zu einer Gebetsstunde der Bahá'í&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt;    Sehr verehrte Freunde,&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; die Gemeinschaft der Bahá'í  in Hannover hat aus großer Sorge um den&lt;br /&gt;&gt; inhaftierten Führungskreis der Bahá'í im Iran&lt;br /&gt;&gt; zu einer Gebetsstunde der Fürbitte und Anteilnahme&lt;br /&gt;&gt; unter dem "Friedenslicht der Religionen" - also im Haus der Religionen,&lt;br /&gt;&gt; Athanasiusgemeinde, Böhmerstraße 8 - eingeladen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Wir von RfP / Hannover sehen uns gerufen, solidarisch Anteil zu nehmen an&lt;br /&gt;&gt; der Fürbitte und der Sorge um die Verschwundenen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Darum laden wir Sie alle herzlich ein zu dieser Gebetstunde am Mittwoch,&lt;br /&gt;&gt; den&lt;br /&gt;&gt; 28. Mai 2008 um 19 Uhr im Haus der Religionen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Zum Anlaß dieser Gebetsstunde wurde uns Folgendes mitgeteilt:&lt;br /&gt;&gt; Nach mehrjährigen Diffamierungen und Hetzkampagnen seitens der offiziell&lt;br /&gt;&gt; Verantwortlichen der Islamischen Republik Iran wurden am 14. Mai 2008&lt;br /&gt;&gt; sieben&lt;br /&gt;&gt; Frauen und Männer, die mit Wissen und Erlaubnis der Regierung die&lt;br /&gt;&gt; Angelegenheiten der stark unterdrückten und zugleich größten religiösen&lt;br /&gt;&gt; Minderheit der iranischen Bahá'í koordiniert haben, ohne ersichtlichen&lt;br /&gt;&gt; Grund&lt;br /&gt;&gt; verhaftet.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Die leidvollen Erfahrungen und die wiederholten Verfolgungswellen seit der&lt;br /&gt;&gt; Errichtung der Islamischen Republik Iran geben Anlass zu der Befürchtung,&lt;br /&gt;&gt; dass die inhaftierten Bahá'í in höchstem Maße gefährdet sind.&lt;br /&gt;&gt; Die Bahá'í setzen sich (genau so wie der Dalai Lama, den wir gerade bei&lt;br /&gt;&gt; seinem Besuch in Deutschland erleben konnten) für absolute&lt;br /&gt;&gt; Gewaltlosigkeit,&lt;br /&gt;&gt; für Friedfertigkeit und die Bereitschaft zur Hinnahme von eigenem Leiden&lt;br /&gt;&gt; ein.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Der Nationale Geistige Rat der Bahá'í in Deutschland hat am 15.05.08 eine&lt;br /&gt;&gt; Pressemitteilung&lt;br /&gt;&gt; herausgegeben, die ich Ihnen hiermit zwecks eigener Information und ggf.&lt;br /&gt;&gt; Weiterleitung an weitere interessierten Personen und Einrichtungen&lt;br /&gt;&gt; zukommen&lt;br /&gt;&gt; lasse, denn das wachsame Auge der Öffentlichkeit und der Zivilgesellschaft&lt;br /&gt;&gt; ist der wirksamste Schutz gegen derartige eklatante Verletzungen der&lt;br /&gt;&gt; Menschenrechte.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Die erwähnte Pressemitteilung und ein Foto der Inaftierten finden Sie im&lt;br /&gt;&gt; attachment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Die Anhänge lasse ich hier weg, schicke sie bei Interesse aber gerne zu; MAS]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Ernst-Wolf Kleinwächter&lt;br /&gt;&gt; RfP / Hannover&lt;br /&gt;&gt; Relgionen für den Frieden&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergänzung aus einer anderen E-Mail von Pastor PD Dr. Wolfgang Reinbold, Haus der Religionen, die auch Ali Faridi weiterleitete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Hintergrund informiert uns der Rat der Bahai in Hannover:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch diesen Schlag der iranischen Regierung verliert die iranische Bahá'í- Gemeinde ihre nationale Koordinierungsgruppe. Dieser Akt staatlicher Willkür erinnert an die wiederholte Verschleppung und Hinrichtung der Bahá'í- Führungsebene in den Jahren 1980/81.&lt;br /&gt;Die Razzia fand in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 statt. Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá‘í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen. Die sechs Männer und Frauen waren - mit Kenntnis der iranischen Regierung - seit Jahren mit der Aufgabe befasst, eine Art "Notverwaltung" der über 300.000 iranischen Bahá'í zu ermöglichen. Dies war erforderlich geworden, nachdem die gewählten Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates 1980 und wiederholt 1981 spurlos verschleppt oder hingerichtet worden waren. &lt;br /&gt;Bei den Mitgliedern des Führungskreises handelt es sich um Frau Fariba Kamalabadi, Herrn Jamaloddin Khanjani, Herrn Afif Naeimi, Herrn Saeid Rezaie, Herrn Behrouz Tavakkoli und Herrn Vahid Tizfahm. Bereits am 5. März 2008 wurde Frau Mahvash Sabet festgenommen. Als geschäftsführendes, siebtes Mitglied der Koordinierungsgruppe war sie unter einem Vorwand in die Stadt Mashhad vorgeladen worden, um dort dem Geheimdienst Auskunft über die Beerdigung eines verstorbenen Bahá‘í zu geben.&lt;br /&gt;„Die Razzien des gestrigen Tages gegen diese prominenten Bahá'í waren von höchster Ebene als ein Schlag vorausgeplant, der die gesamte iranische Bahá'í- Gemeinde – die größte religiöse Minderheit des Landes – einschüchtern sollte. Er zeugt von der Entschlossenheit der iranischen Regierung, die Bahá’í-Religion in ihrem Ursprungsland auszulöschen“, sagt Prof. Dr. Ingo Hofmann, Sprecher der deutschen Bahá‘í-Gemeinde. „Damit sind die Anhänger dieser friedliebenden religiösen Minderheit noch verwundbarer geworden, als uns die aktuellen Berichte aus dem Iran bereits jetzt schon zeigen“, so  Hofmann, „wonach willkürliche Festnahmen, gewalttätige Übergriffe sowie Hasspredigten und diffamierende Medienberichte in den letzten zwei Jahren laufend an Intensität zugenommen haben. Zu den absurden Vorwürfen zählen auch Kollaboration mit dem Westen und dem Staat Israel".&lt;br /&gt;Die Bahá’í-Religion hat keine religiöse Hierarchie aus Berufsgeistlichen. Die Verwaltungsgeschäfte der örtlichen, nationalen und internationalen Bahá’í-Gemeinde werden durch Gremien von jeweils neun Personen geführt. Diese Körperschaften werden regelmäßig in demokratischer Wahl bestellt. Auf nationaler Ebene heißt die oberste gewählte Körperschaft Nationaler Geistiger Rat, auf lokaler Ebene Geistiger Rat. Das Weltzentrum der internationalen Bahá’í-Gemeinde hat aus historischen Gründen seinen Sitz in Haifa, Israel.&lt;br /&gt;Vor der islamischen Revolution 1979/1980 gab es im Iran einen Nationalen Geistigen Rat sowie etwa 400 örtliche Geistige Räte. Am 21. August 1980 wurden alle neun Mitglieder des damaligen Nationalen Geistigen Rates für immer spurlos verschleppt. Acht Mitglieder des Nachfolgegremiums wurden am 27. Dezember 1981 hingerichtet. Seit 1979 waren über 200 Bahá'í ermordet oder hingerichtet worden. Seit 1998 ruhten Hinrichtungen von Angehörigen der Bahá'í-Religion im Iran. Nach dem Verbot sämtlicher Verwaltungsgremien der iranischen Bahá’í-Gemeinde am 29. August 1983 koordinierten informelle Führungsgruppen die notwendigsten Aktivitäten der iranischen Bahá’í-Gemeinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc199651440"&gt;3.) Lesung von Kiran Nagarka: „Gottes kleine Krieger“ am 29.5.2008 im UniClub in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugeschickt von Ira Stubbe-Diarra, Deutsch-Indische Gesellschaft Bonn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;Der DAAD organisiert am 29.05.08 ab 19:00 Uhr im Uniclub Bonn, Konviktstraße 11, eine Autorenlesung mit dem indischen Dichter Kiran Nagarkar. Er liest aus seinem Buch „Gottes kleine Krieger“. Musikalisch umrahmt wird sein Vortrag auf der Robab von Daud Khan. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc199651441"&gt;4.) ZERG-Vortrag von Martin Walraff: "Buchreligion? Mediengeschichtliche Beobachtungen zum Buch im Christentum" am 2.6.2008 in der Uni Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugeschickt von Michael Roth, ZERG, Bonn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich freue mich, Sie mit dem beigefügten Flyer auf unsere nächste&lt;br /&gt;Veranstaltung, das 8. Forum Religionen in der Gesellschaft in&lt;br /&gt;Zusammenarbeit mit dem studium universale, aufmerksam machen zu dürfen.&lt;br /&gt;Professor Dr. Martin Wallraff (Universität Basel) wird am 2. Juni 2008&lt;br /&gt;einen Vortrag halten zu dem Thema "Buchreligion? Mediengeschichtliche&lt;br /&gt;Beobachtungen zum Buch im Christentum". Dem Vortrag wird sich eine&lt;br /&gt;Diskussion anschließen. Die Veranstaltung findet von 19.30 bis 21.00 Uhr&lt;br /&gt;im Hörsaal I (Hauptgebäude der Universität) statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Michael Roth&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommissarischer Geschäftsführer&lt;br /&gt;Zentrum für Religion und Gesellschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG)&lt;br /&gt;Center for Religion and Society&lt;br /&gt;Sekretariat: Anke Grimm&lt;br /&gt;Telefone: 0228 - 737305&lt;br /&gt;Fax: 0228 - 739063&lt;br /&gt;Am Hof 1&lt;br /&gt;D-53113 Bonn&lt;br /&gt;Germany&lt;br /&gt;e-mail: a.grimm@uni-bonn.de&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.zerg.uni-bonn.de/"&gt;www.zerg.uni-bonn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-4492525130431748363?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/4492525130431748363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/4492525130431748363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/05/interreligiser-rundbrief-nr-129-1.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 129 – 1. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-5384077861274926374</id><published>2008-05-19T18:04:00.000-07:00</published><updated>2009-12-31T08:40:29.274-08:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 129</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc174270767"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752060"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983198"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 129&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(19.05.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983199"&gt;Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983200"&gt;Editorial 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983201"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983202"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983203"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 5.6., 3.7., 7.8. und 4.9.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983204"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 05.06.2008. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983205"&gt;I.1.c.)GEBETe DER RELIGIONEN in Bonn am 16.9.2008. 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983206"&gt;I.2.) Mittwochsgespräch - Religionen im Dialog - "Erde, unser Leib" Referent: Pater Sebastian &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Painadath SJ aus Indien am 21.5.2008 in Neuss. 4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983207"&gt;I.3.) Tibet - Kundgebung am 23. Mai 2008 in BONN.. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983208"&gt;I.5.) Die Vielfalt der Religionen in der einen Welt. Studientag aus Anlass des UNO-Kongresses Biodiversität am 28.5.2008 in Bonn-Bad Godesberg. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983209"&gt;I.6.) Musik der Sufi-Mystik und Gregorianischer Choral am 1.6.2008 in Köln. 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983210"&gt;II.) Spezial-Thema: Myanmar/Burma. 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983211"&gt;II.1.) Rundbrief von der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983212"&gt;II.1.a.) Spendenaufruf der DBU.. 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983213"&gt;II.1.b.) Aufrufe und Petitionen. 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983214"&gt;II.1.c.) Informative Webseite zum Thema. 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983215"&gt;II.1.d.) Aufruf von Sandrina Rempfler aus der Schweiz. 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983216"&gt;II.1.e.) Spendenaufruf der World Fellowship of Buddhists. 11&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983217"&gt;II.2.) Spendenaufruf vom museum of world religions. 12&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983218"&gt;III.) Spezial-Thema: Bahá’í-Verfolgung im Iran. 14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983219"&gt;IV.) Literaturhinweise. 15&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983220"&gt;IV.1.) Internetjournal "Online - Heidelberg Journal of Religions on the Internet" zum Thema "Being Virtually Real? Virtual Worlds from a Cultural Studies' Perspective" 15&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983221"&gt;IV.2.) Yousefi, Hamid Reza: Angewandte Toleranz. Gustav Mensching interkulturell gelesen. 17&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983222"&gt;IV.3.) UTB "Handbuch Gender und Religion" 18&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983223"&gt;IV.4.) Perry Schmidt-Leukel and Lloyd Ridgeon "Islam and Inter-Faith Relations" 18&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc198983224"&gt;V.) Und noch’n Gedicht: Novalis: Wer Schmetterlinge lachen hört 21&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983200"&gt;Editorial&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht warten einige von Euch/Ihnen schon mit etwa Ungeduld auf die Nr. 129. Ganz sicher aber gibt es auch einige unter Euch/Ihnen, die eher überrascht sind und denken: Schon wieder ein Rundbrief. Ja, wer soll denn das alles lesen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es soll sich jede(r) das heraus suchen, was sie/ihn interessiert oder auch alles lesen oder auch nichts. Da ist jede(r) frei und selbst verantwortlich. Zeit ist kostbar, aber ich wage zu behaupten, dass auch die Inhalte dieser Rundbriefe kostbar sind. Somit passt es durchaus zusammen, einen Teil der eigenen kostbaren Zeit mit dem Lesen der Rundbriefe zu verwenden. Und wer anderer Meinung ist, soll es halt lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nr. 129 ist unvollständig. Es fehlen Berichte von von mir besuchten Veranstaltungen, es fehlen Informationen von Religions for Peace International, deren es einige auf meinem Rechner gibt, und die ich hier mit aufnehmen wollte, und es fehlt der meistens doch recht reichhaltige Off-topic-Bereich der Musikrezensionen. Das alles werde ich nachliefern, sobald ich die Berichte geschrieben habe. Ich wollte aber nicht noch länger warten und die Veranstaltungshinweise in einem Nachtragsrundbrief rund schicken. Auch erhielt ich eine Menge interessanter Nachrichten zwischendurch, so zum Beispiel über die Gründung der ersten Jüdisch-Islamischen Gesellschaft in Deutschland im März in Nürnberg. Thomas Lemmen von der Christlich-Islamischen Gesellschaft schickt immer interessante Infos rund, aber die hier alle aufzunehmen, würde den Platz sprengen, und sie immer gleich in kleinen Portionen aktuell weiter zu schicken, meine Arbeitszeit. Auch mein manchmal recht langen Rundbriefe sind nur Tropfen auf den heißen Stein. Ich bemühe mich aber, weiter zu tropfen, um so den Stein vielleicht doch eines Tages auszuhöhlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Rundbrief enthält neben Veranstaltungshinweisen auch zwei Spezialthemen. Den Tibet-China-Konflikt habe ich da nicht extra dabei, aber der ist bei den Veranstaltungsterminen mit dabei. Das Erdbeben in China habe ich nicht deshalb weggelassen, weil es so weit weg ist, eine Naturkatastrophe, die mit Religion nichts zu tun hat, oder gar, weil davon Chinesen betroffen sind, sondern nur, weil mir dazu nichts zugeschickt wurde. Den betroffenen Chinesen in Sichuan gehört unsere ganze Solidarität genau so, wie den Zyklon-Opfern in Myanmar. Man kann eventuell darauf vertrauen, dass die Chinesen mehr Geld und Mittel haben, den Opfern zu helfen und auch mehr Willen, als das in Myanmar der Fall ist. Die beiden Spezialthemen dieses Rundbriefes sind aber eben die Lage in Myanmar, mit dabei auch Spendenaufrufe, und zum Zweiten die Lage der Bahá’í im Iran, von der einer meiner Studenten aus Jena vom letzten Wintersemester berichtet. Erdbeben und Stürme sind Katastrophen, aber viel unverständlicher stehe ich manchmal vor dem, was Menschen sich gegenseitig antun, allein aus der Gier nach Macht und Besitz und/oder religiös/weltanschaulichem Fanatismus heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige interessante Bücher und eine Online-Zeitschrift sind mittlerweile erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz unten gibt es nicht nur ein Gedicht, sondern noch einen Text von einem Freund, der mich tief bewegt hat. Vielleicht bewegt er auch Ihre/Eure Herzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit wünsche ich eine interessante und/oder erbauliche oder aber auch wach rüttelnde Lektüre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983201"&gt;I.) Veranstaltungshinweise / Termine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983202"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc187752065"&gt;I.1.) Veranstaltungen unter Mitwirkung von Religions for Peace Köln/Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983203"&gt;I.1.a) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 5.6., 3.7., 7.8. und 4.9.2008.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch 2008 findet an in der Regel jedem 1. Donnerstag im Monat das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit von 17.30 bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz statt.&lt;br /&gt;Es sind alle Interessierten eingeladen, sich für die 15 Minuten dazu zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben eine kleine Neuigkeit im Ablauf. Bevor wir alle zu Beginn gemeinsam „Wir schweigen für Frieden und Gerechtigkeit hier und überall auf der Welt“ sagen, gibt es die Möglichkeit, einen konkreten Anlass zu benennen, der in das Schweigen mit hineingenommen werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc187752066"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc198983204"&gt;I.1.b.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 05.06.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wechseln den regelmäßigen Gesprächskreis-Termin wieder von den ungeraden auf die geraden Monate, so dass der nächste im Juni stattfinden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum interreligiösen Gesprächkreis sind wieder alle eingeladen, die sich mit anderen Menschen mit unterschiedlicher religiösen Überzeugungen und Identitäten über Fragen des Glaubens und der religiösen/spirituellen Praxis austauschen wollen.&lt;br /&gt;Er findet wie immer statt von 19.30-21.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstr. 6, 53115 Bonn.&lt;br /&gt;Thema: Wer ist Gott, was ist das Absolute für Dich und mich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesprächsnotiz zum interrel. Gesprächskreis am 8.5.2008:&lt;br /&gt;Nach einigen Unterbrechungen fand der Gesprächskreis nun mal wieder satt. Wir waren zu fünft mit christlichem, quäkerischem, vereinigungskirchlichem, buddhistischem, humanistischem, muslimischem und/oder bahá’í’schem Hintergrund. Man sieht an den sieben religiösen Hintergründen bei fünf Personen, dass durchaus multiple Religiositäten dabei waren, wie immer. Spontan, da wir kein Thema im Vorfeld ausgemacht hatten, entwickelte sich ein Gespräch darüber, was denn die Wahrheit sei. Das koppelten wir sofort an die unterschiedlichen Weisen der Wahrnehmung und der Trennung von Wahrheit an sich und Wirklichkeit für uns. Es kam auch die Meinung auf, es sei im zwischenmenschlichen Bereich oft gar nicht so wichtig, die Wahrheit, wie sie sich in einem Mitmenschen vermutlich befindet, wahrzunehmen, sondern eine Wirklichkeit zu erschaffen, nach dem Motto: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Sicher könne man sich täuschen, aber es sei doch wichtig, eine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Manche Menschen, so sagten es mehrere Teilnehmerinnen, könnten ihren eigenen Tod voraussagen, so zum Beispiel beide Großväter einer muslimischen Teilnehmerin. Das sei aber unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Das Wissen um den eigenen Tod bedeute aber, so sagte es eine Bahá’í, bedeute, dass es eine geistige Welt gebe. Aber es sei auch gar nicht notwendig, alles zu wissen. Wer sich seines Wissens sicher sein wolle, werde entweder leicht zum Gegner alles Religiösen oder zum religiösen Fundamentalisten. Beide Geisteshaltungen, darin stimmten alle überein, entstünden aus Angst und übertriebenem Sicherheits- und Kontrollwunsch heraus. Besser sei es, offen zu bleiben für das Geheimnis hinter allem Wissbaren.&lt;br /&gt;Soweit eine kleine Notiz zu einem überaus spannenden Polylog.&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983205"&gt;I.1.c.)GEBETe DER RELIGIONEN in Bonn am 16.9.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon mal vormerken: Die diesjährigen GEBETe DER RELIGIONEN in Bonn finden am Dienstag, dem 16.9.2008 wie gewohnt in der Krypta der Kreuzkirche am Kaiserplatz statt. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest, aber es wird wie immer am frühen Abend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983206"&gt;I.2.) Mittwochsgespräch - Religionen im Dialog - "Erde, unser Leib" Referent: Pater Sebastian Painadath SJ aus Indien am 21.5.2008 in Neuss&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Thomas Lemmen via CIG-Verteiler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;liebe Mitglieder und Freunde der CIG,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;beigefügt leite ich Ihnen einen Hinweis zu einer Veranstaltung zum interreligiösen Dialog aus ökologischer Sicht weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundlichen Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.&lt;br /&gt;Postfach 410 608, 50866 Köln&lt;br /&gt;Tel. &amp;amp; Fax: 0221 355 3065&lt;br /&gt;E-Mail:&lt;br /&gt;Homepage: www.chrislages.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt; Betreff: Mittwochsgespräch - Religionen im Dialog - "Erde, unser Leib" Referent: Pater Sebastian Painadath SJ aus Indien&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Sehr geehrte Damen und Herren&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; wir möchten Sie herzlich zu unserem Mittwochsgespräch mit dem Thema "Erde, unser Leib" am 21.05.2008, um 19:00 Uhr in das Caritashaus International, Salzstr. 55 in 41460 Neuss einladen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Als Referenten konnten wir den bekannten Jesuitenpater Sebastian Painadath (SJ) aus Indien gewinnen. In seinen Seminaren, die er jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem internationalen katholischen Missionswerk missio in Deutschland und Österreich anbietet, erschließt er mit Hilfe östlicher Meditationsformen christliche Glaubensinhalte neu.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Seine tieffundierte Ansicht über den interreligiösen Dialog ist für viele Menschen aus den verschiedenen Weltreligionen wegweisend geworden. Wer die Zeitschrift "Christen in der Gegenwart" liest, dem ist Painadath kein Unbekannter mehr. Einige Meditationen während der Fastenzeiten wurden von ihm geschrieben.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Pater Painadath studierte Theologie in Innsbruck und wurde 1973 in München zum Priester geweiht. Im Jahre 1978 promovierte er in Theologie bei Professor Walter Kasper, dem heutigen römischen Kurienkardinal, in Tübingen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Musikalisch umrahmt wird unsere Veranstaltung durch das Spiel auf der Harfe von Herrn Rui Paz, Musikprofessor und Dozent an der Folkwang Musikschule in Essen.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Die Begrüßung übernimmt Monsignore Guido Assmann.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Wir freuen uns, wenn Sie unsere Einladung auch an andere Interessierte weiter geben und zur Teilnahme anregen würden. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung und verbleiben&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; i. A.&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; Jose Gomes Rodrigues&lt;br /&gt;&gt; Dipl.-Sozialarbeiter&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; ---------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&gt; Kontakt:&lt;br /&gt;&gt; CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH&lt;br /&gt;&gt; Fachdienst für Integration und Migration&lt;br /&gt;&gt; Salzstr. 55, 41460 Neuss&lt;br /&gt;&gt; Email:&lt;br /&gt;&gt; Tel.: 02131 / 26 93 20&lt;br /&gt;&gt; Fax: 02131 / 26 93 36&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt; CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH&lt;br /&gt;&gt; Montanusstraße 40, 41515 Grevenbroich&lt;br /&gt;&gt; Geschäftsführer: Norbert Kallen, Hans W. Reisdorf&lt;br /&gt;&gt; Vorsitzender des Aufsichtsrates: Msgr. Guido Assmann&lt;br /&gt;&gt; Amtsgericht Mönchengladbach, HRB 11955&lt;br /&gt;&gt; &lt;&lt;a4_religio_2008.05.21.pdf&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983207"&gt;I.3.) Tibet - Kundgebung am 23. Mai 2008 in BONN&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Yesche Udo Regel in seinem Paramita-Projekt-Verteiler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paramita-ProjektClemens-August-Str. 17, 53115 Bonn-PoppelsdorfTel. 0228-9086 860Liebe Freunde,diese Einladung bekamen wir von der Tibet Initiative Bonn, von Margot und Heinz Beckenbach.Die geplante Kundgebung in Bonn findet am Freitag, den 23.5. statt, einen Tag nach unserer Vesakh-Feier im Paramita-Projekt und unmittelbar vor dem besuch des Tibetologen Andreas Kretschmar bei uns. Das sind dicht aufeinander folgende Ereignisse, und wer Lust hat und Engagement verspürt kann einige Tage dem Dharma und auch Tibet widmen.Herzliche Grüße,YescheVon: Datum: 1. Mai 2008 21:10:47 MESZAn: "Yesche" Betreff: Fw: Tibet - Kundgebung am 23. Mai 2008 in BONNLiebe Angelika, lieber Yesche, anbei eine Einladung zu unserer nächsten großen Veranstaltung. Es würde uns freuen, wenn Ihr Zeit hättet und auch dabei sein könntet. In jedem Fall bitte ich Dich, diese Info weiter zu leiten bzw. bekannt zu machen. Vielen vielen Dank und liebe Grüße Margot und Heinz________________________________________________________________________________________________________________ Liebe Tibetinteressierte, liebe Tibetfreunde, „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, dies ist der oberste Grundsatz unseres Grundgesetzes, das am 23. Mai 1949 in Bonn unterzeichnet wurde. Anlässlich dieses historischen Datums veranstaltet die Tibetinitiative Deutschland e.V., der Verein der Tibeter in Deutschland e.V. und Focus Tibet e.V. einen Fackellauf auf dem "Weg der Demokratie", um auf die Menschenrechtslage in Tibet aufmerksam zu machen. Wir zeigen hiermit, dass uns die zahlreichen, unvorstellbaren Menschrechtsverletzungen in Tibet nicht gleichgültig sind. Wenn Menschen für Menschen handeln, besteht Hoffnung auf eine gerechtere Welt. Deshalb laden wir Sie herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns ein Zeichen zu setzten: Der Fackellauf findet unter dem Motto:„Fackellauf für Demokratie“ - am Freitag, 23.05.2008 in Bonn statt. Schirmherren sind die drei Bonner Bundestagsabgeordneten, Dr. Stephan Eisel, Ulrich Kelber und Dr. Guido Westerwelle. Ablauf:-- 16:00 Uhr Übergabe der Fackel am Alten Rathaus in Bonn -- 16:15 Uhr Start der 30 Läuferinnen/Läufer *) vom "Alten Bonner Rathaus" über die Adenauerallee - Welcker-Str. entlang des „Weges der Demokratie“ zum rheinseitigen Eingang des früheren Plenarsaals (jetziges World Conference Center, Görres-Str. 15) am Stresemannufer (Rheinseite).-- 17:00 Uhr - ca. 18:00 Uhr Kundgebung am ehemaligen Plenarsaal (Rheinseite). Wir freuen uns sehr, wenn Sie dabei sind! Mit herzlichen Grüßen Heinz Beckenbach(Im Auftrag der Tibetinitiativen) Anlage: Wegebeschreibung für Anfahrt und Parkmöglichkeit _______________________________________________________________________ *) Die Fackelläufer sind zahlenmäßig begrenzt und werden durch uns namentlich benannt. _______________________________ Ansprechpartner: Heinz BeckenbachPhilipp-Reis-Str. 653125 BonnTel.: 0228 - 25 70 96E-Mail:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983208"&gt;I.5.) Die Vielfalt der Religionen in der einen Welt. Studientag aus Anlass des UNO-Kongresses Biodiversität am 28.5.2008 in Bonn-Bad Godesberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus dem Programm des Katholischen Bildungswerkes Bonn, zugeschickt von Rainer Kaps und von einem Faltblatt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vielfalt der Religionen in der einen Welt&lt;br /&gt;Studientag aus Anlass des UNO-Kongresses Biodiversität&lt;br /&gt;Studientag mit Repräsentanten der Weltreligionen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;= Annemarie Schimmel Lectures 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der globalisierten Welt erscheint es als dringende Aufgabe der Welt-Innenpolitik und der verantwortlichen Religionsvertreter, die Grundlinien einer weiteren Entwicklung der Religionen in der von schrankenlosem Austausch von Menschen, Informationen, Kapital und Waren geprägten Welt vor zu denken. Anlässlich des großen UNO-Kongresses in Bonn hören wir, welche Auffassung wichtige Repräsentanten der Weltreligionen zu folgenden Fragen haben und miteinander diskutieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;· Welche Grundlagen und Perspektiven enthalten die religiösen Quellen für das Miteinander der Religionen auf der einen Welt?&lt;br /&gt;· Ist die Auffassung der Weltreligionen von der Wahrheit mit der Notwendigkeit des friedlichen Zusammenlebens zu vereinbaren?&lt;br /&gt;· Welche Problempunkte erkennen die Religionsvertreter in ihrer Geschichte und Lehre für eine Ko-Evolution der Religionen?&lt;br /&gt;· Wie sehen sie das Verhältnis von regional und kulturspezifisch verwurzelter Identität und globaler Offenheit für die Anhänger ihrer Religion und die Anhänger anderer Religionen?&lt;br /&gt;· Ist ein religiös verankertes Ethos und Lebensgefühl in einer globalisierten Welt (noch) nützlich oder (noch) anschlussfähig?&lt;br /&gt;· Ist aus ihrer Sicht die Suche nach einem ethisch-politischen "Kondensat" aller Religionen mit der Vitalität der Religionen, wie man sie heute wieder beobachtet, vereinbar?&lt;br /&gt;· Gibt es eine Alternative zu solchem Weltethos? Lassen sich vielleicht Beratungs-Verfahren realisieren, um die offenen und latenten Konflikte der Religionen in der globalisierten Welt zu mäßigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Referenten:&lt;br /&gt;Murat Aslangoglu (Islam)&lt;br /&gt;Dr. Tilak Raj Chopra (Hinduismus)&lt;br /&gt;Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka (Judentum)&lt;br /&gt;Prof. Dr. Dr. Peter Steinacker (evangelisches Christentum)&lt;br /&gt;Prof. Dr. Dr. habil. Hand Waldenfels SJ (römisch-katholisches Christentum)&lt;br /&gt;Tissa Weeraratna (Theravada-Buddhismus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veranstalter: Evangelisches Forum Bonn, Katholisches Bildungswerk Bonn, Kulturamt der Stadt Bonn.&lt;br /&gt;Mittwoch, 28. Mai 2008; 17.00 bis 22.00 UhrDeutsche Welle, Kurt-Schumacher-Straße 3, Bonn&lt;br /&gt;Tagungsbeitrag: 15,- Euro bzw. ermäßigt 10,- Euro für Schüler und Studenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einzelheiten des Tagungsverlaufs und der Organisation entnehmen Sie bitte unseren Veröffentlichungen, die man z.B. beim Kulturamt der Stadt Bonn, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 0228-774469 bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983209"&gt;I.6.) Musik der Sufi-Mystik und Gregorianischer Choral am 1.6.2008 in Köln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von David Fellenberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag 1. Juni 2008Musik der Sufi-Mystik und Gregorianischer ChoralAm Sonntag, 1. Juni, gibt es in der Basilika St. Aposteln Köln, am Neumarkt, ab 16 Uhr ein ganz besonderes Konzert: In Kooperation des ökumenischen Pfarrverbunds "Kirche(n) am Neumarkt", der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB Köln) laden das Sufi-Ensemble der DITIB-Moschee und die Oekumenische Choralschola Köln unter der Leitung von Pfarrer Dr. Bertold Höcker zu einer musikalischen Begegnung von Islam und Christentum ein: „Zur größeren Ehre Gottes“ haben die Organisatoren dieses ungewöhnliche, konfessionsverbindende Konzert überschrieben. Die Chöre werden in St. Aposteln an der Orgel von Friedhelm Hohmann begleitet. Im Anschluss an die Musik sind alle Zuhörenden in die Aula der Basilika St. Aposteln eingeladen.Herzliche Grüße,David Fellenberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983210"&gt;II.) Spezial-Thema: Myanmar/Burma&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983211"&gt;II.1.) Rundbrief von der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983212"&gt;II.1.a.) Spendenaufruf der DBU&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die verzweifelte Not, welche durch die Katastrophe im Zusammenhang mit dem Zyklon Nargys ausgelöst wurde veranlasst die DBU zu einer neuerlichen Spendenaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kontakte unserer Mitglieder zu Klöstern, Tempeln und anderen buddhistischen Einrichtungen in Burma wollen wir nutzen, Geld- und Sachspenden direkt in die Not leidenden Regionen zu leiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Hilfe kann keine Soforthilfe sein, sondern ist eher eine langfristige angelegte Wiederaufbauhilfe und Unterstützung für die Klöster und andere Einrichtungen in Burma und im burmesisch/thailändischen Grenzgebiet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen Einrichtungen der Buddhisten vor Ort unterstützen, damit Hilfe aus Deutschland nicht ausschließlich über christliche Organisationen, in Verbindung mit ihrer Missionsarbeit, nach Burma gelangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spendenkonto:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- DBU&lt;br /&gt;- GLS - Bank&lt;br /&gt;- Konto Nr. 700 50 50 500&lt;br /&gt;- BLZ 430 609 67&lt;br /&gt;- Verwendungszweck: "Zyklon Burma"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits im Zusammenhang mit dem Tsunami und der letzten Burma-Aktion (siehe DBU Webseite unter Info Download) werden wir die sorgsame Verwendung der Spendengelder genau dokumentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DBU&lt;br /&gt;Tel: 089-280104&lt;br /&gt;Mail: &lt;a href="mailto:dbu@dharma.de"&gt;dbu@dharma.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983213"&gt;II.1.b.) Aufrufe und Petitionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://secure.avaaz.org/de/burma_cyclone/14.php?cl=87608972"&gt;https://secure.avaaz.org/de/burma_cyclone/14.php?cl=87608972&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.thepetitionsite.com/takeaction/895141111"&gt;http://www.thepetitionsite.com/takeaction/895141111&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983214"&gt;II.1.c.) Informative Webseite zum Thema&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.news.yahoo.com/nachrichten/birma-myanmar.html"&gt;http://de.news.yahoo.com/nachrichten/birma-myanmar.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983215"&gt;II.1.d.) Aufruf von Sandrina Rempfler aus der Schweiz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde Urdorf, 5. Mai 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestimmt habt Ihr es aus den Medien erfahren: Burma muss einen weiteren harten Schicksalsschlag erleiden. Der Zyklon "Nargis" fegte mit 190 km/h durchs Land und durch Yangon, die Hauptstadt. Bis zu zehntausend Menschen sind tot und hunderttausende obdachlos. Es gibt kein Wasser, kein Strom und keine Kommunikationsverbindungen mehr. Die Preise für Trinkwasser, Lebensmittel und Baumaterial steigen stündlich und dramatisch. Es gibt nicht mehr viel, was den Überlebenden dieser Naturkatastrophe geblieben ist. Umgestürzte Bäume und Häuserreste versperren den Rettern den Weg. Die Reisfelder sind zerstört, Yangon kaputt. Und zu allem Übel hat gerade die Monsoon Zeit begonnen: Es regnet in Strömen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lebte während mehr als zehn Jahren in Burma und kam erst vor wenigen Wochen wieder in die Schweiz. Ein grosser Teil meiner Freunde und Familie lebt in Yangon. Meine Gedanken drehen sich unaufhörlich um Burma und meine Lieben - ich möchte etwas tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum habe ich ein Hilfe-Konto eröffnet. Jeder Beitrag ist willkommen, jeder Betrag hilft. Die Banca Populare di Sondrio in St. Gallen hat ein spesenfreies Konto angeboten und wird jede Zahlung akzeptieren (egal, welcher Währung). Ich verspreche, dass alles Geld vollumfänglich, speditiv und unbürokratisch im Land ankommt und sofort fair verteilt wird. Schon ein kleiner Betrag bedeutet dort die Welt und die Rettung aus Not und Leid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke Euch allen von Herzen für all die liebevollen Gedanken, Mails und Telefonate, die ich erhalten habe. Doch den wahren Lichtschimmer im Dunkeln braucht nun Burma!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sandrina Rempfler Yu Banca Populare di Sondrio (St. Gallen)&lt;br /&gt;In der Fadmatt 122 Sandrina Rempfler Yu / Help for Burma&lt;br /&gt;8902 Urdorf / Zurich Acc. No: 140204.005.000.001&lt;br /&gt;Schweiz SWIFT: POSO CH 22&lt;br /&gt;+41 77 215 7510 BC: 8252&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:sandrina1969@yahoo.com"&gt;sandrina1969@yahoo.com&lt;/a&gt; e-ban: CH 78082520140204i000C&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983216"&gt;II.1.e.) Spendenaufruf der World Fellowship of Buddhists&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Subject: Humanitarian Aid for Burmese people who are suffering from Nagis Cyclone&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All of us may known that the effect to the Burmese people suffered form Nargis Cyclone, which the Burmese government announced, is people more than 22,000 were killed and over 40,000 are missing, the catastrophe is the worst since the B.E.2547 (2004) Asian Tsunami and the suffering number is rising up each day. They are now suffering from scarcity of food, medicine and other basic necessities. At present, Thailand and its organization is the only country which the Burmese government allows to enter the country and allocate aid to their people. The concerned organizations are Thai Red Cross Society and the Royal Thai Army.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The World Fellowship of Buddhists (WFB) Headquartres together with the regional centres in Thailand is now co-operated with these 2 organizations which our President H.E. Phan Wannamethee, who is also the Secretary General of Thai Red Cross Society, has already arranged aid to Burmese people since May 6 B.E.2551 (2008). The relief unit is sent to Burma to distribute medicines, canned food and drinking water to those who are now suffering. Also the medical team is sent to heal those who needs. WFB would like to ask for all aid that your organization could offer to ease further suffering to Burmese people whatever financial or basic necessities. They are really in need of all kinds of help. Donations will be under WFB Humanitarian Relief Fund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;For financial aid, please make your donation by banking transmittance to the detail:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beneficiary's name: The World Fellowship of Buddhists&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Account number: 116-1-20131-5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bank: Bank of Ayudhya Public Company Ltd.&lt;br /&gt;Address: Sukhumvit 35 Branch&lt;br /&gt;593/7-9 Sukhumvit Road, Wathana&lt;br /&gt;Bangkok, Thailand&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Swift Code: AYUDTHBK&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Or please contact me directly at mobile no. 66 81 824 5562 or e-mail: &lt;a href="mailto:phallop@csloxinfo.com"&gt;phallop@csloxinfo.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burmese people is now hopefully waiting for your mercy, please act now.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Our most grateful to you all.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yours in the Dhamma,&lt;br /&gt;Phallop Thaiarry&lt;br /&gt;Secretary-General&lt;br /&gt;The World Fellowship of Buddhists&lt;br /&gt;E-mail: &lt;a href="mailto:phallop@csloxinfo.com"&gt;phallop@csloxinfo.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983217"&gt;II.2.) Spendenaufruf vom museum of world religions&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Michael Slaby, Earthcharta Youth:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Michael,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;könntest du diesen Spendenaufruf für Burma weiterleiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank und viele Grüße aus Heidelberg&lt;br /&gt;Michael&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-------- Original-Nachricht --------&lt;br /&gt;Datum: Thu, 8 May 2008 23:11:53 +0800&lt;br /&gt;Von: "Hong-Chih"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An:&lt;br /&gt;Betreff: burma disaster relief&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear Friend,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;this is a letter about the Relief for Burma disaster, if you are not interested, please kindly ignore this letter and please accept my apologies for bothering you.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burma, one of the poorest countries in the world, was attacked by a super size tropical cyclone on May 2. The death toll could reach up to 60,000, and million become homeless.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;While USA has been rejected by the Burma government and a lot of other international aids and rescue experts are waiting to enter the country, Dharma Master Hsin Tao, founder of the Museum of World Religions in Taipei, has brought 5 rescue experts and two containers of food, water and medicines (valued $100,000) entered Burma on 8 May with a special permission from the Government as the appointed Burma disaster relief center in Taiwan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We will also donate $100,000 cash to the ministry of social welfare and work together with (monitoring) them on resettlement projects. The relief will continue and become a part of our long-term plan for Burma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ling Jiou Mt. Buddhist Society has been working in Burma for more than 5 years providing all kinds of humanitarian assistance, under the name “Global Family for Love and Peace”. Our projects incl. scholarship for poor students; child care center in poor countryside for children under 5; a big farm on the board for the poor and a future orphanage; a meditation center outside of Shwedgaon/the Golden Stupa; ancient ruins repairing and reconstruction, further education assistance for monks and young girls, and free coffin for dead street people. So far we have helped more than 800 students and orphans. We have 5 child care centers saved more than 250 little kids from the risk of dieing during the Monsoon period. (We don’t know how many of our kids have been affected, and this worries us a lot)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We would like to ask you to give a hand to this poor and simple Buddhist country. Cash or material donation, both are needed. With your kind donation, we can expand our works to house settlement and continue all the educational programs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We apologize that there is no English website introducing our Burma project, you will find one GFLP describes only our another major peace work: the interfaith dialogues. All information is in Chinese in Ling Jiou Mountain Buddhist Society website: http://www.ljm.org.tw/content/home/home05a.asp?js=15&amp;amp;C1b_sn=137&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genuine humanitarian relief requires no conditions. Bush requested to send a group of “special experts” to assess the situation before he grants the $250,000 aid. This condition offends and worries the military government so much that they rather refuse American help and scarifice the disaster victims.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Condemn brings more condemn, negative attracts negative, according to the law of attraction. Mother Teresa never condemned the Indian Cast system in a comfortable room, she just simply walked directly into the people, the low, the dirty, and the sick. Follow Mother Teresa’s spirit, we work in Burma quietly for years, and we should continue. You are welcome to join us; we need long-term partners and supports for a country like this.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Those who are willing to help us, please fill up the attached donation form, and fax it back to me. If any one wants to donate materials through our access, please contact me with details.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thank you for reading this letter and with best regards,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hong Chih Shih&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;International Affairs,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The museum of world religions&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tel: 886-2-82316666# 820&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fax: 886-2-82316868&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Address: 6F, No. 236, Sec. 1 Jungshan Rd, Youngho City, Taipei County 234, Taiwan&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983218"&gt;III.)Spezial-Thema: Bahá’í-Verfolgung im Iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Tobias Vetter aus Jena:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iranische Regierung verhaftet Führungsebene der Bahá’íBerlin, 15. Mai 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sechs Mitglieder der landesweiten Koordinierungsgruppe wurden während einer Razzia in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 festgenommen. Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá’í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen. In deren Folge wurden die sechs in das berüchtigte Teheraner Evin Gefängnis gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mehr [...] im Internet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="http://www.bahai.de/presse/artikel/n-id/194/137/ch/a2215b2b35/&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://www2.blogger.com/"&gt;http://www2.blogger.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrter Herr Schmiedel,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott sei Dank endete es dann in den 80igern ja nicht so [der Satz bezieht sich auf meine Mail: darüber habe ich mich gestern noch mit einer Bahá'í hier in Bonn unterhalten. Sie sagte, es sei so schlimm wie 1989, und damals habe man gesagt, es werde für die Bahá'í so schlimm werden, wie für die Juden im Holocaust. Ich weiß nicht, ob das so stimmt, aber wenn es auch nur 1/9 so schlimm ist, ist es eine grausame Realtität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kommt dabei heraus, wenn sich religiöser Fanatismus mit politischem Machtwillen paart.&lt;br /&gt;; MAS] . Wohl vor allem Aufgrund des Protestes der internationalen Gemeinschaft. Doch mit der Verschleppung der Führungsebene begann es auch 1980/1, worauf hin dann weitere, umfassendere Diskriminierungen, bis hin zum Mord stattfanden. Bis 1985 wurde dann fast die gesamten gewählten Mitglieder der Geistigen Räte hingerichtet, in rund 210 Hinrichtungen. Vermutlich mußten rund 10.000 Bahá'í aus dem Land fliehen. &lt;a title="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2388071,00.html?dr=1&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2388071,00.html?dr=1"&gt;(http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2388071,00.html?dr=1&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neueren Verfolgungen haben mit der Wahl Mahmud Ahmadinedschads wieder begonnen, nachdem sie ja in den 90igern etwas zurück gingen. Im Moment liegt dem iranischen Parlament eine Gesetzesvorlage vor, welche besagt das der Abfall vom Islam mit dem Tod bestraft werde soll. Genau dies wird den Bahá'í ja immer vorgeworfen. (&lt;a title="http://www.tagesspiegel.de/politik/div/;art771,2516921&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/div/;art771,2516921"&gt;http://www.tagesspiegel.de/politik/div/;art771,2516921&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits im Jahr 2005 hat Ajatollah Chamenei bereits angeordnet das alle Bahá'í im Land identifiziert, registriert und überwacht werden sollen. (&lt;a title="http://www.unhchr.ch/huricane/huricane.nsf/view01/5E72D6B7B624AABBC125713700572D09?opendocument&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://www.unhchr.ch/huricane/huricane.nsf/view01/5E72D6B7B624AABBC125713700572D09?opendocument"&gt;http://www.unhchr.ch/huricane/huricane.nsf/view01/5E72D6B7B624AABBC125713700572D09?opendocument&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Kombination läßt es einem kalt den Rücken runterlaufen und hinterläßt die Angst das die Festname der Koordinierungsgruppe nur der Anfang war. Denn besonders wenn man sich die Aussage des iranischen Parlamentsmitgliedes, Herrn Kuchaksadeh vor Augen führt. Dieser behauptet nämlich Bahá'í würden "zwar wie Menschen aussehen, aber keine Menschen sein“. (&lt;a title="http://debatte.welt.de/kolumnen/73/periskop/56462/iran+besorgniserregendes+urteil&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://debatte.welt.de/kolumnen/73/periskop/56462/iran+besorgniserregendes+urteil"&gt;http://debatte.welt.de/kolumnen/73/periskop/56462/iran+besorgniserregendes+urteil&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine allgemeine Zusammenfassung, wenn wohl im Moment nicht ganz aktuell, über die Lage der Bahá'í im Iran gibt es hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="http://question.bahai.org/&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://question.bahai.org/"&gt;http://question.bahai.org/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="http://denial.bahai.org/&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://denial.bahai.org/"&gt;http://denial.bahai.org/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer recht aktuell ist diese Plattform:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="http://www.bahai.org/persecution/iran&amp;#10;STRG + Klicken, um Verknüpfung zu folgen" href="http://www.bahai.org/persecution/iran"&gt;http://www.bahai.org/persecution/iran&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit freundlichen Grüßen, Tobias Vetter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983219"&gt;IV.) Literaturhinweise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983220"&gt;IV.1.) Internetjournal "Online - Heidelberg Journal of Religions on the Internet" zum Thema "Being Virtually Real? Virtual Worlds from a Cultural Studies' Perspective"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Kerstin Radde-Antweiler via Yggdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Sonderausgabe des noch relativ jungen Journals "Online -&lt;br /&gt;Heidelberg Journal of Religions on the Internet" zum Thema "Being&lt;br /&gt;Virtually Real? Virtual Worlds from a Cultural Studies' Perspective"&lt;br /&gt;ist seit heute [18.3.2008; MAS] online. Das Journal ist über den Link&lt;br /&gt;&lt;a href="http://online.uni-hd.de/"&gt;http://online.uni-hd.de/&lt;/a&gt; erreichbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonderausgabe beinhaltet folgende Artikel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Radde-Antweiler, K.:&lt;br /&gt;Religion Becoming Virtualised. Introduction to the Special Issue on&lt;br /&gt;Religion in Virtual Worlds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calleja, G.:&lt;br /&gt;Virtual Worlds Today: Gaming and Online Sociality.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martinkova, L.:&lt;br /&gt;Computer Mediated Religious Life of Technoshamans and Cybershamans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stam, K. / Scialdone, M.:&lt;br /&gt;Where Dreams and Dragons Meet. An Ethnographic Analysis of two&lt;br /&gt;Examples of Massive Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenkins, S.:&lt;br /&gt;Rituals and Pixels. Experiments in Online Church.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kluver, R. / Chen, Y.:&lt;br /&gt;The Church of Fools: Virtual Ritual and Material Faith.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Miczek, N.:&lt;br /&gt;Online Rituals in Virtual Worlds. Christian Online Services between&lt;br /&gt;Dynamics and Stability.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Radde-Antweiler, K.:&lt;br /&gt;Virtual Religion. An Approach to a Religious and Ritual Topography of&lt;br /&gt;Second Life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martinez-Zárate, P. / Corduneau, I. / Martinez, L. M.:&lt;br /&gt;S(l)pirituality. Immersive Worlds as a Window to Spirituality Phenomena.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robinson-Neal, A.:&lt;br /&gt;Enhancing the Spiritual Relationship: the Impact of Virtual Worship on&lt;br /&gt;the Real World Chruch Experience.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bittarello, B.:&lt;br /&gt;Another Time, Another Space: Virtual Worlds, Myths and Imagination.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Highland, M. / Yu, Gino:&lt;br /&gt;Communicating Spiritual Experience with Video Game Technology.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Duridanov, L. / Simoff, S.:&lt;br /&gt;'Inner Listening' as a Basic Priciple for Developing Immersive Virtual Worlds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie das Journal auch weiteren&lt;br /&gt;Interessenten, die nicht auf dieser Liste stehen, weiterempfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundliche Grüße und ein schönes Osterfest&lt;br /&gt;wünscht Ihnen&lt;br /&gt;Ihre&lt;br /&gt;Kerstin Radde-Antweiler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;Dipl. Theol. Kerstin Radde-Antweiler&lt;br /&gt;SFB 619 Teilprojekt C 2&lt;br /&gt;Institut für Religionswissenschaft&lt;br /&gt;der Universität Heidelberg&lt;br /&gt;Akademiestr. 4-8&lt;br /&gt;69117 Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983221"&gt;IV.2.) Yousefi, Hamid Reza: Angewandte Toleranz. Gustav Mensching interkulturell gelesen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Hamid Reza Yousefi:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Herr Schmiedel,&lt;br /&gt;gerade ist ein Buch zum Thema Toleranz erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch trägt den Titel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yousefi, Hamid Reza: Angewandte Toleranz. Gustav Mensching&lt;br /&gt;interkulturell gelesen (Interkulturelle Bibliothek Bd. 49),&lt;br /&gt;Nordhausen 2008: ISBN 978-3-88309-447-2, 140 Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Buch ist dem Religionswissenschaftler Wolfgang Gantke&lt;br /&gt;gewidmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassung aus dem Buch:&lt;br /&gt;"Toleranz ist ein Kind der Intoleranz. Sie wird auf dem Gebiet der&lt;br /&gt;Ethik, der Theologie, der politischen Philosophie, der Sozial- und&lt;br /&gt;der historischen Wissenschaften diskutiert. Als eine&lt;br /&gt;kulturwissenschaftliche Disziplin gehört Toleranz auch zu den&lt;br /&gt;zentralen Themen der Interkulturellen Religionswissenschaft.&lt;br /&gt;Die vorliegende Studie führt in Leben, Werk und Methode des deutschen&lt;br /&gt;Religionswissenschaftlers Gustav Mensching (1901-1978) ein.&lt;br /&gt;Thematisiert werden sein Religionsverständnis, seine Typologie und&lt;br /&gt;die Hermeneutik seiner Toleranzidee. Im Anschluß daran wird der&lt;br /&gt;Versuch unternommen, Menschings Idee der inhaltlichen Toleranz in&lt;br /&gt;eine interkulturelle Theorie zu überführen und als Angewandte&lt;br /&gt;Toleranz weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;Interkulturelle Religionswissenschaft versteht sich als ein&lt;br /&gt;akademisches Fach mit gesellschaftlicher Relevanz. Hierzu gehört die&lt;br /&gt;Korrelation zwischen einer hermeneutischen, einer phänomenologischen&lt;br /&gt;und einer philologischen Verfahrensweise. Keine dieser drei&lt;br /&gt;Komponenten ist alleine ausreichend. Eine interkulturell-&lt;br /&gt;methodologische Fundierung, die um alle drei Verfahrensweisen&lt;br /&gt;komplettiert ist, artikuliert den Abschied von jeder Einförmigkeit&lt;br /&gt;der Religionswissenschaft."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre gut, wenn auf dieses Buch aufmerksam gemacht werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe und GUTE für Sie&lt;br /&gt;Ihr Yousefi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Hamid Reza Yousefi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Universität Trier&lt;br /&gt;Universitätsring 15&lt;br /&gt;D-54296 Trier&lt;br /&gt;Fachbereich I - Philosophie&lt;br /&gt;Tel.: +49 (0) 651 201 2344&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.yousefi-interkulturell.de/"&gt;http://www.yousefi-interkulturell.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bautz.de/interkulturell.shtml"&gt;http://www.bautz.de/interkulturell.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bautz.de/wege.html"&gt;http://www.bautz.de/wege.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bautz.de/bausteine.html"&gt;http://www.bautz.de/bausteine.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983222"&gt;IV.3.) UTB "Handbuch Gender und Religion"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Ulrike Brunotte via Yggdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Liste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hiermit möchte ich auf das eben erschienene UTB "Handbuch Gender und&lt;br /&gt;Religion" hinweisen. Es wird von Daria Pezzoli-Olgiati, Ann Jeffers und&lt;br /&gt;Ann-Katharina Höpflinger (hg.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch möchte ich darauf hinweisen, dass im Januar im transcript-Verlag der&lt;br /&gt;von mir und Dr. Rainer Herrn hg. wissensgeschichtliche und&lt;br /&gt;gendertheoretische Band: "Männlichkeiten und Moderne. Die Rolle von&lt;br /&gt;Geschlecht in Wissenskulturen um 1900" erschienen ist, in dem&lt;br /&gt;interdisziplinäre Studien u.a. auch zur Religionswissenschaft und zur&lt;br /&gt;Ethnologie, zur Psychoanalyse und den beginnenden Sexualwissenschaften um&lt;br /&gt;1900 versammelt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit besten Grüßen&lt;br /&gt;Ulrike Brunotte&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;apl. Prof. Dr. Ulrike Brunotte&lt;br /&gt;Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften&lt;br /&gt;Kulturwissenschaftliches Seminar&lt;br /&gt;Unter den Linden 6&lt;br /&gt;10099 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983223"&gt;IV.4.) Perry Schmidt-Leukel and Lloyd Ridgeon "Islam and Inter-Faith Relations"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Perry Schmidt-Leukel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde, sehr geehrte Kollegen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich weiss, dass Euch/Ihnen der interreligioese Dialog ein theologisches Anliegen ist, moechte ich Euch/Sie auf ein Buch hinweisen, dass ich kuerzlich gemeinsam mit Lloyd Ridgeon herausgegeben habe: "Islam and Inter-Faith Relations" (siehe unten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch behandelt die islamische Sicht der religioesen Vielfalt und das konkrete Verhaeltnis des Islams zu Judentum, Christentum, Hinduismus und Buddhismus in genuin dialogischer Weise. Fuenf muslische Gelehrte schreiben zu diesen Themen im Austausch mit Vertretern aus den entsprechenden Religionen. In dieser Hinsicht ist das Buch bisher ohne Vorbild und daher wirklich etwas Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlichem Gruss,&lt;br /&gt;Euer/Ihr&lt;br /&gt;Perry Schmidt-Leukel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;If you are having trouble reading this HTML email please &lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/mailshots/october07/islam_inter-faith_relations/weisfeld_author1.html" target="_blank"&gt;click here&lt;/a&gt; and the page will open in your internet browser. To make sure our messages reach your Inbox, please add &lt;a href="http://uk.f867.mail.yahoo.com/ym/Compose?To=info@scm-canterburypress.co.uk" target="_blank"&gt;http://uk.f867.mail.yahoo.com/ym/Compose?To=info@scm-canterburypress.co.uk&lt;/a&gt; to your address book or Safe List.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Islam and Inter-Faith Relationse-bulletin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We are pleased to announce a new publication which continues the Gerald Weisfeld Lectures, which were established with the first series on War and Peace in World religions, published in 2004, and Buddhism and Christianity in Dialogue, published in 2005 by SCM Press.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334041320" target="_blank"&gt;Islam and Inter-Faith Relations&lt;/a&gt;The Gerald Weisfeld Lectures 2006EDITED BY: PERRY SCHMIDT-LEUKEL, LLOYD RIDGEONIslam and Inter-Faith Relations, is an insightful inquiry into the relationship of Islam with the World’s other religions. Both the current religious diversity and the historical relationships with the major religious traditions are examined here. In this succinct, clarifying volume, five world-renowned Muslim theologians meet with scholars of religion, Christianity, Judaism, Hinduism and Buddhism to engage in a vivid dialogue.&lt;br /&gt;The Muslim realm once stretched from Spain to China. Islam encountered and connected with a vast spectrum of different cultures and today is obviously an incredibly significant influence across the globe. What can Islam give to and what might Islam receive from other great faiths? What are the major points of conflict and how can these be resolved?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334029779" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Each chapter follows a similar pattern of presenting an Islamic view, followed by the view of another world religion. Then both contributors to each chapter reflect on the shared values as well as the conflicting areas, looking to possible resolutions for the future. 978 0 33404 132 0 · paperback · £18.99&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;About the authors&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perry Schmidt-Leukel is Professor of Systematic Theology and Religious Studies and Chair of World Religions for Peace at the University of GlasgowDr Lloyd Ridgeon is Senior Lecturer at the Centre for the Study of Islam, University of Glasgow, and an expert in Sufism.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Associated titles&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334029762" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334040088" target="_blank"&gt;Buddhism and Christianity in Dialogue&lt;/a&gt;The Gerald Weisfeld Lectures 2004EDITED BY: PERRY SCHMIDT-LEUKELThe book is written for a general as well as a more specialist readership. On the one hand it introduces basic topics of Buddhist-Christian dialogue, on the other hand it opens up new ground: particularly insofar as the Buddhist and the Christian contributors all write comparatively. Each chapter is made up of a contribution from a Buddhist and then from a Christian point of view. To conclude each chapter, both authors then write together to address each others points in the previous sections and so the book is truly interactive.978 0 33404 008 8 · paperback · £18.99&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334029762" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scm-canterburypress.co.uk/bookdetails.asp?ISBN=9780334029380" target="_blank"&gt;War and Peace in World Religions&lt;/a&gt;The Gerald-Weisfeld Lectures 2003EDITED BY: PERRY SCHMIDT-LEUKELThis series of lectures by eminent authors from Britain and Germany is an excellent grounding in a wide range of World Religions and their attitudes and approaches to war and peace. Split into three manageable sections, part one looks at war and peace in the Eastern Religions of Hinduism, Buddhism and Classical Chinese Thought. Part two looks at war and peace in the Abrahamic Religions, i.e. Judaism, Christianity and Islam. The final forward looking part brings themes and commonalities together in a discussion of various developments towards peace.978 0 33402 938 0 · paperback · £18.99&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc198983224"&gt;V.) Und noch’n Gedicht: Novalis: Wer Schmetterlinge lachen hört&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zugeschickt von Andreas Hirsch im Rahmen eines E-Mail-Austausches unter Freunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Schmetterlinge lachen hört,der weiß, wie Wolken schmecken,der wird im Mondscheinungestört von Furcht,die Nacht entdecken.Der wird zur Pflanze, wenn er will,zum Tier, zum Narr, zum Weisen,und kann in einer Stundedurchs ganze Weltall reisen.Er weiß, dass er nichts weiß,wie alle andern auch nichts wissen,nur weiß er was die anderenund er noch lernen müssen.Wer in sich fremde Ufer spürt,und Mut hat sich zu recken,der wird allmählich ungestört,von Furcht sich selbst entdecken.Abwärts zu den Gipfelnseiner selbst blickt er hinauf,den Kampf mit seiner Unterwelt,nimmt er gelassen auf.Wer Schmetterlinge lachen hört,der weiß wie Wolken schmecken,der wird im Mondschein,ungestört von Furcht,die Nacht entdecken.Der mit sich selbst in Frieden lebt,der wird genauso sterben,und ist selbst dann lebendiger,als alle seine Erben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Novalis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(An dieser Stelle stand noch ein Text eines Freundesdazu, den ich aber auf seinen Wunsch am 31.12.2009 löschte.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit nun also dieser Rundbrief. Ich will kein Datum versprechen, möchte aber die hier fehlenden Texte bald nachliefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Frühlingsgrüße in die Runde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-5384077861274926374?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/5384077861274926374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/5384077861274926374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/05/interreligiser-rundbrief-nr-129.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 129'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-5817634219490501797</id><published>2008-03-03T12:00:00.000-08:00</published><updated>2008-03-14T09:41:25.721-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 128 - 4. Nachtrag - Korrektur</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128 – 4. Nachtrag – Korrektur&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;(3.3.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für den kommenden Donnerstag, den 6.3.2008 habe ich eine Änderung bekannt zu geben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen der zeitlichen Überschneidung des von Jeannette Spenlen rund geschickten Termins (s.u.) mit dem interreligiösen Gesprächskreis in Bonn lassen wir letzteren im März ausfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eventuell wechseln wir von den ungeraden auch wieder auf die geraden Monate, aber das ist noch nicht sicher. Ich werde rechtzeitig darüber informieren, ob der nächsten interrel. Gesprächskreis im April oder Mai stattfinden wird..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Termin für das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit auch am 6.3. wird davon nicht berührt, obwohl es unmöglich ist, mit der U-Bahn. in 15 Minuten vom Bonner Münsterplatz zur VHS in Bad Godesberg zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-5817634219490501797?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/5817634219490501797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/5817634219490501797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/03/interreligiser-rundbrief-nr-128-4.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 128 - 4. Nachtrag - Korrektur'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-1480211629681100989</id><published>2008-02-25T12:00:00.000-08:00</published><updated>2008-03-14T09:43:40.361-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbrief Nr. 128 - 5. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc191703885"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128 – 5. Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(25.2.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;anbei noch zwei nachträglich herein gekommene Termine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde jetzt aber vor Mitte März keinen weiteren Interreligiösen Rundbrief rund schicken und bitte um Verständnis dafür, dass ich auch noch anderen Arbeiten nachgehen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte schicken Sie mir weiter zu gebende Termein künftig mit einem Vorlauf von mindestens drei Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc191703885"&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128 – 5. Nachtrag. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc191703886"&gt;1.) Themenabend des Interreligiösen Runden Tisches Köln-Mülheim „Armut aus der Sicht der Religionen“ am 29.2.2008 in der Junus Emre Moschee Köln-Mülheim.. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www2.blogger.com/post-create.g?blogID=10728749#_Toc191703887"&gt;2.) 49. Öffentliches Vortragswochenende der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft e.V. im Uniclub in Bonn am 8.3.2008. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191703886"&gt;1.) Themenabend des Interreligiösen Runden Tisches Köln-Mülheim „Armut aus der Sicht der Religionen“ am 29.2.2008 in der Junus Emre Moschee Köln-Mülheim&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Pastor-Beckers vom Interreligiösen Runden Tisch Köln-Mülheim:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde des interreligiösen Dialogs,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;anbei ein zweiseitiger Artikel aus der Stadtteilzeitschrift&lt;br /&gt;'Mülheimer Stimmen', die im Rahmen ihrer Berichterstattung&lt;br /&gt;über die Mitglieder des Inter-Religiösen Runden Tisches von&lt;br /&gt;Köln Mülheim (IRRT) diesmal über die SGI-D berichtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten auf der zweiten Seite findet Ihr auch die Einladung zum&lt;br /&gt;nächsten Themenabend des IRRT unter dem Motto - Armut&lt;br /&gt;aus der Sicht der Religionen - am Freitag, dem 29.2.2008 um 19:30Uhr&lt;br /&gt;in der Junus Emre Moschee stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Beckers&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die PDF-Datei leite ich nicht weiter, da einige Leser(innen) mit analogem Modem sonst Schwierigkeiten bekommen. Wer sie haben möchte, wende sich an mich, dann schicke ich sei gerne zu.&lt;br /&gt;Die Adresse der Mosche ist Clevischer Ring 113, Köln-Mülheim.&lt;br /&gt;Die Arbeit des IRRT Köln-Mülheim ist meines Erachtens sehr wichtig und unterstützenswert, so dass ich es nicht übers Herz bringe, die Ankündigung nicht weiter zu leiten, aber auch hier die Bitte, mir die Termine mindestens 3 Wochen vorher zu schicken.&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191703887"&gt;2.) &lt;/a&gt;49. Öffentliches Vortragswochenende der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft e.V. im Uniclub in Bonn am 8.3.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Hanna Schneider:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;49. Öffentliches Vortragswochenende&lt;br /&gt;am 8. März 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Universitätsclub&lt;br /&gt;Konviktstraße 9&lt;br /&gt;53113 Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginn: 14.30 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.30 Uhr: „Neue Entwicklungen in Bhutan“&lt;br /&gt;Dr. Manfred Kulessa, Bonn&lt;br /&gt;Honorarkonsul von Bhutan und Ehrenpräsident der Deutschen Bhutan-Himalaya-Gesellschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.15 Uhr: „An der Zukunft des Himalayaraumes mitwirken: Die Projekte des Medihimal&lt;br /&gt;e.V. München“&lt;br /&gt;Team des Medihimal e.V. München&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.00 Uhr: Kaffeepause&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.45 Uhr: „Ladakh – Erbe Tibets. Ladakh in persönlichen Aufnahmen“&lt;br /&gt;Frau Marliese Kasper, Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.20 Uhr: “Das künstlerische Erbe Tibets bewahren: Moderne Entwicklungen im tibetischen&lt;br /&gt;Ache Lhamo-Schauspiel“&lt;br /&gt;Hanna Schneider, Deutsch-Tibetische Kulturgesellschaft Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.15 Uhr: Ende. Anschließend gemütliches Beisammensein&lt;br /&gt;Eintritt: EUR 7,00 (EUR 5,00 ermäßigter Eintritt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;……………………………………………………………………………………………...........&lt;br /&gt;Vorschau: 50. Vortragswochenende der DTK am 29. November 2008 im Universitätsclub Bonn V.i.S.d.P.:&lt;br /&gt;Hanna Schneider, Auf dem Uhlberg 7, 53127 Bonn Tel./Fax: 0228-9212324 Email: HannaSchneider@gmx.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, das war es. Ich habe auch noch das Halbjahresprogramm des Katholischen Bildungswerkes Bonn vorliegen, das Rainer Kaps mir zuschickte, muss aber erst mal dazu kommen, das zu sichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-1480211629681100989?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1480211629681100989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1480211629681100989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/02/interreligiser-rundbrief-nr-128-5.html' title='Interreligiöser Rundbrief Nr. 128 - 5. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-1597248041220276047</id><published>2008-02-20T12:00:00.000-08:00</published><updated>2008-03-14T09:38:57.445-07:00</updated><title type='text'>Interreligiöser Rundbiref Nr. 128 - 4. Nachtrag</title><content type='html'>Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128 – 4. Nachtrag&lt;br /&gt;(20.2.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;anbei noch ein Veranstaltungshinweis, den ich übersehen hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Jeannette Spenlen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Zusammenleben mit Muslimen fördern!"&lt;br /&gt;Die religiöse Vielfalt in der Region wird von einigen als eine Chance für das friedliche Zusammenleben, von anderen dagegen als Ursache von Konflikten angesehen. Wenn Muslime als gläubige Menschen und als Bürgerinnen und Bürger die Stadt mitgestalten wollen, ist Unterstützung dieser Anliegen durch interreligiöse Dialoggruppen und durch kommunale Stellen notwendig. An diesem Abend werden die Perspektiven aus muslimischer, interreligiöser und städtischer Sicht dargestellt. In Zusammenarbeit mit der World Conference Of Religions For Peace (WCRP), der Christlich-Islamischen Gesellschaft und dem Rat der Muslime in Bonn.&lt;br /&gt;Podiumsdiskussion mit:&lt;br /&gt;Dr. Thomas Lemmen, Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft&lt;br /&gt;Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Bundesstadt Bonn (angefragt)&lt;br /&gt;Rahim Öztürker, Mitglied des Integrationsbeirates&lt;br /&gt;Haluq Yildiz, Sprecher der Rat der Muslime&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderation: Dr. Jeannette Spenlen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1309 GO&lt;br /&gt;VHS in Bad Godesberg, City Terrassen, Michaelplatz 5&lt;br /&gt;Donnerstag, 06.03.2008, 18.00-20.00 Uhr&lt;br /&gt;Entgelt: frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Das liegt uhrzeitmäßig zwischen Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit und interreligiösem Gesprächskreis. Also wer schnell ist, kann alle drei Termine wahrnehmen. Oder man entscheidet sich.&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Ihr/Euer Michael A. Schmiedel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10728749-1597248041220276047?l=interreligioeser-rundbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1597248041220276047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10728749/posts/default/1597248041220276047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2008/02/interreligiser-rundbiref-nr-128-4.html' title='Interreligiöser Rundbiref Nr. 128 - 4. Nachtrag'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10728749.post-4763413461076427673</id><published>2008-02-14T12:00:00.000-08:00</published><updated>2008-03-14T09:35:29.928-07:00</updated><title type='text'>Interreligöser Rundbrief Nr. 128 - 3. Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc191117334"&gt;&lt;strong&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a name="_Toc191117335"&gt;&lt;strong&gt;– 3. Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(18.2.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das Wintersemester ist nun auch in Jena vorbei, so dass, abgesehen von der Korrektur von ca. 60 Hausarbeiten, auch meine Lehraufträge hinter mir liegen. Da ich nächste Woche mal eben kurz ein paar Tage Urlaub mache und so vieles noch auszuarbeiten ist, schicke ich Euch/Ihnen hier nur auf die Schnelle noch ein paar Termine für die nächsten Wochen, einen Aufruf für eine Petition gegen Gentechnik und eine Info zu einer christlich-muslimischen Türkeireise zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Termine einfach in chronologischer Reihenfolge (wer die Original PDF-Dateien möchte, melde sich einfach bei mir):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltsverzeichnis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117334"&gt;Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 128. 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117335"&gt;– 3. Nachtrag: 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117336"&gt;1.) Hier zunächst ein Aufruf gegen Gentechnik von Christiane Batke: 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117337"&gt;2.) neben dem Markt (= ehem. neben dem rathaus): Vortrag „Renaissance der Religion?“ von Robert Schlette am 20.2.2008 in Bonn-Pützchen. 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117338"&gt;3.) Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative am 22.2.2008 bei der DITIB in Köln. 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117339"&gt;4.) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 6.3. und 3.4.2008. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117340"&gt;5.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 6.3.2008. 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117341"&gt;6.) Religiöse Blicke – Blicke auf das Religiöse Öffentliche Fachtagung 6.–8. März 2008 Frankfurt am Main 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117342"&gt;7.) Vortrag über Buddhismus vom mir am 10.4.2008 in der VHS Bornheim-Alfter in Roisdorf 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117343"&gt;8.) 15. Studierendensymposium der Religionswissenschaft am 1.-4.5.2008 in Münster 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="file:///C:/Eigene%20Dateien/VRW/Interreligiöse%20Rundbriefe/Interrel.%20Rb.%20Nr.%20128%20-%203.%20Nachtrag.htm#_Toc191117344"&gt;9.) Eine muslimisch-christliche Türkeireise „Christentum begegnet dem Islam“ 27.09.-11.10.2008. 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117336"&gt;1.) Hier zunächst ein Aufruf gegen Gentechnik von Christiane Batke:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo Michael,&lt;br /&gt;ich fragte mich, ob Du vielleicht auch mit gegen Gentechnik unterschreiben und folgenden Hinweis ggf. über Deine Rundbriefe verbreiten willst, obwohl das Thema ja fachfremd ist ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Site für e-Petitionen des Deutschen Bundestags läuft momentan eine Petition gegen Anbau und Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen:&lt;br /&gt;http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603&lt;br /&gt;(P.S. Es hat übrigens seine Richtigkeit, dass es über die Napier-Universität Edinburgh läuft - der Dt. Bundestag macht einen Pilotversuch mit den e-Petitionen und nutzt für die erste Zeit die technische Ausrüstung der Schotten. Ein entsprechender Hinweis findet sich auch auf der "richtigen" Site des Dt. Bundestags.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tschüss und danke Christiane&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117337"&gt;2.) neben dem Markt (= ehem. neben dem rathaus): Vortrag „Renaissance der Religion?“ von Robert Schlette am 20.2.2008 in Bonn-Pützchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Michael Halbfass:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung im Rahmen des Forums&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;n e b e n d e m m a r k t&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. H.R. Schlette&lt;br /&gt;(Bonn)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renaissance der Religion?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, den 20. Januar 2008, 19:30 Uhr&lt;br /&gt;Karmeliterstraße 1&lt;br /&gt;Bonn-Pützchen&lt;br /&gt;Bushaltestelle Pützchen Kirche&lt;br /&gt;(Linien 624, 628, 634)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es laden ein:&lt;br /&gt;M.Halbfas P.Petzel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;___________________________________________________________________________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde von „neben dem rathaus“,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie Sie der obigen Einladung entnehmen können, hat sich einiges geändert, dies bedarf einer kurzen Erläuterung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedingt durch einen Wechsel des Pächters unserer alten Tagungsstätte im Rathausrestaurant wurden wir Veranstalter neuerdings mit der Forderung einer recht hohen Saalmiete konfrontiert. Wir sahen uns nicht in der Lage, diese zu bezahlen und suchten daher nach einem alternativen Veranstaltungsort. Diesen hoffen wir nun in Pützchen gefunden zu haben, wo uns ein kleiner schöner Saal lediglich gegen einen geringen Selbstkostenbeitrag zur Verfügung gestellt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Adresse Karmeliterstrasse 1 liegt direkt an der Bushaltestelle Pützchen Kirche und ist mit den Linien 624, 628 und 634 zu erreichen. Bitte beachten sie die geänderte Anfangszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch den Ortswechsel passt unser Name „neben dem rathaus“ nicht mehr. Er war entstanden, weil wir uns unmittelbar neben dem Beueler Rathaus zusammenfanden und dies als paradigmatisch für unser Anliegen verstanden, eine Art Bürgerforum zu bilden, in dem es möglich ist, die Dinge nicht vom Zentrum sondern von der Peripherie aus zu beurteilen, Alternativen zum (natürlich nicht nur) politischen mainstream zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den nahezu 14 Jahren unseres Bestehens ist das Bewusstwein dafür gewachsen, dass die Politik gegenüber der Macht des Marktes zunehmend in ein prekäres Hintertreffen geraten ist. Da der Ort Pützchen bei den meisten wahrscheinlich sofort die Assoziation „Pützchen´s Markt“ auslöst, fanden wir es nunmehr sinnvoll, uns umzubenennen in „neben dem markt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117338"&gt;3.) Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative am 22.2.2008 bei der DITIB in Köln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Thomas Lemmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,am Freitag, den 22. Februar 2008 wird um 18.00 Uhr in Räumen der DITIB (Venloer Str. 160, 50823 Köln-Ehrenfeld) eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative stattfinden. Bekir Alboga (KRM), Hannelore Bartscherer (Katholikenausschuss Köln), Marlis Bredehorst (Stadt Köln), Ayten Kilicarslan (DITIB) und Dorothee Schaper (Ev. Kirchenverband Köln) werden miteinander über den Beitrag der Religionen zum Frieden in unseren Städten diskutieren.Im Namen der Veranstalter und Kooperationspartner darf ich Sie herzlich zur Veranstaltung einladen. Bitte geben Sie diesen Hinweis auch an andere Interessierte weiter.Mit freundlichen Grüßen-- Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.Postfach 410 608, 50866 KölnTel. &amp;amp; Fax: 0221 355 3065E-Mail: lemmen@chrislages.deHomepage: &lt;a href="http://www.chrislages.de/"&gt;http://www.chrislages.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der Inhalt einer PDF-Datei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einladung&lt;br /&gt;Die Religionen und&lt;br /&gt;der Frieden in&lt;br /&gt;unseren Städten&lt;br /&gt;P o d i ums d i s k u s s i o n mit&lt;br /&gt;Koordinationsrat der Muslime Bekir Alboğa&lt;br /&gt;Katholikenausschuss Köln Hannelore Bartscherer&lt;br /&gt;Sozialdezernentin Stadt Köln Marlis Bredehorst&lt;br /&gt;DİTİB Ayten Kiliçarslan&lt;br /&gt;Ev. Kirchenverband Köln und Region Dorothee Schaper&lt;br /&gt;Grußwort zur Eröffnung&lt;br /&gt;Sadi Arslan DİTİB-Vorsitzender&lt;br /&gt;Melanie Miehl cm-fi, KCID&lt;br /&gt;Musikalischer Rahmen&lt;br /&gt;„Ensemble DİTİB“&lt;br /&gt;Anschließend laden wir zum Imbiß.&lt;br /&gt;Freitag&lt;br /&gt;22. Februar 2008&lt;br /&gt;18:00 Uhr&lt;br /&gt;Venloer Str. 160&lt;br /&gt;50823 Köln-Ehrenfeld&lt;br /&gt;Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswoche&lt;br /&gt;Integration gemeinsam schaffen&lt;br /&gt;der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative cm-fi&lt;br /&gt;www.cm-fi.de&lt;br /&gt;KRM&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117339"&gt;4.) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit in Bonn am 6.3. und 3.4.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch 2008 findet an in der Regel jedem 1. Donnerstag im Monat das Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit der gleichnamigen interreligiösen Initiative von 17.30 bis 17.45 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz statt.&lt;br /&gt;Es sind alle Interessierten eingeladen, sich für die 15 Minuten dazu zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc187752066"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc191117340"&gt;5.) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 6.3.2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum interreligiösen Gesprächkreis von Religions for Peace Köln/Bonn sind wieder alle eingeladen, die sich mit anderen Menschen mit unterschiedlicher religiösen Überzeugungen und Identitäten über Fragen des Glaubens und der religiösen/spirituellen Praxis austauschen wollen.&lt;br /&gt;Er findet wie immer statt von 19.30-21.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstr. 6, 53115 Bonn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117341"&gt;6.) Religiöse Blicke – Blicke auf das Religiöse &lt;/a&gt;Öffentliche Fachtagung 6.–8. März 2008 Frankfurt am Main&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Jeannette Spenlen (ursprünglich als PDF-Datei)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Religiöse Blicke –&lt;br /&gt;Blicke auf das Religiöse&lt;br /&gt;Öffentliche Fachtagung&lt;br /&gt;6.–8. März 2008&lt;br /&gt;Frankfurt am Main, Haus am Dom, Domplatz 3&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagungsleitung Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler&lt;br /&gt;Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.&lt;br /&gt;Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati, Universität Zürich&lt;br /&gt;Prof. Dr. Joachim Valentin, Haus am Dom, Frankfurt a.M.&lt;br /&gt;Tagungsort Haus am Dom, Domplatz 3&lt;br /&gt;Frankfurt a.M.&lt;br /&gt;Anmeldung&lt;br /&gt;Ihre verbindliche Anmeldung erbitten wir schriftlich,&lt;br /&gt;möglichst bis zum 1. März 2008 an das&lt;br /&gt;Akademische Zentrum Rabanus Maurus,&lt;br /&gt;Domplatz 3, 60311 Frankfurt&lt;br /&gt;Telefon: 069 / 800 8718 406, Fax: 069 / 800 8718 412&lt;br /&gt;E-Mail: hausamdom@bistum-limburg.de&lt;br /&gt;Eine gesonderte Anmeldebestätigung erfolgt nicht.&lt;br /&gt;Tagungskosten: E 38,00&lt;br /&gt;Tagungskosten ermäßigt: E 18,00&lt;br /&gt;Die ermäßigten Preise gelten für SchülerInnen,&lt;br /&gt;Auszubildende, Studierende (bis zum 30. Lebensjahr) und&lt;br /&gt;Arbeitslose (Nachweis erforderlich).&lt;br /&gt;Wir bitten Sie, die Tagungskosten bis Tagungsbeginn&lt;br /&gt;auf unser Konto 3 790 292 bei der Commerzbank Limburg&lt;br /&gt;(BLZ 511400 29) unter Angabe der Tagungs-Nr.&lt;br /&gt;A080306JV zu überweisen.&lt;br /&gt;Sollte die Tagung wider Erwarten nicht stattfinden, so benachrichtigen&lt;br /&gt;wir Sie umgehend. Bereits überwiesene Gebühren&lt;br /&gt;werden rückerstattet.&lt;br /&gt;Wegweiser&lt;br /&gt;Das Haus am Dom, Frankfurt am Main, Domplatz 3,&lt;br /&gt;erreichen Sie&lt;br /&gt;x mit öffentlichen Verkehrsmitteln:&lt;br /&gt;Vom Hauptbahnhof mit den U-Bahnen U4 und U5&lt;br /&gt;bis zur Haltestelle Dom/Römer.&lt;br /&gt;Mit den Straßenbahnen 11 und 12&lt;br /&gt;bis Haltestelle Paulskirche/Römer.&lt;br /&gt;x Mit dem Auto finden Sie Parkplätze im Parkhaus&lt;br /&gt;Dom/Römer.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hausamdom-frankfurt.de/"&gt;http://www.hausamdom-frankfurt.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmeldung zur Tagung&lt;br /&gt;Hiermit melde ich mich verbindlich zu folgender Tagung&lt;br /&gt;des Akademischen Zentrums Rabanus Maurus an:&lt;br /&gt;Tagungsnummer A080306JV&lt;br /&gt;Titel der Tagung&lt;br /&gt;„Religiöse Blicke – Blicke auf das Religiöse“&lt;br /&gt;in Kooperation mit&lt;br /&gt;Zeitpunkt der Tagung&lt;br /&gt;Donnerstag, 6. März 2008, 15.30 Uhr –&lt;br /&gt;Samstag 8. März 2008, 16.30 Uhr&lt;br /&gt;Ort der Tagung&lt;br /&gt;Haus am Dom, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;Bitte senden Sie auch ein Halbjahresprogramm&lt;br /&gt;an folgende Anschrift:&lt;br /&gt;Datum, Unterschrift&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117342"&gt;7.) Vortrag über Buddhismus vom mir am 10.4.2008 in der VHS Bornheim-Alfter in Roisdorf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.vhs-bornheim-alfter.de/"&gt;http://www.vhs-bornheim-alfter.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kursnummer: Q10901 Status:&lt;br /&gt;Veranstaltungsart:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vortrag&lt;br /&gt;Termin / Uhrzeit:&lt;br /&gt;Do. 10.04.2008, 19:30 - 21:00&lt;br /&gt;Dauer:&lt;br /&gt;1 mal, 2 Unterrichtsstunden&lt;br /&gt;Dozent/in:&lt;br /&gt;Michael Schmiedel&lt;br /&gt;Ort:&lt;br /&gt;Roisdorf Neues VHS-Gebäude&lt;br /&gt;Gebühren:&lt;br /&gt;gebührenfrei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117343"&gt;8.) 15. Studierendensymposium der Religionswissenschaft am 1.-4.5.2008 in Münster&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Anja Lüpken via Ygdrasill-Liste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Listenmitglieder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das Organisationsteam des 15. Studierendensymposiums der&lt;br /&gt;Religionswissenschaft 2008 freut sich Ihnen mitzuteilen, dass das&lt;br /&gt;Symposium in diesem Jahr vom 01. bis 04. Mai in Münster stattfinden&lt;br /&gt;wird. Wie immer wird das Symposium von Studierenden für Studierende organisiert und durchgeführt. Das Programm bestimmen die Teilnehmer mit ihren Vorträgen und Workshops. Die Anmeldungen sind bis zum 31.03. auf der&lt;br /&gt;offiziellen Homepage möglich: www.rwsymposium2008.uni-muenster.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Studierenden möchten wir herzlich einladen an dem Symposium&lt;br /&gt;teilzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anja Lüpken&lt;br /&gt;für das Organisationsteam aus Münster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc191117344"&gt;9.) Eine muslimisch-christliche Türkeireise „Christentum begegnet dem Islam“ &lt;/a&gt;27.09.-11.10.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Haluk Yildiz (ursprünglich als PDF-Datei)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Michael,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Anlage maile ich Dir einen Flyer unserer in den Herbstferien vom 27.09.-11.10.08 geplanten muslimisch-christlichen Türkeireise, den genauen Reiseverlauf und die Reiseanmeldung zu.&lt;br /&gt;Ich würde mich freuen, wenn Du diesen an entsprechend interessierte Stellen weitermailst. Bevorzugt sind erstmal die Bonner Muslime und Christen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Interesse hat, mitzufahren, sollte sich bald anmelden oder zumindest eine Mail schicken, damit wir einen Platz freihalten können.&lt;br /&gt;Es kann sein, dass die 32 Plätze schnell vergeben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße&lt;br /&gt;Haluk Yildiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leitung:&lt;br /&gt;Haluk Yildiz: 0228 - 766 85 88 oder 0178 - 269 18 99&lt;br /&gt;Winfried Semmler-Koddenbrock: 0228 - 963 96 62&lt;br /&gt;Anmeldung und Anmeldeschluss:&lt;br /&gt;Anmeldung an Haluk Yildiz&lt;br /&gt;per Email: h.yildiz99@web.de oder per Fax: 0228 - 766 80 42&lt;br /&gt;Die Anmeldung ist gültig mit der Anzahlung von € 250,-&lt;br /&gt;An: Algebra Consulting&lt;br /&gt;Kto-Nr.: 190 133 19 32 - BLZ 370 501 98 - Sparkasse KölnBonn&lt;br /&gt;Anmeldeschluss ist der 31.03.2008&lt;br /&gt;- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -&lt;br /&gt;Türkei-Reiseanmeldung:&lt;br /&gt;(per Fax: 0228 - 766 85 88 oder Email: h.yildiz99@web.de)&lt;br /&gt;Name, Vorname: __________________________________&lt;br /&gt;Strasse, Ort: _____________________________________&lt;br /&gt;Telefon, Fax o. Email: ______________________________&lt;br /&gt;Ich melde mich für die muslimisch-christliche Türkeireise 27.09.-11.10.2008&lt;br /&gt;verbindlich an.&lt;br /&gt;————&lt;br /&gt;Zutreffendes bitte ankreuzen:&lt;br /&gt;_Doppelzimmer erwünscht _Einzelzimmer erwünscht&lt;br /&gt;_Reiserücktrittsversicherung erwünscht (Wird von uns empfohlen)&lt;br /&gt;Für die Reise steht eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung (32 Pers.). Bei&lt;br /&gt;Überbelegung ist die Reihenfolge der geleisteten Anzahlung maßgeblich. Sollte&lt;br /&gt;diese Reise deshalb nicht wirksam werden, erfolgt eine Benachrichtigung. Für&lt;br /&gt;den Fall einer wirksamen Anmeldung gelten folgende Bedingungen:&lt;br /&gt;Der Reisende kann bis Reisebeginn durch Erklärung gegenüber dem&lt;br /&gt;Reiseveranstalter vom Reisevertrag zurücktreten. Im Falle eines Rücktritts&lt;br /&gt;berechnen wir folgende Stornokosten:&lt;br /&gt;Bei Rücktritt 14 Tage vor Reisebeginn gilt die Anzahlung € 250,- als&lt;br /&gt;Bearbeitungsgebühr.&lt;br /&gt;Bei Nichtantritt (13 Tage bis Reisebeginn) der Reise ist 70% des Reisepreises&lt;br /&gt;fällig.&lt;br /&gt;Datum: ____________ Unterschrift: ___________________&lt;br /&gt;Bitte beachten Sie, dass Sie die Reiseanmeldung unterschrieben per Fax oder&lt;br /&gt;Email an uns zurücksenden, damit die Anmeldung wirksam ist.&lt;br /&gt;Tel.: 0555-55 55 55&lt;br /&gt;Eine muslimisch-christliche&lt;br /&gt;Türkeireise&lt;br /&gt;„Christentum begegnet dem&lt;br /&gt;Islam“&lt;br /&gt;Nähere Information&lt;br /&gt;Auf Wunsch können Sie einen kürzeren Informationsabend&lt;br /&gt;bei Ihnen vor Ort mit Bildern und Reiseinformationen&lt;br /&gt;vereinbaren. Gerne schicken wir Ihnen einen&lt;br /&gt;ausführlichen Reiseverlauf per Post oder Mail zu.&lt;br /&gt;Teil der Reise ist ein Vortreffen im Sommer 2008&lt;br /&gt;K U L T U R E N&lt;br /&gt;G E S C H I C H T E N&lt;br /&gt;R E L I G I O N E N&lt;br /&gt;K U L T U R E N&lt;br /&gt;G E S C H I C H T E N&lt;br /&gt;R E L I G I O N E N&lt;br /&gt;V E R A N S T A L T E R :&lt;br /&gt;A L G E B R A C O N S U L T I N G&lt;br /&gt;&amp;amp;&lt;br /&gt;A K M U S L I M E U N D&lt;br /&gt;C H R I S T E N I M B O N N E R&lt;br /&gt;N O R D E N&lt;br /&gt;K U L T U R E N&lt;br /&gt;G E S C H I C H T E N&lt;br /&gt;R E L I G I O N E N&lt;br /&gt;Beschreibende Grafik- oder Bildunterschrift.&lt;br /&gt;Türkei&lt;br /&gt;Ephesus: Celsus Bibliothek&lt;br /&gt;Istanbul: Blaue Moschee&lt;br /&gt;Antakya: Die Petrusgrotte&lt;br /&gt;Ziele&lt;br /&gt;• Begegnung von Muslimen und Christen, die gemeinsam&lt;br /&gt;unterwegs sind auf dem je eigenen Weg zu Gott&lt;br /&gt;• Begegnung mit der christlichen und der muslimischen&lt;br /&gt;Kultur und Spiritualität&lt;br /&gt;• Begegnung mit der Heimat der türkischen Migranten&lt;br /&gt;• Förderung des gegenseitigen Verständnisses,&lt;br /&gt;ein Beitrag zur Integration&lt;br /&gt;• Interkulturelle und –religiöse Weiterbildung&lt;br /&gt;Eine muslimisch-christliche&lt;br /&gt;Türkeireise&lt;br /&gt;„Christentum begegnet dem Islam“&lt;br /&gt;Das Angebot&lt;br /&gt;Wir werden auf der Rundreise die antike und die moderne&lt;br /&gt;Türkei besuchen, Städte besichtigen, wunderschöne Landschaften&lt;br /&gt;erleben und dörfliches Leben kennen lernen. Die&lt;br /&gt;Reise durch die Südhälfte der Türkei beginnt in Westanatolien&lt;br /&gt;und geht über Zentral- und Südostanatolien bis an&lt;br /&gt;die syrische Grenze inklusive eines Abschlusstages in&lt;br /&gt;Istanbul.&lt;br /&gt;Neben den Besuchen historischer und heutiger religiöser&lt;br /&gt;und kultureller Stätten und dem Kontakt mit Einheimischen&lt;br /&gt;vor Ort dient die Reise auch der Begegnung der&lt;br /&gt;Reisenden untereinander. Muslimische und christliche&lt;br /&gt;Gebete mit Einladung an die je anderen Teilnehmer sind&lt;br /&gt;Teil unserer Fahrt.&lt;br /&gt;Einige der Stationen sind z.B.&lt;br /&gt;• Start der Rundreise in Izmir&lt;br /&gt;• Ephesus, Besuch des Hauses der Maria und der Johannes-&lt;br /&gt;Basilika&lt;br /&gt;• Aphrodisias und Hierapolis&lt;br /&gt;• Laodicäa, Antiochia in Psidien&lt;br /&gt;• Gespräch mit einem Vertreter der Nur-Gemeinde&lt;br /&gt;• Konya, Besuch des Mevlana Klosters&lt;br /&gt;(Kloster der tanzenden Derwische)&lt;br /&gt;• Besuch der Camii Kebir-Moschee in Kayseri&lt;br /&gt;• Kappadokien, Besuch der Höhlenkirchen und einer&lt;br /&gt;unterirdischen christlichen Stadt&lt;br /&gt;• Tarsus, Besuch des Paulus-Brunnens, Antiochien,&lt;br /&gt;Besuch der Petrus-Grotte&lt;br /&gt;• Fes
